382. Auktion
18. – 23. September 2023 in Wiesbaden
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Seiten
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange im waagerechten Paar je mit EKr. "LEIPZIG P.A.No.2 N1 15.3.74" auf komplettem R-Faltbrief rotem Handstempel "PD" und Rahmenstempel "Recommandirt" sowie französischem Transitstempel und L1 "Recommandé" via Paris nach Montepellier mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative und nicht häufige Mehrfachfrankatur
Provenienz: Gerd Weidemann (134. Dr. Derichs-Auktion, 2009)
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 5 Pfennige violett je mit EKr. "BARMEN-UNTERBARMEN 24.11.75" auf eingeschriebenem Briefkuvert der Firma "Carl Wigold, Barmen" mit R-Zettel "Barmen-Unterbarmen Eingeschrieben Nr. 856" (2. Reichsposttype) nach Volmarstein mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, beide Marken in einwandfreier Erhaltung, dekorative Mischfrankatur und sehr späte Aufbrauchsverwendung der 2 ½ Groschen-Marke im zweiten Halbjahr 1875, Fotoattest Brugger BPP (2012)
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 20 Pfennige blau je mit klarem EKr. "BAD EMS 29.6.(75)" als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert mit Leitvermerk "via Anvers" mit handschriftlichem rotem Tax-Vermerk "40" (Centimes) für das belgische Weiterfranco via Antwerpen nach Buenos Aires mit Ankunftsstempel. Die Route über Belgien war zu diesem Tarif vom 1.12.1872 bis 30.6.1875 möglich. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine nicht häufige Mischfrankatur mit Destination Argentinien
Provenienz: Silvain Wyler (356. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Doppelprägung (1. Prägung um ca. 1 mm nach links versetzt), mit klarem EKr. "CASSEL 13.2." auf Briefkuvert nach New York mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit rückseitigen Öffnungsfehlern und kleinem Einriss oben (hinterlegt), die Marke ist farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Auf Brief sind bisher nur wenige Doppelprägungen dieser Marke bekannt, eine große Seltenheit, signiert Hennies BPP mit Fotoattest (1975) und Fotoattest Krug BPP (2014)
Provenienz: Sammlung J.J. Volny (Privatverkauf)
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Plattenfehler "versetzte 1 der ½ im Aufdruck stark nach links verschoben" im Viererblock mit drei Normalmarken, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, dekorative Einheit mit diesem seltenen Plattenfehler, Marke mit Plattenfehler je doppelt signiert HK und Bühler mit Fotoattest (1971) und Fotoattest Sommer BPP (1993)
Provenienz: Dr. Bernhard-Fuchs (281. Heinrich Köhler-Auktion, 1993)
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Plattenfehler "Kerbe in der 1 der linken Wertziffer" (+heller Fleck im Fuß der großen Wertziffer, Feld 6) im Oberrand-Viererblock mit drei Normalmarken und drei Anlegepunkte für den Aufdruck, die Prägung und die Zähnung im Oberrand, so nur wenige Male bekannt. Die postfrische Einheit ist im Oberrand stark angetrennt (verklebt), sonst in einwandfreier Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Hennies BPP (1979)
Provenienz: Sammlung Reinhardt (Privatverkauf)
