382. Auktion
18. – 23. September 2023 in Wiesbaden
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1866, 3 Grote auf blaugrau, Type III, farbfrisch, gut gezähnt und überdurchschnittlich zentriert, mit fast vollständig aufgesetztem blauen Rahmenstempel "BREMEN Bahnhof." Punkthelle Stelle, sonst tadellos. Signiert u.a. Dr. Fischer BPP und Fotobefund Neumann BPP (2023)
1866, 3 Grote auf blaugrau, gezähnt, Type II, in Mischfrankatur mit breitrandiger 7 Grote auf rötlichgelb, geschnitten, beide farbfrisch, mit klar und vollständig aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 13 8" auf Briefstück. Beide Marken mit unauffälligem waagerechten Bug oben, die 3 Grote dort auch mit etwas verbesserter Zähnung. Eine sehr attraktive Kombination von großer Seltenheit, die lediglich ein weiteres Mal registriert ist (Brief-Unikat siehe Geuther Teil 1, Los 8038). Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: Alfred Caspary (Harmer/New York, 1956) Erich Weise (262. Heinrich Köhler-Auktion, 1988)
1866, 3 Grote auf blaugrau, Type III, farbfrisch und gut gezähnt, mit sehr klar aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 6 4" auf Briefhülle aus der bekannten Ulrichs-Korrespondenz nach Bremerhaven mit Ankunftsstempel. Die Marke war zur Kontrolle gelöst und ist in der Durchsicht etwas hell. Insgesamt ein attraktiver Brief. Signiert Friedl und Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: 13. Heinrich Köhler-Auktion (1916) "Rheingold" (266. Heinrich Köhler-Auktion, 1989)
1867, 5 Grote auf mattgraubraun, waagerechtes Paar in Typenkombination II-I, mit Abart „Mitte ungezähnt“, ungebraucht mit Originalgummi und kleinen Einschränkungen. Eine in dieser Form sehr seltene Einheit, die so nur dreimal bekannt ist. Signiert Richter, Fotoatteste FEC (1961) und Neumann BPP (2023) Eingetragen in die Bremer Kartei unter Nr. 417 Provenienz: Hind (Harmers-Auktion, 1934) Salm (Auktion Huys-Berlingin, 1992)
1867, 5 Grote auf mattgraubraun, Type I, farbfrisch und ausgabetypisch unregelmäßig gezähnt, mit klar und gerade aufgesetztem kleinen Rahmenstempel "BREMEN 10 10" auf Briefkuvert aus der bekannten 'Dittmer'-Korrespondenz nach Hamburg mit Ankunftsstempel. Marke und Brief mit nur kleinen Mängeln; insgesamt sehr attraktiv und selten. Signiert Philipp Kosack und Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: "Rheingold" (266. Heinrich Köhler-Auktion, 1989)
1867, gezähnte Ausgabe: 2 Grote dunkelgelblichorange, 2. Auflage, und 5 Grote schwarz auf mattkarmingrau, Type I, beide farbfrisch und in einwandfreier, typisch teils unregelmäßiger Zähnung, mit klar, gerade und übergehend aufgesetzten Rahmenstempeln "BREMEN 21 11" auf Briefhülle aus der berühmten Wulff-Korrespondenz über Hamburg nach Kopenhagen, mit rückseitig Transit- und Ankunftsstempel. Ein besonders schöner und seltener Auslandsbrief in ursprünglicher und tadelloser Erhaltung. Signiert Friedl, Philipp Kosack und M. Kurt Maier sowie Fotoatteste Bühler (1985) und Neumann BPP (2023)
Provenienz: Generalkonsul Borchers (Rapp, 1985)
1867, 10 Grote schwarz, farbfrisch und ausgabetypisch unregelmäig gezähnt, mit sehr klar und gerade aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 3 4" auf Briefhülle an "M. Brinkmann aus Bremen, Hotel Ariens, Nymegen, Holland". Die Marke war gelöst, Mängel sind nicht feststellbar. Es sind nur wenige Einzelfrankaturen dieser Marke in die Niederlande bekannt, diese besonders attraktiv. Signiert Köhler, Philipp Kosack, Horst Krause und August Koch/VBBS sowie Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: 65. Heinrich Köhler-Auktion (1930)
