385. Auktion

24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden

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Seiten

Los-Nr.9165
Ausruf100 €
Zuschlag180 €

7 Kreuzer grauultramarin, zwei Einzelmarken je mit klarem Ekr. “ZELL I/W. 26.NOV. als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe mit schwarzem L1 “Chargé” nach Berlin mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, die farbfrischen Marken sind gut geprägt und normal gezähnt, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mehrfachfrankatur, signiert Hennies BPP

Los-Nr.9166
Ausruf500 €
Zuschlag650 €

7 Kreuzer grauultrmarin in Mischfrankatur mit  kleiner Schild 18 Kreuzer ockerbraun je mit klarem EKr. “FRANKFURT A.M. N1 6.2.74” auf komplettem R-Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit Ra1 “Recomandirt” sowie französischem Transitstempel und L1 “Recommandé” nach Montpellier mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, die 18 Kreuzer hat einen kurzen Eckzahn, sonst in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mischfrankatur, Fotoattest Krug BPP (2024)

Los-Nr.9167
Ausruf500 €
Zuschlag750 €

9 Kreuzer rötlichbraun, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, in tadelloser postfrischer Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar dieser in postfrischer Erhaltung seltenen Marke, signiert Drahn und Fotoatteste Hennies BPP (1981) und Krug BPP (2024)

Los-Nr.9168
Ausruf1.000 €
Zuschlag1.900 €

9 Kreuzer rötlichbraun in Mischfrankatur mit Ausgabe 1874 9 auf 9 Kreuzer mit Plattenfehler “Innenkreiskerbe rechts über den zweiten E in Kreuzer, heller Fleck im unteren Bogen der eingedruckten Wertziffer 9" (Feld 99), je mit EKr. “FRANKFURT A.M. N4 11.7.74” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Konstantinopel mit Ankunftsstempel “KAISERLICH DEUTSCHES POSTAMT No.1. 16.7.”. Beide farbfrischen Marken sind nachgezähnt, die untere 9 Kreuzer-Marke ist repariert, ansonsten ist der Umschlag in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen ein optisch ansprechender Brief aus der bekannten Kalb-Korrespondenz mit einer außergewöhnlich seltenen wertstufengleicher Mischfrankatur. ProFi hat keinen weiteren Brief in dieser Art registriert, eine große Brustschild-Seltenheit, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2007)

Los-Nr.9169
Ausruf300 €
Zuschlag380 €

9 Kreuzer rötlichbraun, drei Einzelmarken in Mischfrankatur mit zwei Einzelmarken kleiner Schild 1 Kreuzer grün je mit klarem EKr. “OPPENHEIM 11.3.73” auf Wertbriefkuvert über 95 Gulden nach Berlin mit Ankunftsstempel. Eine tarifgerechte 29 Kreuzer-Frankatur, die Beförderungsgebühr betrug bei über 50 Meilen 18 Kreuzer und die Versicherungsgebühr 11 Kreuzer. Zwei Werte der farbfrischen und gut geprägten Marken haben Zahnfehler durch Randklebung, ansonsten ist die Frankatur in guter Gesamterhaltung. Eine ungewöhnliche hohe und seltene Frankatur aus dem Kreuzer-Gebiet, Fotoattest Sommer BPP (1990)

Los-Nr.9170
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

9 Kreuzer rötlichbraun und 3 Kreuzer karmin je mit klarem EKr. “MAINZ-BAHNH. 21.3.74” auf Express-Briefkuvert nach Frankfurt. Die beiden Marken sind deutlich geprägt, üblich gezähnt und bis auf einer kleinen Randkerbe bei der 3 Kreuzer-Marke in einwandfreier Erhaltung. Express-Briefe aus dem Kreuzer-Gebiet mit einer 12 Kreuzer-Frankatur sind selten, Fotoattest Krug BPP (2006)

Provenienz: J.J. Volny (92. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005) Horst Jaster (337. Heinrich Köhler-Auktion, 2009)  43. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro (2010)

