385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
1 Ggr. auf graublau, farbfrisch und gleichmäßig gut gerandet, ungebraucht mit Teilen des Originalgummis. Eine seltene Marke in sehr schöne Erhaltung. Signiert Hunziker und A. Diena mit (beschnittenem) Attest (1975)
1 Ggr. auf graublau, breitrandige rechte obere Bogenecke mit klar und zentrisch aufgesetztem blauen EKr. "HILDESHEIM 18/8", originäre Papierreste
1 Ggr. auf graublau, waagerechter Dreierstreifen, voll-bis breitrandig, oben mit schmalem Bogenrand, sauber entwertet durch einzeln aufgesetzten L1 "HAGE", auf kleinem Briefstück. Ein schönes Stück in einwandfreier Erhaltung.
Provenienz: John Boker jr. (1998)
1 Ggr. auf graublau im senkrechten Paar, farbfrisch und breitrandig, oben mit schmalem Bogenrand, mit sauber auf- und nebengesetztem L1 "GOERDE", auf der Hülle mit handschriftlichem Datum "29/7", auf Briefhülle nach Lüneburg. Ganz minimale fleckig. Ein schöner und seltener Brief.
1 Ggr. a. graugrün im Viererblock, farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungebraucht mit frischem Originalgummi. Das untere Paar kaum sichtbare Bugspur, sonst einwandfrei. Eine seltene Einheit.
1856/57, 3 Pfg., schwarz genetzt, voll- bis meist breitrandig, mit auf- und nebengesetztem DKr. "HILDESHEIM 26/8" auf kompletter Drucksache mit 'Mini-Streifband', nach Bornhausen bei Seesen in Braunschweig. Außerhalb der Frankatur leichte senkrechte Faltung, sonst sehr schöne und einwandfreie Erhaltung. Ein ungewöhnliches und attraktives Stück. Signiert Kurt Maier, Berlin
1851/55, 1/10 Th. a. gelb, allseits breitrandig, rechts mit Bogenrand, zusammen mit 1/30 Th. a. lachsfarben (links oben gering berührt), mit EKr. "CELLE 13 12", zusätzlich nebengesetzt, auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Erxleben in Preußen. Schöne ursprüngliche Erhaltung. Eine recht seltene Farbfrankatur.
3 Pfg., grau genetzt, farbfrisch und gleichmäßig gut ggerandet, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "CELLE 14/12" auf kompletter Drucksache an den Grafen von Auersperg in Wien und – da unbestellbar – retour, mit Ankunftsstempel vom 11. März. Eine attraktive und interessante Drucksache im Wechselverkehr mit Österreich. Signiert HK
1859, 3 Pfg. rotkarmin mit blauem DKr. “GEESTEMÜNDE ZOLLVEREIN 4 2 8-9”, sauber übergehend auf kleinem Briefstück, sign. Thier, einwandfrei
Provenienz: “Duckwitz” Georg Mehrtens (93. Corinphila-Auktion, 1996)
1859, 3 Pfg. rotkarmin, voll- bis breitrandig und farbfrisch, mit blauem DKr. “HILDESHEIM 16 11” nach Bornhausen/Seesen mit rückseitigem Ra2 “SEESEN 16 11” auf blauem Streifband mit weißer Adressschleife, aus bekannter Korrespondenz. Rückseitige Schleife fehlend. Trotz dessen ein attraktives Streifband.
Provenienz: “Bernina” John Gunn (27. Joachim Erhardt-Auktion, 1992)
1859, Georg 1 Gr. rosa im Viererblock vom linken Bogenrand, mit Reihenzählern "6" und "7", zusammen mit zwei 2 Gr. ultramarin, alle farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Bahnpost-L3 "EMDEN/27.10./HANNOVER" auf Briefstück. Eine seltene Einheit in sehr schöner Erhaltung. Signiert Sorani mit Attest (2017)
1 Gr. weinrot, feiner Druck, Bogenteil von 61 Werten, davon 5 untere Werte mit diagonalem Bug, rechts 3 Werte durch Einriss beschädigt und ein Wert leicht angeschnitten, sonst alle tadellos postfrisch. Eine seltene Einheit, jeder Wert signiert Grobe.
1860/62, ½ Gr. schwarz, voll- bis breitrandig, zusammen mit durchstochener Ausgabe 3 Gr., mit DKr. "GÖTTINGEN 20/12" (1864) auf Ganzsachenumschlag 1 Gr. nach Paris. Ein attraktiver Auslandsbrief aus bekannter Korrespondenz.
1 Ggr. a. graugrün, breitrandig, mit Federzugentwertung und nebengesetztem blauen L1 "ANDREASBERG" mit handschriftlichem Datum "19/1" (1852) auf Faltbrief nach Altona. Die Post wurde zu dieser Zeit vertragsgemäß bis 1855 von den Boten des hannoverschen Postamtes in Hamburg zugestellt, daher galt das Inlandsporto. Es sind nur eine Hand voll derartiger Briefe bekannt.
1851, 1/30 Th. auf himbeerrot, voll- bis breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "LÜNEBURG 31/5" (1856) auf komplettem Faltbrief nach Lauenburg. Leichte Patina, sonst einwandfrei. Eine äußerst seltene Grenzrayon-Frankatur; nur ein weiteres Stück registriert.
1/30 Th. a. lachsfarben, breit- bis überrandig, rechts mit schmalem Bogenrand, mit mit auf- und nebengesetztem EKr. "LÜNEBURG 12/4" auf Briefhülle nach Ratzeburg. Der Brief ist mit 2 Sgr. voll bezahlt, jedoch nur das Inlandsporto verklebt. Ein attraktiver und seltener Brief.
1/15 Th. auf graublau, voll- bis breitrandig, mit Ra2 "ACHIM 4 NOV" auf Faltbriefhülle nach Ratzeburg. Der Brief war mit 3 Silbergroschen vollständig bezahlt, 1 Gr. als Barfrankatur. Ein seltener Brief.
1/10 Th. a. gelb, voll- bis breitrandig, mit kleinem DKr. Hannover 31/3 (1852) auf kleinem Faltbrief nach Elmshorn. Holstein war noch bis zum 14.4. 1852 Mitglied im Postverein.
1/30 Th. im waagerechten Paar, lupen- bis breitrandig, mit 1/10 Th., teils leicht berührt, mit DKr."EMDEN 24/11" nach Flensburg. Kleine Knitterspuren, rückseitige Siegel ausgeschnitten und leichte Patina. Eine seltene Frankatur bis zum Bestimmungsort.
1/15 Th., unten leicht berührt, sonst gut gerandet, mit auf- und nebengesetztem DKr. "HARBURG 17/3" auf kleinem Briefkuvert nach Ahrensburg in 1. holsteinischen Rayon.
