385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
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5 Neugroschen rostbraun, der früher sogenannte 'Farbfehldruck', waagerechter 8er-Block in frischer Farbe, allseits breit gerandet, ungebraucht mit frischem Originalgummi, meist postfrisch. Sehr schöne und tadellose Erhaltung. Ungebrauchte Einheiten der Frühauflagen sind große Seltenheiten, dieser Block ist die größte registrierte Einheit dieser Marke und ein Unikat. Signiert Colson, Georg Bühler und Bloch, Fotoattest Vaatz BPP (2022)
Provenienz: Alfred Caspary (1956) Josiah K. Lilly (1967) Horst und Arnim Knapp (342. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
10 Ngr. milchblau, farbfrisch und allseits breitrandig zusammen mit 2 Ngr. auf blau, rechts oben leicht an der Randlinie geschnitten, sonst voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "8" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 29/5" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Lodz, die 10 Ngr. am Oberrand winzige Knitterspur, die Hülle war rechts etwas umgefaltet, sonst tadellose und frische Erhaltung, sign. Bela Sekula
Provenienz: Christian und Renate Springer (368. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
1856, Johan I. 10 Ngr. cyanblau im waagerechten 3er-Streifen, voll- bis breitrandig, rechts mit Bogenrand und Teil des Eckwinkels oben, schöne frische tiefe Farbe, sehr sauber entwertet durch jeweils gerade aufsitzendem Nummernstempel "1" von Dresden; zwischen den beiden linken Werten kleiner Vortrennschnitt außerhalb der Markenbilder; ein seltener und äußerst attraktiver Streifen in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Vaatz BPP(2018)
Provenienz: Maurice Burrus (1964)
Christian und Renate Springer (368. Heinrich Köhler-Auktion)
Johann 10 Ngr. blau, 5 Ngr. ziegelrot (sulfidiert) und ½ Ngr. a. grau, zusammen mit 3 Einzelwerten Wappen 3 Pfg. grün als korrekte 13 4/10 Neugroschen-Frankatur auf 3seitig geöffnetem Briefkuvert von "DRESDEN NEUST. 20 XI 62" nach Yathang bei Denelequin, Neu Südwales. Der Brief wurde befördert via Triest und Alexandria mit der Overland Mail, rückseitig mit diversen Transitstempeln. Die Frankatur durch die Beförderung kleine Beanstandungen bzw. bereits teils leicht defekt aufgeklebt. Ein sehr attraktiver Brief und mit der Destination Australien von größter Seltenheit. Fotoattest Vaatz BPP (2022)
Provenienz: Horst und Arnim Knapp (344. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)
1 Ngr. rosa und 3 Einzelwerte 3 Ngr. braun, mit DKr. "CRIMMITSCHAU 5.JAN.66" auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Plojesti/Walachei (Rumänien), mit dreimal vorderseitig aufgesetztem Ankunftsstempel. Der Brief ist korrekt frankiert nach dem alten Tarif vor November 1866, das Weiterfranko irrtümlich nur für den einfachen Brief notiert. Insgesamt gute Erhaltung (übliche kleine Beförderungspuren). PROFI hat keinen weiteren Brief nach Rumänien mit dieser Frankatur registriert.
1 Ngr. rot, 5 Einzelwerte, zusammen mit 3 Ngr. braun auf Reco-Briefhülle der 2. Gewichtsstufe von "DRESDEN 11 VII 62" nach Breslau. Eine attraktive und ungewöhnliche Frankatur in guter Erhaltung (ein Wert kleiner Tintenfleck)
2 Ngr. ultramarin, 2 Einzelwerte, mit 3 Ngr. braun, mit DKr. "LEIPZIG 27 IV 67" auf rekommandierter Briefhülle nach Jassy/Walachei (Rumänien), mit rückseitigem Ankunftsstempel. Ein schöner Brief mit seltener Destination; mit dieser Frankatur hat PROFI keinen weiteren Brief nach Rumänien registriert
5 Ngr. braunviolett, 2 Einzelwerte, mit waagerechtem Paar 2 Ngr. blau, alle farbfrisch und gut gezähnt mit DKr. "LEIPZIG P:E.No.1 / 22 JAN. 67" auf rekommandierter Briefhülle über die 'Prussian closed mail' nach New York. Das Porto setzt sich zusammen aus 2 Neugroschen Postvereinsanteil, 2 Neugroschen Reco-Gebühr und 10 Neugroschen Weiterfranko. Durch die untere 5 Ngr. verläuft ein unauffällig geglätteter Bug, sonst sehr gute und frische Erhaltung. Ein sehr seltener recommandierter Transatlantik-Brief.