Los-Nr.9171
Ausruf1.000 €
Zuschlag2.100 €

9 Kreuzer rötlichbraun und 1 Kreuzer gelblichgrün in Mischfrankatur mit kleiner Schild 18 Kreuzer ockerbraun je mit EKr. “FRANKFURT A./M. N2  16.9.73” als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit Leitvermerk “pr.steamer via Bordeaux” und französischem Transitstempel nach Montevideo mit vorderseitigem Rahmenstempel “10 Centimos”. Die farbfrischen Marken sind deutlich geprägt und haben leichte Tönungen, die beiden rechten Marken je mit einem verkürztem Zahn. Der Faltbrief hat Altersspuren und kleine Randfehler, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine äußerst seltene 28 Kreuzer-Mischfrankatur auf Übersee-Brief mit Destination Uruguay, bisher ist kein weiterer Brief mit Leitweg über Frankreich nach Uruguay registriert, ausführliches Fotoattest Krug BPP (2024)

Provenienz: 247. Heinrich Köhler-Auktion (1985)

Los-Nr.9172
Ausruf250 €
Zuschlag250 €

9 Kreuzer rötlichbraun und 7 Kreuzer grauultramarin je mit EKr. “MAINZ 8.4.74” als tarifgerechte Frankatur auf R-Faltbriefhülle mit schwarzem Ra1 “Recomandirt” und rotem L1 “PD” nach Paris mit Ankunftsstempel. Die beiden farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und normal gezähnt, die 7 Kreuzer hat einen kurzen Zahn, ansonsten wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene 16 Kreuzer-Frankatur, ProFi hat nur vier weitere R-Briefe aus dem Kreuzer-Gebiet  mit Destination Frankreich registriert

Los-Nr.9173
Ausruf400 €
Zuschlag620 €

9 Kreuzer rotbraun, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt, sauber mit vollem Originalgummi und kleinem Falzrest, in tadelloser Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser in ungebrauchter Erhaltung seltenen Farbe, zarte Eigentümer-Signatur und Fotoatteste Hennies BPP (1977) und Krug BPP (2024)

Los-Nr.9174
Ausruf250 €
Zuschlag250 €

9 Kreuzer lilabraun, farbfrisch, gut geprägt und normal gezähnt mit klarem EKr. “FRANKFURT A/M. N2 22.7.73” auf Briefkuvert bis 15 g mit oxidiertem Handstempel “PD” nach Madrid mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige Verwendung aus dem Kreuzer-Gebiet mit besserer Farbe und Destination Spanien, signiert W. Engel und Fotoattest Sommer BPP (1988)

Los-Nr.9175
Ausruf2.000 €
Zuschlag5.200 €

9 Kreuzer lebhaftbraun im Viererblock in Mischfrankatur mit kleiner Schild 1 Kreuzer gelblichgrün je einzeln mit EKr. “ADELSHEIM 14.MAY” auf Wert-Paketbegleit-Halbbogen mit komplettem Lacksiegel für ein 19 Pfund 120 g schweres Paket mit Wertangabe 10 Gulden nach Karlsruhe. Die tarifgerechte 37 Kreuzer-Frankatur besteht aus dem Gewichtsporto bis 15 Meilen mit ½ Groschen je Pfund (= 35 Kreuzer) und der Assekuranzgebühr bei dieser Entfernung bis 87½ Gulden in Höhe von 2 Kreuzer. Die farbfrischen, gut geprägten und normal gezähnten Marken waren gelöst, der ursprünglich angetrennte Viererblock war links leicht über den Rand geklebt und wurde mit einem schmalen Papierstreifen hinterlegt. Trotz der kleinen Einschränkungen eine außergewöhnlich seltene Verwendung mit dem Viererblock 9 Kreuzer in der Farbe Lebhaftbraun, ProFi hat keinen weiteren Brief in dieser Art registriert - eine große Brustschild-Seltenheit, signiert Drahn und Fotoattest Brugger BPP (1998)

