385. Auktion

24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden

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Los-Nr.3053
Ausruf150 €
Zuschlag220 €

1868, 1 Groschen mittelrötlichkarmin durchstochen im waagerechten Dreierstreifen je mit DKr. “DANZIG 23.11.68” auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk “via Triest” mit Weiterfranco-Vermerk “Wfr 2” via Wien nach Konstantinopel mit Ankunftsstempel, leichte Alters- und Faltspuren, sonst in guter Erhaltung

Los-Nr.3054
Ausruf80 €
Zuschlag90 €

1868, 1 Groschen dunkelrosarot im waagerechten Dreierstreifen und Einzelmarke je mit DKr. “DANZIG 2.10.68” auf unterfrankierter Briefhülle mit handschriftlichem Vermerk “reicht nicht” und Rahmenstempel “Affranchissement Insuffisant” nach Paris mit franzöischer Nachgebühr-Taxe “2” (Décimes) nach Paris. Die Briefhülle oben mit Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung

Los-Nr.3055
Ausruf200 €
Zuschlag320 €

1869, Innendienstmarken 10 und 30 Groschen je mit handschriftlicher Entwertung “Langfuhr 20/12 71” in Mischfrankatur mit 1 Groschen rosakarmin und ¼ Groschen violett gezähnt je mit Rahmenstempel “LANGFUHR 20.12.” auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein 19 Pfund schweres Paket nach Oldenburg mit Ausgabestempel und Nachsendung nach Cloppenburg mit Nachgebühr-Taxe “3¼” (Groschen). Die 30 Groschen mit kleinen Zahnfehlern und einem Eckfehler, ansonsten in guter Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige 41¼ Groschen-Frankatur

Los-Nr.3056
Ausruf100 €
Zuschlag90 €

1868, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit Rahmenstempel “DANZIG 22.5.70” und nebengsetztem rotem Franco-Stempel “DANZIG F. N2  20.5.70” als Paketbegleitbrief mit Rötelvermerk “3(1)” und Paketzettel nach Cöslin mit Ankunftsstempel. Der Umschlag leicht fleckig, sonst in guter Erhaltung. Aus der NDP-Zeit sind bisher nur vier Belege mit Mischfrankaturen registriert

Los-Nr.3057
Ausruf250 €
Zuschlag230 €

1870, Kriegsgefangenen-Briefkuvert von “DANZIG 17.12.70” mit handschriftlichem Portofreiheits-Vermerk und rückseitigem Briefstempel “Kriegsgefangenenkommando in Danzig” sowie Handstempel “P.P.” nach Ajaccio, Korsika mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Rand- und Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung. In der Kombination mit der Destination Korsika vermutlich einmaliger Brief, ProFi hat keinen weiteren Brief in dieser Art registriert

 

Los-Nr.3058
Ausruf200 €
Zuschlag380 €

Incoming Mail: 1871, Frankreich Napoleon III. 10 und 20 Centimes mit GC “3440” auf Kriegsgefangenen-Briefkuvert von “SOURGUES 19.JUIN” mit blauem Tax-Vermerk “2½" (Groschen) an einen franzöischem Internierten in Danzig mit Ausgabe-Stempel. Die Annahme wurde verweigert und der Brief ging mit dem DKr. “Entlastet Danzig 1.7.” retour. Der Umschlag ist dreiseitig geöffnet und hat wie die Marken kleine Randfehler. Trotz der Einschränkungen in dieser Kombination ein seltener Brief

 

Los-Nr.4894 °
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Ausruf200 €
Zuschlag220 €

¼ Gr. im 9er-Block mit Teil des Unterrandes, farbfrisch und recht gut durchstochen, ungebraucht mit Originalgummi und Falzresten. Der obere linke Wert unmerkliche kleine Randkerbe, sonst gute Erhaltung. Eine sehr seltene Einheit.

Los-Nr.4895
Ausruf300 €
Zuschlagunverkauft

1868, ¼ Gr. bräunlichlila, ½ Gr. orange und 5 Gr. olivbraun in Mischfrankatur mit Preußen Innendienstmarke 10 Gr. im waagerechten Paar je mit Rahmenstempel “REICHENBACH IM VOGTLANDE 16.II.69” als tarifgerechte Frankatur rückseitig auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein 21 Pfund 25 Loth schweres Paket nach Frankfurt an der Oder mit violettem Packkammer-Stempel auf der Vorderseite. Die ½ Gr.-Marke ist oxidiert, das farbfrische Paar der Innendienstmarke ist ohne Farbabsplitterungen und hat wie die übrigen Marken und der Umschlag leichte Knitterspuren, sonst in guter Erhaltung, Fotoattest Flemming BPP (2005)

Los-Nr.4896 °
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Ausruf150 €
Zuschlag160 €

⅓ Gr. im waagerechten 6er-Block, ungebraucht mit Originalgummi und Falzresten. Das linke senkrechte Paar Durchstichfehler bzw. kleine helle Stelle, sonst gute Erhaltung. Eine sehr seltene Einheit.

