386. Auktion
18.–27. September 2025 in Wiesbaden
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Seiten
"308" DATTELN, zweimal klar auf waagerechtem Paar ½ Sgr. rotorange, voll- bis breitrandig auf Briefvorderseite mit sauber nebengesetztem DKr., nach Recklinghausen. Schönes Stück. Signiert Pfenninger und Kastaun
"317" POST-SPEDITIONS-AMT Nr. 8 (DEUTZ), sauber a. 1 Sgr. a. rosa, voll- bis breitrandig auf komplettem Brief aus Weyer, mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Benrath" nach Bonn
"998" BUIR (NEERSEN), zentrisch und sauber auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig. Selten, signiert Kastaun
"1333" HALTAUF, auf 1850, ½ Sgr. rotorange in Mischfrankatur mit glatter Grund 1 Sgr.rosa, beide voll- bis breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. als Wertbrief der 2. Gewichtsstufe nach Strehlen.
"1461" GELLENDORF, etwas verwischt auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Silbergroschen blau im Großformat nach Märkisch Friedland. Selten. Signiert Brettl BPP
"1686" XANTEN auf 1 Sgr. a. rosa, voll- bis breitrandig, mit schmalem linken Bogenrand, mit sauber nebengesetztem DKr. auf komplettem kleinen Faltbrief an den Grafen zu Stolberg-Wernigerode in Kleve
"1748" POST-SPEDITIONSBÜRO Nr.10, in rot, klar und zentrisch auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig und farbfrisch. Einwandfrei. Signiert Krause
"1761" OWINSK, sauber auf 3 Sgr. auf gelb, voll- bis überrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 3 Sgr. gelb als Paketbegleitbrief, mit nebengesetztem Ra2, nach Danzig, mit vorderseitigem roten DKr. "DANZIG PACKKAMMER". Ein seltener Stempel aus der OPD Posen.
"1917" WALLENDORF, zentrisch auf Glatter Grund 1 Sgr.rosa, voll- bis breitrandig, signiert Kastaun
"AUS SWINEMÜNDE P. DAMPS. 29.7.", Ra3 recht klar (Tageszahlen kopfstehend mit hds. Änderung) auf Preußen GSU 3 Sgr. gelb, ohne Schilling-Nr., nach Salzbrunn, mit Ausgabe-Stempel. Aus der Preußen-Zeit recht selten.
"DUISBURG 17 9 65", großer DKr. auf 2 Werten Wappen 6 Pfennig rotorange bzw. trüborange zusammen auf komplettem Faltbrief nach Krefeld. Sehr schönes Stück.
"KEITUM", DKr., jeweils sauber nach verwendet auf NDP Dienstmarke ½ Gr. auf Brief nach List sowie auf Kleiner Schild ½ Gr. orange auf Ortsbriefhülle.
"KOENIGSBERG PR. EISENB. POST-BUER. XI", Bahnpost-Bogenstempel, auf Wappen 3 Sgr. ocker und zusätzlich nebengesetzt, auf Briefhülle nach Geestbrug bei Den Haag, Holland, mit rückseitigen Bahnpost- und Ankunftsstempeln.
Provenienz: ERIVAN (2021)
“POST: SP: BÜR:IV. GOERLITZ-KOHLFURT 21.8.”, roter Ra3 als Entwerter und einmal nebengesetzt auf Ganzsachen-Umschlag 2 Sgr. nach Schweidnitz mit Ankunftsstempel. Der Umschlag rechts mit kleinen Randfehlern und rückseitig Siegel entfernt mit kleiner Fehlstelle, ansonsten in guter Erhaltung. Eine dekorative und seltene Entwertung, aus gleicher Korrespondenz hat ProFi einen weiteren Umschlag mit dieser Entwertung registriert
Provenienz: 217. Heinrich Köhler-Auktion (1976)
1851, Friedrich August ½ Ngr. auf mattgrünlichgrau, mit sauber auf- und nebengesetztem Ersttagsstempel "REICHENBACH 1 AUG 51" auf komplettem kleinen Faltbrief nach Zwickau. Die Marke etwas fehlerhaft. Ein äußerst seltener Ersttagsbrief. Fotoattest Vaatz BPP (2025)
Provenienz: Dietrich Bolte (Potsdamer Auktionshaus 2000)
½ Ngr. auf mattgrau und 2 Ngr. auf hellblau, letztere ganz kurz minimal berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit jeweils auf- und nebengesetztem alten Taxis-EKr. "SCHMÖLLN 16/2" auf rückseitig nicht ganz kompletter recomandierter Briefhülle nach Altenburg. Ein attraktiver Brief mit seltener Entwertung.