3 Ngr. braun, 4 Einzelwerte mit Ra3 "LEIPZIG DRESD:BAHNH. 5 III * 65" auf recommandiertem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach London mit vier verschiedenen Reco-Stempeln, dabei Kronestempel "PRUSSIA REGISTERED". Die beiden rechts klebende in Werte senkrechte Bugspur, der untere Wert durch Randklebung minimal gestoßen, sonst gute und ursprüngliche Erhaltung. Eine sehr seltene 12 Neugroschen-Frankatur.
3 Ngr. braun, waagerechtes Paar und 2 Einzelwerte mit Ra3 "DRESDEN 27 VIII 66" auf Briefvorderseite über die 'Prussian closed mail' nach St. Joseph, Missouri. Der linke Wert des Paares Scherenschnitt, Brieffaltungen außerhalb der Frankatur
3 Ngr. braun, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 30 VII 66" auf Briefkuvert nach Hamburg, hier nachgesandt in die Wandsbeker Chaussee, frankiert mit Hamburg 1864/67, ½
Schilling schwarz, mit blauem Strichstempel und nebengesetztem "HAMBURG ST. P. 1/8 66". Eine außerordentlich seltene Kombination; etwas unfrisch.
5 Ngr. graublau im senkrechten Paar, mit DKr. "DRESDEN 22 MAI 66" auf Briefkuvert über London nach Fredericton, Neubraunschweig, mit rückseitigem Eingangsstempel. Das Porto betrug seit dem 1. Januar 1863 2 ¼ Neugroschen ermäßigtes Vereinsporto und 7 Neugroschen Weiterfranko, letzteres korrekt notiert, jedoch der Brief insgesamt mit ¾ Neugroschen überfrankiert (wahrscheinlich da der Postbeamte das übliche Vereinsporto von 3 Ngr. berechnete). Die Frankatur rechts durch Randklebung etwas gestoßen, das Kuvert links etwas verkürzt, sonst gute Erhaltung. Briefe der altdeutschen Staaten nach Britisch-Nordamerika sind ausgesprochen selten; in die kleine Kolonie Neubraunschweig hat PROFI aus Sachsen nur einen weiteren registriert.
5 Neugroschen lila mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "DRESDEN I 9/IX 67" auf Briefhülle an die bekannte Adresse Hermann A. Holstein in Konstantinopel, mit Transitstempel von Wien und Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Ein attraktiver Brief mit seltener Destination.
5 Ngr. lila mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 20 NOV 67" auf kleinem Briefkuvert nach London und von hier als Portobrief nachgesandt nach Bangor, Maine, USA. Nebengesetzter Aufgabestempel von London, Taxstempel "19 CENTS" sowie Ankunftsstempel "BOSTON BR. PPKT./ 24-32 NOTES". Ein ungewöhnlicher und äußerst seltener Transatlantik-Brief.
5 Ngr. grünlichblau und 3 Ngr. braun, jeweils im waagerechten Paar, zusammen mit ½ Ngr. Orange, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. Leipzig 18 APR. 65 auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes über Triest (rückseitig "15/52") und Alexandria (vorderseitig roter Transitstempel) nach Melbourne im Staate Victoria, Australien. 3 Werte unauffällige senkrechte Bugspuren, sonst bis auf übliche leichte Beförderungspuren einwandfrei. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief auf den 5. Kontinent; von der Wappenausgabe hat PROFI nur einen weiteren registriert.
Provenienz: Horst Milde
5 Neugroschen grauultramarin, 3 Einzelwerte zusammen mit 2 Neugroschen blau, als Streifen geklebt, alle farbfrisch und gut gezähnt, mit Nummer "61" und nebengesetztem Einkreisstempel "HARTHAU B/CHEMNITZ 4 6 64" auf Chargé-Leinenbriefhülle mit einem Gewicht von exakt 4 Lot nach Berlin mit rückseitigem Distributionsstempel. Die Beförderung per Briefpost war bis zu einem Höchstgewicht von 4 Lot inklusive zulässig, taxiert wurde jedoch für das volle Lot exklusiv, somit fiel der Brief in die 5. Gewichtsstufe. Eine sehr seltene und attraktive Postvereins-Frankatur in sehr schöner und einwandfreier Erhaltung. Fotoattest Vaatz BPP (2019)
1851, 3 Ngr.-Essay-Umschläge der Fa. Bartsch & Dankert in Leipzig in den Farben rotviolett, blaugrau, hellgrün und gelb, die kpl. Serie ungebraucht in sehr schöner Erhaltung. Als vollständiger Satz bei Profi nur ein weiteres mal registriert, wobei dieser Satz in der Qualität herausragend ist.