 

Los-Nr.4897 °
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Ausruf120 €
Zuschlag160 €

1 Gr. im Viererblock mit rechtem Bogenrand, hierauf Reihenzähler "13"-"14", ungebraucht mit Originalgummi

Los-Nr.4898
Ausruf300 €
Zuschlag580 €

1868, 1-5 Gr., je farbfrisch und gut durchstochen, mit blauem Ra3 “BERLIN POST-EXP 16 2 12 68 5-6N.” auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk “p. Overlandmail via Trieste” und ausgewiesenem Weiterfranko “Wfr 7” nach Hong Kong, rückseitig Dkr. “HONG-KONG MARINE-SORTER SINGAPORE-TO HONG-KONG JA 9/16”, senkrechter Bug durch 5 Gr., übliche Beförderungsspuren, sonst gute Erhaltung

Los-Nr.4899 °
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

18 Kr. im waagerechten Oberrand-Paar, postfrisch in sehr schöner Erhaltung, sehr selten

Los-Nr.4900 °
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Ausruf120 €
Zuschlag120 €

1869, ¼ Gr. - 2 Gr. sowie 1,3 und 7 Kr., je im ungebrauchten Viererblock, teils vom Bogenrand, einige mit kleinen Beanstandungen, 1/3 Gr. mit Falz gestützt

Los-Nr.4901
Ausruf80 €
Zuschlag300 €

1869, ¼ Gr. grauviolett, farbfrisch, sauber entwertet durch Stempel “LEIPZIG (P.E) N°2 12 OCT 70” als Einzelfrankatur auf Vordruck-Ortskarte ("für die Verwundeten und Maroden des Deutschen Heeres", Rotkreuz-Vorläufer), gute Erhaltung, selten

Los-Nr.4902
Ausruf100 €
Zuschlagunverkauft

1869, 1 Gr. gezähnt mit EKr. “BERLIN P…31.12.71” auf Faltbriefhülle nach Hitzacker mit Ankunftsstempel, die Marke ist eckrund und hat leichte Patina, sonst in guter Erhaltung, ein nicht häufiger Letzttag-Brief, ex Arndt

Los-Nr.4903
Ausruf1.000 €
Zuschlag1.450 €

1868, 1-5 Gr., je farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit DKr. “BERLIN P.E. No 25 31/3 71” auf Briefkuvert mit Leitvermerk “via Triest” und ausgewiesenem Weiterfranko “Wfr 7” nach Hong Kong, rückseitig Dkr. “HONG-KONG MARINE-SORTER SINGAPORE-TO HONG-KONG", vorwiegend links gering fleckig, etwas rau geöffnet, insgesamt in schöner und ansprechender Erhaltung

Los-Nr.4904
Ausruf150 €
Zuschlag280 €

1869, Hamburger Stadtpostmarke (½ Schilling) gezähnt mit EKr. "HAMBURG P.V.2. 31 12 74" auf amtlichem Postkartenformular (mittig gefaltet) als Neujahrskarte im Ortsverkehr verwendet, die Marke hat leichte Alterstönungen und Leimspuren, sehr seltener Letzttagsstempel für diese Marke zur Brustschild-Zeit, bisher sind nur zwei Ortskarten registriert, Fotoattest Krug BPP (2000)

Los-Nr.8251
Ausruf1.500 €
Zuschlagunverkauft

1868, ½ Groschen orange, zusammen mit zwei Einzelwerten 2 Groschen ultramarin, farbfrisch und meist gut durchstochen, sauber mit Ra3 “GEESTEMUENDE ZOLLVEREIN 24 7 68 * 3-4 N.” auf doppelt schwerem, weißen Briefkuvert mit handschriftlichem Aufgabevermerk “Helgoland” nach Frankfurt. Die Marken waren auf Helgoland ungültig, wurden jedoch für das eigentliche Franko angerechnet, entsprechend mit “3½” Groschen taxiert, dies umgerechnet in “12” Kreuzer und entsprechend dem Empfänger belastet. Die rechte untere Ecke des rechten 2 Groschen Wertes unauffällig ergänzt, sonst in sehr schöner und ursprünlicher Erhaltung, ein beeindruckender und außergewöhnlich seltener Brief, Fotoattest Schulz BPP (1995)

Los-Nr.8269
Ausruf200 €
Zuschlag600 €

1868, ½ Groschen orange sowie 5 Groschen ockerbraun in Mischfrankatur mit 1 Groschen rot, je farbfrisch und gut durchstochen bzw. gezähnt, auf blauem Paketbegleitbrief mit Vermerk “pr. Nordsee” ab “BREMERHAVEN 28 6 69” nach Helgoland, winziger Teil der rückseitigen Klappe fehlend, ein seltener und besonders attraktiver Brief