Provenienz: 297. Heinrich Köhler-Auktion (1998)

Los-Nr.9176
Ausruf4.000 €
Zuschlag4.000 €

18 Kreuzer ockerbraun, farbfrisch mit EKr. “WORMS 22.10.74” als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit rotem Handstempel “PD” nach Paris mit Ankunftsstempel. Die Marke ist etwas dezentriert, aber sehr gut geprägt und unten teils etwas flach, sonst gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Einzelfrankatur mit Destination Frankreich, Fotoatteste Hennies BPP (1976) und Krug BPP (2024)

Provenienz: 107. Ebel-Auktion (1976)

Los-Nr.9177
Ausruf5.000 €
Zuschlag4.000 €

18 Kreuzer ockerbraun, 9 Kreuzer rötlichbraun und 7 Kreuzer grauultamarin je mit klarem EKr. “WORMS ** 19.8.74” als tarifgerechte Frankatur auf R-Faltbriefhülle der 3. Gewichtsstufe bis 30 g mit schwarzem Ra1 “Chargé” sowie rotem Ra1 “Recomandirt.” und “PD” nach Paris mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit Falt- und Beförderungsspuren, die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und üblich, teils leicht unruhig gezähnt, in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr dekorative und äußerst seltene Buntfrankatur mit der 18 Kreuzer aus der bekannten Cornelius Heyl-Korrespondenz. ProFi hat nur eine weitere Buntfrankatur mit gleicher Frankatur-Kombination registriert - eine große Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Brugger BPP (2013)

Los-Nr.9178
Ausruf500 €
Zuschlag2.900 €

2½ auf 2½ Groschen rötlichbraun mit Plattenfehler “versetzte 1 der ½ im Wertaufdruck wenig verschoben” (Feld 141) im Viererblock mit drei Normalmarken aus der linken unteren Bogenecken mit Plattenkennzeichen “O” unter Feld 141 (Marken von unten gezähnt), die beiden unteren Marken sind im Format L15. Die farbfrischen Marken sind sehr gut und erhaben geprägt und sehr gut gezähnt, ungebraucht mit Originalgummierung (im Unterrand mit kleinem Einriss), in einwandfreier Erhaltung. ProFi hat nur einen weiteren Viererblock mit diesem Plattenkennzeichen registriert, eine Brustschild-Seltenheit, signiert Ebel und Fotoattest Brugger BPP (2001)

Los-Nr.9179
Ausruf100 €
Zuschlag160 €

2½ auf 2½ Groschen braunorange, farbfrisch, gut geprägt und normal gezähnt mit wenigen kurzen Zähnen, sauber mit EKr. “SCHIERSTEIN 18.6.74” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Trauer-Briefkuvert mit Handstempel “P.D.” nach Madrid, Spanien mit Ankunftsstempel. Nach dem neuen, ab 1.10.1873 gültigen Tarif wurde das Porto für Briefe bis 15 g nach Spanien auf 2 ½ Groschen reduziert. Die Marke mit kleinem Eckbug, sonst in guter Erhaltung, eine dekorative Frankatur, Fotobefund Krug BPP (1999)

Los-Nr.9180
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

2½ auf 2½ Groschen braunorange, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt im senkrechten Paar mit je klarem EKr. “BERLIN P.A.45 N2 28.11.74” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Wertbriefkuvert über 102 Thaler 3 Groschen 4 Pfennige nach Annaberg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, die Marken mit leichten Druckstellen, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mehrfachfrankatur, Fotobefund Sommer BPP (2000)

Los-Nr.9181
Ausruf400 €
Zuschlag400 €

9 auf 9 Kreuzer braunorange, zwei dekorativ dezentrierte Einzelmarken mit klarem Rahmenstempel “FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH. 13.11.74” auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit französischem Transitstempel und Handstempel “PD” nach Paris. Die farbfrischen Marken sind deutlich geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, der Faltbrief mit leichten Beförderungsspuren und Patina, sonst in einwandfreier Erhaltung, eine nicht häufige Mehrfachfrankatur mit Fotoattest Krug BPP (2024)

