382. Auktion
18. – 23. September 2023 in Wiesbaden
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1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Hufeisenstempel "GRAUDENZ 10.JAN.73" an die Vereinigte Stralsunder Spielkarten-Farbrik in Stalsund, Karte mit kleinen Eckbügen, sonst in guter Geesamterhaltung
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Rahmenstempel "BUCHHOLZ IN SACHSEN 11.6.74" an das Königliche Gerichtsamt Scheibenberg mit vorderseitig links verklebter sächsischer Stempelmarke 2 1⁄2 NGR. (Neugroschen) grün mit handschriftlicher Absender-Entwertung „Koch Buchholz 11te.Juni.72“, Aktenfaltung links durch die Stempelmarke gehend.
Durch die sächsische Stempelmarke bestätigte der Absender Koch aus Buchholz dem Königlichen Gerichtsamt Scheibenberg die Bezahlung von 2 1⁄2 Neugroschen Gerichtsgebühren.
Ein ungewöhnlicher Beleg durch die gleichzeitige Dokumentation von Post- und Fiskalgebühren.
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit EKr. "AACHEN BAHNHOF 8.1.75" im Grenzrayon nach Verviers, Belgien mit Handstempel "Unzureichend frankirt" zurück, dann großer Schild ½ Groschen orange über den Hinweisstempel geklebt und mit Stempel "AACHEN 9.1.75" nun einen Tag später als tarifgerechte 1 Groschen-Karte neu verschickt. Bei der Karte sind oben im Randbereich Fehlstellen ergänzt worden, trotzt der Einschränkungen eine optisch ansprechende Karte - im Grenzverkehr nach Belgien sind Postkarten sehr selten
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit tarifgerechter Zusatzfrankatur großer Schild ½ Groschen und 1 Groschen je mit klarem EKr. "ELBERFELD 2.12.74" als 2 Groschen-Karte nach Amsterdam mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative Buntfrankatur nach Holland, signiert Sommer BPP mit Fotobefund (1995)
Provenienz: 59. Joachim Erhardt-Auktion (1996)
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit tarifgerechter Zusatzfrankatur großer Schild 2 Groschen graublau je mit DKr. "COTTBUS 15.2.74" als eingeschriebene Postkarte mit Handstempel "Recommandirt" nach Aachen mit Ausgabestempel, Karte links mit Aktenvermerk, sonst in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Brugger BPP (1999)
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 2 ½ Groschen braunorange je mit DKr. "WEESENSTEIN 19.JUN.73" als Express-Karte nach Chemnitz, Karte oben mit winzigem Nadelloch, sonst in guter Gesamterhaltung
Ganzsachenkarte 2 Kreuzer durch Bogenverschnitt mit Plattenkennzeichen "kopfstehendes Kreuz" links im Rand, gebraucht mit EKr. "KLEINLAUFENBURG 4.9.74" nach Freiburg. Die Karte mit kleinem Fleck und links mit senkrechter Bugspur mit Nadelloch sowie radierter Adresse, sonst in guter Gesamterhaltung. Ganzsachenkarten mit Plattenkennzeichen sind äußerst selten, bisher sind nur zwei Exemplare registriert, Fotoattest Krug BPP (2008)
Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit klarem EKr. "COBURG 7.1.73" nach Buchbrunn bei Kitzingen mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung, das bisher früheste Verwendungsdatum der 2 Kreuzer-Karte
Ganzsachen-Doppelkarte ½ Groschen mit klarem EKr. "CASSEL 23.1." nach Lindenberg, Antwortteil mit blauem bayrischen Halbkreisstempel "LINDENBERG 29.1." anhängend zurück nach Cassel in guter Gesamterhaltung. Antwortteil währungsfremd verwendet und Fremdentwertung in Blau, in dieser Kombination zweier außergewöhnlicher Besonderheiten eine einmalige
und äußerst attraktive Doppelkarte, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (1999)
