385. Auktion
24.–29. März 2025 · 7.–8. April 2025 in Wiesbaden
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Seiten
1861, Wappen 3 Sgr. ockerbraun (5), 1 Sgr. rosa und 6 Pfg. orange (letztere rückseitig geklebt mit Blaustiftentwertung) als portogerechte Frankatur auf Briefkuvert mit gedruckter Absenderangabe aus Bialystok, Russland, aufgegeben im Grenzort "EYDTKUHNEN 29 9"(1865), nach Muntok auf der Insel Bangka in Niederländisch Indien, transportiert über Triest, Alexandria und Singapur. In Alexandria frankiert mit 3er-Streifen und Einzelmarke GB 3 P. rosa, entwertet durch "B01". Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Sgr. Vereinsporto und 13½ Sgr. Weiterfranko; in Niederländisch Indien wurden weitere "25" Cents für den Transport ab Singapur taxiert. Der Brief wurde innerhalb Niederländisch Indiens nachgesandt und aufgrund des Todes des Empfängers retourniert. Das Kuvert oben gering fehlerhaft, 4 Werte der Frankatur mit meist unauffälligen Fehlern, jedoch insgesamt für diese Wegstrecke in guter Erhaltung. Ein außerordentlich seltener und attraktiver Brief; es sind nur wenige Briefe frankiert mit 4 Stück 3 Pence von Alexandria bekannt. Fotoattest Brettl BPP (2001)
10 Sgr. im waagerechten Paar mit gutem Durchstich, in Mischfrankatur mit NDP 1868, ¼ Gr., ½ Gr. Und 1Gr., mit DKr. "NIESKY 26 11 68" rückseitig auf Paketbegleitbrief nach Dortmund. Das Kuvert im Rand minimal fleckig, sonst schöne Erhaltung.
1 Kr. grün, 6 Kr. ultramarin und 9 Kr. ocker, alle farbfrisch und gut durchstochen, mit DKr. "ORB 6 9 67" auf Paketbegleitbrief (Viertelbogen) nach Miltenberg in Bayern.im Briefpapier oben links ganz kleine Fehlstelle und minimale Randtönung, die Frankatur ist tadellos. Einzige bei PROFI registrierte 3 Farben-Frankatur und Paketbegleitbrief der ehemals bayerischen Postorte. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1867, 9 Kr. ocker im waagerechten Paar mit etwas undeutlichen Rahmenstempel “FRANKFURT A.M. POST-EXP….1.7.67” auf Faltbriefhülle nach Wien mit Ankunftsstempel vom 3.7. Die Marken wurden gelöst und sauber replaziert und die Briefhülle wurde gereinigt. Trotz der Einschränkungen ein seltener Ersttagsbrief der 9 Kr.-Marke als Mehrfachfrankatur, sign. Engel und Fotoattest Brettl A.I.E.P (2019)
1852, Oktogon-Ganzsachenumschlag 6 Sgr. gelbgrün im Kleinformat, Schilling Nr. 2, mit sauber aufgesetztem Ra2 “QUEDLINBURG 25 3 * 7-8 A” und handschriftlichem Vermerk “per express zu bestellen” und “frco incl. Bestellgeld” nach Berlin, als Expressbrief sehr selten, winzig fleckig, sonst tadellos, sign. Bühler
"PORTA 23/10 65", DKr. klar auf- und nebengesetzt auf Wappen 1Sgr., auf komplettem Faltbrief nach Renkhausen bei Lübbecke, mit rückseitigem Bahnpost- und Ausgabestempel. Die Marke kleiner unerheblicher Eckfehler, sonst einwandfrei. Eine Stempel-Seltenheit; die Postexpedition existierte nur kurze Zeit 1865/66. Bei Feuser nicht gelistet.