1867, gezähnte Ausgabe: 5 Grote schwarz auf mattgraubraun, Type I, und 10 Grote schwarz, beide farbfrisch und ausgabetypisch unregelmäßig gezähnt, mit klar aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 20 7" auf Briefhülle aus der berühmten Murtfeldt-Korrespondenz nach Havanna/Kuba, mit rückseitig Teil des blauen Ankunftsstempels. Die 5 Grote in der linken oberen Ecke bearbeitet, die 10 Grote soweit tadellos. Ein sehr attraktiver Brief mit seltener Destination. In dieser Kombination nur sechs Brief registriert. Signiert Müller-Mark sowie Fotoatteste Dr. Fischer BPP (1988) und Neumann BPP (2023)
Provenienz: 142. Mercury-Auktion (1958) 172. Edgar Mohrmann-Auktion (1988)
1852, 1/30 Thaler schwarz auf blau, Type IV, voll- bis breitrandig, mit sauber aufgesetztem großen Schlüsselstempel "BREMERHAVEN 1/…" auf Briefhülle nach Jever mit handschriftlichem Taxvermerk "2 2/5". Ein ausgesprochen attraktiver und sehr seltener Brief, es sind nur wenige Briefe der 1.Ausgabe mit dem Schlüsselstempel als Entwerteter registriert. Signiert Friedl, Wien, Kruschel und Dr. Marx, Fotoattest Stegmüller BPP (2023)
Provenienz: Sammlung Hehmshoth (25. Kruschel-Auktion, 1987)
⅓ Groschen moosgrün, schöne frische Farbe, links unten minimal berührt, sonst voll- bis breitrandig und einwandfrei, sauber entwertet durch Rahmenstempel "BREMEN 19 10". Signiert Alberto Diena, Fotoattest Stegmüller BPP (2023)
2 Groschen schwärzlichrotorange, farbfrisches und voll- bis breitrandiges Oberrandstück mit ca. 4,5 mm Bogenrand, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 1 11" auf Briefstück (zur Kontrolle gelöst und mit Falz replatziert), tadellos. Signiert Köhler und Fotobefund Stegmüller BPP (2023)
Provenienz: 104. Heinrich Köhler-Auktion (1939)
⅓ Groschen moosgrün in schöner frischer Farbe, rechts voll-sonst breitrandig, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 29 12" auf Ganzstück an die Lohmühle in Wildeshausen. Sehr schöne frische und einwandfreie Erhaltung. Laut Fotoattest Stegmüller BPP (2023) handelt es sich um den Teil einer Drucksache mit Seitenklappen, unserer Meinung nach (aufgrund der Beschriftung und der Platzierung der Marke) um ein vollständiges Streifband, gefertigt aus bedruckten Papierresten. In jedem Fall ein äußerst attraktives und seltenes Stück. Wir haben kein weiteres Ganzstück mit der seltenen Farbe aus Bremen registriert. Signiert Ernst Stock.
Provenienz: 'Rheingold' (266. Heinrich Köhler-Auktion, 1989)
1862, 1 Groschen karmin im waagerechten Paar, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 7 8" auf recommandirter Briefhülle nach Oldenburg, hier neu aufgegeben, frankiert mit waagerechtem Paar 2 Groschen ultramarin, mit sauber aufgesetztem Doppelkreisstempel "OLDENBURG 9/8", und nachgesandt nach Rehburg in Hannover. Der Brief ist für beide Strecken jeweils portogerecht frankiert. Minimale Lagerungsspuren und die Briefhülle in den Faltungen teilweise gebrochen, sonst einwandfrei. Ein ganz ungewöhnlicher und attraktiver Brief. Signiert Decker und Fotoattest Stegmüller BPP (2023)
Provenienz: Sammlung Hehmshoth (25. Kruschel-Auktion, 1987)
"BREMEN F2 25/7 67" violetter Einkreisstempel sauber auf komplettem Faltbrief der 2.Gewichtsstufe über Frankreich und die 'Overland mail' nach Batavia, Niederländisch Indien. Der Brief war mit 21 Silbergroschen bar bezahlt, nebengesetzter "PD", ebenfalls in violett. Die äußere Hülle oben etwas eingerissen, sonst für diese Destination sehr gute und frische Erhaltung.