Ganzsachen-Doppelkarte ½ Groschen mit Zudruck der "Theissing'sche Buchhandlung" gebraucht mit Rahmenstempel "MÜNSTER i. WESTFALEN 12.SEPTBR.74" nach Altenoythe bei Friesoythe und Antwortteil anhängend gebraucht von "FRIESOYTHE 17.9." retour nach Münster in guter Gesamterhaltung. Alle zusammenhängend gebrauchten Ganzsachenkarten sind selten, in Verbindung mit dem Zudruck vielleicht einmaliges Stück, Fotoattest Krug BPP (1997)
Provenienz: 290. Heinrich Köhler-Auktion (1996)
Frage-Ganzsachenkarte ½ Groschen gebraucht mit Formular-L1 "Staßfurt" und handschriftliches Datum "29/10(75)" sowie mit Blaustift "Stassfurt" nach Danzig in einwandfreier Erhaltung, seltene Entwertung, Fotobefund Brugger BPP (1995)
Antwort-Ganzsachenkarte ½ Groschen mit tarifgerechte Zusatzfrankatur großer Schild ½ Groschen orange mit Plattenfehler "kleiner Farbstrich über EI in REICHS" (Feld 107) je mit DKr. "RHEYDT 1.7.75" als 10 Pfennig-Karte nach Roermond, Holland mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke hat einen winziges Aufnadelloch und die Karte hat Alterungsspuren und eine Haftstelle sowie rechts mit Aktenschrift. Trotz der kleinen Einschränkungen eine äußerst seltene Verwendung vom ERSTTAG des neuen UPU-Tarifs, bisher sind zwei Karten mit Brustschildfrankaturen zum neuen Weltpostvereinsporto mit Ersttag registriert, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (1999)
Provenienz: 16. Jennes & Klüttermann-Auktion (1999)
Antwort-Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 1 Kreuzer gelblichgrün je mit klarem EKr. "ALLENSBACH 7.DEZ.(74)" via Schaffhausen nach Aarau. Die 1 Kreuzer mit leicht verkürztem Eckzahn, sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative und seltene Verwendung ins Ausland, Fotoattest Brugger BPP (2006)
Provenienz: J.J. Volny (96. Auktion Wüttembergisches Auktionshaus, 2006)
Ganzsachenausschnitt 3 Kreuzer mit Überdruck, sauber mit EKr. "FRANKFURT A.M. N1 12.4.73" auf Briefkuvert nach Darmstadt mit Ausgabestempel. Der Ausschnitt mit leichten Alterungsspuren und der Briefkuvert rückseitig mit verklebten Öffnungsfehlern, sonst in guter Gesamterhaltung. Kreuzer-Ganzsachen-Ausschnitte sind auf Brief sehr selten, dieser ist zweimal registriert, Fotoattest Brugger BPP (2003)
Ganzsachenausschnitt ½ Groschen, gut geschnitten mit EKr. "BREMERHAVEN 10.10.73" auf amtlichen Postkarten-Formular in einwandfreier Erhaltung mit kaum störendem Aktenvermerk links, Fotoattest Sommer BPP (1997)
Provenienz: 29. HBA-Auktion (1997)
Ganzsachenausschnitt 1 Groschen, zwei sauber geschnittene Exemplare je mit klarem DKr. "HOHENWALDE 6.1.75" auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Guben mit Ausgabestempel. Die Briefhülle mit waagerechter Faltung unterhalb der Ausschnitte und etwas Patina, sonst in guter Gesamterhaltung. Seltene Mehrfachfrankatur als Aufbrauchsverwendung zur Pfennige-Zeit, Fotoatteste Hennies BPP (1980) und Sommer BPP (1997)
Provenienz: 29. HBA-Autkion (1997)
1873, Privat-Anzeigenfaltbrief 1 Groschen der Firma Schreiber, Litt.B., Ser. IV mit Zusatzfrankatur senkrechtes Paar großer Schild 1 Groschen karmin je mit Stempel "BERLIN * P.A.44 29.6.74" an den Briefmarkenhändler Werninck in London mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief ohne Verschlussklappe und mit Beförderungsspuren, untere Marke mit kleinen Fehler, sonst gute Erhaltung. Trotz einer Überfrankatur in Höhe von 1⁄2 Groschen eine äußerst seltene Verwendung eines Anzeigenfaltbriefes mit Zusatzfrankatur ins Ausland.