½ Ngr. auf mattgrau, waagerechter 6er-Block, farbfrisch und voll- bis breitrandig, rechts mit senkrechter Trennungslinie, ungebraucht mit Originalgummi. Eine große Seltenheit. Größte registrierte Einheit dieser Marke mit Originalgummi. Signiert Gebrüder Senf und Hunziker sowie Pröschold BPP mit Attest (1978) und Fotoattest Rismondo BPP (2003)
Provenienz: Gerold Anderegg (Schwenn 1966) Dr. Herbert Schnappka (61. Corinphila-Auktion,1979)
1 Ngr. auf mattgraurot, breitrandig und farbfrisch, mit Vollgitterstempel und nebengesetztem DKr. "LEIPZIG 11 NOV. " (1852) auf Insinuationsdokument nach Lauchstädt in Preußen. Es sind nur wenige Insinuations-Dokumente mit der Friedrich August- Ausgabe registriert.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type II, zusammengehörender senkrechter Unterrand-9er-Block und waagerechtes Paar aus der linken untere Bogenecke, mit breiten Bogenrändern, darauf unten Aktenvermerk "Probe Abzug ad Nrn: 173. (1852).". Beide Einheiten sind farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, die rechte senkrechte Reihe mit unauffälligem senkrechten Bug. Ein einmaliges Stück aus den Archivunterlagen der Post; wir haben keine größere Einheit mit Originalgummi registriert.
2 Ngr. auf hellblau mit 2 Einzelwerten 3 Ngr. auf gelb, alle farbfrisch und meist voll- bis breitrandig, mit Vollgitterstempel und nebengesetztem EKr. "ZITTAU 12 FEB 53" auf recomandierter Briefhülle der 3.Gewichtsstufe nach Cottbus. Ein seltener überschwerer Reco-Brief. Befund Rismondo BPP (2011)
Meinholdscher Probedruck im Stichtiefdruck, 3 Ngr. blau im vollständigen Bogen von 100 Werten mit allseits breiten Bogenrändern, ungummiert, einmal waagerecht gefaltet, sonst in guter Erhaltung. Ein einmaliges Stück aus den Archivunterlagen; einzig erhalten gebliebener Bogen einer Sächsischen Farbprobe. (Mi. für Einzelwerte bereits 30.000,-)
Provenienz: 45. Ebel-Auktion (1954)
2 Ngr. auf dunkelblau, zusammen mit 1 Ngr. auf rosa, beide farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Vollgitterstempel und sauber nebengesetztem EKr. "PENIG 2 May 55" auf recomandierter Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Zwickau im Nahbereich. Die 2 Ngr. oben leichter Knitter außerhalb des Markenbildes und in der Briefhülle senkrechte Faltung außerhalb der Frankatur, sonst einwandfrei. Eine attraktive und recht seltene Frankatur.
2 Ngr. auf dunkelblau in Mischfrankatur mit Johann 1 Ngr. auf hellgraurot, die 2 Ngr. unten rechts minimal berührt (durch Johann-Marke überklebt) sonst beide voll- bis meist breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "1" und nebengesetztem DKr. "DRESDEN 25 AUG. 55" auf Faltbrief nach Hoyerswerda. Eine attraktive und äußerst seltene Mischfrankatur in sehr schöne Erhaltung.