1859/61, 10 Silbergroschen im waagerechten Viererstreifen, farbfrisch und allseits breit- bis überrandig, mit Teilen von 4 Nachbarmarken, jeder Wert einzeln zentrisch entwertet durch klare Nr. "301". Sehr schöne und tadellose Erhaltung. Größte registrierte Streifeneinheit dieser Marke und von großer Seltenheit; wir haben nur 3 weitere registriert. In der vorliegenden Qualität und Schönheit unübertrefflich. Signiert Opitz, Pfenninger, Wallner mit Attest (1966) und Georg Bühler, Fotoatteste Sommer BPP (1987) und Sem BPP (2023)
Provenienz: 98. Edgar Mohrmann-Auktion (1958) 9. Jakubek-Auktion (1988)
1862/64, ½ Silbergroschen orange in Mischfrankatur mit 1865,2 Silbergroschen blau im waagerechten Paar, farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit Nr. "301" und sauber nebengesetztem EKr. "BREMEN TH & TX 6/8" (1866) auf komplettem Faltbrief nach Straßburg, Frankreich. Schöne und einwandfreie Erhaltung. Fotobefund Sem BPP (2023)
1865, 3 Sgr. braunocker, 3 Einzelstücke, mit sauberer Nr. "301" und sauber nebengesetztem EKr. "BREMEN.TH&TX. 25/2" (1866) als portogerechte Frankatur auf Briefkuvert über Frankreich nach Yokohama, Japan, mit rückseitigem Ankunftsstempel des französischen Postamtes. Ein größerer Einriss im Umschlag verklebt, übliche Beförderungsspuren und ein Wert Links Randfehler. Ein insgesamt ansprechender Brief mit außerordentlich seltener Destination. Fotoattest Sem BPP (2023)
1865, 3 Sgr. braunocker und ½ Sgr. orange, beide farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit Nr. "301" und nebengesetztem EKr. "BREMEN.TH&TX. 16/11" (1865) auf komplettem Faltbrief mit vorausfrankiertem Bestellgeld (1Pfg. überfrankiert) nach Friedberg in Hessen.. Eine attraktive und sehr seltene Frankatur; es sind nur 4 weitere Briefe mit vorfrankiertem Bestellgeld aus den Hansestädten registriert. Fotoattest Sem BPP (2023)
1866, ⅓ Sgr. dunkelgelbgrün, farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit sauber aufgesetztem EKr. "BREMEN.TH&TX. 28/6", tadellos. Fotoattest Sem BPP (2023)
1866, 2 Sgr. blau, farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit sauber aufgesetzter Nr. "301", tadellos. Fotoattest Sem BPP (2023)
1866, ½ Sgr. orange im 3er-Block, in Mischfrankatur mit farblos durchstochen 3 Sgr. ockerbraun, farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit sauber aufgesetzten blauen Hannoverschen Bahnpoststempeln "GM.-HVR./BREMEN 23/3" auf komplettem Faltbrief nach Bordeaux. 3 Werte unauffällige waagerechte Bugspuren, sonst einwandfrei. Ein attraktiver Brief. Fotoattest Sem BPP (2023)
Provenienz: Dr. Hans Haferkamp (266. Heinrich Köhler-Auktion, 1989)
1866, 2 Sgr. blau im senkrechten Paar, farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit Nr. "301" und nebengesetztem EKr. "BREMEN.TH&TX. 7/3" (1867) auf Briefkuvert nach Basel im 1. schweizer Rayon; portogerecht frankiert mit 3 Sgr. Vereinsporto und 1 Sgr. schweizer Anteil (vorderseitig als "10/3" Kreuzer notiert). Eine besonders attraktive und seltene Mehrfachfrankatur der seltenen Marke ins Ausland. Fotoattest Sem BPP (2023)
Provenienz: Rheingold (266. Heinrich Köhler-Auktion, 1989)
1866, 3 Sgr. ockerbraun, farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit sauber aufgesetztem blauen preußischen EKr. "BREMEN-BAHNF 27 6 67" auf Briefhülle nach Innsbruck. Frische und einwandfreie Erhaltung. Ein interessanter und recht seltener Brief im Wechselverkehr mit Österreich. Fotoattest Sem BPP (2023)
"BREMEN TH&TX. 20/8" (1866) sauber auf vorgedrucktem Feldpostbrief an einen Oberleutnant im bremischen Füsilierbataillon im Main-Armeekorps, in Buchen, im östlichen Odenwald; Durchgangsstempel der badischen Bahnpost und von Heidelberg sowie Ankunftsstempel. Ein recht seltener Feldpostbrief aus dem Preußisch-Österreichischem Krieg.