Der Anzeigenfaltbrief von J.J.Schreiber’s Brief- und Druckschriften-Expedition an den Briefmarkenhändler Werninck & Co. in London stellt ein frühes und bedeutendes Dokument Philatelie-Geschichte dar und dokumentiert schon weltweit bestehende philatelistische Handelsbeziehungen
Provenienz: J.J. Volny (92. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005)
1873, Privat-Anzeigenfaltbrief 1 Groschen der Firma Schreiber, Berlin Litt. A, Ser.V, rechte Hälfte gebraucht mit EKr. "BERLIN P.A.48 41.8.74" an den Briefmarkenhändler Loluis Senf in Leipzig mit Ausgabestempel. Die Verschlussklappe fehlt, trotz der Einschränkungen optisch wirkungsvolles Exemplar dieser seltenen Faltbriefe.
Der Anzeigenfaltbrief von J.J.Schreiber’s Brief- und Druckschriften-Expedition an den Briefmarkenhändler Louis Senf in Leipzig stellt ein frühes und bedeutendes Dokument der Philatelie-Geschichte dar.
1872, Privat-Ganzsachenumschlag "Berlin, Kaiser Wilhelms-Stiftung für Deutsche Invaliden" ⅓ Groschen im Format 151:130 mm, gebraucht mit EKr. "BERLIN P.A.9. 20.6.74" im Ortsverkehr mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit Beförderungs- und Alterungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, feines Exemplar dieser nicht häufigen Privat-Ganzsache
1872, Privatganzsachenkarten der Firma Moens ½ Groschen auf weißem Karton und 2 Kreuzer auf grünem Karton, jeweils sauber ungebraucht und in einwandfreier Erhaltung
Privat-Ganzsachenkarte ½ Groschen orange auf sämischem Karton für Bestellungen der "Henrichshütte Hattingen" gebraucht von "HATTINGEN 11.2.74" nach Bochum. Die Karte ist links leicht bügig, sonst in guter Gesamterhaltung, Fotoattest Brugger BPP (2000)
Graf Henrich zu Stolberg war Gründer der Industrieanlage Henrichshütte. Am 13. Oktober 1854 erhielt sie die Konzession zum Betrieb von 8 Hochöfen. 1872 entstand die „Union AG für Bergbau, Eisen- und Stahl-Industrie“ als Zusammenschluss mehrerer Hüttenwerke, darunter auch die Henrichshütte. Wilhelm Seippel gründete 1858 in Bochum eine Eisenwarenhandlung und stellte ab ca. 1860 Grubenlampen her. Per Postkarte auf Privatbestellung erfolgte hier die Bestellung von 25 Schlüsseln für Grubenlampen.
1872, ½ Groschen orange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1874 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange je mit EKr. "KAIERLICH.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 1.2.75" (mit Ring) als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk "p. Odessa" nach Hohenstein bei Chemnitz mit Ausgabestempel. Die Briefhülle mit Beförderungsspuren, beide Marken farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung, eine dekorative Aufbrauchsverwendung zum 30 Pfennig-Tarif
1 Groschen karmin und 2 ½ Groschen rotbraun mit klarem EKr. "KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 29.9.73" als tarifgerechte Frankatur auf Faltbiefhülle via Varna nach Basel mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer Auslands-Brief mit Fotoattesten Holcombe (1990) und Dr. F.Steuer BPP (1993)
Provenienz: Friedhelm Hohnstädt (74. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2000)
2 Groschen blau und 2 ½ Groschen rötlichbraun je mit klarem EKr. "KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 11.2.74" (mit Kreis) als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit rotem Handstempel "PD" über Varna mit französischem Transitstempel nach Paris in einwandfreier Erhaltung, dekorativer Firmenbrief mit Destination Frankreich aus der "Hermann Holstein"- Korrespondenz
Provenienz: Peter Hansen (6. Dr. Derichs Berlin-Auktion, 2011)
1872, 2 ½ Groschen rötlichbraun, farbfrisch und gut gezähnt mit klarer, zentrischer Entwertung mit EKr. "KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 28.1.74" (mit Kreis) auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, signiert Dr. Steuer BPP
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen rötlichbraun, zwei Einzelwerte je mit klarem EKr. "KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 15.10.74" als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Faltbriefhülle mit rotem Handstempel "P.D" via Odessa mit französischem Transitstempel via Paris nach Lyon mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit üblichen Beförderungs- und Faltspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, eine dekorative Mehrfachfrankatur mit Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1994)