Provenienz: Sammlung Dr. Hafermalz

Los-Nr.9182
Ausruf500 €
Zuschlag900 €

9 auf 9 Kreuzer braunorange im senkrechten Paar in Mischfrankatur mit großer Schild 3 Kreuzer karmin je mit klarem EKr. “DURLACH 14.9.74” auf Post-Paketadresse für ein 130 g schweres Wertpaket mit Rötelvermerk “B” (=Beutel) nach Neukloster mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und bis auf einen minimal kürzeren Zahn bei der 3 Kreuzer-Marke gut gezähnt, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Verwendung und in Verbindung mit dem senkrechten Paar der 9 Kreuzer-Marke eine sehr seltene Mischfrankatur, ProFi hat keine weitere Mischfrankatur mit diesem Paar registriert, Fotoattest Krug BPP (2024)

Los-Nr.9183
Ausruf500 €
Zuschlag1.050 €

9 auf 9 Kreuzer braunorange, farbfrisch, gut geprägt und üblich gezähnt mit rundem Eckzahn, sauber mit EKr. “DARMSTADT 27.5.74” als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 2 Kreuzer als Express-Karte nach Köln mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die Karte mit leichtem Eckbug, sonst in guter Erhaltung. Eine dekorative und äußerst seltene Verwendung, bisher sind nur zwei 2 Kreuzer Ganzsachenkarten mit Zufrankatur als Express-Karten registriert, Fotoattest Krug BPP (2024)

Los-Nr.9184
Ausruf400 €
Zuschlag300 €

1874, portofreie Dienst-Postanweisung (Formular C. 90) von “KIEL 5.1.74” über 3 Thaler 14 Groschen mit Briefstempel “KAISERLICHE MARINE-WERT ZU KIEL” als Kennzeichnung für die Portofreiheit an die Spedition des Deutschen Reichsanzeigers in Berlin mit Ankunftsstempel. Das Formular mit Faltspuren und kleinen Randfehlern, in guter Gesamterhaltung. Ein aus der Brustschild-Zeit sehr seltenes Formular, in dieser Art hat ProFI kein weiteres Exemplar registriert 

Provenienz: 33. Joachim Erhardt-Auktion (1995)

Los-Nr.9185
Ausruf500 €
Zuschlag1.050 €

2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und üblich gezähnt mit Feldpost-Stempel “FELDPOSTAMT DER OCCUPATIONS-ARMEE 21.8.” auf Paketbegleit-Briefumschlag für ein 1 Pfund schweres Paket mit Paketzettel “B.d. Feld-P.-A. b. Occupat.-Armee” nach Metz. Nach der Feldpost-Ordre 195 vom 27.2.1872 war die Beförderung innerhalb von Frankreich portofrei und ab dem Taxgrenzpunkt Avricourt nach dem innerdeutschen Tarif zu berechnen, hier mit 2 Groschen für ein Paket unter 5 Meilen (Progr. Stufe 1) richtig frankiert. Der Umschlag wurde gereinigt, die Marke gelöst und ein Teil der Adresse überschrieben. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche seltene Verwendung, signiert Hennies BPP und Fotoattest Brugger BPP (2013)

Los-Nr.9186
Ausruf1.500 €
Zuschlag2.800 €

5 Groschen ockerbraun, farbfrisch, sehr gut geprägt und üblich gezähnt in Mischfrankatur mit zwei Einzelmarken Ausgabe 1875 dunkelultramarin je mit klarem EKr. “MÜHLHAUSEN i. ELS. 1*a 7.12.75” als tarifgerechte 90 Pfennig-Frankatur auf Faltbriefhülle der 3. Gewichtsstufe mit rotem Handstempel “PD” nach Paris mit Ankunftsstempel. Die Faltbriefhülle mit leichten Beförderungsspuren, die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnliche Mischfrankatur mit kleiner Schild und der Pfennige-Ausgabe, in dieser Kombination eine große Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Krug BPP (2024)