1874, 9 auf 9 Kreuzer braunorange im Viererblock aus der linken unteren Bogenecke mit Plattekennzeichen "Farbblock" unter Feld 141, Marken postfrisch, die Einheit ist unten angetrennt verklebte Zähnung) und im Unterrand entfalzt, sonst in guter Gesamterhaltung, seltene Einheit mit Plattenkennzeichen, ein Wert signiert Ebel und Fotoattest Sommer BPP (2006)
9 auf 9 Kreuzer braunorange mit EKr. "RADOLFZELL 7.10.74" auf kompletter Post-Paketadresse für ein Paket mit Röteltaxe "9" (Kreuzer) nach Weiler mit rückseitiger Röteltaxe "3" (Kreuzer) für das Bestellgeld für die Zustellung des Paketes ins Haus. In Baden betrug diese Gebühr je Paket innerhalb des Landzustellbereichs einer Postanstalt 3 Kreuzer, diese wurde vom Empfänger bezahlt. Dekorative, tarifgerechte Einzelfrankatur auf Paketkarte mit taxiertem Bestellgeld
Provenienz: J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
9 auf 9 Kreuzer braunorange mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH. 25.7.74" auf unterfrankierter Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit Handstempel "Affranchissement insuffisant" und französischem Transitstempel sowie Nachgebühr-Taxe "9" (Décimes) nach Grenoble mit Ankunftsstempel. Die verklebten 9 Kreuzer wurden mit 3 Décimes angerechnet, das Porto für unzureichend frankierte Briefe der 2. Gewichtsstufe betrug 12 Décimes. Die Marke und die Briefhülle sind in guter Gesamterhaltung, ein besonders schöner unzureichend frankierter Brief mit der Destination Frankreich, in dieser Form eine besonders attraktive Form einer Einzelfrankaturdieser Marke
Provenienz: Gerd Weidemann, 134. Dr. Derichs-Auktion (2009)
9 auf 9 Kreuzer braunorange und 1 Kreuzer gelblichgrün mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH. 20.6.74" als tarifgerechte Frankatur auf eingeschriebener Faltbriefhülle mit Handstempel "Recommandirt" nach Berlin mit Ausgabestempel. Die 1 Kreuzer-Marke mit Zahnspalt und die Briefhülle oben mit dünner Stelle (hinterlegt), sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative Buntfrankatur
Provenienz: 116. Felzmann-Auktion (2006)
1872, kompletter Faltbrief von "BILLIGHEIM 1.JAN." als "portopflichtige Dienstsache" mit Blaustifttaxe "3" (Kreuzer) via "SULZBACH 1.1.72" nach Mosbach in Baden mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag in einwandfreier Erhaltung, sehr seltener Brief vom ERSTTAG der Brustschildmarken aus dem Kreuzergebiet
1872, portofreies Briefkuvert "Großherzogliche Angelegenheit" von "CARLRUHE 4.JAN" an den Geheimrath Dr. Scherf in Freiburg mit Ankunftsstempel, komplett mit rückseitigem Lacksiegel und Inhalt mit eigenhändiger Unterschrift von Großherzog Friedrich I. von Baden.
Bei der Proklamation von König Wilhelm I. zum Kaiser im Spiegelsaal von Versailles am 18.1.1871 sprach der Großherzog Friedrich I. von Baden vor den versammelten Fürsten das erste Hoch auf den neuen Kaiser aus.
1872, blauer EKr. "BREMEN N1 27.4.72" auf Paketkbegleit-Briefkuvert für zwei Pakete (6 Pfund 400 g und 33 ½ Pfund, Gesamtporto 45 ½ Groschen nicht deklariert) mit Zollstempel und handschriftlichem Zolltaxvermerk "21 Kr." (Kreuzer) an "Ihrer Majestät der Königin Witwe von Griechenland Hofmarschallamt" via Eisenach nach Bamberg, Bayern. Vorderseitig mit handschriftlichem Vermerk für das Bestellgeld für die Zustellung ins Haus im Ortszustellbezirk mit "3x" (Kreuzer für ein Paket bis 25 Pfund) und "9x" (Kreuzer für ein Paket über 25 Pfund). Sehr seltener Paketbegleitbrief aus dem Brustschild-Gebiet mit zwei verschiedenen bayerischen Bestellgeld-Gebühren, Fotobefund Krug BPP (2011)
