375th Auction
16-21 November in Wiesbaden
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Seiten
1 Sch. dunkelrötlichkarmin/mittelgelbgrün mit Stempel "HELIGOLAND JY 5 1874" auf Postkartenformular mit Text nach Berlin, Marke mit Eckzahnbug unten und Formular mit kleinen Beförderungs- und Alterungsspuren, sign. Köhler und Brettl
1859, ½ S. dunkelviolettgrau, allseits noch vollrandig mit Fünfstrichstempel, tadellos, schönes Exemplar dieser seltenen Marke, doppelt sign. Brettl und Fotoattest Heitmann BPP (2020) (Mi. 2.500,-)
1859, Nicht mehr ausgegebener Wert 4 Sch. schwärzlichgelblichgrün im vollständigen Bogen von 100 Marken mit Kontrollstempel am Oberrand sowie Handinschriften, wie immer ungummiert, zwischen den Marken teils gefaltet und kleine Beanstandungen im Rand, 2 Werte etwas knittrig
4/4 Sch. graurot mit DKr. „ROSTOCK 5.8.“, farbfrisch, allseits mit gutem Durchstich, einwandfrei, zusammen mit ursprünglichem Briefstück, Fotoattest Berger BPP (1993) (Mi. 2.400,-)
1855, 1/10 T. auf hellgelb, voll- bis breitrandig mit blauem Ra2 "VECHTA 14/5" (1859) auf Briefhülle nach München
3 Gr. auf gelb, sehr schön farbfrisch und allseits sehr voll- bis breitrandig mit sauberem Ra2 "LOHNE 21/4", tadellos, sign. Pfenninger und Fulpius sowie Befund Stegmüller BPP (2020)
1798, kleiner Faltbrief datiert "Eupen 30 juillet 1798" mit rotem Schreibschrift-L1 Aufgabestempel "Aix la Ch:" und nebengesetzt großem PP, mit Vermerk "fro Coblence", selten
1798, zwei Faltbriefe, geschrieben in Eupen, aufgegeben in Aachen mit rotem L1 "Aix la Cp:" sowie mit Vermerk "fro Cobl", nach Colmar, 5s. taxiert und an Taxis vergütet, tadellos
1799, „4 E.DON.ARM.DU DANUBE“, grüner L2 klar auf kpl. Faltbrief vom Artillerie-Brigadechef Lefevre mit Absenderortsvermerk aus Coblenz an eine Militäradresse bei Mannheim mit rückseitigem, etwas undeutlichen schwarzen L2 „3…DEB. ARM.DU DANUBE“, Faltspuren, selten
„DÉB. COBLENCE“ und „DÉB 100 MAYENCE“ je in schwarz rückseitig auf kpl. Faltbrief mit Datierung „Stolberg 25.1.1805“ und rotem Aufgabestempel-L2 „103 AIX-LA-CHAPELLE“ nach Collmar mit geänderter Taxe in 11 Decimes, rückseitig mit stärkeren Faltspuren und Stempel zum Teil etwas undeutlich, sonst in guter Gesamterhaltung, selten
"COBLENZ.F.P. d 22 April 1816", Ovalstempel sehr klar auf Dienstbriefhülle nach Trier, oben etwas umgefaltet, sonst in guter Gesamterhaltung (Feuser 592-8)
1850, ½ Sgr. rotorange im 4er-Block, voll- bis breitrandig, das untere Paar entwertet durch Ra2 "BERLIN STETTINER-BAHNHOF 15 2", das obere Paar durch roten Zackenkranzstempel "Recomandirt", einwandfrei (minimales natürliches Sandkornloch und leichte Gummifleckchen). Der Verkauf erfolgt "wie besehen", da Herrn Wasels derzeit kein Vergleichsmaterial für die Stempel vorliegt
½ Sgr. rotorange im waagerechten Paar mit weitem Abstand (Felder 113-114, Platte 7), allseits voll- bis breitrandig mit Teil der Nachbarmarke links (enger Abstand sichtbar), sauber mit Nummer „494“ (Gleiwitz) entwertet, tadellos, sehr dekoratives Paar mit Fotoattest Wasels BPP (2020)
1 Sgr. rosa im waagerechten Paar, allseits voll- bis sehr breitrandig mit glasklarer, regelwidriger Entwertung mit einem Nummernstempel „1146“ (Pleschen), tadellos, Kurzbefund Wasels BPP (2020)
1856, Ergänzungswert 4 Pfg. grün im waagerechten 6er-Block, voll- bis breitrandig und sehr schön farbfrisch mit zweimal leicht aufgesetztem Ra2 "RELLINGHAUSEN 20 2", die linke untere Marke minimaler Papierknitter, sonst sehr schöne und einwandfreie Erhaltung. Ein seltener Block, sign. Rasche
