382. Auktion

18. – 23. September 2023 in Wiesbaden

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Los-Nr.8274
Ausruf200 €
Zuschlag240 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit klarem DKr. "GEITHAIN 28.XII.73, farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung, seltenes Frühdatum aus Dezember 1873, bisher sind nur wenige Exemplare mit Entwertung vor dem 1.1.1874 bekannt, Fotoattest Brugger BPP (2008)

Los-Nr.8275
Ausruf500 €
Zuschlag750 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit EKr. "BERLIN P.A.49 N2 4.8.75" als tarifgerechte Einzelfrankatur auf eingeschriebener Ortspostkarte (amtliches Formular C. 154) mit erstem R-Zettel "Eingeschrieben No." und vorderseitigem Ausgabestempel. Die Formular-Karte mit kleinen Haftstellen in zwei Ecken, sonst in sehr guter Gesamterhaltung. Sehr späte Verwendung dieser Marke in sehr seltener Verwendung, in dieser Form erst ab dem 1.1.1875 möglich

Provenienz: 57. Peter Feuser-Auktion (2004)

                   Peter Hansen (6. Dr. Derichs Berlin-Auktion, 2011)

Los-Nr.8276
Ausruf400 €
Zuschlag1.700 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit vollständigem linkem Bogenrand, sauber mit klarem DKr. "BERLIN 20.2.75" auf Faltbriefhülle mit rückseitiger Siegelmarke "KAISERL. DEUTSCHE GENERAL-DIRECTION DER TELEGRAPHEN" an die "Königliche schwedische Telegraphen-Direction" in Stockholm. Die Briefhülle mit senkrechter Faltung links und Patina, Marke in einwandfreier Erhaltung. Tarifrichtig frankierte Auslands-Telegraphensache nach Schweden, so eine äußerst seltene Briefverwendung und nur ein weiterer Brief dieser Marke mit Bogenrand registriert

Los-Nr.8277
Ausruf250 €
Zuschlag600 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange im waagerechten Paar je mit EKr. "LEIPZIG P.A.No.2 N1 15.3.74" auf komplettem R-Faltbrief rotem Handstempel "PD" und Rahmenstempel "Recommandirt" sowie französischem Transitstempel und L1 "Recommandé" via Paris nach Montepellier mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative und nicht häufige Mehrfachfrankatur

Provenienz: Gerd Weidemann (134. Dr. Derichs-Auktion, 2009)

Los-Nr.8278
Ausruf150 €
Zuschlag280 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 5 Pfennige violett je mit EKr. "BARMEN-UNTERBARMEN 24.11.75" auf eingeschriebenem Briefkuvert der Firma "Carl Wigold, Barmen" mit R-Zettel "Barmen-Unterbarmen Eingeschrieben Nr. 856" (2. Reichsposttype) nach Volmarstein mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, beide Marken in einwandfreier Erhaltung, dekorative Mischfrankatur und sehr späte Aufbrauchsverwendung der 2 ½ Groschen-Marke im zweiten Halbjahr 1875, Fotoattest Brugger BPP (2012)

Los-Nr.8279
Ausruf1.500 €
Zuschlag2.100 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 20 Pfennige blau je mit klarem EKr. "BAD EMS 29.6.(75)" als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert mit Leitvermerk "via Anvers" mit handschriftlichem rotem Tax-Vermerk "40" (Centimes) für das belgische Weiterfranco via Antwerpen nach Buenos Aires mit Ankunftsstempel. Die Route über Belgien war zu diesem Tarif vom 1.12.1872 bis 30.6.1875 möglich. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine nicht häufige Mischfrankatur mit Destination Argentinien

Provenienz: Silvain Wyler (356. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)

Los-Nr.8280
Ausruf600 €
Zuschlagunverkauft

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Doppelprägung (1. Prägung um ca. 1 mm nach links versetzt), mit klarem EKr. "CASSEL 13.2." auf Briefkuvert nach New York mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit rückseitigen Öffnungsfehlern und kleinem Einriss oben (hinterlegt), die Marke ist farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Auf Brief sind bisher nur wenige Doppelprägungen dieser Marke bekannt, eine große Seltenheit, signiert Hennies BPP mit Fotoattest (1975) und Fotoattest Krug BPP (2014)

