385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
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Seiten
2 Groschen blau mit EKr. "BERLIN P.EXP. III 21.2.74" auf unterfrankiertem Briefkuvert mit handschriftlichem Vermerk "Bfks" (Briefkasten), die Stempel "Insufficiently prepaid" und "MORE TO PAY" sowie Nachgebühr-Taxe "4" (Pence) in schwarzer Tinte nach Oxford mit Ankunftsstempel. Der Brief wurde als unfrankiert behandelt und vom 6 Pence Porto für den unzureichend frankierten Brief wurden 2 Groschen mit 2 Pence angerechnet (Rötelvermerk "2"), die restlichen 4 Pence wurden vom Empfänger eingezogen. Interessanter Brief in guter Gesamterhaltung
2 Groschen grauultramarin, zwei Einzelmarken in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 50 Pfennige grau je mit Rahmenstempel "HARBURG IN HANNOVER 7.8.75" auf kompletter Paketkarte für ein 9 Kilo-Fass nach Braunschweig mit Blaustiftvermerk „Packet voraus“. Die Marken sind farbfrisch, üblich gezähnt (untere 2 Groschen-Marke Randklebung) und bis auf kleine Knitter bei der
50 Pfennige-Marke in guter Erhaltung, das Formular mit einigen Beförderungsspuren. Eine sehr späte Aufbrauchsverwendung der 2 Groschen-Marken als 20 Pfennige-Marken im 2. Halbjahr 1875 und äußerst seltene, tarifgerechte Währungsmischfrankatur mit Höchstwert der Pfennige-Ausgabe 1875, Fotoattest-Kopie Hennies (1985)
Referenz: Manfred Wiegand "Die Mischfrankaturen zwischen Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875", Seite 218 (Göttingen 2022)
1872, 2 Gr. grauultramarin, farbfrisch, mit Hofpostamtstempel “BERLIN H.P.A 11/8 74” (KBHW-Nr. 50b), sehr gute Erhaltung, seltener Stempel, Fotoattest Krug BPP (2005)
1872, 2½ Groschen rotbraun, farbfrisch, sehr gut geprägt und zentriert, ausgabetypische Zähnung, ungebraucht mit nahezu vollständigem Originalgummi, kleine gummifreie Stelle sowie winzige Haftpunkte, sonst tadellos; ein schönes Exemplar dieser ungebraucht seltenen und schwierigen Marke, unsigniert mit Fotoattest Brugger BPP (2011)
2 ½ Groschen hellrötlichbraun, farbfrisch mit klarem DKr. “(PLE)SCHEN 27.10.72” in tadelloser Erhaltung. Die Marken zu 2 ½ wurden zum 1.11.1872 eingeführt, es gibt vorzeitige Verwendungen aus Oktober 1872, hier das bisher früheste bekannte Datum auf dieser Marke, eine sehr seltene Vorwendung, Fotoattest Krug BPP (1997)
1872, 2½ Gr. mittelrotbraun, farbfrisch, sauber mit Hufeisenstempel “EBERFELD 15 MAI 73” (Spalink-Nr. 12-5), einwandfrei, doppelt signiert Hennies BPP sowie Fototattest Spalink BPP (1984)
5 Groschen ockerbraun mit Hufeisenstempel "MÜHLHAUSEN i. ELS. ++ 6.JAN.73" auf R-Briefkuvert mit Versuchs-R-Zettel "weite rote Schlingen" (Eckfehler) mit handschriftlicher Nummer sowie violettem "Recomandirt"- und rotem "Recommandé"-Stempel nach Géradmer, Frankreich mit Ankunftsstempel. Die Marke mit kleinem Randriss und der Umschlag mit kleinen Alterungsspuren und rückseitig wurden die Lacksiegel entfernt, sonst in guter Gesamterhaltung. Dekorative und seltene Frankatur, in Kombination mit der R-Zettel-Variante und den R-Stempeln sind nur wenige Belege bekannt, Fotoattest Brugger BPP (2008)
Provenienz: 59. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 1996
Großer Schild 5 Gr. ockerbraun, farbfrisch und gut geprägt, zusammen mit 1875 10 Pfge. rot mit Dkr. “KIEL 29 5 75” auf Express-Brief nach Achterwehr, leichte horizontale Druckspur, 5 Gr. ein kurzer Zahn, sonst in guter Erhaltung. Eine schöne, dekorative und in dieser Form, die 5 Gr. als Bestellgebühr, ganz ungewöhnliche Währungsmischfrankatur
5 Gr. 'Elbinger Postfälschung', farbfrisch und üblich gezähnt, mit sauber aufgesetztem DKr. "ELBING 20 5 75". Unauffällige waagerechte quer Büge, sonst einwandfrei (nur im UV-Licht erkennbare Reinigungsspuren). Ein attraktives Stück dieser sehr seltenen Marke. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
