382. Auktion

18. – 23. September 2023 in Wiesbaden

Used for lot[min] lot[max filters used in emails, not UI, ui is hidden by css
Los-Nr.8318
Ausruf100 €
Zuschlagunverkauft

1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A, mit Bahnpost-Streckenstempel "COELN 12.8. III FRANKFURT" und handschriftlicher Aufgabevermerk "Godesberg" als unterfrankierter Brief nach Basel mit Ankunftsstempel. Für einen unfrankierten Brief wurden 4 Groschen (= 50 Rappen) von der Schweizer Post berechnet, davon wurden 12 Rappen (Vermerk 12 cts) angerechnet, aufgerundet sind es 40 Rappen Nachporto, mit Rötelvermerk "40" notiert und vom Empfänger eingezogen. Der deutsche Anteil betrug 30 Rappen, mit Blaustift auf der Vorderseite notiert, interessanter Nachporto-Beleg mit Aufgabe bei der Bahnpost

Los-Nr.8330
Ausruf300 €
Zuschlag500 €

Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 1 Kreuzer gelblichgrün und 3 Kreuzer karmin je mit Rahmenstempel "SONNEBERG IN SACHS.MEINING.HILDBURGH. 4.1.73" als Brief der 1. Gewichtsstufe nach Kopenhagen mit Ankunftstempel. Der Umschlag durch das Öffnen rechts minimal verkürzt und leichte Beförderungsspuren, sonst in dekorativer und guter Gesamterhaltung, eine außergewöhnliche Ganzsachenzusatzfrankatur und einer der wenigen Kreuzerbriefe nach Dänemark, Privatsignatur Barkemeyer und signiert Hennies BPP

Los-Nr.8332
Ausruf500 €
Zuschlag650 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 2 Groschen blau je mit klarem EKr. "BERLIN N.W. No.7. 25.11.74" als Brief der 1. Gewichtsstufe mit Leitvermerk "via Triest Turkey" und Weiterfranco-Vermerk "Wf2" an das Deutsche Konsulat in Smyrna mit Ankunftsstempel "SMIRNE 3.12.74" in einwandfreier Erhaltung. Das Porto setzt sich aus 1 Groschen Briefgebühr im Wechselverkehr mit Österreich-Ungarn und 2 Groschen österreichisches Weiterfranco bis Smyrna zusammen. Ein dekorativer Brief aus der bekannten "Gustav-Hirschfeld"-Korrespondenz

Der Archäologe Gustav Hirschfeld (1847 – 1895) war ab 1870 als Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts bei Ausgrabungen in Griechenland, Italien und Kleinasien. Von 1875 bis 1877 leitete er die von Deutschland finanzierten Ausgrabungen bei Olympia in Griechenland.

Provenienz: 355. Heinrich-Köhler-Auktion (2013)

Los-Nr.8334
Ausruf800 €
Zuschlag1.000 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur Ausgabe 1875 5 Pfennige violett im waagerechten Paar je mit klarem DKr. "SCHANDAU 30.VII.75" als Brief der 1. Gewichtsstufe nach Interlaken, Schweiz mit Ankunftsstempel, Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, sonst in einwandfreier Erhaltung. Eine nur kurze Zeit mögliche und sehr seltene, spektakuläre 2 Groschen (20 Pfennig)-Frankatur, Fotoattest Sommer BPP (1992)

Provenienz: John Gunn (29. Joachim Erhardt-Auktion, 1993)

                   355. Heinrich Köhler-Auktion (2013)

Los-Nr.8338
Ausruf250 €
Zuschlag200 €

Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer ohne Überdruck mit klarem EKr. "ZWINGENBERG 31.12.(74)" nach Bielefeld mit Ankunftstempel "BIELEFELD 1.1.75". Der Umschlag rückseitig mit kleiner Fehlstelle und der Nachname des Empfängers unkenntlich gemacht, sonst in guter Gesamterhaltung, einzige registrierte Verwendung vom Letzttag aller Kreuzer-Ganzsachenumschläge

Provenienz: 362. Heinrich Köhler-Auktion (2016)

Los-Nr.8341
Ausruf200 €
Zuschlag260 €

1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Rahmenstempel "VALBERT 20.2.(74)" und Handstempel "Unzureichend frankirt" nach Copenhagen mit Ankunftsstempel. Von der Gebühr 16 Schillinge für unfrankierte Postkarten wurden 2 Schillinge angerechnet, die restliche Taxe vorderseitig mit Röteltaxe "14" (Schillinge) notiert und mit Blaustift "8" (Schillinge) für zu vergütende Gebühr an die Reichspost notiert. Die Ganzsachenkarte mit waagerechter Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung. Postkarten, die nicht aus Hamburg, Lübeck oder Schleswig-Holstein zum Sondertarif versandt wurden, sind mit der Destination Dänemark sehr selten

Los-Nr.8348
Ausruf200 €
Zuschlag400 €

1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit EKr. "AACHEN BAHNHOF 8.1.75" im Grenzrayon nach Verviers, Belgien mit Handstempel "Unzureichend frankirt" zurück, dann großer Schild ½ Groschen orange über den Hinweisstempel geklebt und mit Stempel "AACHEN 9.1.75" nun einen Tag später als tarifgerechte 1 Groschen-Karte neu verschickt. Bei der Karte sind oben im Randbereich Fehlstellen ergänzt worden, trotzt der Einschränkungen eine optisch ansprechende Karte - im Grenzverkehr nach Belgien sind Postkarten sehr selten

Los-Nr.8349
Ausruf250 €
Zuschlag360 €

1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit tarifgerechter Zusatzfrankatur großer Schild ½ Groschen und 1 Groschen je mit klarem EKr. "ELBERFELD 2.12.74" als 2 Groschen-Karte nach Amsterdam mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative Buntfrankatur nach Holland, signiert Sommer BPP mit Fotobefund (1995)

Provenienz: 59. Joachim Erhardt-Auktion (1996)

Los-Nr.8358
Ausruf200 €
Zuschlag360 €

Antwort-Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 1 Kreuzer gelblichgrün je mit klarem EKr. "ALLENSBACH 7.DEZ.(74)" via Schaffhausen nach Aarau. Die 1 Kreuzer mit leicht verkürztem Eckzahn, sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative und seltene Verwendung ins Ausland, Fotoattest Brugger BPP (2006)

Provenienz: J.J. Volny (96. Auktion Wüttembergisches Auktionshaus, 2006)