385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
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Seiten
1 D. auf 2 M., Friedensdruck, Abstand 10,5mm., Unterrandstück mit Aufdruck-HAN “H 2247a .13”, postfrisch, Unterrand rechts winzig uneben, tadellos, Befund Steuer BPP (2023)
1919, 1 D. auf 2 M. schwärzlichblau, linke untere Bogenecke mit Aufdruck-HAN “H 2317.19” und spiegelverkehrter Formnummer “18”, rechte Marke in Aufdrucktype II (11 mm Abstand), ungebraucht, Gummierung minimalst verlaufen, sonst tadellos und selten, vorderseitig leichte Bleistiftmarkierungen, sonst unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1½ D. auf 3 M. schwärzlichblauviolett, Friedensdruck, aus der rechten unteren Bogenecke mit Aufdruck-HAN “H 1531.11”, posftrisch, tadellos, sign. Mansfeld
2½ D. auf 5M., Kriegsdruck, 26:17 Zähnungslöcher, Unterrandstück mit Aufdruck-HAN “H 5486.18”, gering vorgefaltet, tadellos, sign. Steuer BPP mit Fotoattest (2023)
2½ D. auf 5M., Kriegsdruck, 25:17 Zähnungslöcher, Unterrandstück mit Aufdruck-HAN “H 2315.19”, gering vorgefaltet, tadellos, u.a. sign. Steuer BPP
1915, Ganzsachenkarte 2 C. auf 5 Pfg. mit Stempel “PEKING DP 21.7.15” und viel Text nach Charlottenburg mit Eingangszensur “Frankfurt (Main)”, Karte mit kleinem Eckbug, sonst in guter Erhaltung
1916, Ganzsachenkarte 2 C. auf 5 Pfg. ohne Wasserzeichen mit Stempel “PEKING DP 20.3.16” und Text mit Datierung “Tientsin 19.3.16” im Ortsverkehr befördert, in guter Erhaltung. Eine interessante Verwendung der besseren Ganzsache im Inland aus der Kriegszeit
1915, 2 C. auf 5 Pfg. mit Wassezeichen auf Ganzsachenkarte 2 C. auf 5 Pfg. je mit Stempel “PEKING DP 17.9.15” und viel Text sowie Leitstempel “Germany” nach Charlottenburg mit violetter Eingangszensur “Emmerich”, Karte mit kleinem Eckbug, sonst in guter Erhaltung
1905, Ganzsachenkarte 4 C. auf 10 Pfg. ohne Wasserzeichen, sauber mit Stempel “SCHANGHAI DP *a 8.8.06” und viel Text nach Japan mit Ankunftsstempel, in gute Erhaltung
“AMOI DP 10.10.13” zweimal recht klar auf waagerechtes Randpaar 10 C. auf 20 Pfg. ohne Wasserzeichen auf Briefstück, in der Zähnung etwas gummifleckig, sonst in guter Gesamterhaltung
“FUTSCHAU DP 30.5.01” mehrfach klar auf fünf Einzelmarken Steilaufdruck 3 Pfg. hellockerbraun und Einzelmarke 5 Pfg. sowie zwei Einzelmarken Diagonalaufdruck 10 Pfg. als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief der 2. Gewichtsstufe mit R-Zettel “Futschau (Deutsche Post)” (Einfeldt Nr. 1) nach Magdeburg mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung
“DSP SCHANGHAI-TIENTSIN 7.8.07(d)” (Dampfer Peiho) sehr klar auf senkrechtem Paar 4 C. auf 10 Pfg. ohne Wasserzeichen in einwandfreier Erhaltung
“TIENTSIN (CHINA) DP b 16.3.17” mehrfach klar vom Letztag auf 1-20 C. kpl. auf fünf Briefstücken, ein Wert mit Eckfehler, sonst in guter Gesamterhaltung
“DSP OST-ASIATISCHE HAUPTLINIE *e 31.5.12” (D. Bülow) mehrfach recht klar auf drei waagerechten Paaren 1 Cent auf 3 Pfg., 2 Cent auf 5 Pfg. und 4 Cent auf 10 Pfg. als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief mit R-Zettel “Deutsche Seepost Ostasiatische Linie” mit übergehendem Rahmenstempel “Reichspostdampfer Bülow” (Einfeldt Nr. 2A) via Hongkong nach Löderburg mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung, selten
“KAISERLICH DEUTSCHE FELDPOST CHINA 1900”, in Type II klar auf Steilaufdruck 5 Pfg. auf Ansichtskarte mit Text und Datierung “Tongku 13.Aug.00” sowie Ra1 “FELDPOSTBRIEF” nach Schnappach mit Ankunftsstempel vom 27.9.1900. Die Karte mit leichten Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung, auf Bedarfspost eine seltene Entwertung
1891,"AUS WESTAFRIKA", Rahmenstempel, auf Krone/Adler 5 Pfg. auf wertstufengleicher Ganzsachenkarte, datiert "Mogador 21.4.91", mit Text und Leitvermerk "Per Woermann-Dampfer", nach Hannover mit Ankunftsstempel.