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 52 (Göttingen 2022) Provenienz: 23. Peter Feuser-Auktion (1989) 

Los-Nr.9187
Ausruf500 €
Zuschlag1.150 €

½ Groschen orange, farbfrisch, sehr gut geprägt und normal gezähnt mit wenigen verkürzten Zähnen in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige grün, unten mit verkürztem Zahn, mit klarem Rahmenstempel “BREMEN-STADTPOST-EXPED. II 23.2.75” als tarifgerechte 8 Pfennig-Frankatur auf Faltdrucksache ohne Inhalt mit rotem Handstempel “PD” nach Bordeaux mit Ankunftsstempel. Die Faltdrucksache mit senkrechter und waagerechter Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine besonders attraktive und seltene Mischfrankatur, Fotoatteste Hennies BPP (1984) und Krug BPP (2024)

Provenienz: Fritz Kirchner (336. Heinrich Köhler-Auktion, 2009) Friedrich Meyer (377. Heinrich Köhler-Auktion, 2021)

Los-Nr.9188
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

½ Groschen orange in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige gelblichgrün jeweils einzeln mit sehr klarem Thurn & Taxis-EKr. “MÜNCHENBERNSDORF 12.5.1875” auf Briefstück, die farbfrische Brustschildmarke hat leicht verkürzte Zähne und eine Eckkorrektur, sonst in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine äußerst dekorative Mischfrankatur, Fotoattest Krug BPP (2010)

Provenienz: J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)

Los-Nr.9189
Ausruf250 €
Zuschlag250 €

½ Groschen orange, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit sehr klarem EKr. “EISENACH 1 *a 5.9.75” als tarifgerechte 5 Pfennig Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 1875 5 Pfennige nach Genf, Schweiz. Die Karte mit kleinem Eckbug und die Marke mit Eckzahnbug, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und in dieser Kombination nicht häufige Mischfrankatur

Provenienz: 26. Joachim Erhardt-Auktion (1992)

Los-Nr.9190
Ausruf200 €
Zuschlag200 €

½ Groschen orange, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt (1 Zahn mit Gelbfleck) in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot und 20 Pfennige hellultramarin je mit Stempel “EISENACH 1*a 16.7.75” als tarifgerechte 35 Pfennig-Frankatur auf Eilboten-Faltbriefhülle bis 15 g nach Weimar mit Ankunftsstempel. Die 10 Pfennige mit kleinen Zahnfehlern durch Randklebung und Brief mit Patina, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mischfrankatur, Fotobefund Hennies BPP (1984)

Los-Nr.9191
Ausruf800 €
Zuschlagunverkauft

½ Groschen orange, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 25 Pfennige lilabraun je mit klarem EKr. “WEIMAR 26.9.75” als tarifgerechte 30 Pfennig-Frankatur auf Wertbrief über 150 Mark nach Nordhausen mit Ausgabe-Stempel. Der Umschlag mit rückseitig fünf kompletten Lacksiegeln hat links ein Aufnadelloch, die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Mischfrankatur mit der 25 Pfennig-Wertstufe, Fotoattest Krug BPP (2025)

Los-Nr.9192
Ausruf500 €
Zuschlag1.350 €

1 Groschen karmin, farbfrisch, gut geprägt, üblich gezähnt mit zum Teil verkürzten Zahnspitzen im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit waagerechtem Paar Ausgabe 1875 5 Pfennige graupurpur je mit klarem Rahmenstempel “QUEDLINBURG 12.2.(75)” als tarifgerechte 30 Pfennig-Frankatur auf Faltbriefhülle mit rotem Handstempel “P.D.” via Paris nach Trélazé, in sehr guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und äußerst seltene Mischfrankatur, in dieser Kombination ist bisher nur ein weiterer Brief nach Frankreich registriert, große Brustschild-Seltenheit

