364 / März 2017
364. Heinrich Koehler Auction
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Pages
3 Sgr. braun, allseits sehr breitrandig viereckig geschnitten mit klar auf- und nebengesetztem DKr. "NEUWEDEL 21/4" auf Briefhülle nach Berlin, Luxus, sign. HK
1801, "PP No. 14 / ARMD'ALLEMAGNE" in rot, glasklar auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem Ra. "Ps.Ps." von Stettin nach Paris, sehr schöne Erhaltung
"103 AIX-LA-CHAPELLE", roter L2 klar auf Chargé-Briefhülle mit rotem Absender-Stempel nach Paris, dazu zwei kpl. Faltbriefe mit rotem L2 "P.103 P. AIX.LA.CHAPELLE" bzw. schwarzem L1 "AIX.LA.CHAPPELLE", Pracht
"HAMBURG 19 5 6-7 66", der Hinrichssen Maschinen-Versuchsstempel glasklar rückseitig auf Briefkuvert, frankiert mit Wappen 3 Sgr. ocker, mit blauem Ra3 "BERLIN POST-EXP.10 / 18 5 66" nach Hamburg; ein außerordentlich seltener Beleg der nur 3 Tage dauernden Versuchsphase, von der nur 2 weitere Belege bekannt sind; postgeschichtlich hoch interessantes Stück, zu Demonstrationszwecken die Seitenklappe auf- und etwas umgefaltet
"P.100.P.KAYSERSLAUTERN", roter L2 klar auf kpl. Faltbrief (datiert 1806) nach Mainz, Kabinett
"OBERKAIL 16/6", DKr. mit handschriftlich korrigiertem Datum auf rekommandiertem Paketbegleitbrief nach Trier mit zugehörigem Einlieferungsschein; die Hülle durch Öffnung Einriß unten links, sonst gute Erhaltung; ein sehr seltenes Paar
"P.102P. TRARBACH" und "102 TRARBACH", je klar auf 2 Briefen (einer nicht ganz kpl.) nach Aachen bzw. Düsseldorf
"80" BAUMHOLDER, zentrisch und klar auf 1 Sgr. auf rosa, rechts unten winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig, selten, sign. Rasche
"105" in rot, leicht und zentrisch auf 3 Sgr. auf gelb, allseits breitrandig mit Teil der rechten Nachbarmarke auf Faltbriefhülle mit Teil des Inhaltes mit nebengesetztem Ra3 "DESSAU BAHNHOF 21 2" (1851) nach Hamburg; durch die Marke verläuft eine schwache Bugspur, der Brief oben mit kleiner hinterklebter Fehlstelle; insgesamt attraktives und seltenes Stück, abgebildet im Kraus-Handbuch
"106", in leuchtend rot, zentrisch und klar auf 3 Sgr. auf gelb, oben rechts lupen- sonst voll- bis breitrandig, sign. Kruschel
"397" EUPEN, zentrisch und sauber auf 3 Sgr. auf gelb, voll- bis breitrandig auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem EKr. "EUPEN 25 6 2 3" nach Frankfurt/M.
"623" HETZERATH, auf 1850, 1 Sgr. auf rosa, voll- bis sehr breitrandig auf doppelt verwendeter Briefhülle (innen EKr. von Helenenberg) nach Welschbillig mit klar nebengesetztem Ra2; ein schöner und sehr seltener Brief
"629" HILLESHEIM, zentrisch und sauber auf 2 Sgr. auf blau, voll- bis breitrandig
"654" HÜCKELHOVEN, glasklar und zentrisch auf 1 Sgr. auf rosa, allseits breit- bis überrandig auf Briefhülle mit großem Teil des Inhaltes, mit klar nebengesetztem DKr. nach Düsseldorf; sehr schöner Beleg dieses seltenen Stempels
"749" KÖPENICK, zentrisch auf 1 Sgr. rosa, voll- bis breitrandig mit schmalem rechten Bogenrand, auf kpl. Faltbrief mit sauber nebengesetztem L2 "CÖPENICK 18 JUNI" (1851) nach Berlin; mit dem L2 eine seltene Stempel-Kombination
"818" LECHENICH, voll und glasklar auf ½ Sgr. rotorange, farbfrisch und voll- bis sehr breitrandig auf kleiner Briefhülle mit nebengesetztem Ra2 (dieser etwas nachgemalt) nach Köln; ein sehr schönes Belegstück des seltenen Stempels
"911" MALMEDY, sauber auf 3 Sgr. auf gelb mit sauber nebengesetztem Vorphila-DKr. "MALMEDY 29 12 7/8" auf Briefhülle 1854 nach Frankfurt
"1072" OBERFELL, zentrisch und sauber auf 3 Sgr. auf gelb, voll- bis breitrandig, sign. Grobe
"1286" SAARBURG, glasklar auf 1 Sgr. auf rosa, links etwas angeschnitten, sonst noch voll- bis sehr breitrandig auf kleiner Ortsbriefhülle mit vorausbezahltem Bestellgeld
"1492" THALFANG, sauber auf 1857, 1 Sgr. rosa, voll- bis breitrandig auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes, mit sauber nebengesetztem Ra2 nach Trier; leichte Aktenfaltungen außerhalb der Frankatur, selten, Fotoattest Kastaun BPP