1872, schwarzer EKr. "FRANKFURT 3.9.72" auf Nachnahme-Postkarte (amtliches Formular C. 154) mit Blaustifttaxe "3 fl 44" (3 Gulden 44 Kreuzer) für ein Zeitungsabonnement der "Union Deutsche Badezeitung Reise-Verkehrsnachrichten" (Prägesiegel auf Karte) und Auslagen-Stempel an das Hotel Bellevue in Bern mit Röteltaxe "8 fr" in guter Gesamterhaltung. Die Gesamtgebühr 3 Gulden 44 Kreuzer = 2 Thaler 4 Groschen = 8 Schweizer Franken (laut Reduktionstabelle) wurde vom Empfänger eingezogen. Eine sehr seltene, ab dem 11.4.1968 mögliche Nachnahme-Sendung in die Schweiz, bisher aus der Brustschildzeit kein weiteres Exemplar bekannt
1872, klarer DKr. "NEUSTRELITZ 26.9.72" auf komplettem Packetbegleit-Faltbrief "Frei laut Avers Nr. 4" nach Ratzeburg mit Ausgabestempel und rückseitiger Blaustifttaxe "1" (Groschen) für das Bestellgeld für ein Paket mit Zustellung ins Haus innerhalb des Ortszustellbereichs, gute Erhaltung, das Bestellgeld wurde von Empfänger eingezogen. Der Faltbrief ist in einwandfreier Erhaltung, seltener Beleg mit aversioniertem Fahrpost-Porto und zu bezahlendem Bestellgeld
1872, Rahmenstempel "K.PR:FELD-POST-RELAIS No. 47 30.10." (Epernay) klar auf Rücksendeteil eines behördlichen Post-Behändigungs-Schein mit Blaustifttaxe "2" (Groschen) nach Berlin mit Ausgabestempel. Die Taxe "2" (Groschen = 1 Groschen Insinuationsgebühr + 1 Groschen für den Rückweg) wurde wieder gestrichen und es erfolgte eine Kennzeichnung als portofreie "Feldpost-Brief-Sache", erster registrierter Feldpost-Behändigungsschein aus der Brustschildzeit, eine außergewöhnliche postgeschichtliche Seltenheit
1872, klarer EKr. "PFORZHEIM 6.11.72" auf Postsachen-Formular "Briefpost. Zutaxierung eines Franco-Defects" (handschriftlich in "Fahr"-Post geändert) mit vorderseitigem Textzudruck "Sgr. resp. (2) Kr. zutaxiertes Porto" für ein um 2 Kreuzer unterfrankiertem Wertbrief nach Offenburg, übliche Faltspuren und rückseitig ein Riss mit Falren verklebt, Fotobefund Krug BPP (2016)
1873, klarer DKr. "RODA 6.1.73" auf komplettem Postvorschuss-Faltbrief "Post-Dienst-Sache" im Ortsverkehr zur Einziehung von 17 1⁄2 Groschen mit Auslagen-Stempel und Blaustifttaxe „pro 17 1⁄2“. Der Empfänger „Landwirtschaftlicher Verein Roda“ nutzte
das Verfahren der Portostundung und monatlichen Abrechnung der gestundeten Portobeträge, eingezogen wurden für den Monat Dezember 1872 17 1⁄2 Groschen = 5 Groschen Porto-Contogebühr (Minimalsatz) + 12 1⁄2 Groschen creditierte Porto- und Francobeträge, aus der Brustschildzeit weniger als fünf derartige Belege registriert, sehr seltener Postvorschussbeleg im Ortsverkehr
1873, Landpoststempel "VADENROD" auf portofreiem, eingeschriebenem Briefkuvert von "ROMROD 24.2.1873" mit Handstempel "Chargé" an Großherzog Ludwig III. von Hessen und bei Rhein etc." in Darmstadt mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, zur Brustschildzeit eine sehr seltene Landpoststempel-Nachverwendung auf Brief mit interessanter Empfänger-Adresse