1856, Johann 3 Ngr. schwarz auf gelb, waagerechter 8er-Block, sehr farbfrisch, allseits voll- bis breitrandig geschnitten, sauber ungebraucht, tadellos
1863, ½ Ngr. orange, farbfrisch und sauber entwertet mit DKr. “CHEMNITZ … 67” auf weißem Zierbrief mit reichhaltiger vorder- und rückseitiger Präge-Ornamentik im Ortsverkehr mit rückseitigem Wachssiegel, in sehr frischer Erhaltung, selten
3 Ngr. braun, waagerechtes Paar und 2 Einzelwerte mit Ra3 "DRESDEN 27 VIII 66" auf Briefvorderseite über die 'Prussian closed mail' nach St. Joseph, Missouri. Der linke Wert des Paares Scherenschnitt, Brieffaltungen außerhalb der Frankatur
5 Ngr. graublau im senkrechten Paar, mit DKr. "DRESDEN 22 MAI 66" auf Briefkuvert über London nach Fredericton, Neubraunschweig, mit rückseitigem Eingangsstempel. Das Porto betrug seit dem 1. Januar 1863 2 ¼ Neugroschen ermäßigtes Vereinsporto und 7 Neugroschen Weiterfranko, letzteres korrekt notiert, jedoch der Brief insgesamt mit ¾ Neugroschen überfrankiert (wahrscheinlich da der Postbeamte das übliche Vereinsporto von 3 Ngr. berechnete). Die Frankatur rechts durch Randklebung etwas gestoßen, das Kuvert links etwas verkürzt, sonst gute Erhaltung. Briefe der altdeutschen Staaten nach Britisch-Nordamerika sind ausgesprochen selten; in die kleine Kolonie Neubraunschweig hat PROFI aus Sachsen nur einen weiteren registriert.
5 Ngr. grünlichblau und 3 Ngr. braun, jeweils im waagerechten Paar, zusammen mit ½ Ngr. Orange, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. Leipzig 18 APR. 65 auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes über Triest (rückseitig "15/52") und Alexandria (vorderseitig roter Transitstempel) nach Melbourne im Staate Victoria, Australien. 3 Werte unauffällige senkrechte Bugspuren, sonst bis auf übliche leichte Beförderungspuren einwandfrei. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief auf den 5. Kontinent; von der Wappenausgabe hat PROFI nur einen weiteren registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2010)
Provenienz: Horst Milde
"LEIPZIG 17 JUN 64", DKr. sauber auf komplettem unbezahlten Faltbrief nach Christiania, Norwegen. aufgrund des Deutsch-Dänischen Krieges geleitet über Lübeck und Sandosund, mit rückseitigem Durchgangsstempeln.
"K.S. POST-EXP. LOMMATZSCH", rotes Lacksiegel als amtlicher Verschluss auf komplettem Faltbrief mit Friedrich August 1 Ngr. von Leipzig 1854 nach Roitzsch bei Dommitzsch, versehentlich fehlgeleitet nach Roitzsch bei Lommatzsch, dort versehentlich ausgeliefert und geöffnet und der Post zur Beförderung zum korrekten Empfänger wieder zurückgegeben. Ein interessantes Stück.
1831, "Königl. Commission wegen der Cholera für die Herzogtümer Schlw.-Holst. Lauenburg", sehr gut erhaltenes rotes Lacksiegel rückseitig auf Briefhülle nach Itzehoe. Sehr selten
1850, 1 S. lebhaftpreußischblau, farbfrisch, gut geprägt und allseits gleichmäßig gut geschnitten, etwas unsauber mit zweimal abgeschlagener Nr. “3” ALTONA entwertet, in schöner und tadelloser Erhaltung, sign. Andersen sowie Fotoattest Möller BPP (2024)
1864, ohne Abkürzungspunkte, 1¼ Schilling blau, voll-bis breitrandig, unentwertet, mit sauber nebengesetztem DKr. "LUEBECK 8/5" auf Briefkuvert nach Ratzeburg. Notiz "frei" gestrichen und mit "2" Schilling taxiert. Außerhalb der Frankatur etwas bügig und leicht unfrisch.
2 Schilling grauultramarin, farbfrisch und gut durchstochen, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "HADERSLEBEN 8 9 65" auf Briefkuvert nach Nestved in Dänemark, mit Durchgangs- und Ankunftsstempel. Signiert Bartels
1¼ Schilling rotlila im waagerechten Paar, farbfrisch und gut durchstochen (kleine Teile von Nachbarmarken) mit jeweils sauber auf- und nebengesetztem seltenen EKr. "BÜDELSDORF 6 6 66" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Schleswig. Einwandfrei. Signiert Carl H. Lange
½ Schilling grün, farbfrisch und gut durchstochen, mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "BRUNSBÜTTEL 29/10 1867" auf kleiner Ortsbriefhülle an den Hafen.