Provenienz: Sammlung J.J. Volny (Privatverkauf)

Los-Nr.8281
Ausruf400 €
Zuschlag400 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Plattenfehler "versetzte 1 der ½ im Aufdruck stark nach links verschoben" im Viererblock mit drei Normalmarken, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, dekorative Einheit mit diesem seltenen Plattenfehler, Marke mit Plattenfehler je doppelt signiert HK und Bühler mit Fotoattest (1971) und Fotoattest Sommer BPP (1993)

Provenienz: Dr. Bernhard-Fuchs (281. Heinrich Köhler-Auktion, 1993)

Los-Nr.8282
Ausruf200 €
Zuschlag400 €

1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Plattenfehler "Kerbe in der 1 der linken Wertziffer" (+heller Fleck im Fuß der großen Wertziffer, Feld 6) im Oberrand-Viererblock mit drei Normalmarken und drei Anlegepunkte für den Aufdruck, die Prägung und die Zähnung im Oberrand, so nur wenige Male bekannt. Die postfrische Einheit ist im Oberrand stark angetrennt (verklebt), sonst in einwandfreier Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Hennies BPP (1979)

Provenienz: Sammlung Reinhardt (Privatverkauf)

Los-Nr.8283
Ausruf400 €
Zuschlag1.250 €

1874, 9 auf 9 Kreuzer braunorange im Viererblock aus der linken unteren Bogenecke mit Plattekennzeichen "Farbblock" unter Feld 141, Marken postfrisch, die Einheit ist unten angetrennt verklebte Zähnung) und im Unterrand entfalzt, sonst in guter Gesamterhaltung, seltene Einheit mit Plattenkennzeichen, ein Wert signiert Ebel und Fotoattest Sommer BPP (2006)

Los-Nr.8284
Ausruf400 €
Zuschlag800 €

9 auf 9 Kreuzer braunorange mit EKr. "RADOLFZELL 7.10.74" auf kompletter Post-Paketadresse für ein Paket mit Röteltaxe "9" (Kreuzer) nach Weiler mit rückseitiger Röteltaxe "3" (Kreuzer) für das Bestellgeld für die Zustellung des Paketes ins Haus. In Baden betrug diese Gebühr je Paket innerhalb des Landzustellbereichs einer Postanstalt 3 Kreuzer, diese wurde vom Empfänger bezahlt. Dekorative, tarifgerechte Einzelfrankatur auf Paketkarte mit taxiertem Bestellgeld

Provenienz: J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)

Los-Nr.8285
Ausruf400 €
Zuschlag400 €

9 auf 9 Kreuzer braunorange mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH. 25.7.74" auf unterfrankierter Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit Handstempel "Affranchissement insuffisant" und französischem Transitstempel sowie Nachgebühr-Taxe "9" (Décimes) nach Grenoble mit Ankunftsstempel. Die verklebten 9 Kreuzer wurden mit 3 Décimes angerechnet, das Porto für unzureichend frankierte Briefe der 2. Gewichtsstufe betrug 12 Décimes. Die Marke und die Briefhülle sind in guter Gesamterhaltung, ein besonders schöner unzureichend frankierter Brief mit der Destination Frankreich, in dieser Form eine besonders attraktive Form einer Einzelfrankaturdieser Marke

Provenienz: Gerd Weidemann, 134. Dr. Derichs-Auktion (2009)

Los-Nr.8286
Ausruf300 €
Zuschlagunverkauft

9 auf 9 Kreuzer braunorange und 1 Kreuzer gelblichgrün mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH. 20.6.74" als tarifgerechte Frankatur auf eingeschriebener Faltbriefhülle mit Handstempel "Recommandirt" nach Berlin mit Ausgabestempel. Die 1 Kreuzer-Marke mit Zahnspalt und die Briefhülle oben mit dünner Stelle (hinterlegt), sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative Buntfrankatur

Provenienz: 116. Felzmann-Auktion (2006)