1873, kompletter Faltbrief mit EKr. "GROSS-ZIMMERN 12.9.73" als eingeschriebener Postsache "Post Mandat" mit der Anfrage einer Wechselstundung betreffend mit Handstempel "Chargé" nach Rüsselsheim mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief rechts etwas fleckig, sonst in guter Gesamterhaltung, eingeschriebene Postsachen mit Vermerk "Post-Mandat" sind aus der Brustschildzeit selten
(1874), violette "Noth-Adresse" (Paketkarte) mit komplettem Lacksiegel "GELDDECARTIERUNG COELN" für eine Paketkarte mit Wertangabe von Düsseldorf nach Ninove, Belgien als Postsache portofrei versendet. Formular unten mit waagerechter Faltung und kleines Nagelloch, sonst in guter Gesamterhaltung - sehr seltenes Formular für eine Fahrpostsendung ins Ausland
1875, Postvorschuß-Briefkuvert über 1 Mark 50 Pfennig von "BERLIN P.A.No. 1 20.1.75" mit violettem Auslagezettel "Berlin, P.A. No.1" und Blaustifttaxe 150/60 (= Postvorschuß 150 Pfennig + 40 Pfennig Briefgebühr + 10 Pfennig Procuragebühr + 10 Pfennig Portozuschlag für die unfrankierte Sendung) des Hofgraveurs H.G. Schilling nach Graudenz mit Ankunftsstempel. Die Gesamtsumme von 210 Pfennig wurde vom Empfänger eingezogen, rückseitig mit blauer Verschluss-Oblate "„HOF-GRAVEUR Sr. MAJESTÄT DES KÖNIGS", der Umschlag mit Beförderungsspuren
Heinrich Gustav Schilling (H. G. Schilling) hat als „erster Graveur“ alle Urstempel der Briefmarken und Ganzsachen, die in der preußischen Staatsdruckerei von 1872 bis 1875 hergestellt wurden, graviert. Ausnahmen sind wohl die Buchdruckmarken der Pfennige-Ausgabe 1875 (3 Pfge. und 5 Pfge.) sowie die 1/2 Gr.- und 2 Kr.-Postkarten (siehe Jung Friedhelm, Die Schilling-Dynastie), ein bedeutendes postgeschichtliches Dokument zur Brustschild-Philatelie vom Graveur der Brustschild-Ausgaben
Provenienz: 120. Felzmann-Auktion (2008)
1872/74, hochwertige gestempelte Sammlung mit Marken und 11 Postkarten, dabei u.a. Mi.-Nr. 2a mit Ersttags-Entwertung DKr.-Stpl. "STRIEGAU", 2a mit rauer Zähnung, 2a FZLr7, 2b FZLou5, 3IV, 3X mit NDP EKr.-Stpl. "BEISSENFOERTH 23 7 72", 4 mit Ersttags-Entwertung, 5 mit blauem DKr.-Stpl. "K. PR. FELDPOST-RELAIS N° 64 7/9", Mi.-Nr. 5 mit L1 "FRANCO" Stempel, 7 entwertet mit Baden Uhrradstempel "2" mit Fotoattest Krug BPP (2022), Mi.-Nr. 8 mit Postablagestempel "VILLINGEN", 9 mit EKr. Stempel "ROTHENFELS 19 JUL", 11, 12, 13, 15 auf Briefstück, 15 mit Stempel vom letzten Gültigkeitstag, 17a stark vertikal verschoben, 18b mit FA Sommer BPP, 21c mit FA Krug BPP (2021), 23b mit kleinerem Format L15 mit FA Brugger BPP (2010), 28 farbfrisch jedoch repariert mit FA Krug BPP (2020), viele bessere Stempel, Plattenfehler, uvm., mit über 50 Befunden und Fotoattesten Sommer, Krug, Brugger und Jäschke-L. BPP, fast alle weiteren Marken mit Signatur, meist gute Erhaltung, sauber aufgezogen
1872/1874, ungebrauchte Sammlung von 51 Marken Kleiner und Großer Schild in üblich unterschiedlicher Erhaltung von leicht fehlerhaft bis Pracht, dabei u.a. MiNr. 1 (2), 2, 3, 4, 5, 6, 7 (2), 8 (2), 9, 10 (2), 11 (2), 14, 17 b, 20 II, 21 a, 23 b, 24 (2), 27 (3 incl. einmal bessere Farbe). Begleitet wird die Sammlung von 18 BPP-Befunden/-Attesten.