4 Pfg. grün, allseits breitrandig mit Ra3 „BERLIN STADPOST-EXP. VIII. 28.2.(61)“ auf kpl. Drucksachen-Faltbrief mit Ra1 „Franco Stadtbrf.“, adressiert nach Pyrmont, da verschlossen aufgeliefert als unfrankiertem Brief behandelt und mit „3“ (Sgr.) taxiert und rückseitigem Ausgabestempel vom 1.3., leichte Patina und Beförderungsspuren
[WITHDRAWN]
1 Sgr. rosa, waagerechter 4er-Streifen (einmal im Steg vorgefaltet) und Einzelmarke mit ½ Sgr. orange, alle gut gerandet, teils im Rand etwas gummifleckig, mit Ra3 "BRESLAU MYSLOWITZ 13.7" auf Briefhülle mit handschriftlich "Myslowitz", per Express nach Breslau
2 Sgr. blau aus der linken oberen Bogenecke, unten und rechts vollrandig, mit sehr klarem Nummernstempel „1024“ auf kpl. Faltbrief mit nebengesetztem DKr. „NEUSALZ 4.6.(51)“ nach Sebnitz, Marke mit waagerechtem Bug, seltene Bogenecke auf Brief in optisch ansprechender Gesamterhaltung
1/2 Sgr. rotoarange, voll- bis breitrandig mit klarem EKr. „KONIGSBERG Pr. 4.2.“ auf innen beschnitten Faltbrief im Ortsverkehr, neu gefaltet, sonst in einwandfreier Erhaltung, selten, Fotoattest Wasels BPP (2020) (Mi. 1.500,-)
1/2 Sgr. rotaorange im waagerechten Paar mit weitem Abstand (Felder 113-114, Platte 7), sauber mit DKr. „STENSCHEWO 17.11.(61)“ auf rückseitig nicht ganz kpl. Faltbrief nach Posen mit Ausgabestempel, linke Marke vollrandig mit Teil der Nachbarmarke mit sichtbarem engen Abstand, rechte Marke rechts leicht angeschnitten mit Vortrennschnitt oben, sonst in guter Gesamterhaltung, dekorativer Brief mit dieser Seltenheit, Fotoattest Wasels BPP (2020) (Mi. 10.000,-)
1860 (ca.), Zierbriefhülle der Küpper’schen Buch u. Steindruckerei als Paketbegleitbrief von „RHEINBERG 3.7.“ mit etwas verwischtem Tax-Vermerk „11 ¾ Sgr.“ nach Kerpen mit rückseitigem Botenstempel „2B“, etwas fleckig, sehr dekorativ
1861, Wappen 1 Sgr. rot mit DKr. "HAMBURG 3 9 67" auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. rot mit nochmals nebengesetztem DKr. "HAMBURG 2 10 67" als rekommandierter Brief nach Harburg mit rückseitigem Ankunftsstempel, 1 Sgr. kleiner Eckbug, sonst ein schöner, interessanter und seltener Nahbereichs-Chargé-Brief, korrekt frankiert mit 2 Silbergroschen
2 Sgr. lebhaftultramarin, sogenannte 'Hallenser Postfälschung' mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "CÖLN BAHNHOF 19 11" (1865) auf Faltbrief nach Rennerod, tadellose Erhaltung; der Status dieser Marken ist ungeklärt, ungeachtet ob es sich um eine aus dem Verkehr gezogene Teilauflage oder um eine Fälschung zum Schaden der Post handelt sind derartige Stücke von größtem Interesse; es sind etwa 20 postalisch gebrauchte Stücke, darunter 2 oder 3 Briefe bekannt sowie 17 Exemplare die seinerzeit in Halle bei den Akten gefunden wurden und mit Dienstsiegel entwertet, Fotoattest Wasels BPP (2020)
2 Sgr. blau im senkrechten Paar mit blauem Ra3 „BERLIN-POST-EXP. 16 25.4.67“ auf Briefumschlag mit Weiterfranko-Vermerk „Wf. 1“ via Pesth nach Braila mit Ankunftsstempel, leichte Beförderungsspuren und etwas fleckig
1866, Innendienstmarke 10 Gr. rosarot, farbfrisch und gut durchstochen mit NDP 1868 Einzelwert ½ Gr. orange und 5 Gr. olivbraun sowie waagerechtem Paar 2 Gr. blau als Zufranktur mit Dkr. "BONN 23 12 68" auf Viertelbogen-Paketbegleitbrief an die Gebrüder von Rotschild nach Paris, dort mit französischer Fiscalmarke versehen und entwertet, der ½ Gr. Wert sulfidiert, ein Wert der 2 Gr. mit Papierfehler, waagerecht gefaltet u.a. durch ½ Gr., obgleich der Einschränkungen ein sehr attraktiver und nicht häufiger Brief