"1316" SCHERMBECK, sauber auf 1850, 3 Sgr. a. gelb, rechts oben gering berührt, sonst einwandfrei, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr., als Wertbrief nach Rheine. Ein seltener Stempel vom Niederrhein. Signiert Kastaun BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
“BERLIN STADT-POST XVIII. 2,9,(61) GESUNDBRUNNEN” Ra4 leicht verwischt auf kpl. Post-Insinuations-Dokument im Ortsverkerhr, innen mit Posthorn-Diensiegelstempel “No.18”, ein seltener Stempel (KBHW 158)
“MOABIT BRIEFSAMMLUNG 4.1.(60)" recht klar auf Faltbriefhülle mit Rötel-Taxe “1” (Silbergroschen) im Ortsverkehr mit rückseitigen Zustellstempeln, leichte Spuren, in guter Erhaltung. Bisher sind nur ganz wenige Briefe dieser Entwertung auf der Vorderseite bekannt, eine große Berlin-Stempel-Seltenheit (KBHW 71)
Provenienz: 41. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro (2009)
“PANKOW 8.5.” Ra2 der Briefsammlung auf Faltbriefhülle im Ortsverkehr, in einwandfreier Erhaltung. Bisher sind nur ganz wenige Briefe mit diesem Stempel bekannt (KBHW 72)
“RIXDORF 13.10.” Ra2 der Briefsammlung sehr klar auf Faltbriefhülle “Portopflichtige Dienstsache” mit durchgestrichener Rötel-Taxe “1” im Ortsverkehr, in guter Erhaltung. Ein sehr schöner Brief mit dieser Stempel-Seltenheit, bisher sind nur ganz wenige Briefe mit diesem Stempel registriert (KBHW 73)
“PS” (=Postsache) klar in Schwarz auf kpl. Faltbrief mit Datierung “Berlin, den 17.July 1781” nach Stettin, rückseitig mit kpl. Lacksiegel, in guter Erhaltung
Kunstvolle Sammlungs-Titelseite "Sachsen Königreich", in Tusche gemalt und handkoloriert in Gold und Farbe, dazu Lithographie Friedrich August (etwas fleckig) im Passepartout.
1850, 3 Pfg. lebhaftrot, Platte II, Type 19, wunderschön farbfrisch, allseits breitrandig geschnitten mit vollständiger Schnittlinie rechts, sauber mit Ra2 “LEIPZ(IG) 19 AU(G)” entwertet, tadellos, ein besonders attraktives Stück, sign. Opitz sowie Fotoattest Vaatz BPP (2024)
1850, 3 Pfg. bräunlichrot, Platte III, Type 9, farbfrisch und allseits gut gerandet, oben und links mit vollständiger Schnittlinie, sauber und fast zentrischer aufgesetzter DKr. “LEIPZIG 29. NOV 50 3-3½”, unmerkliche Bugspur und winziges Randrisschen oben links geschlossen, eine sehr ansprechende Marke, sign. Pröschold BPP sowie Fotoattest Rismondo BPP (2000)
1851, 3 Pfg. dunkelgrün im waagerechten 5er-Streifen, sehr schön farbfrisch, für diese Ausgabe hervorragend gerandet, lediglich links ganz minimal berührt, sonst voll- bis breitandig, ungebraucht mit Originalgummi, zwischen den Marken leicht vorgefaltet, der rechte Wert winzige helle Stelle, sonst in tadelloser Erhaltung, eine attraktive und größtmögliche Streifeneinheit, Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: Horst und Arnim Knapp (342. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1851, 3 Pfg. saftiggrün im waagerechten 5er-Streifen, meist voll- bis breitrandig, nur oben links und am rechten Rand teils leicht berührt und rechts oben winzige Randkerbe, sehr schön farbtief und sauber entwertet durch Nummernstempel "2" von Leipzig; an einer Stelle leichte natürliche Papierknitter, sonst in einwandfreier Erhaltung; eine außerordentlich seltene Einheit in schöner Erhaltung, Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: Christian und Renate Springer (368. Heinrich Köhler-Auktion)
1851, 3 Pfg. smaragdgrün im waagerechten 8er-Block, sehr schön farbfrisch, unten und links vollrandig, oben die beiden mittleren Werte durch Klischée-Versetzung in der Randlinie geschnitten, rechts etwas angeschnitten mit minimaler Randkerbe bei der unteren Marke, sonst tadellos. Sauber entwertet durch mehrfach aufgesetztem Nummernstempel "2" von Leipzig, nach dem einzig bekannten 9er-Block die zweitgrößte bekannte Einheit der Mi.-Nr. 2, ProFi hat nur zwei weitere registriert, beide mit diversen Mängeln. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Block, Fotoattest Vaatz BPP(2018)
3 Pfg. grün, teils berührt, schöne tiefe Farbe, mit klar aufgesetzter Nr."76" OELSNITZ auf Streifband nach Klingenthal. Einwandfrei; die Marke im oberen Bereich noch mit vollem Originalgummi.
