385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
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Seiten
“KAISERLICH DEUTSCHE FELDPOST CHINA 1900” (Type I) klar auf Ganzsachenkarte 5 Pfennig mit Text und Datierung “Taku, Donnerstag 16.VIII.1900” nach Deutschland mit Ankunftsstempel “MUENCHEN 2 B.P.A. 30.SEP.00”. Die Karte mit leichten Eckbügen und rückseitig kleiner Haftstelle, sonst in guter Erhaltung, signiert Hoffmann-Giesecke BPP und doppelt Bothe
1870, Norddeutscher Postbezirk 1 Groschen lebhaftrot im waagerechten Dreierstreifen je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL1.12.71” auf Briefstück, senkrechter Bugspur in der Zähnung zwischen den beiden linken Marken, sonst in guter Erhaltung, signiert Bothe
1872, großer Schild 2½ Groschen rötlichbraun und 2 Groschen blau je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 15.2.73” als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit französischem Transitstempel nach Paris. Die Marken zum Teil mit leichten Farbabsplitterungen, ansonsten in guter Erhaltung
1875, 10 Pfennige lilarot und 20 Pfennige hellultramarin je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A. CONSTANTINOPEL 17.1.76” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert via Livorno nach Tunis mit zweisprachiger Empfänger-Adresse und Ankunftsstempel des ital. Postamtes. Der Umschlag mit Beförderungs- und Altersspuren, sonst in guter Erhaltung. Ein dekorativer Brief aus bekannter Korrespondenz mit seltener Destination Tunesien
1875, 25 Pfennige rotbraun und 50 Pfennige hellgrün je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 25.6.75” als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle bis 15 g mit Leitvermerk “voie de Varna” nach Lyon mit Ankunftsstempel. Die 25 Pfennige-Marke mit Eckfehler, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der Einschränkung ein optisch ansprechender Brief mit seltener Frankatur, signiert Dr. F. Steuer mit Fotoattest (1994)
1875, 50 Pfennige grau (dunkle Nuance) mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 26.4.75” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Faltbriefhülle bis 10 g mit Leitvermerk “voie d'Odessa” nach Lyon mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Eine sehr seltene Einzelfrankatur, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1994)
1875/99, 2 Mark mittelrosalila im waagerechten 10er-Streifen mit Zwischensteg-Paar und komplettem Unterrand sowie Bogenrändern links und rechts, mit übergehender handschriftlicher Entwertung “Constantinopel, den 7 Oktober 1884” sowie weitere Blau- und Rotstiftspuren. Die Einheit war vorgefaltet und angetrennte Zahnlöcher wurden hinterlegt, ansonsten eine optisch ansprechende, vermutlich einmalige Einheit. Eine große Vorläufer-Seltenheit, signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1985)
1890, 2 Mark dunkelrotkarmin im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit Ausgabe1899 2½ Piaster auf 50 Pfennig lebhaftrötlichbraun im waagerechten Paar und senkrechtes Paar 20 Pfennig violettultramarin je mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 1 26.3.98” auf Paketkarten-Stammteil für drei Pakete via Rumänien und Dresden nach Leipzig mit Ankunftsstempel. Die obere Marke ist fehlerhaft und ein Wert der 2 Mark ist etwas fleckig sowie das Formular mit Bugspuren und etwas verfärbt. Trotz der Einschränkungen eine recht hohe und seltene Frankatur, signiert Pfenninger und Fotoattest R. Steuer BPP (2003)
Provenienz: Sammlung Romanow (31. Walter Kruschel-Auktion, 1991)