"1509" TRARBACH (Type II), zentrisch und sauber auf 2 Sgr. auf blau, voll- bis breitrandig mit sauber nebengesetztem Ra2 "TRARBACH 14 10" (1858) nach Saarbrücken, sehr späte Verwendung, Fotobefund Flemming BPP
"1536" UERZIG, zentrisch und klar auf 1 Sgr. auf lilarosa, rechts Rand ergänzt, sonst breitrandig auf Briefhülle (eine Seitenklappe fehlend) mit sauber nebengesetztem "UERZIG 10 1" nach Trier, selten, sign. Kastaun BPP
"1696" ZEHLENDORF, etwas schwach, zentrisch auf 2 Sgr. auf blau, noch voll- bis breitrandig als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. rosa nach Breslau; es sind nur wenige Briefe mit diesem Nummernstempel registriert, sign. Meier BPP und Kruschel
"1801" CRÖV, glasklar auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig, sign. Kastaun BPP
"1932" CONZ, leicht aber sauber auf 2 Sgr. auf blau, voll- bis breitrandig auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. rosa mit nebengesetztem Ra2 nach Berlin; ein sehr seltener Stempel, nur 2 Briefe registriert
"1916" OBERSGEGEN, zentrisch auf 3 Sgr. auf gelb, voll- bis breitrandig auf kleinem Briefstück, sign. Grobe und Kastaun
1595, Kanzleibrief aus Kölln an der Spree an den Bürgermeister der Stadt Stralsund mit rückseitigem Ringsiegel des Kurfürsten Johann Georg (sog. Daum Sekret)
1632, kurbrandenburgischer Feldpostbrief mit kpl. Inhalt, datiert "Berlin den 6 Febran 1632" an Oberstleutnant von Reedern in der Festung Peitz, dreifacher "Cito"-Vermerk sowie innen Abfertigungsvermerk "Die Post ist heut Montag um 7 Uhr früh wieder abgefertig"; seltener Feldpostbrief aus dem 30jährigen Krieg
1633, Georg Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg und Herzog in Preußen, eigenhändige Unterschrift auf Brief (nur Inhalt), datiert "Cölln an d. Spree, am 8. Apriles 1633"
1641, kpl. Faltbrief mit eigenhändiger Unterschrift "Adam Graf zu Schwarzenberg", Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg und bis zu seinem Tod im März 1641 Herrenmeister des Johanniterordens, an den Bürgermeister und Rat der kurfürstlichen Residenzstadt Berlin; datiert "Spandow am 28ten January anno 1641", rückseitig sehr schön erhaltenes Lacksiegel; schöner Beleg aus der Zeit des 30jährigen Krieges
1643, kurbrandenburgischer Botenbrief von Berlin an den Botenmeister der Botenanstalt in Memel, datiert "Cölln an der Spree am 13. November 1643"; vorderseitig handschriftlicher Vermerk und Unterschrift des Berliner Botenmeisters "Sc. Blankenfelt wird gehalten dies zu befördern... Veit Frischmann"; ein sehr seltenes Stück der Berliner Postgeschichte, abgebildet im Kruschel-Handbuch S. 76
1660, Friedrich Wilhelm, der 'Große Kurfürst', eigenhändige Unterschrift auf kpl. Faltbrief vom 15.2.1660 von Cölln an der Spree mit gut erhaltenem Trockensiegel an den Fürsten Johann Moritz zu Nassau
1740, Friedrich II, eigenhändige Unterschrift auf Brief (ohne Umschlag) an den Generalleutnant Prinz von Anhalt Zerbst bezüglich Korntransporte per Schiff von Königsberg nach Stettin, datiert "Charlottenburg d. 17 July 1740"
1758, "K. PR. H. P. A. BERLIN", recht gut erhaltenes rotes Lacksiegel als Zensur-Verschluß auf kpl. Faltbrief eines gefangenen französischen Offiziers nach Frankreich mit interessantem Inhalt seiner Kriegsgefangenschaft in Berlin; die preußische Militärzensur wurde von Postbeamten des Berliner Hofpostamtes ausgeführt; laut Kruschel-Handbuch einzig bekannter Beleg dieser Art
1786, Elisabeth Christine, Königin von Preußen, Gemahlin Friedrich des Großen, eigenhändiger Brief (ohne Kuvert) mit Unterschrift 'Elisabeth' an den Rat der Stadt Boudry mit Dank für die Kondolenz zum Tode des Königs, datiert "Berlin le 25iem Octobre 1786"
1757, Estafettenpaß des Hofpostamtes vom 18. Mai für eine 'offene ordre' nach Dresden (?); seltenes Dokument aus dem 7jährigen Krieg
