385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
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Seiten
½ Groschen rötlichorange mit ausgefallenem Zähnungsloch links oben (FZL l7) und 5 Groschen ockerbraun je mit Hannover-Rahmenstempel “USLAR 24.JUNI” als tarifgerechte Frankatur auf eingeschriebener “Telegraphischer Depesche” per Express nach Bodenfelde. Der Vordruckumschlag mit Beförderungsspuren im Rand und rückseitig etwas geknickt bzw. innen gestützt, die farbfrischen Marken sind gut geprägt mit leichten Tönungen und sind bis auf teils flache Zähnung bzw. kleine Knitterspur bei der 5 Groschen-Marke in guter Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine dekorative und außergewöhnlich seltene Verwendung, aus der Brustschild-Zeit sind nur ganz wenige frankierte Telegramm-Umschläge bekannt, signiert Pieper BPP und Fotoattest Krug BPP (2024)
½ Groschen rötlichorange in Mischfrankatur mit Farbänderung ½ Groschen orange je mit klarem DKr. “AACHEN 8.10.(72)” als tarifgerechte Frankatur auf amtlichem Postkarten-Formular im Grenzrayon mit schwarzem L1 “FRANCO” nach Maastrich mit Ankunftsstempel. Die Adresse zum Teil radiert, aber original, die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Im Grenzrayon betrug das Porto für Postkarten wie für einen Brief bis 15 g 1 Groschen, in Verbindung mit der wertstufengleichen Mischfrankatur eine äußerst seltene Verwendung, Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: Sammlung Langebartels (6. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro, 1992)
1 Groschen rötlichkarmin in heller Nuance, farbfrisches Randstück, sehr gut geprägt und gut gezähnt, postfrisch mit kleiner herstellungsbedingter gummifreier Stelle im Unterrand (im Bogenrand mit Falzrest), in einwandfreier Erhaltung. In postfrischer Erhaltung eine seltene Marke, signiert Dr. Wittmann und Fotoatteste Hennies BPP (1982) und Krug BPP (2024)
1 Groschen karmin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit klarem EKr. “KALKAU 1.1.72”. Die Marke mit einer kleinen hellen Stelle, sonst in guter Erhaltung. Eine dekorative Marke mit Entwertung vom ERSTTAG, signiert Bühler und Fotoattest Sommer BPP (1994)
1 Groschen karmin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit klarem Bahnpost-Streckenstempel “BERLIN-GOERLITZ 9.1. I GEBIRGSBAHN” auf Briefkuvert bis 15 g mit handschriftlichem Aufgabevermerk “Gatterberg” und dekorativer farbiger Maiglöckchen-Zeichnung nach Trcionka mit Ausgabestempel, in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr schöner Brief mit seltenem Bahnpoststempel, signiert Kruschel und Fotoatteste Hennies BPP (1983) und Krug BPP (2024)
1 Groschen karmin im waagerechten Paar je mit Plattenfehler “Akzent über C in REICHS auf der ersten Strichleiste” (Feld 11+12) sowie zwei weitere waagerechte Paare 1 Groschen karmin je mit Rahmenstempel “ESSEN R.B. DÜSSELDORF 7.2.72” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Wertbrief-Kuvert über 20 Thaler nach Maastrich mit Ankunftsstempel und fünf kompletten Lacksiegeln auf der Rückseite. Die Marken sind deutlich geprägt, haben teils leichte Tönungen und die linke untere Marke hat Zahnfehler, ansonsten wie der Umschlag in guter Erhaltung. Eine seltene Verwendung als Wertbrief mit Destination Niederlande und dekorativ verklebter Frankatur, Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt, postfrisch und in tadelloser Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar dieser in postfrisch äußerst seltenen Marke, doppelt signiert Bühler und Fotoatteste Hennies BPP (1983) und Krug BPP (1924)