1889, 2½ Piaster auf 50 Pfennig lebhaftrötlichbraun und 1 Piaster auf 20 Pfennig violettultramarin je im senkrechten Paar mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 1 13.3.00” auf Paketkarten-Stammteil für ein 700 g schweres Paket via Myslowitz nach Berlin mit Ankunftsstempel. Die linke Marke wie das Formular mit senkrechter Faltung, diese mit zusätzlichen kleinen Randfehlern, die restlichen Marken sind bis auf Rotstiftspuren in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Verwendung
1900/04, 20 Para auf 10 Pfennig und senkrechtes Paar 1 Piaster auf 20 Pfennig je mit Stempel “JAFFA DP 24.3.01” auf Paketkarten-Stammteil nach Jerusalem mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Dekorative Paketkarte als Inlandsverwendung, signiert DR. Lantelme mit Fotoattest (1994)
1900/04, 2½ Piaster auf 50 Pfennig Reichspost im senkrechten Paar mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP *1a 15.7.02” auf kompletter Paketkarte für ein 2 kg schweres Paket via Konstanza und Orsova nach Budapest mit Ankunftsstempel. Die obere Marke mit Bügen und die Paketkarte links mit zwei senkrechten Faltungen, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur auf Paketkarte mit Destination Ungarn
1905, 15 Piaster auf 3 Mark schwarzviolett (rotorange quarzend) und 20 Para auf 10 Pfennig ohne Wasserzeichen je mit Stempel “BEIRUT DP 23.2.06” vorder- und rückseitig auf kompletter Paketkarte via Potsdam nach Bornstedt mit Ankunftsstempel. Die Paketkarte mit zwei senkrechten Faltungen und kleinen Randfehlern, die Marken bis auf einen Eckzahnfehler bei der rückseitigen Marke in einwandfreier Erhaltung. Paketkarten mit den hohen Wertstufen sind selten und in nur ganz wenigen Exemplaren bekannt
1906, 10 Para auf 5 Pfennig mit Wasserzeichen und Aufdruckfehler “seitwärts stark verschobenem Aufdruck ”0 Para 10 1" im waagerechtem Viererstreifen als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach München mit Ankunftsstempel. Der farbfrische Viererstreifen ist wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung, bisher ist keine weitere Mehrfachfrankatur mit dieser Aufdruck-Abart bekannt, eine große Türkei-Seltenheit, doppelt signiert Kilian und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1905, 20 Para auf 10 Pfennig mit Wasserzeichen im waagerechten Paar mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 10.10.07” als tarifgerechte Zufrankatur auf Deutsches Reich Antwort-Ganzsachenkarte Germania 10 Pfennig als R-Karte mit viel Text nach Dresden mit Ankunftsstempel, leichte Beförderungsspuren, in guter Erhaltung
1905/13, 1¼ Piaster auf 25 Pfennig mit Wasserzeichen, sauber mit Stempel “JAFFA DP 28.8.13” auf Paketkarten-Stammteil nach Jerusalem mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Einzelfrankatur auf einer Inlands-Paketkarte
1905, 1½ Piaster auf 30 Pfennig mit Wasserzeichen in Mischfrankatur mit 5 Centimes auf 5 Pfennig je mit Stempel “JERUSALEM DP 5.10.12” auf Wert-Paket-Stammteil nach Jaffa mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Währung-Mischfrankaturen auf Paketkarten sind außerordentlich selten
1905, 2 Piaster auf 40 Pfennig mit Wasserzeichen, sauber mit Stempel “BEIRUT DP 5.2.10” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf R-Briefkuvert mit R-Zettel “Beirut (Deutsche Post)” (Einfeldt Nr. 3) via Melbourne und Sydney nach Apia, Samoa mit Ankunftsstempel und Nachsendung nach Altenburg bzw. Gera mit Ankunftsstempeln. Der Umschlag mit Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung, ein seltener R-Brief mit Destination Samoa, doppelt signiert Dr. Steuer VÖB
1905/13, 2½ Piaster auf 50 Pfennig mit Wasserzeichen, sauber mit DKr. JAFFA DP ** 11.4.14" auf Paketkarten-Stammteil für zwei Pakete nach Jerusalem mit Ankunftsstempel. Die Paketkarte mit senkrechter Faltung, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Einzelfrankatur auf Inlandspaketkarte