Los-Nr.8287
Ausruf200 €
Zuschlag200 €

1872, kompletter Faltbrief von "BILLIGHEIM 1.JAN." als "portopflichtige Dienstsache" mit Blaustifttaxe "3" (Kreuzer) via "SULZBACH 1.1.72" nach Mosbach in Baden mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag in einwandfreier Erhaltung, sehr seltener Brief vom ERSTTAG der Brustschildmarken aus dem Kreuzergebiet

Los-Nr.8288
Ausruf150 €
Zuschlag170 €

1872, portofreies Briefkuvert "Großherzogliche Angelegenheit" von "CARLRUHE 4.JAN" an den Geheimrath Dr. Scherf in Freiburg  mit Ankunftsstempel, komplett mit rückseitigem Lacksiegel und Inhalt mit eigenhändiger Unterschrift von Großherzog Friedrich I. von Baden.

Bei der Proklamation von König Wilhelm I. zum Kaiser im Spiegelsaal von Versailles am 18.1.1871 sprach der Großherzog Friedrich I. von Baden vor den versammelten Fürsten das erste Hoch auf den neuen Kaiser aus.

Los-Nr.8289
Ausruf150 €
Zuschlag120 €

1872, blauer EKr. "BREMEN N1 27.4.72" auf Paketkbegleit-Briefkuvert für zwei Pakete (6 Pfund 400 g und 33 ½ Pfund, Gesamtporto 45 ½ Groschen nicht deklariert) mit Zollstempel und handschriftlichem Zolltaxvermerk "21 Kr." (Kreuzer) an "Ihrer Majestät der Königin Witwe von Griechenland Hofmarschallamt" via Eisenach nach Bamberg, Bayern. Vorderseitig mit handschriftlichem Vermerk für das Bestellgeld für die Zustellung ins Haus im Ortszustellbezirk mit "3x" (Kreuzer für ein Paket bis 25 Pfund) und "9x" (Kreuzer für ein Paket über 25 Pfund). Sehr seltener Paketbegleitbrief aus dem Brustschild-Gebiet mit zwei verschiedenen bayerischen Bestellgeld-Gebühren, Fotobefund Krug BPP (2011)

Los-Nr.8290
Ausruf200 €
Zuschlag440 €

1872, schwarzer EKr. "FRANKFURT 3.9.72" auf Nachnahme-Postkarte (amtliches Formular C. 154) mit Blaustifttaxe "3 fl 44" (3 Gulden 44 Kreuzer) für ein Zeitungsabonnement der "Union Deutsche Badezeitung Reise-Verkehrsnachrichten" (Prägesiegel auf Karte) und Auslagen-Stempel an das Hotel Bellevue in Bern mit Röteltaxe "8 fr" in guter Gesamterhaltung. Die Gesamtgebühr 3 Gulden 44 Kreuzer = 2 Thaler 4 Groschen = 8 Schweizer Franken (laut Reduktionstabelle) wurde vom Empfänger eingezogen. Eine sehr seltene, ab dem 11.4.1968 mögliche Nachnahme-Sendung in die Schweiz, bisher aus der Brustschildzeit kein weiteres Exemplar bekannt

Los-Nr.8291
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

1872, klarer DKr. "NEUSTRELITZ 26.9.72" auf komplettem Packetbegleit-Faltbrief "Frei laut Avers Nr. 4" nach Ratzeburg mit Ausgabestempel und rückseitiger Blaustifttaxe "1" (Groschen) für das Bestellgeld für ein Paket mit Zustellung ins Haus innerhalb des Ortszustellbereichs, gute Erhaltung, das Bestellgeld wurde von Empfänger eingezogen. Der Faltbrief ist in einwandfreier Erhaltung, seltener Beleg mit aversioniertem Fahrpost-Porto und zu bezahlendem Bestellgeld

Los-Nr.8292
Ausruf200 €
Zuschlag280 €

1872, Rahmenstempel "K.PR:FELD-POST-RELAIS No. 47 30.10." (Epernay) klar auf Rücksendeteil eines behördlichen Post-Behändigungs-Schein mit Blaustifttaxe "2" (Groschen) nach Berlin mit Ausgabestempel. Die Taxe "2" (Groschen = 1 Groschen Insinuationsgebühr + 1 Groschen für den Rückweg) wurde wieder gestrichen und es erfolgte eine Kennzeichnung als portofreie "Feldpost-Brief-Sache", erster registrierter Feldpost-Behändigungsschein aus der Brustschildzeit, eine außergewöhnliche postgeschichtliche Seltenheit

