382. Auktion
18. – 23. September 2023 in Wiesbaden
- Altdeutsche Staaten – Die Sammlung ERIVAN – 10. Auktion (2) Apply Altdeutsche Staaten – Die Sammlung ERIVAN – 10. Auktion filter
- Königreich Hannover – Die Sammlung Horst Schafmeyer (1) Apply Königreich Hannover – Die Sammlung Horst Schafmeyer filter
- Franco- und Hufeisenstempel – Die Sammlung Karl-Heinz Willin (3) Apply Franco- und Hufeisenstempel – Die Sammlung Karl-Heinz Willin filter
Der mitteldicke Hamburger Strichstempel als nachträgliche Entwertung viermal abgeschlagen auf USA 1861/67, 5 Cents braun und 10 cents grün, mit nebengesetztem roten "N.YORK BREM.PKT. 7" bzw. "…12" auf Briefhülle nach Hamburg mit vorderseitigen Eingangsstempel des Stadt Postamtes. Ein ganz ungewöhnliches Stück. Fotoattest Huylmans BPP (2023)
Provenienz: 99. Heinrich Köhler-Auktion (1938) John Boker jr. (1985)
Wappen 3 Pfennig grün, 1 Neugroschen lebhaftlilarot und senkrechtes Paar 3 Neugroschen braunorange, alle farbfrisch und bis auf kleine transportbedingte Einschränkungen einwandfrei, einzeln sauber entwertet durch Hufeisenstempel vom letzten Tag der sächsischen Posthoheit "LEIPZIG No.1 31 12 67" auf Briefhülle über Triest nach Kairo; in Alexandria für das ägyptische Inlandsporto frankiert mit 1867, 1 Piaster rot, entwertet durch Einkreisstempel "POSTE VICE-REALI EGIZIANE ALESSANDRIA 11 GEN. 68". Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Neugroschen Vereinsporto, 2 Neugroschen (= 10 Neukreuzer) österreichischem Seeporto Triest-Alexandria sowie 2 2/10 Neugroschen ägyptischem Inlandsporto. Wohl der spektakulärste Brief der sächsischen Wappenausgabe. Fotoattest Vaatz BPP (2022)
Provenienz: John Boker jr. (1985)
"BREMEN F. N2 30.10.69" recht klar in Rot auf Briefkuvert mit Leitvermerk "Per Steamer via Southampton" und Rötelvermerk "14 ¼" (Groschen) und Handstempel "P.P." via London nach Mexiko mit Handstempel "4" (Real) für das Inlandsporto. Der Umschlag im Rand mit Beförderungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Interessanter Übersee-Brief mit Destination Mexiko
"HAMBURG F. N1 27.8.68" klar in Rot auf komplettem Faltbrief mit Rötelvermerk "16" (Groschen) und Leitvermerk "p. Overlandmail via Marseiles" sowie rotem L1 "PD" und französischem Transitstempel via Lyon nach Karachi mit rückseitigem blauem Ovalstempel "SEA POST OFFICE 5.9.68" und rotem Ankunftsstempel "KURRACHEE 24.SE.68", der Umschlag mit stärkeren Alterungsspuren. Trotz der Einschränkungen ein interessanter Übersee-Brief ins heutige Pakistan - eine äußerst seltene Destination
"HANNOVER F. N2 21.2.67" klar in Rot auf Briefkuvert mit Leitvermerk "via Bordeaux" und Rötelvermerk "10" (Silbergroschen) nach Rio de Janeiro mit Ankunftsstempel vom 18.1.1868. Der Umschlag mit komplettem Inhalt hat leichte Alterungsspuren, sonst in guter Erhaltung. Sehr seltene Verwendung auf Übersee-Brief nach Brasilien
1861, 10 Groschen dunkelgrünoliv, farbfrisch, links oben leicht angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig geschnitten mit blauem DKr. "LEER 4.8.(62)" auf innen nicht ganz komplettem Faltbrief mit Leitvermerk "via Southampton" via London nach Riogrande do Sul, Brasilien. Der Brief war ursprünglich mit 17 Groschen voll frankiert und das Weiterfranko wurde korrekt mit 14 Silbergroschen ausgewiesen, sodass sieben Groschen der ursprünglichen Frankatur nachträglich verloren gegangen sein muss. Trotz der Einschränkungen ein seltener Übersee-Brief mit Destination Brasilien aus bekannter Korrespondenz, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2020)