1905, 4 Piaster auf 80 Pfennig mit Wasserzeichen im senkrechten Paar je mit Stempel “SMYRNA DP 19.5.13” auf Paketkarten-Stammteil für ein 5 kg schweres Paket via Passau nach Bayreuth mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mehrfachfrankatur auf einer Paketkarte
1905, 15 Piaster auf 3 Mark schwarzbraunviolett mit Wasserzeichen im waagerechten Paar aus der linken unteren Bogenecke mit HAN “H 1139a.13”, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert
“KAIERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 7.9.86” sehr klar auf Ausgabe 1884 1 Piaster auf 20 Pfennig mit schwarzem Aufdruck als tarifgerechte Frankatur auf Brief-Kuvert nach Berlin mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige Wiederverwendung des Stempels am Sommersitz der deutschen Botschaft in Therapia
“Aus Sarona bei Jaffa (Deutsche Post)” violetter L2-Nebenstempel klar auf Firmenvordruck-Brief “IML. KNOLL, SARONA bei JAFFA (Palestina)” mit Ausgabe 1905 1 Piaster auf 20 Pfennig mit Wasserzeichen nach Plauen. Der Umschlag durch das Öffnen rechts verkürzt, sonst in guter Erhaltung
“TEMPEL-KOLONIE HAMIDIJE WILHELMA DEUTSCHE POST JAFFA” violetter Nebenstempel klar auf Ansichtskarte “Einweihung der deutschen Tempel-Kolonie Wilhelma-Hamidie bei Jaffa" mit Ausgabe 1900/04 20 Para auf 10 Pfennig in Aufdrucktype I mit Stempel “JAFFA DP 1.12.04” nach Stuttgart mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung
1916, “DEUTSCHE ÜBERWACHUNGSSTELLE KONSTANTINOPEL”, Zensurstempel klar auf Feldpost-Ansichtskarte mit Marine-Schiffspost-Stempel “MSP No. 14 12.1.16” nach Deutschland, Karte mit leichten Altersspuren, sonst in guter Erhaltung
1888, 5 Pfennig violettpurpur, zwei waagerechte Paare je mit klarem EKr. “FINSCHHAFEN 10.3.90” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert nach Königsberg mit Ankunftsstempel vom 26.5.90. Die linke Marke mit senkrechtem Bug und die rechte Marke ist fehlerhaft sowie der Brief mit je einer waagerechten und senkrechten Faltung. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche seltene Frankatur aus dem Bedarf mit rückseitig komplettem Absendervermerk
1888, 10 Pfennig dunkelrosarot, üblich gezähnt mit EKr. “HERBERTSHÖH 9.3.91” auf Briefkuvert nach Finschhafen in einwandfreier Erhaltung. Sehr früher Bedarfsbrief innerhalb von Deutsch-Neuguinea, in dieser Art eine große Seltenheit, signiert Zenker BPP und doppelt signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1981)
1888, 10 Pfennig dunkelrosarot, zwei Einzelwerte mit EKr. “STEPHANSORT 20.8.90” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Briefkuvert nach Wetzlar mit Ankunftsstempel. Beide Marken mit kleinen Zahnfehlern, ansonsten in guter Erhaltung. Eine seltene Frankatur aus dem Bedarf
1888, 20 Pfennig dunkelultramarin mit klarem Stempel “FINSCHHAFEN 3.9.88” auf Briefkuvert mit rückseitig komplettem Absendervermerk nach Dresden mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Beförderungsspuren mit kleinen Randfehlern, die farbfrische Marke hat einen Eckbug rechts oben, ist sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen ein ansprechender Bedarfsbrief aus 1888, signiert Kruschel
188, 20 Pfennig dunkelultramarin im waagerechten Paar mit klarem Stempel “KERAWARA 31.3.89” auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk “via German New Guinea, Cooktown Brindisi” und komplettem Absendervermerk “Abs. Aug. Frings Mioko Duke of York Gruppe” nach Sinzig mit Ankunftsstempel. Der Umschlag dreiseitig geöffnet und beschnitten und oben und links mit Einriss, das farbfrische Marken-Paar ist in einwandfreier Erhaltung. Ein optisch sehr ansprechender Privat-Brief aus Kerawara, in dieser Form außerordentlich selten, ProFi hat keinen weiteren Brief mit der Absenderangabe von der Insel Mioko registriert, doppelt signiert Bothe