1859, Johann, Farbproben der preußischen Staatsdruckerei, Umschlag 1 Ngr. In den später für die verschiedenen Wertstufen verausgabten Farben rosa, blau, gelb, violett und grün, ungebraucht, teils gering verfärbt, sonst in sehr schöner und frischer Erhaltung. Diese Proben sind außerordentlich selten, es ist nur ein weiterer vollständiger Satz bekannt.
Farbprobe 1 Ngr. in den Farben rosa, blau und gelb, mit jeweils zugeklebten Marken 1, 2 bzw. 3 Ngr., zum Farbvergleich von Umschlag und Marken angefertigt und vom Oberpostdirektor Zahn mit seinen entsprechenden handschriftlichen Vermerken "genehmigte Farbprobe zu Franko Couvert zu 1 Ngr. (2 Ngr. /3 Ngr.) v. Zahn 14.2." versehen. Ein einmaliges Ensemble von musealem Charakter.
Provenienz: Walter Opitz, Sammlung Horst und Arnim Knapp (266. Heinrich Köhler-Auktion, 2018)
1859, Umschläge 1-10 Ngr., die komplette Ausgabe mit beiden Formaten, ungebraucht. Rückseitig teils Falzreste, 5 Ngr. Kleinformat senkrecht gefaltet, sonst gute Erhaltung
1864, Ganzsachenumschlag Johann 5 Ngr. purpur mit Zufrankatur 1 Ngr. magenta, von "CHEMNITZ 17/IX 64" über Triest nach Alexandria mit Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. 3 Neugroschen Fremdgebühr für den österreichischen Lloyd vorderseitig ausgewiesen. Ein attraktiver und seltener Brief in tadelloser Erhaltung. Fotoattest Rismondo BPP (2000)
Provenienz: Silvain Wyler (354. Heinrich Köhler-Auktion, 2013), Arnim Knapp (366. Heinrich Köhler-Auktion, 2018)
"JOHANNGEORGENSTADT 21/V 57", EKr. auf komplettem, unbezahltem Faltbrief über London nach St. John, Neubraunschweig, befördert mit dem Dampfer 'Europa' der Cunard-Linie. Insgesamt "1/3" vom Empfänger eingezogen. Eine sehr seltene Destination. Auf Originalseite der Steinhart-Sammlung.
“Ngr pf Porto und Botenlohn POSTAMT ZWICKAU”, Ra3-Botenlohnstempel mit handschriftlicher Eintragung “1”, rückseitig auf Faltbrief, frankiert mit Österreich 1850 9 Kr. blau, farbfrisch und allseits breitrandig ab “KRIEGLACH 12 DEC” nach Hermannsgrube in den Landbestellbezirk von Zwickau, winzig Patina, ein schöner und interessanter Brief, Fotoattest Rismondo BPP (2007)
Provenienz: 35. Potsdamer Philatelistisches Büro (2006)
1851 (ca.), mit "4" Silbergroschen bar bezahlte Briefhülle mit Ra2 "KIEL 11 8" nach Wien, mit rückseitigem Durchgangsstempel von Hamburg, Bahnpost-DKr. "BERLIN-HAMBURG" (in Gebrauch bis Mitte 1852) und rotem Ankunftsstempel. Ein recht seltener Brief aus der frühen Zeit des Postvereins.
"ALTONA 1/1 1858" und Ra. “Aus Dänemark”, sauber auf Preussen Oktogon-Ganzsachenumschlag 4 Sgr. braun, nach Stralsund. Der preußische Umschlag wurde als vollständige Frankatur anerkannt, der dänische Anteil von "4" Skilling an Dänemark vergütet und der Brief ohne Barfrankatur bzw. Nachtaxe zugestellt. Ein einzigartiges Stück. Fotoattest Moeller BPP (2008)
"BLANKENESE 2/7 18..", EKr., nebengesetzt auf Hannover, Ganzsachenumschlag 1 Gr. rosa nach Bad Rehburg, mit blauem Transitstempel "AUS DAENEMARK.". Das Porto betrug insgesamt 3 Sgr., davon 1 Sgr. für Dänemark. Der Umschlag wurde als Teilfranco akzeptiert, die fehlenden 2 Gr. vom Empfänger eingezogen und 1 Gr. an Dänemark vergütet (nicht notiert). Ein attraktiver und seltener Teilfranko-Brief; einzig bekannte, in Dänemark
akzeptierte Verwendung eines Hannover-GSU ohne Zufrankatur.
