385. Auktion

24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden

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Los-Nr.2338
Ausruf100 €
Zuschlagunverkauft

1916, Karte 10 Pfennig mit weiter verwendetem Stempel “ROGASEN 26.2.19” und violettem Zensur-Stempel “CENZUROWANE” nach Berlin, kleiner Fleck und kleine Randspuren rechts, sonst in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Karte aus dem polnischen Aufstandsgebiet in der Provinz Posen

Los-Nr.2516
Ausruf400 €
Zuschlag360 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur Ganzsachenausschnitt ½ Groschen je mit klarem DKr. "MYLAU 12.8.73" nach Aathal, Schweiz. Der Ganzsachenausschnitt vom Absender eng am Wertstempel geschnitten und mit Leim befestigt, sonst in guter Gesamterhaltung. In dieser Form seltene wertstufengleiche Zufrankatur und außergewöhnliche Verwendung mit der Destination Schweiz, Fotoattest Sommer BPP (1992)

Los-Nr.2518
Ausruf80 €
Zuschlag72 €

1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A, mit Bahnpost-Streckenstempel "COELN 12.8. III FRANKFURT" und handschriftlicher Aufgabevermerk "Godesberg" als unterfrankierter Brief nach Basel mit Ankunftsstempel. Für einen unfrankierten Brief wurden 4 Groschen (= 50 Rappen) von der Schweizer Post berechnet, davon wurden 12 Rappen (Vermerk 12 cts) angerechnet, aufgerundet sind es 40 Rappen Nachporto, mit Rötelvermerk "40" notiert und vom Empfänger eingezogen. Der deutsche Anteil betrug 30 Rappen, mit Blaustift auf der Vorderseite notiert, interessanter Nachporto-Beleg mit Aufgabe bei der Bahnpost

Los-Nr.2520
Ausruf100 €
Zuschlag90 €

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit EKr. "STOCKACH 21.5.74" und Zufrankatur 1 Kreuzer grün mit EKr. "STOCKACH 22.5.74" nach Emishofen, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die Ganzsachenkarte wurde zuerst ohne Zufrankatur verschickt und mit dem Vermerk "noch 1 xr" (Kreuzer) an den Absender zurückgegeben. Dann mit der Nachfrankatur 1 Kreuzer einen Tag später wieder aufgegeben und befördert. Interessante Verwendung in guter Gesamterhaltung

Los-Nr.2523
Ausruf300 €
Zuschlag270 €

Ganzsachen-Umschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit wertstufengleicher Zufrankatur Ausgabe 1875 10 Pfennige karmin je mit DKr. "HERRNHUT 24.12.75" als Brief der 1. Gewichtsstufe nach Basel, Schweiz mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren (Braunpunkt), die farbfrische und gut gezähnte 10 Pfennige-Marke mit zwei kleinen Randkerben, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine tarifgerechte und sehr späte Währungsmischfrankatur Brustschild/Pfennige aus der UPU-Zeit, mit Brustschilden nur sechs Monate ab dem 1.7.1875 möglich als sehr seltene 2 Groschen (20 Pfennig)-Frankatur, signiert Pröschold BPP und Fotobefund Hennies BPP (1981) sowie ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2014)

Provenienz: 5. Erhardt & Feuser-Auktion (1981)
355. Heinrich Köhler-Auktion, 2013