½ Neugroschen auf mattgrau, waagerechter 6er-Block, farbfrisch und voll- bis breitrandig, rechts mit senkrechter Trennungslinie, ungebraucht mit Originalgummi. Eine große Seltenheit. Größte registrierte Einheit dieser Marke mit Originalgummi. Signiert Gebrüder Senf und Hunziker sowie Pröschold BPP mit Attest (1978) und Fotoattest Rismondo BPP (2003)
Provenienz: Gerold Anderegg (Schwenn 1966) Dr. Herbert Schnappka (61. Corinphila-Auktion,1979)
1851, Friedrich August ½ Neugroschen auf mattgrau im waagerechten 8er-Block, allseits breitrandig, links mit 3-4 mm Bogenrand, ungebraucht ohne Gummi, oben mit der Randlinie laufend Vorfaltbug sowie die beiden linken Marken leichte diagonale Bugspur. Eine seltene und attraktive Einheit.
1 Ngr. a. mattgraurot, Type I, zwei Einzelwerte, beide voll- bis breitrandig, mit DKr. "DRESDEN 21 AUG 51" auf Faltbrief nach Leipzig. Größte bekannte Mehrfachfrankatur dieser Marke.
1 Neugroschen auf mattgraurot, Type II, zusammengehörender senkrechter Unterrand-9er-Block und waagerechtes Paar aus der linken untere Bogenecke, mit breiten Bogenrändern, darauf unten Aktenvermerk "Probe Abzug ad Nrn: 173. (1852).". Beide Einheiten sind farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, die rechte senkrechte Reihe mit unauffälligem senkrechten Bug. Ein einmaliges Stück aus den Archivunterlagen der Post; wir haben keine größere Einheit mit Originalgummi registriert.
1 Neugroschen auf mattgraurot, Type II, im 4er-Block, voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi (schlägt rechts etwas durch). Im rechten Rand leichte senkrechte Faltspur, sonst einwandfrei.
1 Ngr. a. mattgraurot, Type II, drei Einzelwerte, zusammen mit 1852,2 Ngr. auf dunkelblau, zwei 1 Ngr. unten berührt bzw. angeschnitten, sonst alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem DKr. "LEIPZIG 21 NOV 54" auf eingeschriebener Briefhülle (ein Seitenteil fehlend) nach Schneckendorferhütte in der Grafschaft Glatz. Eine attraktive und sehr seltene Frankatur; PROFI hat keine weitere solche registriert.
1851, Friedrich August II. 1 Ngr. auf mattgrau rot im 4er-Block, sehr schön farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, mit sauber aufgesetztem Vollgitterstempel, eine äußerst attraktive und außergewöhnlich seltene Einheit in tadelloser Erhaltung. ProFi hat nur zwei weitere 4er-Blocks der 1 Ngr. registriert, signiert Drahn sowie Fotoattest Vaatz BPP(2018)
1 Neugroschen auf mattgraurot, breitrandig und farbfrisch, mit Vollgitterstempel und nebengesetztem DKr. "LEIPZIG 23 OCT 52" auf Insinuations-Dokument mit preußischem Zackenkranzstempel, nach Lauchstädt in Preußen. Sehr schöne Erhaltung. Es sind nur wenige Insinuations-Dokument diese Ausgabe registriert.