10 Sgr. im senkrechten Paar und 2 Sgr. blau je mit klarem DKr. „RHEYDT 4.7.67“ rückseitig auf kpl. Faltbrief mit innen dekorativem Briefkopf der Fa. Pferdmenges & Sohn nach Greene mit rückseitigem blauen Ra2 „Ausgeliefert 6/7“, Innendienstmarken mit üblichen Scherenschnitt, sonst farbfrische und dekorative Frankatur
Umschlag 4 Sgr. rotbraun, Schilling-Nr. 2, mit nebengesetztem Ra2 "PRENZLAU 31 7" als Chargé-Brief nach Malchow, rückseitiges Siegel entfernt, sonst tadellos
5 Sgr. grauviolett Schilling-Nr. 2, mit aufgesetztem Dkr. "HALLE a/S 18 1" nach Inverness in Schottland, gering im Rand geknittert, sonst tadellos, sign. Salomon
1852, Oktogon 5 Sgr. im Großformat, Schilling-Nr. 1, sauber mit DKr. „NEUSALZ 25.10.“ mit „Franco“-Kastenstempel und Weiterfranko-Vermerk „fr.2“ via Hamburg mit dänischem EKr. „K.D.O.P.A. HAMBURG 26.10“ nach Christiansfeld, Umschlag zwei Einrisse verklebt, sonst in guter Gesamterhaltung
Provenienz: John Boker jr. (1991)
7 Sgr. ziegelrot mit nebengesetztem Ra2 "ELBERFELD 19/4" nach London, tadellos, sign. Ebel
Ganzsachenausschnitte als Freimarken verwendet: 5 Sgr. violett, achteckig geschnitten mit Ra3 "BELRIN STADTPOST-EXP. XIV 14 5" auf Umschlag via Triest nach Athen mit rückseitigem Transit- bzw. Ankunftsstempel, gering geknittert, leichte Patina, Siegel entfernt, ein attraktiver Umschlag aus der bekannten Korrespondenz an den Baron von Werthern, mit einer für Preußen außerordentlich seltenen Destination, sign. Schlesinger
"8" AHSEN (OPD MÜNSTER) gerade und glasklar auf 1850, 1 Sgr. hellkarminrot, links leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig mit sauber nebengesetztem DKr. "AHSEN 11/6" mit einer Rückklappe nach Wahrendorf. Der Nummernstempel "8" ist eine der wenigen Nummernstempel Preußens, die dreimal vergeben wurden. Die 1. Verteilung in dem kleinen Ort Ahsen (heute Stadtteil von Datteln) ist nur auf einem einzigen anderen Beleg registriert. EIne große Seltenheit der preußischen Nummernstempel. Fotoattest Wasels BPP (2019)
"1550", ST.VITH klar und sauber auf 2 Silbergroschen auf blau auf kompletten kleinen Faltbrief mit sauber nebengesetztem Ra2 1858 nach Köln; ein schöner und seltener Brief, rechts kleiner Fleck
Provenienz: „Preussen Nummern- und Ortsstempel“, Die Sammlung „Niederrhein“ (355. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
Referenz: "Die preußischen Nummernstempel", Karlfried Krauß (2009)
"WINTERSWYK 24/6 * 7-8A", zweizeiliger Rahmenstempel glasklar auf undatierter Briefhülle an den Direktor des Postamtes von Winterswyk. Sehr schöne Erhaltung. Dies ist der einzig bekannte Beleg der Fahrpost-Agentur in Winterswyk, die am 1. August 1851 eröffnet und im Juli 1868 geschlossen wurde.
Provenienz: Sammlung des Niederländischen Postmuseums (Nederlandsche Postzegelveiling 2009)
"WOLKENSTEIN 2 MAI 35", der seltene Rahmenstempel, nicht perfekt aber lesbar auf Auslagen-Briefhülle nach Müllheim in Baden mit sauber nebengesetztem seltenen Transitstempel "H" in blau; sehr schönes Stück
3 Pfg. zinnoberrot, Platte III, Position 6, mit DKr. „LEIPZIG OCT…“, stark repariert, optisch noch ansprechendes Exemplar, sign. Bühler und Fotoattest Vaatz BPP (2020) (Mi. 8.500,-)
