385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
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Seiten
1948, Bauten 20 Pfg. gezähnt K 14 : 14¼ und Wasserzeichen 1Y, sauber gestempelt, in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Marke, Fotoattest Novak BPP (1984)
1948, Bauten 24 Pfg. Probedruck gezähnt L11, ohne Wasserzeichen, postfrisch, mit üblicher Blautstiftentwertung, in einwandfreier Erhaltung, sign. Dr. Wittmann
1948, Bauten 1 M., Type II und gezähnt L11 mit Wasserzeichen 3Y (Bogenfeld 141), sauber gestempelt “D(ÜSSELDORF 7) 24.7.50”, die Marke ist üblich gezähnt mit zwei kurzen Zähnen bzw. lockeren Zahn, ansonsten in guter Erhaltung. Von den bisher bekannten Marken sind nur ganz wenige Exemplare in einwandfreier Erhaltung bekannt, hier ein schönes Stück mit dieser seltenen Wassezeichen-Abart, sign. Dr. Wittmann mit Fotoattest (1973) und Fotoattest Novak BPP (1999)
1948, Bauten 1 M. Probedruck in Type 1c, gezähnt L11 ohne Wasserzeichen, postfrisch, in einwandfreier Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Novak BPP (1988)
1948, Bauten 2 M. gezähnt L11 und mit Wasserzeichen 1Y aus der rechten unteren Bogenecke mit Bogenkontrollnummer “2”, mit Stempel “NECKARGERACH 9.5.49” auf überfrankiertem R-Luftpostbrief in die USA mit Ankunftsstempel. Der Umschlag links mit kleinen Randfehlern, sonst in guter Erhaltung, selten
Hannover Messe Blockmarken im waagerechten Zusammendruck mit 30 Pfg. schwarzviolettultramarin mit Blockrandteil an allen vier Seiten, als portogerechte Frankatur auf R-Brief von "HANNOVER 10.5.50” nach Essen mit Ankunftsstempel in guter Erhaltung. In dieser Form seltener als die entsprechende Blockfrankatur, Fotobefund D. Schlegel BPP (1997)
Hannover Messe Blockmarken im waagerechten Zusammendruck mit 30 Pfg. dunkelgrünlich(grau)blau als portogerechte Frankatur auf R-Brief von “BOCHUM 17.1.51” nach Essen mit Ankunftsstempel in guter Erhaltung. Eine außergewöhnliche Frankatur-Kombination, derartige Verwendungen mit den besseren Farben sind wesentlich seltener als die entsprechende Block-Frankatur, Fotoattest Schlegel BPP (1993)
1949, Hannover Messe-Block mit 30 Pfg. schwarzviolettultramarin als Einzelfrankatur auf portogerechtem Einschreibe-Fernbrief mit rotem Sonderstempel der Ausstellung “MÜNCHEN / 2 / OCT / 1949 / 1849-1949” nach Erlangen mit Ankunftsstempel, Block einwandfrei mit leichter Patina, der Umschlag mit leichten Altersspuren, selten, doppelt sign. Dr. Dub und Fotoatteste Schlegel BPP (1990) und H.-D. Schlegel BPP (1999)
Taube 2 M., 3 M. und zwei Werte 5 M. und JEIA-Zulassungsmarke mit Stempel “WEIDEN (OBERPF) 2 21.6.48” als portogerechte Zehnfachfrankatur auf Luftpostbrief der Porzellanfabrik Weiden nach Toronto/Canada, leichte Beförderungsspuren/etwas bügig, sign. Schlegel BPP
1950, 2 Pfg. mit Wasserzeichen 3X im 50er-Bogenteil mit Stempel “TÜBINGEN 11.9.51”, mit Original-Gummierung, in einwandfreier Erhaltung, große gestempelte Einheiten sind selten
1949, Bundestag 10 und 20 Pfg. mehrfach mit Ersttag-Sonderstempel “BONN 7.9.49” auf fünf Dokumenten zur 1. Sitzung des Deutschen Bundestages, dabei Vordruckblatt “Tagesordnung”, zwei Seiten mit Namenslisten (u.a. Fraktion der Bayern-Partei), Einladungsblatt der Kirchengemeinden der Stadt Bonn und Einladungsblatt für den Staatsminister Dr. Menzel. Jedes Blatt ist mit mindestens einer Sondermarke mit Ersttagsstempel frankiert, übliche Faltspuren, in dieser Art vermutlich einmalige Zusammenstellung, ex Arndt