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 78 (Göttingen 2022) Provenienz: J.J. Volny (92.Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005) 

Los-Nr.9193
Ausruf500 €
Zuschlag850 €

2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot und 50 Pfennige schwarzgrau je mit Rahmenstempel “DRESDEN VIII 6.4.75” als tarifgerechte 80 Pfennig-Frankatur auf R-Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit frühem R-Zettel “Eingeschrieben No.” und rotem Handstempel “PD” nach Paris. Der Faltbrief mit wenigen Stockflecken in der waagerechten Faltung, davon ist die 10 Pfennige im Rand betroffen, ansonsten in guter Gesamterhaltung. in dieser Kombination eine äußerst seltene Mischfrankatur mit der seltenen 50 Pfennige schwarzgrau, Fotoatteste Hennies BPP (1984) und Wiegand BPP (2024)

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 148 (Göttingen 2022) Provenienz: 173. Hans Mohrmann-Auktion (1989) 

Los-Nr.9194
Ausruf800 €
Zuschlag6.500 €

5 Groschen ockerbraun im Format L15 in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige grün und 10 Pfennige lilarot je mit Rahmenstempel “MÜHLHAUSEN IN THÜRINGEN 25.3.75” als tarifgerechte 63 Pfennig-Frankatur auf kleinformatigem, rückseitig nicht komplettem Briefkuvert via Brindisi mit geänderter Röteltaxe “59” (Centesimi, für den italienischen Portoanteil) und Handstempel “P.D.” nach Surabaya auf Java mit Ankunftsstempel und vorderseitigem Tax-Vermerk “20” (Cents) für die Beförderung vom Singapur nach Surabaya. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt, die 10 Pfennig-Marke mit kurzem Zahn unten und sonst in einwandfreier Erhaltung, der Faltbrief mit Beförderungsspuren im Rand und senkrechter Faltung, rückseitig ist nur ein kleiner Teil mit den beiden Stempeln vorhanden. Trotz der Einschränkungen eine einmalige Mischfrankatur mit sehr seltener Destination Niederländisch-Indien, Fotoattest Krug BPP (2024)

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 68 (Göttingen 2022) Provenienz: Rolf Rohlfs (31. Joachim Erhardt-Auktion, 1993) 

Los-Nr.9195
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

5 Groschen ockerbraun, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot je mit Rahmenstempel “LANGFUHR 9.12.” als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 10 Pfennige im Großformat als Wertbrief über 1600 Mark nach Marienwerder mit Ankunftsstempel. Die 10 Pfennige mit Eckstauchung vor dem Aufkleben und leichte Patina, ansonsten in guter Erhaltung. Eine in dieser Kombination einmalige Mischfrankatur und späte Aufbrauchsverwendung der 5 Groschen-Marke

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 264 (Göttingen 2022) Provenienz: Sammlung Langebartels (6. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro, 1992) 

Los-Nr.9196
Ausruf5.000 €
Zuschlag6.000 €

5 Groschen ockerbraun und zwei Einzelmarken 2 Groschen grauultramarin je mit klarem EKr. “HAMBURG 2*a 27.10.75” in Mischfrankatur mit Innendienst-Ausgabe 1875 2 Mark violettpurpur mit handschriftlicher Entwertung “Hambr 27/10” auf Nachnahme-Briefkuvert über 114 Mark mit violettem Zettel “Hamburg 2 Auslagen” und Rötel-Taxe “290” (Pfennig) via Kolding  mit Leitzettel für Fahrpostsendungen “Fra Kolding” nach Hobro, Dänemark. Das Porto betrug 40 Pfennig für das Briefporto und je 2 Pfennig Vorschussgebühr für eine Mark (aufgerundet 230 Pfennig) sowie dänischem Gewichtsporto mit Postvorschuss 16 Öre (= 20 Pfennig). Die farbfrischen Brustschildmarken sind gut geprägt, üblich gezähnt und sind wie die 2 Mark in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnlich dekorative und seltene Mischfrankatur mit der Innendienstmarke, aus gleicher Korrespondenz hat ProFI zwei weitere Briefe registriert, Fotoatteste Hennies BPP (1979) und Krug BPP (2024)