30C. auf 25 Pfg. im waagerechten Unterrandpaar mit Aufdruck-HAN “H 7296”, sauber mit Stempel “TANGER 19.3.13” auf Briefstück, tadellos
35C. auf 30 Pfg. im unregelmäßigem 6er-Block mit linkem Seitenrand mit Ur- und Aufdruck-HAN “H 4910.29”, postfrisch, waagerechte zwischen der Aufdruck-HAN gefaltet, sonst tadellos
50 Cts. auf 40 Pfennig, auf R-Brief (portogerecht bei einem Gewicht über 50 g) von "MARRAKESCH b 9.6.10" nach Borna mit Ankunftsstempel. Im Umschlag oben kleiner Fleck, sonst gute Bedarfserhaltung. Ein schöner Beleg des seltenen Stempels.
1906, 2 Pes. 50 Cts. auf 2 Mark mit Wasserzeichen, sauber mit Stempel “MASAGAN (MAROKKO) DP 8.5.12” auf überfrankiertem R-Brief mit R-Zettel “Mazagan (Marokko)” (Einfeldt Nr. 6) nach Hannover-Linden mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine späte und recht seltene Verwendung dieser Marke mit neuem Stempel mit Inschrift “MAROKKO”, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2012)
6 Pes. 25 Cts. auf 5 M., rechte untere Bogenecke mit Aufdruck-HAN "H 7293", postfrisch, in tadelloser Erhaltung. Unsigniert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)
1911/19, 1 Pes. 25 Cts., 2 Pes. 75 Cts. und 6 Pes. 25 Cts., mit leicht aufgesetztem Stempel "MARRAKECH 2/7 12" auf Postanweisungsausschnitt mit rückseitigem Ankunftsstempel von Masagan. Wenige kleine Zahnverkürzungen, sonst einwandfrei.
“ASIMMUR (MAROKKO) DP 21.8.11” klar auf Ausgabe 1905 35 C. auf 30 Pfg. ohne Wasserzeichen als tarifgerechte Einzelfrankatur auf R-Brief mit R-Zettel “Mazagan (Marocco) Deutsche Post.” mit lilarotem L1 “ASIMMUR” (Einfeldt Nr. 3) nach Borna mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Eine seltene Verwendung der Marke ohne Wasserzeichen mit Stempel “MAROKKO”
“FES-MELLAH (MAROCCO) DP 9.5.08” klar auf 35 C. auf 30 Pfennig mit Wasserzeichen als tarifgerechte Einzelfrankatur auf R-Brief mit R-Zettel “Fes Mellah.” (Einfeldt Nr. 4) nach Metternich mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung
“FES (MAROKKO) DP 30.7.11” klar auf 50 C. auf 40 Pfg. mit Wasserzeichen als tarifgerechte Einzelfrankatur auf R-Brief der 2. Gewichtsstufe mit R-Zettel “Fes (Marocco) Deutsche Post” (Einfeldt Nr. 5) nach Borna mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung
"MARRAKESCH (MAROCCO) b 5.7.10", sauber auf- und nebengesetzt auf 50 Cts. auf 40 Pfg., portogerecht auf R-Brief nach Krombach in Österreich, mit Ankunftsstempel. Ein schöner Beleg des seltenen Stempels signierten Noske.