Los-Nr.8293
Ausruf100 €
Zuschlag200 €

1872, klarer EKr. "PFORZHEIM 6.11.72" auf Postsachen-Formular "Briefpost. Zutaxierung eines Franco-Defects" (handschriftlich in "Fahr"-Post geändert) mit vorderseitigem Textzudruck "Sgr. resp. (2) Kr. zutaxiertes Porto" für ein um 2 Kreuzer unterfrankiertem Wertbrief nach Offenburg, übliche Faltspuren und rückseitig ein Riss mit Falren verklebt, Fotobefund Krug BPP (2016)

Los-Nr.8294
Ausruf120 €
Zuschlag220 €

1873, klarer DKr. "RODA 6.1.73" auf komplettem Postvorschuss-Faltbrief "Post-Dienst-Sache" im Ortsverkehr zur Einziehung von 17 1⁄2 Groschen mit Auslagen-Stempel und Blaustifttaxe „pro 17 1⁄2“. Der Empfänger „Landwirtschaftlicher Verein Roda“ nutzte
das Verfahren der Portostundung und monatlichen Abrechnung der gestundeten Portobeträge, eingezogen wurden für den Monat Dezember 1872 17 1⁄2 Groschen = 5 Groschen Porto-Contogebühr (Minimalsatz) + 12 1⁄2 Groschen creditierte Porto- und Francobeträge, aus der Brustschildzeit weniger als fünf derartige Belege registriert, sehr seltener Postvorschussbeleg im Ortsverkehr

Los-Nr.8295
Ausruf100 €
Zuschlag300 €

1873, Landpoststempel "VADENROD" auf portofreiem, eingeschriebenem Briefkuvert von "ROMROD 24.2.1873" mit Handstempel "Chargé" an Großherzog Ludwig III. von Hessen und bei Rhein etc." in Darmstadt mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, zur Brustschildzeit eine sehr seltene Landpoststempel-Nachverwendung auf Brief mit interessanter Empfänger-Adresse

Los-Nr.8296
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

1873, kompletter Faltbrief mit EKr. "GROSS-ZIMMERN 12.9.73" als eingeschriebener Postsache "Post Mandat" mit der Anfrage einer Wechselstundung betreffend mit Handstempel "Chargé" nach Rüsselsheim mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief rechts etwas fleckig, sonst in guter Gesamterhaltung, eingeschriebene Postsachen mit Vermerk "Post-Mandat" sind aus der Brustschildzeit selten

Los-Nr.8297
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

(1874), violette "Noth-Adresse" (Paketkarte) mit komplettem Lacksiegel "GELDDECARTIERUNG COELN" für eine Paketkarte mit Wertangabe von Düsseldorf nach Ninove, Belgien als Postsache portofrei versendet. Formular unten mit waagerechter Faltung und kleines Nagelloch, sonst in guter Gesamterhaltung - sehr seltenes Formular für eine Fahrpostsendung ins Ausland

Los-Nr.8298
Ausruf300 €
Zuschlag1.050 €

1875, Postvorschuß-Briefkuvert über 1 Mark 50 Pfennig von "BERLIN P.A.No. 1 20.1.75" mit violettem Auslagezettel "Berlin, P.A. No.1" und Blaustifttaxe 150/60 (= Postvorschuß 150 Pfennig + 40 Pfennig Briefgebühr + 10 Pfennig Procuragebühr + 10 Pfennig Portozuschlag für die unfrankierte Sendung) des Hofgraveurs H.G. Schilling nach Graudenz mit Ankunftsstempel. Die Gesamtsumme von 210 Pfennig wurde vom Empfänger eingezogen, rückseitig mit blauer Verschluss-Oblate "„HOF-GRAVEUR Sr. MAJESTÄT DES KÖNIGS", der Umschlag mit Beförderungsspuren