2 Groschen grauultramarin, besonders farbfrisch, gut geprägt und gut zentriert, ungebraucht mit Originalgumierung, in tadelloser Erhaltung, doppelt signiert Pfenninger und Fotoasttest Krug BPP (2024)
2 Groschen graultramarin, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, ungebraucht mit Originalgummierung, in tadelloser Erhaltung. Ein besonders farbintensives und frisches Exemplar dieser in ungebrauchter Erhaltung seltenen Marke, unsigniert mit Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Groschen grauultramarin mit um ca. 3 mm nach rechts versetzter vertikaler Zähnung, mit DKr. “BROMBERG 6.4.”. Um das Markenbild zu erhalten wurde die linke Nachbarmarke mit der Schere getrennt. Die farbfrische Marke ist gut geprägt und üblich gezähnt und bis auf eine kleine Eckbugspur in einwandfreier Erhaltung. Eine derart markante und dekorative Verzähnung ist sehr selten und in nur wenigen Exemplaren bekannt, Fotoattest Krug BPP (2017)
2 Groschen graublau im farbfrischen, leicht angetrennten Viererblock, jede Marke einzeln mit Hannover-DKr. “BEVERSTEDT 2.7.” entwertet auf Briefstück. Alle Marken sind gut geprägt und sehr gut gezähnt, die rechte obere Marke hat rechts einen Knitter mit Randriss, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen ein optisch ansprechender und seltener Viererblock, Fotoattest Brugger BPP (2007)
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und normal gezähnt mit Feldpost-DKr. “K.PR.FELDPOST-RELAIS No.20 22.12” für die Einschreibe-Gebühr auf sonst portofreiem Feldpost-Kuvert mit Briefstempel nach Quedlinburg mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine außergewöhnliche seltene Verwendung, ProFI hat keinen weiteren R-Brief in dieser Art registriert, Fotoattest Hennies BPP (1975)
Provenienz: 1. Heinrich Köhler Berlin-Auktion (1992)
2 Groschen grauultramarin im waagerechten Dreierstreifen und Einzelwert je mit Hannover-DKr. “GÖTTINGEN 22.5.” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein 1 Pfund 200 g schweres Paket nach Zürich. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und bis auf einen kurzen Zahn gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Verwendung mit Destination Schweiz, Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Groschen grauultramarin in Mischfrankatur mit großer Schild 1 Groschen karmin je mit EKr. “ALTENBERG 21.9.72 sowie zwei Einzelmarken Innendienst 10 Groschen braungrau mit handschriftlicher Entwertung ”Altenbg 21/9 72" als tarifgerechte Frankatur auf Wert-Briefkuvert über 1000 Thaler mit rückseitigem Lacksiegeln “KASSENVERWALTUNG SR. HOHEIT DEM PRINZEN MORITZ” an in selbst adressiert nach Liebenstein mit Ankunftsstempel und Tax-Vermerk “2x” (Kreuzer) für die Zustellung des Wertbriefes ins Haus (Bestellgeld). Die farbfrischen Marken sind gut geprägt mit Zähnungsunebenheiten, die 10 Groschen-Marken haben kleine Randfehler. Eine interessante Wertbrief-Mischfrankatur mit außergewöhnlich seltener Kombination mit Groschen-Frankatur und Bestellgeld in Kreuzerwährung, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2012)
5 Groschen ockerbraun im Viererblock, die beiden rechten Marken mit Besonderheit “ausgefallenes Zähnungsloch rechts in der 5. Position” (FLZ r5), ungebraucht, die Marken der farbfrischen Einheit sind sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner Viererblock dieser ungebraucht recht seltenen Marke, unsigniert mit Fotattesten Hennies BPP (1978) und Krug BPP (2024)