Meinholdsche Steindruck-Probe 1 Neugroschen schwarz auf dunkelgelb, waagerechter Achter-Block, ungummiert. Die oberen Werte im Oberrand mit unmerklicher Bugspur, sonst einwandfrei. Größte registrierte Einheit dieser Probe und nach unseren Unterlagen Unikat.
1 Neugroschen, Revisionsbogen in schwarz auf chamoixfarbenem Kartonpapier, mit Plattenbruch auf Feld 93 und 2 Sachsenkringeln, wie üblich waagerecht gefaltet.
2 Neugroschen auf hellblau im waagerechten Paar, voll- bis meist breitrandig, mit Vollgitterstempel und nebengesetztem DKr. "LEIPZIG 12 NOV. 52" auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Merseburg. Eine seltene Frankatur in gute Erhaltung.
3 Neugroschen auf gelb, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetzter Nr. "2" und nebengesetztem DKr. "LEIPZIG 21 SEP 53" auf Briefhülle nach Langenau in der Schweiz, mit Transit- und Ankunftsstempel. Da die Frankatur von Auslandsbriefen erst ab dem 1.5.1856 zulässig war, wurde auch der verklebte Postvereinsanteil nicht anerkannt und der Brief in der Schweiz taxiert mit "50" Centimes. Eine sehr seltene Verwendung dieser Ausgabe auf Auslandsbrief.
3 Ngr. a. gelb links leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "14" und nebengesetztem EKr. "BAUTZEN 3 FEB 55" auf Briefkuvert mit rückseitigem Durchgangsstempel von Gera nach St. Gangloff. Dieser sächsische Ort verfügte noch über keine eigene Postanstalt und wurde daher von der Thurn und Taxis in Post in Gera mittels Landboten bedient. Vorderseitig neben der Marke das erhöhte Bestellgeld von "6" Pfennigen notiert. Ein postgeschichtlich interessantes und äußerst seltenes Stück; es ist nur ein weiterer Briefe dieser Art bekannt.
3 Neugroschen auf gelb, voll- bis breitrandig, mit sauberer Nr. "1" und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 30 DEC. 5.." auf kleinem Briefkuvert mit schöner, farblos geprägter Zierborde, nach Eisenach mit Ankunftsstempel. Kuvert gering fleckig, sonst einwandfrei.
2 Neugroschen auf dunkelblau in Mischfrankatur mit Johann 1 Neugroschen auf hellgraurot, die 2 Neugroschen unten rechts minimal berührt (durch Johann-Marke überklebt) sonst beide voll- bis meist breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "1" und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 25 AUG. 55" auf Faltbrief nach Hoyerswerda. Eine attraktive und äußerst seltene Mischfrankatur in sehr schöne Erhaltung.
1855, ½ Ngr. schwarz auf mattgrau, im waagerechten 10er-Block (Schalterbogen) mit rechten unteren Bogenrand, in Type I der besseren sogen. Kupferplatte, voll- bis breitrandig und farbfrisch, mit unterem Teil des Eckwinkels und Teil der linken Trennmarkierung, ungebraucht mit großem Teil des Originalgummis, rechte obere Marke mit zugezogenem Einriss, sonst tadellos, eine sehr seltene Einheit, Fotoattest Rismondo BPP (1997)
1856, Johann I. 5 Ngr. dunkelzinnoberrot zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot, je farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten, sauber mit Nr. “22” und nebengesetztem Aufgabe-EKr. “BLEICHENBACH 22 MAI 56” auf rekommandierter Faltbriefhülle mit in blau ausgewiesenem Weiterfranko “1 fr” nach Neuthal bei Bauma, Schweiz. 5 Ngr. winziger Eck-Aufklebeknitter, sonst in sehr schöner und frischer Erhaltung, Fotoattest Vaatz BPP (2024)