Heinrich Gustav Schilling (H. G. Schilling) hat als „erster Graveur“ alle Urstempel der Briefmarken und Ganzsachen, die in der preußischen Staatsdruckerei von 1872 bis 1875 hergestellt wurden, graviert. Ausnahmen sind wohl die Buchdruckmarken der Pfennige-Ausgabe 1875 (3 Pfge. und 5 Pfge.) sowie die 1/2 Gr.- und 2 Kr.-Postkarten (siehe Jung Friedhelm, Die Schilling-Dynastie), ein bedeutendes postgeschichtliches Dokument zur Brustschild-Philatelie vom Graveur der Brustschild-Ausgaben

Provenienz: 120. Felzmann-Auktion (2008)

Los-Nr.8299
Ausruf100 €
Zuschlag170 €

"AACHEN F N1 3.12.72" in Rot klar auf komplettem Faltbrief mit rotem Handstempel "PD" und Rötel-Vermerk "3" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr nach dem nur vom 1.6.1873 bis 30.09.1873 gültigen Tarif nach Zaragoza, Spanien mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorativer Brief nach Spanien

Los-Nr.8300
Ausruf300 €
Zuschlagunverkauft

"BERLIN H.P.A. F. N2 21.11.73" in Rot klar auf Paketbegleit-Briefkuvert für eine Kiste mit Leitvermerk "via Bremen" mit Röteltaxe "18/130 = 148" (Groschen) für die bar bezahlte Gebühr (9x 2 Groschen bis Bremen + 130 Groschen für den weiteren Transport) und Blaustift-Weiterfranco-Vermerk "Wf 130" für das Weiterfranco ab Bremen nach Hunterspoint in Bundesstaat New York in guter Gesamterhaltung. Sehr schöner Brief aus dem sogenannten "Württenberger Fund"

Los-Nr.8301
Ausruf300 €
Zuschlag270 €

"BREMEN F. N2 25.1.72" in Rot klar auf Faltbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Leitvermerk "pr. Paquete Prusiano Espanol via Cadiz" mit Rötel-Vermerk "12" (Groschen) nach dem nur bis 31.5.1872 gültigen Tarif nach Puerto Oratava auf Teneriffa mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief rückseitig mit stärkeren Alterungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Nach den Kanarischen Inseln sind aus der Brustschildzeit derzeit nur drei Briefe registriert (zwei bar bezahlt, einer frankiert), dabei ist dieser der einzig bekannte Brief der
2. Gewichtsstufe

Los-Nr.8302
Ausruf200 €
Zuschlag300 €

"DARMSTADT F. N1 11.2.73" in Violett klar auf komplettem Paketbegleit-Faltbrief "Frei lt. Avers. Nr. 5" nach Altenstadt mit Zustellung des Paketes ins Haus mit handschriftlichem Vermerk "Bestellgebühr bezahlt" und Röteltaxe "2" (Kreuzer) für die vorab bar bezahlte Bestellgeld-Gebühr, rückseitig mit Ankunftsstempel. Die Bestellgeld-Gebühr war durch den Aversionalvertrag nicht abgegolten, eine äußerst seltene Teilbarfrankatur

Los-Nr.8303
Ausruf150 €
Zuschlagunverkauft

"DRESDEN F. N2 21.9.72" in Violett auf Drucksachen-Faltbriefhülle im Ortsverkehr mit schwarzem Tax-Stempel "¼" (Groschen) als Kennzeichnung für eine Mengenauflieferung von mehr als 60 Sendungen. Der Faltbrief mit Beförderungs- und Alterungsspuren im Rand, sonst in guter Gesamterhaltung

Los-Nr.8304
Ausruf300 €
Zuschlag270 €

"HAMBURG F. N1 30.3.72" in Rot klar auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk "via Southampton" und rotem Handstempel "P.P." sowie Röteltaxe "23 ½" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr bis zum Landungshafen (2x 11 ¾ Groschen) und violettem Vermerk "1/10" (1 Shilling und 10 Pence) für das britische Weiterfranco via London nach Curacao, Niederländisch-Westindien mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Niederländisches Porto vom Landungshafen zum Adressaten
mit Röteltaxe „25“ (Cents = 2 x 12 1/2 Cents) vermerkt, vom Empfänger eingezogen. Die Briefhülle mit Beförderungsspuren und rechts etwas stärkerer Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung. Nach Curacao sind aus der Brustschildzeit aktuell nur fünf bar bezahlte Briefe registriert, dies ist der einzige der 2. Gewichtsstufe, frankierte Briefe sind nicht bekannt, eine große Destinationen-Seltenheit