5 Groschen ockerbraun ungezähnt, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten, sauber mit klarem DKr. “LEUTERSDORF 21.AUG.72” entwertet. Die Marke oben mit Einriss und rechts unten mit randheller Stelle, in ursprünglicher Erhaltung. Trotz der Einschränkungen bildseitig ein schönes Exemplar dieser Brustschild-Seltenheit, signiert Star(auschek) mit Attest (1960) und Fotoattest Krug BPP (2019)
5 Groschen ockerbraun mit Rahmenstempel “ERSHAUSEN 9.3.” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Eilboten-Paketbegleit-Briefkuvert für ein 12 g schweres Paket mit Wertangabe 18 Thaler und Kennzeichnung “B” in Rot (für Beutelstück) nach Worbis mit Ankunftsstempel. Das Port betrug 2 Groschen Beförderungsgebühr und ½ Groschen Versicherungsgebühr sowie 2½ Groschen für die Eilzustellung. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, ist rechts unten eckrund und hat eine kleine Randkerbe, ansonsten wie der Umschlag in guter Erhaltung. Bisher sind nur ganz wenige Paketbegleit-Briefe per Express bekannt, in Verbindung mit der Einzelfrankatur hat ProFi keinen weiteren Brief registriert, Fotoattest Krug BPP (2024)
5 Groschen ockerbraun, farbfrisch, deutlich geprägt und üblich gezähnt mit EKr. “DILLENBURG 16.7.(74)” auf innen nicht ganz komplettem Postnachnahme-Faltbrief für die Einziehung von 18 Groschen nach Köln mit Ankunftsstempel. Tarifgerechte frankiert mit 5 Groschen (4 Groschen Beförderungsgebühr + 1 Groschen Postvorschussgebühr), die Annahme wurde vom Empfänger verweigert und für die Rücksendung wurden vom Absender 4 Groschen für die Rücksendung eingezogen, entsprechende Blaustift-Taxen vorderseitig. Ein interessanter Retourbrief in guter Erhaltung, Fotoatteste Hennies BPP (1978) und Krug BPP (2024)
5 Groschen ockerbraun, drei Einzelmarken je mit klarem Rahmenstempel “DRESDEN II 2.XI.72” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Wert-Paketbegleit-Briefkuvert für ein 320 g schweres Paket mit Wertangabe 500 Thaler und mit Rötel-Vermerk “B” (Beutel) im Wechselverkehr nach Wien. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Mehrfachfrankatur mit mehr als zwei Marken der 5 Groschen-Marke mit Destination Österreich, Fotoattest Krug BPP (2024)
1 Kreuzer gelblichgrün, farbfrisch, sehr gut geprägt und üblich gezähnt, sauber ungebraucht mit Originalgummierung, in tadelloser Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser in ungebrauchter Erhaltung nicht häufigen Marke, unsigniert mit Fotoattest Krug BPP (2024)
1 Kreuzer gelblichgrün im senkrechten 5er-Streifen und zwei Einzelmarken jeweils mit DKr. “MANNHEIM 28.JUL.(72)” als tarifgerechten Mehrfachfrankatur auf komplettem Faltbrief bis 15 g nach Zaandyk, Holland mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und bis auf eine kleine Druckstelle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und außergewöhnlich seltene Mehrfachfrankatur mit einem Fünferstreifen, signiert Kruschel und Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: 25. Kruschel-Auktion (1987)
J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