1872/1875, meist gestempelter Sammlungsbestand von ca. 230 Marken in unterschiedlicher Erhaltung von oft fehlerhaft bis teils Pracht, mit besseren Werten wie MiNr. 8, 11, 11 I, 15, 15 I, 17 b, 21 b, 24, 27, 30 (oft mehrfach), beigefügt sind elf Atteste/Befunde (meist BPP).
1875/1900, ungebrauchte Partie mit 52 Marken in etwas unterschiedlicher Erhaltung von leicht fehlerhaft bis Pracht, dabei 3 Pfge. bis 25 Pfge., vier Zwischenstegpaare, einiges ist geprüft wie MiNr. 50 a (Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP).
1900/1918, ungebrauchte, teils postfrische Sammlungspartie auf Albenblättern, dabei Reichspost überkomplett incl. zweimal 5 Mark, Ausgabe 1902 2 Pfg.-80 Pfg., MiNr. 82 B Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP, Kriegsdruck mit einigen Oberrändern, zusätzlich Flugpost Rhein/Main mit MiNr. I/III und VI. Erhaltung etwas unterschiedlich von leicht fehlerhaft bis Pracht.
1916/1923, fast nur postfrisch geführte Sammlung auf Leuchtturm-Blättern, teils mehrfach/etwas spezialisiert zusammengetragen, einiges ist BPP-geprüft wie MiNr. A 113 b Paar, 151 Y, 336 Ab, Dienst 55 Y U, etc.
1918/1923, gestempelte Sammlung auf Leuchtturm-Blättern incl. Dienst, etliches ist signiert Infla bzw. auch 13 BPP-Befunde/-Atteste; enthalten u.a. MiNr. 151 Y (2), 177, 181, 196 I, 209 Y, 330 B, Dienst 65, 95 Y Paar, etc., vereinzelt leicht fehlerhaft, gesamthaft meist Pracht.
1919/23, postfrischer Bestand von über 130 kpl. Bogen sowie Bogenteilen in 4 Ringbindern und Ordner, mit Doubletten, meist gute Erhaltung (ex Mi.-Nr. 111-327)
1920, postfrischer Bestand Repräsentative Darstellungen 1.25 auf 1M (20), sowie 1.5 auf 1M (10) in kompletten Bögen, dabei auch Bögen mit links durchgezähntem Bogenrand, etc. (Mi.-Nr. 116-117)
1922/23, postfrischer Bestand mit 60 Bögen Quer-Offset ex. Mi.-Nr. 246-257, dabei u.a. viele Besonderheiten, HAN, Plattenfehler, uvm., einige Bögen signiert Infla Berlin
1922/23, postfrischer Bestand mit 32 Bögen Quer-Offset ex. Mi.-Nr. 219-223, dabei u.a. viele Besonderheiten, HAN, Plattenfehler, uvm., einige Bögen signiert Infla Berlin
1923/1932, ungebrauchte/postfrische Sammlungspartie mit besseren Ausgaben teils mehrfach, dabei guter Teil Zeppeline, zweimal Iposta-Block, bessere Wasserzeichen wie MiNr. 344 Y, 346 Y und 401 Y, besonders beachtenswert sind auch die etlichen Randstücke/Oberränder/Bogenecken, etwas unterschiedliche Erhaltung von leicht fehlerhaft bis Pracht.
1923/1932, postfrische/ungebrauchte und gestempelte Sammlung auf Vordruck, in den Hauptnummern komplett.
1923/1932, gestempelte Sammlung auf Leuchtturm-Blättern mit u.a. Zeppelinen (ohne 4 RM Südamerikafahrt), Iposta-Block auf Brief (Ränder über den Rand geklebt) sowie das Herzstück, einige Wasserzeichen-Varianten, Nothilfe, etc., etwas unterschiedliche Erhaltung von teils leicht fehlerhaft bis Pracht, einiges blieb ohne Bewertung.