5 Gr. ockerbraun, breitrandig ungezähnt mit unten sichtbarem Zähnungsansatz, farbfrisch und gut geprägt, sauber mit EKr. “GRÜNHOF i. POM 14 7” entwertet, tadellos. Dies ist das erste bisher bekannt gewordene, ungezähnte Exemplar aller Brustschildausgaben, welches deutlich erkennbare Abdrücke des Zähnungskamms bis hin zu sichtbaren Teilen der Zähnungslöcher aufweist. Durch das vorliegende Exemplar lässt sich damit erstmalig nachweisen, dass die ungezähnten Brustschilde nicht aus komplett ungezähnten Bogen stammen müssen, sondern aus solchen, bei denen die Zähnung nur teilweise ausgefallen war, wobei die betroffenen Marken dann zwangsläufig gerissen oder geschnitten werden mussten. In dieser Form eines der Schlüsselstücke zur Brustschild-Philatelie, ausführliches Fotoattest Sommer BPP (2001)
1 Kreuzer gelblichgrün, 7 Kreuzer grauultramarin und 9 Kreuzer rötlichbraun je mit glasklarem EKr. "WALDSHUT 23 10 74" als tarifgerechte Frankatur auf rückseitig nicht ganz komplettem Nachnahme-Streifband für die Einziehung von 1 Gulden 38 Kreuzer für ein Zeitungsinserat mit großem Teil der Insertions-Rechnung und einem der frühesten bekannten violetten Auslagen-Zettel im Kreuzer-Gebiet nach Unterhallau mit Ankunftsstempel. Der deutsche Portoanteil von 10 Kreuzer (Beförderungsgebühr bis 10 Meilen 7 Kr. + 3 Kr. Prokuragebühr Minimalsatz) und der Schweizerische Portanteil von 7 Kreuzer (Gewichtsporto bis 1 kg nach dem 1. Progressionssatz) sind mit Rötel auf dem Streifband notiert. Alle drei Marken sind farbfrisch und bis auf leichte Druckspuren im Übergang Streifband/Rechnung in einwandfreier Erhaltung. Die außergewöhnlich dekorative Dreifarben-Frankatur auf einer Nachnahme-Sendung ins Ausland ist eine große Brustschild-Seltenheit, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2000) Provenienz: 353. Heinrich Köhler-Auktion (2013)
1 Kreuzer gelblichgrün in Mischfrankatur mit Ausgabe 1874 9 auf 9 Kreuzer braunorange mit Rahmenstempel "SCHOENAU IM WIESENTHAL 14.8.74" als tarifgerechte Frankatur auf innen nicht ganz kompletten Nachnahme-Faltbrief "Bedingter Zahlungsbefehl" mit 14 Kreuzer Nachnahme und "Auslagen"-Stempel nach Freiburg mit Ankunftsstempel. 10 Kreuzer Porto + 14 Kreuzer = 24 Kreuzer wurden vom Empfänger eingezogen mit entsprechender Blaustifttaxe "pro 24" gute Gesamterhaltung, eine dekorative Frankatur-Kombination
Provenienz: J.J.Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
1872, 1 Kr. grün im Viererblock, farbfrisch, postfrisch und gut zentriert, in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Sommer BPP (1993)
1872, 1 Kr. dunkelolivgrün, farbfrisch, gut geprägt und gut zentriet, sauber mit R3 “WESTHOFEN IM GROSSH. HESSEN 74 5-6 N”, sehr gute Erhaltung, Fotoattest Brugger BPP (2005)
1 Kreuzer dunkelolivgrün im waagerechten Dreierstreifen je mit klarem EKr. "FRANKFURT A.M. N2 25.12.72" auf kleinformatigem Briefkuvert nach Berlin mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit Alterungs- und Faltspuren im Rand und radierte Blaustiftspuren sowie rechte Marke rechts mit geschürftem Zahn, sonst in guter Gesamterhaltung. Dreierstreifen dieser Farbe sind die größten auf Brief registrierten Einheiten und selten, Fotoattest Sommer BPP (1990)
1872, 2 Kreuzer orange, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, postfrisch, in tadelloser Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar dieser in dieser Qualität sehr seltenen Marke, unsigniert mit Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Kreuzer orange, farbfrisch, sehr gut und erhaben geprägt mit glasklarem EKr. “VILLINGEN 18.9.74” auf Briefstück in tadelloser Erhaltung, eines der schönsten Exemplare dieser seltenen Marke, Fotoattest Sommer BPP (1988)