1 Kreuzer gelblichgrün und zwei Einzelmarken 7 Kreuzer grauultramarin je mit EKr. “SALZUNGEN 14.1.72” als tarifgerechte Frankatur auf Wertbrief-Kuvert über 250 Gulden mit vorausbezahltem Bestellgeld mit entsprechender Rötel-Taxe “13x(2)” (= 6 Kreuzer Beförderungsgebühr + 7 Kreuzer Versicherungsgebühr + 2 Kreuzer Bestellgeld) nach Meiningen mit Ankunftsstempel. Die beiden 7 Kreuzer-Marken mit Druckstellen, zwei kurze Zähne und leichte Tönungen/braune Zähne, ansonsten sind die farbfrischen und gut geprägten Marken in einwandfreier Erhaltung. Wertbriefe aus dem Kreuzer-Gebiet mit vorausbezahltem Bestellgeld sind sehr selten, Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Kreuzer rötlichorange, farbfrisch. gut geprägt und gut gezähnt, ungebraucht mit Originalgummierung, unsigniert mit Fotoattett Krug BPP (2024)
2 Kreuzer rötlichorange mit Plattenfehler “heller Strich im Rahmen unter ER in KREUZER” (Feld 110) und kleinem Rest des Bogenrandes sowie 7 Kreuzer grauultramarin je mit klarem EKr. "HALTINGEN 14.AUG" auf innen nicht komplettem Paketbegleit-Faltbrief für ein 1 Pfund 40 g schweres Paket mit vorausbezahltem Bestellgeld nach Sulzburg. Die 7 Kreuzer-Marke mit einem kurzen Zahn unten, ansonsten sind beide farbfrischen Marken gut geprägt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Verwendung mit vorausbezahltem Bestellgeld, signiert Pfenninger und Fotoattest Krug BPP (2024)
3 Kreuzer karmin, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, ungebraucht mit Originalgummierung, in tadelloser Erhaltung, signiert Richter und doppelt signiert Pfenninger sowie Fotoattest Krug BPP (2024)
3 Kreuzer karmin im Viererblock, alle Marken einzeln mit DKr. “DURLACH 8.JUL.” auf links stark verkürzter Faltbriefhülle nach Paris. Die farbfrischen Marken des Viererblocks sind gut geprägt, die rechte obere Marke hat einen kunstvoll ergänzten Eckzahn, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Gestempelte Viererblöcke dieser Wertstufe sind selten, signiert Grobe und Bleistift-Signaturen sowie Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: Sammlung Langebartels (6. Auktion Postsdamer Philatelistisches Büro, 1992)
3 Kreuzer karmin, farbfrisch, deutlich geprägt mit teils kurzen Zähnen unten, mit klarem EKr. "NECKAR-STEINACH 1.1.(72) auf komplettem Faltbrief bis 15 g nach Wimpen. Die Marke ist repariert und im Faltbrief wurde links ein Stück wieder kunstvoll eingesetzt, trotz der Einschränkungen ein optisch ansprechender Brief mit Ersttagsstempel. Briefe vom Ersttag mit der 3 Kreuzer sind sehr selten, Fotoatteste Hennies BPP (1979) und Krug BPP (2024)
3 Kreuzer karmin mit badischen Ovalstempel “EMMENDINGEN POSTABLAGE NIMBURG” auf komplettem Faltbrief mit Datierung “Nimburg, den 27. Februar 1872” nach Eichstetten. Die farbfrische Marke ist normal gezähnt und wie der Faltbrief in guter Erhaltung
3 Kreuzer karmin, farbfrisch mit EKr. “FRANKFURT A.M. N2 11.6.72” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf amtlicher Correspondenz-Karte nach Köln mit Ausgabestempel. Die Marke mit kurzem Zahn rechts, ansonsten wie die Vordruckkarte in guter Erhaltung, eine nicht häufige Verwendung
3 Kreuzer karmin im senkrechten Paar und Dreierstreifen sowie Einzelmarke 1 Kreuzer gelblichgrün je mit klarem EKr. “DARMSTADT 24.2.72” als tarifgerechte Frankatur auf Express-Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Waldmichelbach mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind deutlich geprägt, die linke 3 Kreuzer-Marke hat durch Randklebung oben teils flache Zähne, ansonsten sind alle Marken gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und ungewöhnliche Frankatur-Kombination, Express-Briefe aus dem Kreuzer-Gebiet sind selten, Fotoattest Krug BPP (2024)