Los-Nr.8305
Ausruf300 €
Zuschlagunverkauft

"HAMBURG F N1 1.6.72" in Rot klar auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk "via Southampton p. West India Steamer" und Rötelvermerk "23 ½" (Groschen) für die bar bezahlte Gebühr bis zum Landungshafen (2x 11 ¾ Groschen) und "1/10" (1 Shilling und 10 Pence) für das britische Weiterfranco via London nach Tabasco, Mexiko mit schwarzem Tax-Stempel "3" (Reales) für den mexikanischen Portoanteil. Der Faltbrief mit typischen senkrechten Faltungen, sonst in guter Gesamterhaltung, interessante und seltener Brief der 2. Gewichtsstufe mit guter Destination Mexiko

Los-Nr.8306
Ausruf250 €
Zuschlagunverkauft

"HAMBURG F. N1 3.8.72" in Rot klar auf Briefkuvert mit Leitvermerk "Pr. Vapor via Hamburg" als "Schiffsbrief" direkt mit Privatschiff nach Santos, Brasilien in guter Gesamterhaltung. Rötelvermerk „f4“ (Groschen) für das bar bezahlte Schiffsbrief-Porto nach dem bis 30.6.1875 gültigen Tarif und Rötelvermerk „480“ (Reis) für das brasilianische Porto vom Landungshafen zum Empfänger, das dieser zu bezahlen hatte. Die direkte Versendung von Briefpost per Schiffsbrief nach Brasilien ist sehr selten

Los-Nr.8307
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

"HAMBURG F. N1 30.4.75 in Rotschwarz (oxidiert) klar auf Faltbrief mit Leitvermerk "via Southampton por vapor" und rotem Handstempel "P.P." sowie Röteltaxe "118" (Pfennig) für die bar bezahlte Gebühr bis zum Landungshafen via London mit rotem Vermerk "11" (Pence) für das britische Weiterfranco nach Tabasco, Mexiko mit schwarzem Tax-Stempel "-25 cs." (Centavos) für das mexikanische Porto (vom Empfänger eingezogen). Der Faltbrief mit Alterungsspuren bzw. Mängel in der Faltung und kleiner Fehlstelle links oben, sonst in guter Gesamterhaltung. Sehr seltener Brief aus der nur sechsmonatigen Gebührenperiode vom 1.1.1875 bis 30.6.1875

Los-Nr.8308
Ausruf200 €
Zuschlag200 €

"HAMBURG F. N6 29.11.72" in Rot klar auf Briefkuvert mit Leitvermerk "via Southampton" und rotem Handstempel "P.P." sowie Rötelvermerk "16 ¾" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr und "1/5" (1 Shilling 5 Pence) für das englische Weiterfranco via London nach Callao, Peru. Der Umschlag mit Randfehlern, sonst in guter Gesamterhaltung - ein nicht häufiger Brief mit Destination Peru aus der bekannten "Kretschmer"-Korrespondenz, Fotoattest Brugger BPP (2006)

Los-Nr.8309
Ausruf250 €
Zuschlagunverkauft

"HAMBURG F. N6. 4.11.73" in Rotschwarz (oxidiert) auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk "via St. Nazaire" und rotem Handstempel "PP" sowie Röteltaxe "8" (Groschen) für die bar bezahlte Gebühr bis zum Landungshafen und französischen Transitstempel nach Bogota, Kolumbien mit Röteltaxe "10 cs" (Centavos) für das kolumbianische Porto ab Landungshafen bis zum Empfänger, der diese Gebühr bezahlen musste. Die Briefhülle mit etwas stärkeren Alterungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, seltene Destination Kolumbien

Provenienz: "186. Steltzer-Auktion (1996)

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