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 229 (Göttingen 2022) Provenienz: Sammlung Kampen (320. Heinrich Köhler-Auktion, 2004) 238. Heinrich Köhler-Auktion (1983) 

Los-Nr.9197
Ausruf1.000 €
Zuschlag4.000 €

2½ auf  2½ Groschen braunorange im senkrechten Paar in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 3 Pfennige gelblichgrün und 5 Pfennige violett je mit sehr klarem Hufeisenstempel “METZ 8.APR.75”  (Spalink 25-1N) als tarifgerechte Frankatur auf langformatiger R-Geschäftspapiere bis 85 g mit entsprechendem Vermerk “papier d'affairres”, violettem Handstempel “PD” und frühem R-Zettel “Eingeschrieben No.” nach Paris mit Ankunftsstempel. Das Porto setzt sich nach dem ab 1.1.1875 geltenden Tarif aus 30 Pfennig für Geschäftspapiere bis 50 g und 8 Pfennig für die weiteren 35 g sowie 20 Pfennig Recommandationsgebühr zusammen. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und bis auf eine Bugspur durch die Pfennige-Marken in einwandfreier Erhaltung, der Faltbrief mit senkrechter Faltung sowie Beförderungs- und Altersspuren im Rand. Eine außergewöhnliche Verwendung, die nur ins Ausland möglich war und in dieser Kombination einmalige 58 Pfennig-Mischfrankatur mit Destination Frankreich, handschriftliche Signatur Hennies und ausführliches Fotoattest Krug BPP (2013)

Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen den Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875”, Seite 70 (Göttingen 2022)

Los-Nr.9198
Ausruf250 €
Zuschlag700 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck im Großformat mit Zufrankatur zwei Einzelmarken Ausgabe 1875 20 Pfennige dunkelultramarin je mit Rahmenstempel “DAMMEN 13.4.” (Wertstempel zusätzlich mit Federstrichen entwertet) als Wertbrief über 300 Mark nach Brandenburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit rückseitig fünf kompletten Lacksiegeln hat kleine Beförderungsspuren, die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. In dieser Kombination ist kein weiterer Brief registriert

Los-Nr.9199
Ausruf150 €
Zuschlag160 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit tarifgerechter Zufrankatur kleiner Schild 1 Groschen karminrosa und 5 Groschen ockerbraun als eingeschriebenem Paketbegleit-Brief von “MARBURG 11.7.” für ein 35 g schweres Paket mit rückseitig großem Paketzettel nach Bonn mit Ausgabestempel. Der Umschlag rückseitig mit Öffnungsmängeln, die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und gut gezähnt (1 Groschen mit Randklebung), in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und in Verbindung mit dem Zusatzdienst “Einschreiben” nicht häufige Verwendung, Fotoattest Brugger BPP (2011)

Los-Nr.9200
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer mit Überdruck im Format A mit tarifgerechter Zufrankatur kleiner Schild 1 Kreuzer grün und großer Schild 3 Kreuzer karmin je mit EKr. “HOMBURG v.d. HÖHE 11.9.72” nach Baden, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt und bis auf kleinem Einriss bei der 3 Kreuzer-Marke wie der Umschlag in guter Erhaltung, leichte Patina. Eine außergewöhnliche und seltene währungsfremde Verwendung der Kreuzer-Marken bzw. Ganzsache im Groschen-Gebiet und in dieser Kombination als umgerechnet 2 Groschen-Porto vermutlich einmaliger Brief, Fotoattest Krug BPP (2024)

Provenienz: 14. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro (1996)

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