“MARRAKESCH (MAROKKO) DP a 27.7.11” klar auf Ausgabe 1911 50 C. auf 40 Pfg. als tarifgerechte Einzelfrankatur auf R-Brief der 2. Gewichtsstufe mit R-Zettel “Marrakesch-Mellah (Marocco) Deutsche Post” (Einfeldt Nr. 4) nach Borna mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung, selten
“DSP OST-AFRIKA-LINIE *q 24.11.08” zweimal klar auf 30 C. auf 25 Pfg. ohne Wasserzeichen und 5 C. auf 5 Pfg. mit Wasserzeichen als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief mit R-Zettel “Deutsche Seepost Ostafrika-Linie” (Einfeldt Nr. 1B) und violettem L1 "R.P.D. Feldmarschall unter dem R-Zettel nach Charlottenburg mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung, selten
NDP 1 Groschen karmin und 2 Groschen ultramarin, mit EKr. "CONSTANTINOPEL N.P.A. 6/1 " (ohne Jahreszahl "71") auf kleinem Briefstück. Schöne und einwandfreie Erhaltung. Mit dieser Abstempelung eine ganz große Vorläufer-Seltenheit.
1870, NDP 1 Gr. lebhaftrot und 2 Gr. lebhaftgraublau je mit EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 15.7.70” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert an Graf Adolf von Arnim-Boitzenburg in Boitzenburg bei Berlin mit Ankunftsstempel. Die 1 Gr.-Marke ist fehlerhaft und die 2 Gr.-Marke mit verkürzten Zähnen durch Randklebung, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der Einschränkungen eine dekorative Frankatur, sign. Pfenninger
Notiz: Graf Adolf von Arnim-Boitzenburg (12.12.1832-15.12.1887) war von 1867 bis 1871 Abgeordneter im ordentlichen Reichstag des Norddeutschen Bundes und von 1871 bis 1884 im Reichstag des Deutschen Reiches. Im Jahr 1880 übernahm er für ein Jahr das Amt des Reichstagspräsidenten.
NDP 2 Groschen ultramarin im waagerechten Paar (angetrennt), mit jeweils sauber aufgesetztem "CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 7/9.71" auf Briefstück. Die linke Marke mit Einriss, sonst tadellos. Ein schönes Belegstück des seltenen Stempels. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)
NDP 2 Groschen ultramarin, 2 Einzelwerte, mit EKr. "CONSTANTINOPEL N.P.A. 10/1 " (ohne Jahreszahl "71") auf kleinem Briefstück. Bis auf geringe Zahnverkürzungen einwandfrei. In dieser Form ein außerordentlich seltener Vorläufer.
1872, ½ Gr. orange und waagerechtes Paar 1 Gr. rotkarmin je mit klarem EKr. “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL ° 26.5.74” als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle bis 15 g nach Leipzig mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und bis auf einen leichten Eckzahnbug bei der rechten Marke in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest R. Steuer BPP (2018)
½ Groschen orange, 1 Groschen karmin, 2 ½ Groschen mittelrötlichbraun und 5 Groschen ockerbraun mit klarem EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 21.5.73" auf Briefstück, alle Marken sind farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Vierfarben-Frankatur (vermutlich von einem Brief der 3. Gewichtsstufe stammend), in dieser Kombination sind nur wenige Stücke bekannt, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1994) Provenienz: J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
1 Groschen karmin, farbfrisch und einwandfrei, mit glasklar aufgesetztem EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P. A. CONSTANTINOPEL 25/12 73" mit Leitvermerk "via Odessa" nach Horrem. Übliche leichte Beförderungspuren. Es sind nur wenige Vorläufer-Korrespondenzkarten registriert. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)
1872, 1 Groschen karmin mit Schraubkopfabdruck und 2 ½ Groschen rötlichbraun je mit klarem EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 25.2.74" auf Faltbriefhülle bis 15 g mit handschriftlichem Leitvermerk "via Varna" und Rötel-Taxe "3 ½" (Groschen) nach Chaux-de-Fonds, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung, die Briefhülle mit leichten Altersspuren, eine dekorative und nicht häufige Frankatur mit Destination Schweiz
Provenienz: 121. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2014)