1949, 100 Jahre dt. Briefmarken 10-30 Pfg. kpl. im Viererblock mit Oberrand und rotem Ersttag-Sonderstempel “MÜNCHEN 30.SEPT.1949” auf drei überfrankierten Schmuck-FDC, jeweils befördert mit Notopfer-Marke, in guter Erhaltung, Einheiten dieser Ausgabe auf FDC sind nicht so häufig, ex Arndt
1949, Stephan 30 Pfg., drei Einzelmarken je mit Ersttag-Stempel “KARLSRUHE 9.10.49” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Luftpostbrief in die USA, in guter Erhaltung, selten, Fotoattest Schlegel BPP (1980), ex Arndt
Wohlfahrt 10-30 Pfg. mit Ersttag-Stempel “NORTHEIM 14.12.49” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief nach Göttingen mit Ankunftsstempel. Der Umschlag oben mit Öffnungsriss, sonst in guter Erhaltung. Ein nicht so häufiger, portogerecht frankierter FDC ohne die 8 Pfg.-Marke
1950, Bachsiegel 10 und 20 Pfg. mit Ersttag-Stempel “HAMBURG 28.7.50” als tarifgerechte Frankatur auf Brief nach Madrid, Spanien. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren im Rand, sonst in guter Erhaltung, Fotoattest Schlegel BPP (1992), ex Arndt
10 Pfg. mit Wz. Vb, sauber gestempelt. Ein verkürzter Eckzahn unten rechts, sonst einwandfrei. Signiert Schlegel BPP (Mi. 1800,-)
1951, Marienkirche 10 und 20 Pfg. je im Viererblock aus der linken oberen Bogenecke mit Ersttag-Stempel “PADERBORN 30.8.51” als tarifgerechte Frankaturen auf zwei R-Briefen (1x mit Posthorn 20 Pfg. mit Oberrand als tarifgerechte Zufrankatur) nach Atteln ohne Ankunftsstempel, ein winziger brauner Punkt bei einem Zahn und leichte Altersspuren, sonst in guter Erhaltung. In Verbindung mit den Viererblocks zwei seltener FDC, zwei Fotobefunde A. Schlegel BPP (2016), ex Arndt
1953, Unfallverhütung 20 Pfg., ungezähntes Unterrandstück, postfrisch. Unsigniert, Fotoattest H.-D. Schlegel BPP (1995)
1954, Heuss I 5 Pfg. im waagerechten Viererstreifen und Einzelmarke 40 Pfg. je mit Ersttag-Stempel “BERLIN-CHARLOTTENBURG 2 1.4.54” als tarifgerechte Frankatur auf R-Vordruck-FDC nach Elsterberg mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Ersttagsbriefe mit Stempeln aus Berlin sind selten, ex Arndt
1954, Heuss I 6 Pfg. im waagerechten Viererstreifen und waagerechtes Paar 15 Pfg. je mit Ersttag-Stempel “BERLIN-CHARLOTTENBURG 2 1.4.54” als tarifgerechte Frankatur auf R-Vordruck-FDC nach Elsterberg mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Ersttagsbriefe mit Stempeln aus Berlin sind selten, ex Arndt
1954, Heuss I 80 Pfg. im Viererblock mit fast zentrischen, klaren Stempel “GOCHFELD 1 4.10.60”, gut gezähnt, oben leicht angetrennt, sonst in einwandfreier Erhaltung, sign. D. Schlegel BPP
Lumogen 5-40 Pfg. in waagerechten Paaren aus der rechten oberen Bogenecke, alle sauber zentrisch gestempelt "KOBLENZ 1/54 27-9.64"
1975, Nobelpreisträger-Block mit fehlendem Goldeindruck (Fahnenband und Jahreszahlen fehlend), postfrisch und tadellos
Das folgende Los wird für wohltätige Zwecke versteigert. 50% des Zuschlags geht an die Philatelistische Bibliothek Hamburg und die andere Hälfte an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen:
John R. Boker Jr. – Vierzig Jahre Boker-Auktionen zum Jubiläum
Originalalben in denen John Boker Jr. seine Altdeutschland-Sammlungen der folgenden Gebiete aufbewahrte (augenscheinlich laut Rückenbeschriftung): Bergedorf (I + II!), Hamburg (I + II). Lübeck (I + II), Mecklenburg Schwerin, Mecklenburg Strelitz, Oldenburg (I), Schleswig-Holstein, T + T, Helgoland und NDP. Der Verbleib der Alben der restlichen Gebiete ist unklar. Bedarfserhaltung wie man Sie nach so vielen Jahrzehnten erwarten darf. Ein bedeutendes Stück Philatelie-Geschichte wird mit diesem Konglomerat von 12 Alben zu einem guten Zweck versteigert!