Provenienz: Dr. Noll (355. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck mit tarifgerechter Zusatzfrankatur Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot und 20 Pfennige ultramarin je mit klarem EKr. "KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 17.12.75" als R-Brief mit frühem R-Zettel "Constantinopel/Eingeschrieben No. 70" nach Berlin mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung. Ein äußerst dekorativer R-Brief im neuen UPU-Tarif und der bisher einzige eingeschriebene Brief mit einer wertstufengleichen Währungsmischfrankatur mit dem bisher spätesten registriertem Datum - ein traumhaft schönes Unikat und große Brustschild-Seltenheit mit Fotoattest Dr. Steuer BPP (2018)
Provenienz: Sammlung Bredeney (132. Württembergisches Auktionshaus, 2018)
1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type III, senkrecht gestreiftes Papier, allseits breitrandig, ungebraucht mit Gummiresten. Minimal falzhell, ansonsten einwandfreie Erhaltung. Eine seltene Marke. Signiert Thier und Fotobefund Neumann BPP (2023)
1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type II, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits überdurchschnittlich breitrandig, mit zweimal sauber aufgesetztem Langstempel "FRANCO" und nebengesetztem Schlüsselstempel „BREMERHAVEN 25 9“ auf größerem Briefstück. Marke war zur Kontrolle gelöst, soweit beurteilbar einwandfrei. Ein sehr attraktives Stück. Signiert Richter und Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: „Kogge“(17. Erhardt 1987)
1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type II, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit zweimal sauber aufgesetztem Langstempel "FRANCO" auf kleinem Briefstück. Papierfarbe verstärkt, ansonsten ein attraktives Stück. Signiert Pfenninger und Fotobefund Neumann BPP (2023)
1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type I, senkrecht gestreiftes Papier, mit Feldmerkmal 'Bogen über der Krone', besonders farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN … 8*2-3". Ein sehr schönes Stück dieser seltenen Variante in einwandfreier Erhaltung. Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: Erich Weise (262. Heinrich Köhler-Auktion, 1988)
1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type III, senkrecht gestreiftes Papier, recht farbfrisch und allseits breitrandig, mit sehr sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 21 12" (1863) auf Faltbrief nach Bremerhaven. Ausgeblichene Markenteile neu eingefärbt und der Brief in den Faltungen teils gebrochen, trotzdem ein sehr attraktives Stück. Signiert u.a. Alcuri und Fotoattest Neumann BPP (2023)
1855, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier, waagerechter Dreierstreifen Typenkombinationen I-II-III, mit Teilen des Bogen-Wasserzeichens „Lilie“ bei zwei Marken. Frische Farbe und allseits breitrandig geschnitten, ungebraucht mit Originalgummi. Die beiden äußeren Marken mit leichten Spuren einer vorderseitigen Signatur, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Signiert Gebrüder Senf und Drahn, Fotoattest Neumann BPP (2023)
1855, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type III, waagerecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, sauber entwertet durch Doppelkreisstempel „ST. P. A. BREMEN“. Kleine Hinterlegung, ansonsten einwandfreie Erhaltung. Fotobefund Neumann BPP (2023)
1855, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type I, waagerecht gestreiftes Papier, farbfrisch und sehr allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 18 5" auf Briefstück. Ein besonders schönes Exemplar dieser Marke in tadelloser Erhaltung. Fotoattest Neumann BPP (2023)
1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type I, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 3 10" (1863) auf Faltbrief mit handschriftlichem Vermerk „Einliegend Probe ohne Wert“ nach Vegesack. Ein sehr attraktiver und als Mustersendung einmaliger Brief mit dieser Marke in einwandfreier Erhaltung. Signiert u.a. Friedl und Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: Gerold Anderegg (9. Schwenn-Auktion, 1967)