3 Kreuzer karmin und 7 Kreuzer ultramarin je mit Stempel “FRANKFURT A.M. 19.2.72” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert mit Leitvermerk “Via Triest” via Triest mit ausgewiesenem 2 Groschen Weiterfranko (2 wfr) nach Alexandria mit Ankunftsstempel. Die 3 Kreuzer-Marke mit kleinem Eckzahnfehler, ansonsten in guter Erhaltung. Aus der berühmten Kalb-Korrespondenz sind nur wenige Briefe aus dem Kreuzer-Gebiet bekannt
7 Kreuzer grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und üblich gezähnt, sauber ungebraucht mit Originalgummierung, in tadelloser Erhaltung. Ein sehr schönes und in ungebrauchter Erhaltung seltenes Exemplar, Bleistiftsignatur und rote Signatur und Fotoattest Krug BPP (2024)
7 Kreuzer grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit EKr. “GRAEFENTHAL 18.10.” auf Paketbegleitbriefkuvert mit Vermerk “Soldatenbrief Eigene Angelegenheit des Empfängers” an einen Kanonier der 5. Schweren Batterie Hessisch Feld Artillerie Regiment Nr. 11 in Kastel bei Mainz mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Für Paketbegleitbriefe mit Vermerk “Soldatenbrief” betrug das Porto bis zu einem Gewicht von 6 Pfund bis zum Feldwebel-Rand einheitlich 7 Kreuzer. Eine dekorative und seltene Verwendung aus bekannter Korrespondenz, Fotoattest Krug BPP (2024)
7 Kreuzer grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit klarem EKr. “GIESSEN ST.P.E. 21.5.72” portofreiem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe mit rotem L1 “RECOMMANDIRT” an den Großherzog von Hessen in Darmstadt. Seit dem 15.12.1869 genoss die Post an oder von regierenden Königen und Fürsten Portofreiheit, nur wenn er Absender dafür einen Einlieferungsschein verlangte, musste die 7 Kreuzer-Gebühr frankiert werden. Der Umschlag rückseitig mit fehlender Verschlussklappe, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Krug BPP (2024)
7 Kreuzer grauultramarin im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit großer Schild 1 Kreuzer gelblichgrün je mit klarem EKr. “KEHL 8.AUG.(73)” als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Paketbegleit-Faltbrief für ein neun Pfund schweres Kistchen mit vorausbezahltem Bestellgeld in Höhe von 4 Kreuzer nach Ettlingen. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, die rechte 7 Kreuzer-Marke hat einen kurzen Zahn und die 1 Kreuzer-Marke rechts teils kurze Zähne. Trotz dieser kleinen Einschränkungen eine dekorative und seltene Verwendung mit einer 15 Kreuzer-Frankatur, Fotoattest Dr. Zill BPP (2018)
7 Kreuzer grauultramarin mit Rahmenstempel “FRANKFURT A.M. POSTEXPED. No.1 24.8.72” in Mischfrankatur mit Norddeutscher Postbezirk 10 Groschen gelblichgrau mit handschriftlicher Entwertung und übergehendem Handstempel “P.P.” in Rot als tarifgerechte 42 Kreuzer-Frankatur auf Briefkuvert bis mit Leitvermerk “via Liverpool” via London mit Rötelvermerk “11” (Pence) für den britischen Portoanteil nach Valparaiso mit rotem Tax-Stempel “25” (Centavos) für das chilenische Porto ab Landungshafen bis zum Empfänger. Der Brief wurde mit einem Dampfer der "Pacific Steam Navigation Company durch die Magellanstraße befördert. Der Umschlag mit teils verklebten Randrissen und rückseitig fehlt ein Teil der Verschlussklappe, die farbfrischen Marken haben einen kurzen Zahn bzw. teils kurze Zähne, insgesamt jedoch gute und frische Erhaltung. Ein attraktiver und in dieser Kombination außergewöhnlich seltener Übersee-Brief mit Destination Chile, es ist bisher nur ein weiterer Brustschild-Brief über diesem Leitweg mit 11¾ Groschen-Frankatur registriert, Fotoattest Krug BPP (2022)