Provenienz: John Boker jr. (2000) Dr. Frank-Michael Wiegand (343. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)
"CHRISTIANSFELDT 17/5 1856", EKr. auf komplettem, mit 22 Skilling voll bezahltem Faltbrief, mit irrtümlich nebengesetztem schwarzen Ra "Aus Schweden", nach Pressburg in Ungarn. Es ist nur ein weiterer Brief aus den Herzogtümern mit diesem fälschlich aufgesetzten Stempel bekannt (vom selben Tag)
"ECKERNFÖRDE 30/12 54", DKr. sauber auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem Ra. "Aus Dänemark", nach Erfurt, taxiert mit "5" Sgr., davon "2" an Dänemark vergütet.
"ECKERNFÖRDE 18/7 1856", EKr. auf Briefkuvert mit nebengesetztem blauen L1 "AUS DÄNEMARK". nach Artlenburg in Hannover, nachgesandt nach Lüneburg, bar bezahlt mit 26 Skilling, davon 17 Skilling für Dänemark und 9 Skilling (= 2 Sgr.) für Hannover.
"ELMSHORN", EKr. mit handschriftlichem Datum "23/5" (1857) auf und frankiertem Faltbrief mit nebengesetztem "Aus Dänemark" nach Wien, taxiert mit "12" Kreuzern österreichischer Währung, entsprechend 4 Silbergroschen, davon "1" Silbergroschen an Dänemark vergütet.
"EUTIN 28 11 1853", EKr. auf eingeschriebener Briefhülle mit vorderseitigen Durchgangsstempel von Lübeck, nach Nürnberg. Bar bezahlt mit 25 Skilling, davon 4 Silbergroschen (ohne die Einschreibegebühr von 8 Skilling) vorderseitig notiert. Brieffaltungen.
"FLENSBURG 9/11 1853", EKr. in schwarz, auf Briefhülle nach Braunschweig, frankiert mit 2 Einzelwerten Hannover 1851, 1/30 Th. a. lachsfarben, mit blauem EKr. "HAMBURG 10/11". Der Brief wurde bei Aufgabe voll bezahlt (Francovermerk teils unter der Frankatur), der hannoversche Anteil von 2 Sgr. dann beim hannoverschen Postamt in Hamburg als Marken geklebt. Ein Wert leicht angeschnitten und waagerechte Bugspur in der Frankatur geglättet (war gelöst). Ein außerordentlich seltener Brief; PROFI hat aus den Herzogtümern nur noch eine Vorderseite (mit Mi. 7) registriert.
"FLENSBORG 11/4" auf eingeschriebenem, mit “30” Skilling bar bezahltem Briefkuvert nach Plauen, Sachsen. Nebengesetzt roter L1 "Aus Dänemark", Ra." FRANCO"und Zackenkranz "Recomandirt".
"ITZEHOE 1/9 1860" neben "L.P.No.2" (Landpost-Briefsammlungsstelle Hanerau), klar abgeschlagen auf Werbeumschlag der amerikanischen Konfekt- und Bonbon-Manufaktur P.H. Heinrich, Memphis, Tennessee, als Brief der 2.Gewichtsstufe mit 33 Skilling bar bezahlt nach Calw in Württemberg, mit Durchgangsstempel von Hamburg, württembergischem Bahnpoststempel und Ankunftsstempel. "6" Silbergroschen Weiterfranko für den Postverein. Ein ungewöhnliches und sehr dekoratives Stück.
Provenienz: ERIVAN (2019)
"KEITUM PAA SYLT 19 8 1861" auf Preußen Ganzsachenumschlag 1 Silbergroschen rosa, mit nebengesetztem Ra "Aus Dänemark", nach Dürrenberg im Regierungsbezirk Merseburg. Der Umschlag wurde zunächst mit "5" Silbergroschen nachtaxiert (2 Silbergroschen für den 2.dänischen Rayon und 3 Silbergroschen Postvereinsporto), jedoch auf "4" Silbergroschen reduziert, also der Wertstempel als Teilfrankatur angerechnet. Ein in mehrfacher Hinsicht einmaliges Stück: Einzig registrierte Verwendung eines preußischen Postwertzeichen im 2. dänischen Rayon, das einzig registrierte preußische Postwertzeichen mit dänischem Stempel in Dänemark verwendet und die einzig registrierte Verwendung eines 1Sgr.-Umschlages in Dänemark. Attest Flemmimg BPP (2003)
Provenienz: 27. Kruschel-Auktion (1988) John Boker jr. (1991)
"KIEL 24/8", EKr. auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe, mit nebengesetztem roten L1 "Aus Dänemark", Ra." FRANCO" und Zackenkranz "Recomandirt" nach Krems in Österreich. Der Brief war bar bezahlt mit 51 Skilling, davon 26 Skilling (= 6 Silbergroschen) Postvereinsporto, 17 Skilling dänisches Porto und 8 Skilling Einschreibegebühr.