1888, 20 Pfennig dunkelultramarin im waagerechten Dreierstreifen je mit EKr. “FINSCHAFEN 13.11.90” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Vordruckbrief “NEU GUINEA COMPAGNIE” der 2. Gewichtsstufe nach Charlottenburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und rechts im Rand mit senkrechter Faltung sowie linke Marke oben links leicht eckrund und mit Gelbpunkt, ansonsten in guter Erhaltung. Aus der frühen Zeit sind R-Briefe selten, signiert Bothe BPP
1888, 20 Pfennig dunkelultramarin, zwei senkrechte Paare jeweils mit klarem Stempel “KERWARA 26.9.90” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf langformatigem R-Brief der 3. Gewichtsstufe mit R-Zettel “Matupi” via Soerabaija und Singapur nach Sydney mit Ankunftsstempel. In der Zeit von Juni bis Dezember 1890 wurde der Stempel “Kerawara” in Herbertshöhe nach der Eröffnung der Postagentur verwendet, der R-Zettel “Matupi” stammt noch aus der Erstausstattung der Postagentur Kerawara. Der Umschlag mit senkrechter Faltung (gestützt und verklebt) und Beförderungsspuren im Rand, die farbfrischen Marken sind rechts meist fehlerhaft durch die Randklebung. Trotz der Einschränkungen ein außergewöhnlicher Brief aus dem Bedarf, bisher sind nur ganz wenige R-Briefe mit Stempel “KERAWARA” bekannt und in dieser Kombination mit Destination Australien eine große Deutsch-Neuguinea-Seltenheit
1888, 20 Pfennig dunkelultramarin im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit Krone/Adler 50 Pfennig lebhaftbräunlichrot im waagerechten Paar je mit Stempel “HERBERTSHÖH 27.12.91” als tarifgerechte Frankatur auf Brief der 7. Gewichtsstufe via Sydney an die Jaluit-Gesellschaft in Hamburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit stärkeren Beförderungsspuren im Rand und wie die Marken mit Altersspuren. Eine in dieser Art sehr seltenen Mischfrankatur aus dem Bedarf
40. Kruschel-Auktion (1996)
1888, 50 Pfennig oliv mit Plattenfehler “aufgebrochene Spitze Mitte oben” im senkrechten Paar mit Normalmarke und Spätauflage 5 Pfennig violettpupur mit Stempel “FINSCHHAFEN 20.9.89” auf Briefstück, die obere Marke ist fehlerhaft, die anderen beiden, farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung, signiert G(ustav) F(reyse) und v.Willmann sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1890, 2 Mark dunkelrotkarmin in Mischfrankatur mit Ausgabe 1897 10 Pfennig, 20 Pfennig und 50 Pfennig mit zwei klaren Stempeln “STEPHANSORT 2.6.99” auf Postanweisungs-Briefstück, in einwandfreier Erhaltung, dekorative Mischfrankatur, signiert Bothe
1890, Krone/Adler 10 Pfennig mittel(karmin)rot (dunkelgelb quarzend, Uhrmarke Mi.-Nr 47ca) im waagerechten Dreierstreifen mit Stempel “FRIEDRICH-WILHELMSHAFEN 27.12.95” auf Postanweisungs-Briefstück, die linke Marke mit kurzem Zahn, ansonsten ist die farbfrische Einheit in einwandfreier Erhaltung, signiert Mansfeld und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1890, Krone/Adler 10 Pfennig mittel(karmin)rot (dunkelgelb quarzend, Uhrmarke Mi.-Nr 47ca) im senkrechten Viererstreifen mit zwei klaren Stempeln “HERBERTSHÖH 15.1.96” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Vordruckbrief “NEU GUINEA COMPAGNIE” der 2. Gewichtsstufe nach Berlin mit Ankunftsstempel. Die untere Marke mit leichten Zahnfehlern und ein Wert mit Stockpunkt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine der schönsten Mehrfachfrankatur mit dieser Farb-Variante, je doppelt signiert Dr. Lantelme und Bothe BPP sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
Provenienz: Sammlung Romanow (Delvendahl) (31. Walter Kruschel-Auktion, 1991)