Provenienz: Sammlung Paffen (31. Jennes & Klüttermann-Auktion, 2004)
1872, 2 Kr. orange, farbfrisch, gut geprägt und gezähnt, sauber zentrisch mit Taxis-EKr. “ULRICHSTEIN 10 8 5-6 N” auf Briefstück, linker unterer Eckzahn leicht verkürzt, sonst tadellos, Attest Hennies BPP (1979)
1872, 2 Kr. orange, farbfrisch, gut gezähnt und geprägt, sauber mit zentrisch übergehendem EKr. “BUTZBACH 23 6 74” auf Briefstück, tadellos, selten, sign. Bühler BPP und Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Kreuzer orange mit sehr klarem EKr. "RADOLFZELL 8.5.74" auf Faltbriefhülle in den eigenen Landzustellbereich nach Möggingen mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Eine der schönsten Einzelfrankaturen dieser Marke auf Brief, Fotoatteste Brettl (1987) und Brugger BPP (2006)
Provenienz: Rolf Rohlfs (31. Joachim Erhardt-Auktion, 1993)
J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
Klaus Bartl (146. Dr. Derichs-Auktion , 2016)
3 Kreuzer karmin, zwei Einzelmarken je mit EKr. "FRANKFURT A.M. N3 22.7.74" auf R-Ortsbrief-Kuvert mit Ankunftsstempel. Die linke Marke mit kleinem Bogenrand oben und fehlendem 1. Zähnungsloch oben und unten (FZLou1) gut gezähnt, die rechte Marke durch Randklebung mit Zahnfehlern, sonst in guter Gesamterhaltung. Seltenes 6 Kreuzer-Porto im bis 31.12.1874 gültigen Sondertarif für eingeschriebene Ortsbriefe von Frankfurt, bisher sind nur ganz wenige Briefe in dieser Art bekannt
3 Kreuzer karmin mit klarem EKr. "MAINZ 25.6.74" auf Drucksachen-Faltbrief nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Faltdrucksache hat Alterungsspuren. Seltene Drucksache aus dem Kreuzer-Bezirk in die Niederlande mit tarifgerechter Frankatur, hier aus der bekannten Deichmann & vom Rath-Korrespondenz
3 Kreuzer karmin mit EKr. "LOERRACH 28.6.74" auf Briefkuvert nach Bruchsal weitergeleitet nach Spöck Amt Carlsruhe und retourniert nach Lörrach. Rückseitig roter L1 „Unbestellbar“ und Vermerk „Aufgeber nach Handschrift nicht zu ermitteln“, zur Ermittlung des Absenders amtlich eröffnet, mit blauer Verschlussoblate der „KAIS. OBER-POSTDIRECTION CONSTANZ“ (durch Brieföffnung geteilt) verschlossen und vorderseitig in violetter Tinte mit Absendernamen versehen. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina, sonst in guter Gesamterhaltung, amtlich geöffnete Retourbriefe aus dem Kreuzergebiet sind selten
3 Kreuzer karmin im senkrechten Paar mit EKr. "FREIBURG IN BADEN 8.9.73" auf komplettem Nachnahme-Faltbrief über 14 Kreuzer aus Sölden im Landzustellbereich von Freiburg nach Freiburg mit handschriftlich geändertem Nachnahmebetrag „pro 20 x“ (Kreuzer) in Blau. Diese 20 Kreuzer = 14 Kreuzer Nachnahme als Ausstellgebühr + 6 Kreuzer Sonderporto im Großherzogtum Baden für Nachnahmebriefe in den oder aus dem eigenen Landzustellbereich einer Postanstalt (3 Kreuzer Briefporto und 3 Kreuzer Procuragebühr zum Minimalsatz) wurden vom Empfänger eingezogen. Innen erste Verwendung ... nach Sölden (nach dem ab 1.5.1873 im Großherzogtum Baden gültigen Tarif nun um 1 Kreuzer überfrankiert). Das senkrechte Paar in einwandfreier Erhaltung, die Einzelmarke mit Plattenfehler eckrund. Interessante Doppelverwendung aus dem und in den eigenen Landzustellbereich einer Postanstalt, Nachnahme-Sendungen zählen dabei zu den seltensten Versendungsformen innerhalb des eigenen Zustellbereichs einer Postanstalt, nur wenige Belege bekannt
3 Kreuzer karmin mit Doppelprägung (1. Prägung erfolgte um ca. 1 mm nach links unten), postfrisch mit kleinen Gummibügen/Schlieren, einwandfrei, selten, unsigniert mit Fotoattest Sommer BPP (1992)
3 Kr. karmin, farbfrisch, sehr gut geprägt und normal gezäht, mit Plattenfehler “beschädigter Innenkreis über rechter Wertziffer” sowie Schraubkopfabdruck, postfrisch, tadellos, Fotoattest Hennis BPP (1981) sowie Jäschke-L. BPP (2018)
