382. Auktion
18. – 23. September 2023 in Wiesbaden
- Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil I) (4) Apply Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil I) filter
- Franco- und Hufeisenstempel – Die Sammlung Karl-Heinz Willin (4) Apply Franco- und Hufeisenstempel – Die Sammlung Karl-Heinz Willin filter
"AACHEN F. N3 27.4.67" klar in Rot auf Wertbrief über "Thl. 26" mit rotem Handstempel "Recomandirt" und Rötelvermerk "4 ¾" (Groschen) nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, Auslands-Wertbriefe aus der Preußen-Zeit sind sehr selten
"BERLIN H.P.A. F. N3 14.2.70" klar in Rot auf Wert-Paketbegleit-Briefkuvert mit blauem DKr. "BERLIN 14.2." und blauem Rahmenstempel "BERLIN CABINETS-EXPEDITION 14.2.70" sowie Rötelvermerk "40 ½/29=69 ½" (Groschen) nach Amsterdam. Der Umschlag mit Faltspuren und oben mit verlaufener Tinte sowie rückseitig mit ausgenschnittenem Siegel, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der Einschränkungen eine ungewöhnliche Verwendung und in Verbindung mit dem Aufgabestempel vermutlich einmaliger Brief mit dem ohnehin schon seltenen Franco-Stempel
"BERLIN P.E.9 F N1 30.10.68" zweimal klar in Grün auf Wert-Briefkuvert mit Rötelvermerk "9/30 ½ = 39 ½" (Groschen: 9 Groschen NDP-Anteil + 30 ½ Groschen Weiterfranco) nach Wilna mit Ankunftsstempel rückseitigem Vermerk "95 Kop. WF" (umgerechnete Gesamtgebühr). Der Umschlag ist in guter Gesamterhaltung inklusive der fünf rückseitigen Lacksiegel, interessante und seltene Auslandsverwendung
"FRANCO CONTROL STEMPEL METZ" recht klar in Violett auf Briefkuvert mit französischem Beute-DKr. "METZ 26.NOV.70" und Rötelvermerk "3" (Décimes) sowie roter L1 "P.D." und Leitvermerk "via London" nach Dublin mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungs- und Alterungsspuren, sehr seltene Verwendung des provisorischen Franco-Stempels auf Auslandsbrief mit Destination Irland
"AACHEN F N1 3.12.72" in Rot klar auf komplettem Faltbrief mit rotem Handstempel "PD" und Rötel-Vermerk "3" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr nach dem nur vom 1.6.1873 bis 30.09.1873 gültigen Tarif nach Zaragoza, Spanien mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorativer Brief nach Spanien
"BREMEN F. N2 25.1.72" in Rot klar auf Faltbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Leitvermerk "pr. Paquete Prusiano Espanol via Cadiz" mit Rötel-Vermerk "12" (Groschen) nach dem nur bis 31.5.1872 gültigen Tarif nach Puerto Oratava auf Teneriffa mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief rückseitig mit stärkeren Alterungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Nach den Kanarischen Inseln sind aus der Brustschildzeit derzeit nur drei Briefe registriert (zwei bar bezahlt, einer frankiert), dabei ist dieser der einzig bekannte Brief der
2. Gewichtsstufe
"HAMBURG F. N1 30.3.72" in Rot klar auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk "via Southampton" und rotem Handstempel "P.P." sowie Röteltaxe "23 ½" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr bis zum Landungshafen (2x 11 ¾ Groschen) und violettem Vermerk "1/10" (1 Shilling und 10 Pence) für das britische Weiterfranco via London nach Curacao, Niederländisch-Westindien mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Niederländisches Porto vom Landungshafen zum Adressaten
mit Röteltaxe „25“ (Cents = 2 x 12 1/2 Cents) vermerkt, vom Empfänger eingezogen. Die Briefhülle mit Beförderungsspuren und rechts etwas stärkerer Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung. Nach Curacao sind aus der Brustschildzeit aktuell nur fünf bar bezahlte Briefe registriert, dies ist der einzige der 2. Gewichtsstufe, frankierte Briefe sind nicht bekannt, eine große Destinationen-Seltenheit
"HAMBURG F. B.P. 11.4.74" in Rot (etwas oxidiert) klar auf komplettem Drucksachen-Faltbrief bis 50 g mit Rötel-Vermerk "¾" (Groschen) für die bar bezahlten Drucksachen-Gebühren nach Drontheim, Norwegen in einwandfreier Erhaltung