1702, Faltbrief mit Inhalt, datiert "Heiligland den 19. July 1702" nach Husum, rückseitig fast vollständig erhaltenes Lacksiegel, ein sehr schöner früher Brief
1803, Frachtbrief für eine Warensendung von Helgoland mit ausgewiesenem "Extra Helgolander Lootsgeld". Der Transport erfolgte von Hull zunächst mit einem englischen Schiff auf die Insel und wurde dann durch den Schiffer Behm bis nach Tönningen, von hier über Hamburg nach Botzen weiterbefördert. Ein sehr attraktives und seltenes Dokument
1810, Faltbrief mit Inhalt datiert "Heligoland den 22 März 1810", adressiert an den Präsidenten der Commerzkammer auf Helgoland, Herrn A. Ellermann, ein sehr attraktiver und seltener früher Brief
Provenienz: 282. Heinrich Köhler-Auktion (1994)
1817, Faltbrief datiert "Helgoland 12 Januar 1817" nach Heide, mit vorderseitigem Vermerk "Engl. P" sowie Röteltaxe "6", diese wieder gestrichen, und "10", rückseitiger Vermerk "Hellgoland" sowie ein Registraturkürzel mit Paraphe, ein sehr interessaner und früher Brief in guter Erhaltung
1843, kleiner Faltbrief datiert "Helgoland 10 December 1843" nach Halifax in Nova Scotia, mit vorderseitiger Taxe "1/6" (1 Shilling, 6 Pence) sowie Londoner Ovalstempel "L 20DE 13 A", rückseitig roter Transitstempel sowie Ankunftsstempel "HALIFAX JAN 19 1844 NOVA SCOTIA", ganz geringe Tintenkorrosion in der Taxe. Ein sehr schöner und früher Brief mit seltener, viellecht einmaliger Destination, sign. Drahn und Kruschel sowie Fotoattest Schulz (2002)
Provenienz: "Romanow" (8. Kruschel-Auktion, 1976)
3. Altdeutschland-Spezialauktion (Till Neumann, 2009)
1849, Faltbrief mit handschriftlicher Entwertung "Heligoland." (Type 1) auf Brief nach Bermuda mit rückseitigem Londoner Transitstempel "AI 20 AU 20 1849", vorderseitig mit Empfangsvermerk, tadellos und eine der ganze großen Seltenheiten mit lediglich 6 bekannten Briefen, sign. Lemberger BPP
Referenz: "Helgoland Philatelie", Seite 23 Abbilungsstück, Nr. 3 der Aufzählung, Hellmuth Lemberger (1970)
1854, "HELGOLAND.", schwarzer L1 auf kleinem Faltbrief datiert "Helgoland am 13 September 1854" an die Weinhandlung Burghardt in Erfurt, rückseitig Transitstempel "HAMBURG 14 9" sowie Ausgabestempel, kleiner Riss mit Falz gestützt, sonst ein schöner und frischer Brief in guter Erhaltung
1854, "HELGOLAND.", schwarzer L1, sehr sauberer und klarer Abschlag auf kleinem Porto-Faltbrief datiert "Helgoland d. 27. 1855", mit außergewöhnlichem innenseitigen Ornamentaldruck mit 11 verschiedenen Ansichten der Insel vom Verlag Ch. Mahler, nach Leipzig. Vorder- und rückseitig blauer Taxvermerk "4½" (=6 Hamburger Schilling) sowie rückseitig Transit- und Ausgabestempel, ein sehr seltener und attraktiver Brief
Provenienz: 63. Lange und Fialkowski (1981)
1861, "HELGOLAND." schwarzer L1 klar auf kleinformatigem, mit "5" Schilling bar bezahltem Briefkuvert nach Hannover, rückseitig mit Ovalstempel "HAMBURG 9/8. 61" sowie hannoverscher DKr. "HAMBURG 9/8" und Ankunftsstempel vom selben Tag, ein besonders schönes und reizvolles Kuvert, Fotoattest Schulz BPP (2003)
Provenienz: 3. Altdeutschland-Spezialauktion (Till Neumann, 2009)
1862, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Faltbrief datiert "Helgoland d. 27 Aug 62." via Hamburg mit Ovalstempel "HAMBURG 27/8. 62" nach Bremen mit rückseitigem Ankunftsstempel, ein schöner und seltener Brief, sign. Lemberger BPP
1864, Briefinhalt datierend "Helgoland 24/5 64.", mit handcoliertem Briefkopf "Fahrt nach Helgoland" mit Abbildung eines Raddampfers, tadellos, ein besonders attraktives und seltenes Stück
1869, "HELIGOLAND SP 15 1869" klarer Abschlag des Rundstempels auf Faltbrief mit wunderschönem, innenseitigen und coloriertem Druck "Helgoland vom Meere gesehen" nach Berlin mit vorderseitigen Taxen, tadellos und in dieser Form sehr selten