1872, 3 Kreuzer rosakarmin mit Plattenfehler “beschädigter Kreis links über der rechten Wertziffer” (Feld 80), sauber mit Ra3 “ZELL IM WIESENTHAL 8.12.74” auf Briefkuvert bis 15 g nach Kolmar mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung, ein schöner Brief mit seltenem Plattenfehler bei der 3 Kreuzer-Marke, Fotoattest Dr. Zill BPP (2023)
3 Kreuzer karmin mit Plattenfehler "heller Strich im Rahmen unter Z in Kreuzer" (Feld 97), klar mit EKr. "KEHL 3.APR.(73) auf komplettem Drucksachen-Faltbrief bis 50 g mit violettem Handstempel "PD" rotem französischem Transitstempel via Paris an das bekannte Champagnerhaus Louis Roederer in Reims mit Ankunftsstempel. Tarifgerechte Frankatur in einwandfreier Erhaltung, Drucksachen aus dem Kreuzergebiet nach Frankreich sind selten
Provenienz: Peter Hansen, 6 Dr. Derichs Berlin-Auktion (2011)
7 Kreuzer grauultramarin im waagerechten Paar je mit klarem EKr. "FRANKFURT A.M. N3 9.6.73" auf R-Briefkuvert der Firma "Alwin Thümer" nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Die Marken üblich gezähnt, der Umschlag mit Falt- und Beförderungsspuren, gute Gesamterhaltung. Nicht häufige Mehrfachfrankatur ins Ausland
1872, 9 Kr. mittelrötlichbraun, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauberem Stempel “FRANKFURT A.M. 30 5 73” auf Faltbrief nach Frankreich mit nebengesetztem “P.D” und rückseitigem Ankunftstempel, gute Erhaltung, signiert Lamy und Hennies sowie Fotoattest Hennies BPP (1975)
1872, 9 Kr. mittelrotbraun, farbfrisch, gut gezähnt und geprägt, sauber mit zentrisch aufgesetztem EKr. “FRANKFURT A/MAIN 9 9 73”, tadellos, selten, Fotoattest Krug BPP (2024)
1872, 9 Kr. braun, farbfrisch, sehr gut geprägt und üblich gezähnt, mit EKr. “HEIDELBERG 6.9.73” auf Briefkuvert bis 15 g nach Bern mit Vermerk “poste restante” mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Der Brief ist um 2 Kreuzer überfrankiert, ansonsten ein sehr schöner Brief mit dieser seltenen Farbe, Fotoattest Krug BPP (2015)
9 Kreuzer lebhaftbraun mit EKr. "MAINZ-BAHNHOF 16.1.74" auf Briefkuvert nach Edinburgh mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Sehr farbfrisches und schönes Exemplar dieser seltenen Farbe auf Brief, signiert W. Engel und Fotoattest Sommer BPP (2000)
Provenienz: Friedhelm Hohnstädt (74. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2000)
347. Heinrich Köhler- Auktion (2012)
2½ auf 2½ Gr. braunorange, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt mit EKr. “ALTONA 30.6.74” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf kpl. Faltbrief mit Leitvermerk “f Lofoten” nach Stavanger, Norwegen, in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Krug BPP (2024)
1874, 2½ auf 2½ Gr. braunorange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 5 Pfge. violett je mit klarem EKr. “BREMEN 13.4.75” als tarifgerechte Frankatur auf kpl. Faltbrief via St. Petersburg nach Christinestadt, Finnland. Die 2½ Groschen-Marke ist gut geprägt und beide farbfrischen Marken sind gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mischfrankatur mit Destination Finnland
Provenienz: Friedrich Meyer (377. Heinrich Köhler-Auktion, 2021)
1874, 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit Doppelprägung (1. Prägung um ca. 1 mm nach links versetzt), mit klarem EKr. "CASSEL 13.2." auf Briefkuvert nach New York mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit rückseitigen Öffnungsfehlern und kleinem Einriss oben (hinterlegt), die Marke ist farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Auf Brief sind bisher nur wenige Doppelprägungen dieser Marke bekannt, eine große Seltenheit, signiert Hennies BPP mit Fotoattest (1975) und Fotoattest Krug BPP (2014)
Provenienz: Sammlung J.J. Volny (Privatverkauf)