Los-Nr.8270
Ausruf1.200 €
Zuschlag960 €

1868, 2 Groschen blau im waagerechten Paar, farbfrisch und gut durchstochen, mit EKr. “HAMBURG 18 8 68 1-2 N.” auf Postanweisung der 2. Gebührenstufe (25-50 Thaler) nach Helgoland mit rückseitigem Auszahlungsvermerk und Ankunftsstempel “HELIGOLAND 10 AU 1868”, übliche Faltung, in schöner und tadelloser Erhaltung und eine große Seltenheit, ProFi hat nur eine weitere Mehrfachfrankatur in dieser Form registriert

Los-Nr.8271
Ausruf120 €
Zuschlag200 €

1869, ½ Groschen orange sowie 1 Groschen rot, sauber mit EKr. “BREMVERHAVEN 28 9 70 7-8 N.” auf kleinem Briefkuvert via “RITZEBÜTTEL  29 9 70” nach Helgoland, etwas rauh geöffnet, sonst in guter und ansprechender Erhaltung

Los-Nr.8272
Ausruf1.000 €
Zuschlag1.600 €

1869, 1 Groschen lebhaftrot im waagerechten Paar, farbfrisch und üblich gezähnt, sauber mit Kreisbogenstempel “HELIGOLAND 29 JU 1871” und leichtem Rötel auf in den Schiffsbriefkasten eingeworfenem, blauen Briefkuvert mit geprägtem Absenderstempel “C. FLOHR STEINWÄRDER HAMBURG” nach Helgoland, die rechte Marke rechts ein kleiner Spalt, sonst in schöner Erhaltung. Ein außergewöhnlicher attraktiver Brief mit wohl einer der spektakulärsten Fremdentwertungen des NDP. Erwähnt bei Lemberger auf Seite 30 “…Es soll auch ein Brief hiervon existieren…”. Signiert Carl H. Lange sowie Fotoattest Schulz BPP (2000)

Los-Nr.8273
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

1869, 1 Groschen rot im senkrechten Paar, sauber mit Ra3 “HAMBURG P.E. 12 STEINWÄRDER 22/1 71 3-4 N.” auf blauem Briefkuvert via “RITZEBÜTTEL 23/1 71” nach Helgoland, links Zähne beschnitten, sonst in sehr schöner und attraktiver Erhaltung

Los-Nr.8274
Ausruf500 €
Zuschlag400 €

1869, 2 Groschen blau, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit EKr. “HAMBURG 9 9 71 7-8N.” auf Postanweisung nach Helgoland mit rückseitigem Auszahlungsvermerk, gering getönt, das Formular diverse kleine, aber nicht störende Einschränkungen, eine sehr seltene Verwendung, Fotoattest Mehlmann BPP (2006)

Los-Nr.8275
Ausruf200 €
Zuschlag600 €

1869, Hamburger Ganzsachenumschlag ½ Schilling schwarz, Formularverwendung, als Recomandierter Brief mit rotem Franko-Stempel “HAMBURG F. 10 10 69 3-4N.” und nebengesetzem Rötelvermerk “3½”, für das bar bezahlte Porto, nach Helgoland, eine attraktive und spektakuläre Verwendung, Fotoattest van der Linden (1996)

Los-Nr.8276
Ausruf200 €
Zuschlag200 €

1870, Ganzsachenumschlag 2 Groschen mit mit Zufrankatur 1 Groschen orange ab “BERLIN. POST-EXP.11. ANHALT. BAHNH. 12 7 70 * 5-6 N.” nach Helgoland, das Kuvert oben etwas ausgebessert, die ½ Groschen winzig sulfidiert, ein seltener Brief, Befund Mehlmann BPP (2000)

Los-Nr.10802
Ausruf500 €
Zuschlag500 €

1859/98, Hannover und Norddeutscher Postbezirk, Partie mit über 25 Belege, dabei diverse Stempeltypen, Einzel-, Mehrfach- und Mischfrankaturen, viele klare Abschläge, mit u.a. Norddeutscher Postbezirk Mi.-Nr. 3 mit Nummer “1” auf Ortsbrief, Mi.-Nr. 8-10 auf 1868 Faltbrief nach Lyon,  Mi.-Nr. 19+20 auf Falbrief 1871und Franco-Stempel “CHEMNITZ N1” 1871 auf R-Faltbriefhülle nach England,etc., die Erhaltung ist zum Teil fehlerhaft, meist aber in schöner Gesamterhaltung

Los-Nr.10893
Ausruf150 €
Zuschlag600 €

1868/70, vorwiegend gestempelte Sammlung inkl. Dienst sowie Elsaß-Lothringen,  dabei u.a. Dienstmarken D1 im Viererblock auf Briefvorderseite sowie Elsaß Mi.-Nr. 1I im Viererblock auf Briefstück, stark unterschiedliche Erhaltung