Waagen: 1746, Feinwaage im Holzkästchen, von neun Messing-Gewichten sind sieben vorhanden, selten
1851, 1 Kr. auf sämisch, waagerechter Dreierstreifen, farbfrisch, teilweise berührt bzw. angeschnitten, links überrandig, sauber mit Nummer “115” und nebengesetztem roten DKr. “RASTATT 1 JAN” auf Faltbriefhülle nach Bruchsal, eine dekorative Mehrfachfrankatur, sign. Auktion Maier 9 16 sowie Fotoattest Stegmüller BPP (2011)
1851, 1 Kr. auf sämisch in Kombination mit 2. Auflage 3 Kr. auf hellgelb, je farbfrisch und vollrandig geschnittne, sauber mit Nummer “57” HEIDELBERG auf kleinem Briefstück, 1 Kr. zwei kleine Federzüge, tadellos, eine schöne und seltene Kombination, u.a. sign. Englert BPP sowie Fotoattest Brettl BPP (1994; das Attest rückseitig Klebespuren)
1851, 3 Kr. schwarz auf orangegelb, waagerechtes Paar, farbfrisch, ausgabetypischer Schnitt, meist voll- bis überrandig, sauber mit Nummer “38” und nebengesetztem DKr. “ENGEN 17 JUN 51” auf Nachnahmebrief über 7 Kreuzer “Für Frankierung” nach Lahr. Der Absender wollte sich offenbar seine Franko-Auslagen ersetzen lassen, aber auf diesem Weg dem Empfänger die Zusatzgebühr für unfrankierte Briefe ersparen, eine interessante und ungewöhnliche Mehrfachfrankatur, Fotoattest Stegmüller BPP (2018)
9 Kr. auf lilarosa im waagerechten Viererstreifen, bei der 3. Marke der Oberrand ergänzt, sonst allseits voll-bis breitrandig, rechts mit schmalem Bogenrand, sauber entwertet durch Nr. "28" DURLACH. Linke Marke unauffällige senkrechte Bugspur, sonst einwandfrei. Eine attraktive und seltene Einheit. Signiert Pfenninger und Unverfehrt, Fotoattest Stegmüller BPP (2019)
1851, 9 Kr. auf lilarosa, farbfrisch, ausgabetypisch geschnitten, oben links leicht berührt sonst voll- bis breitrandig, mit Nummer “8” und nebengesetztem Ra2 “BADEN 12 Aug” auf kleinem Brief nach Wien, mit eingeprägtem österreichischem Fiskalstempel "6 KREUZER WI", mit dem offensichtlich eine von der postalischen Beförderung unabhängige Gebühr verrechnet wurde, rückseitig in Rötel korrespondierend “6x”, etwas unsachgemäß geöffnet mit kleinen Klebeflecken, sonst in guter Erhaltung, ein sehr interessantes Ganzstück, in dieser Form kein weiteres registriert, u.a. sign. Hoffmann-Giesecke sowie Fotobefund Stegmüller BPP und Attest Ferchenbauer (2017)
1851, 9 Kr. schwarz auf lilarosa im senkrechtem 3er-Streifen, farbfrisch, links zwei Marke leicht eingeschnitten, sonst voll bis überrandig, mit zweimal sauber aufgesetzter Nr. “101” (OBERKIRCH) auf Briefhülle von “OFFENBURG 13 DEZ” (1861) nach England mit Transit- und Ankunftsstempel, rückseitige Klappe leicht gefaltet, gute Erhaltung. Eine seltene und attraktive Auslandsfrankatur
1 Kr. schwarz, 2 Einzelwerte, zusammen mit 1858, 3 Kr. auf blau, üblicher Schnitt, die mittlere Marke voll- bis überrandig, mit Nr. "101" und nebengesetztem L2 "OBERKIRCH 6Jul." (1859) auf komplettem Faltbrief mit 1Kr. Landposttaxe und 1 Kr. vorausbezahltem Bestellgeld, nach Meisenheim bei Lahr. Eine attraktive und nicht häufige Frankatur. Fotobefund Stegmüller BPP (2024)
6 Kr. auf gelb, allseits überrandiges Unterrandstück, mit Teilen aller Nachbarmarken und 1,5 mm Bogenrand, mit Zackenkranz “87” und nebengesetztem Ra2 "MANNHEIM 12. Sep." auf Briefkuvert nach Calw in Württemberg. Briefpapier leichte Patina, sonst tadellos. Signiert Brettl BPP mit Kopiebefund.
6 Kr. auf gelb, allseits breit- bis überrand, mit Teilen von 4 Nachbarmarken, mit Zackenkranz “87” und nebengesetztem Ra2 "MANNHEIM 5 Aug." auf Briefkuvert nach Freiburg. Briefpapier minimal fleckig, sonst tadellos. Signiert Flemming BPP mit Befund (1995)
1860/61, Wappenausgabe mit liniiertem Grund, zwei Einzelwerte 1 Kreuzer schwarz, mit 3 Kreuzer preußischblau und 6 Kreuzer hellgelborange, alle farbfrisch und gut-bis ausgabetypisch gezähnt, nur bei der rechten 1 Kreuzer einige Zähne Scherentrennung, mit alleiniger Entwertung durch Uhrradstempel "8" auf Faltbrief der 3. Gewichtsstufe (eine Seitenklappe fehlend) nach Kochertürn in Württemberg. Das verklebte Franco beinhaltet 1 Kreuzer Landposttaxe sowie 1 Kreuzer vorausbezahltes Bestellgeld, was jedoch im Verkehr mit Württemberg nicht möglich war. Durch die 3 Kreuzer verläuft eine unauffällige waagerechte Bugspur, sonst einwandfrei. Eine sehr attraktive und einmalige Frankaturkombination. Signiert Seeger BPP und Fotoattest Stegmüller BPP (2024)
