388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
“HAMBURG-L.E. 5.FEBR.75” (Spalink 17-15) recht klar auf loser Marke 10 Pfge lilarot. Die farbfrische Marke ist an zwei Seiten angeschnitten. Trotz der Einschränkungen noch ansprechendes Exemplar mit diesem seltenen Stempel, Kurzbefund Wiegand BPP (1998)
“HAMBURG-L.E. 17.MAI.75” (Spalink 17-15y) ohne Zeitgruppenriegel klar auf loser Marke 3 Pfge bläulichgrün. Die farbfrische Marke mit großflächig dünner Stelle, ansonsten gut gezähnt und optisch sehr ansprechend. Ein bildseitig schönes Exemplar mit diesem äußerst seltenen Hufeisenstempel, Fotobefund Petry BPP (2009)
“HAMBURG-L.E. 15.MAI.75” (Spalink 17-15y) klar auf 3 Pfge gelblichgrün als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Drucksachen-Streifband im Wechselverkehr nach Wildorn mit Nachsendung nach Graz, Österreich mit Ankunftsstempel. Die Marke und das Streifband mit Stockflecken, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine interessante Verwendung mit diesem äußerst seltenen Hufeisenstempel, hier mit Frühdatum. ProFi hat nur zwei weitere Streifbänder registriert, signiert Spalink BPP mit Fotoattest (1997).
“HERFORD 6.SEPTBR.73” (Spalink 18) mehrfach klar auf senkrechtem Dreierstreifen großer Schild 1 Gr. karmin als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Eilboten-Karte nach Gütersloh. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, die obere Marke mit leichten Schmutzspuren, ansonsten bis auf wenige verkürzte Zähne in guter Erhaltung. Eine interessante und nicht häufige Verwendung, Fotobefund Hennies BPP (1981)
“HERFORD 6.OCTBR.75” (Spalink 18) mehrfach klar auf großer Schild 1 Gr. karmin und zwei Einzelwerte 5 Pfge violett als tarifgerechte Frankatur auf Firmen-Vordruckbrief der 2. Gewichtsstufe nach Medolden bei Scherrebeck mit Ausgabestempel. Die Brustschildmarke ist erkennbar geprägt und hat einen fehlenden Zahn unten, die beiden 5 Pfge-Marken sind farbfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Der Umschlag mit Beförderungs- und Randspuren. Eine interessante Mischfrankatur mit ungewöhnlicher Marken-Kombination
“KIEL 1.1.(72)” (Spalink 19-1)" zweimal klar auf Ganzsachenumschlag kleiner Schild 1 Gr. nach Olderup bei Husum mit Ausgabestempel und zwei handschriftlichen Eingangsvermerken aus 1872 auf der Vorderseite. Der Umschlag mit Alters- und Beförderungsspuren. Eine seltene Verwendung mit Hufeistempel vom Ersttag der Brustschildmarken/Ganzsachen, Fotoattest Krug BPP (2015)
“KIEL 13.5.70” (Spalink 19-2) mehrfach klar auf Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. und 1 Gr. gezähnt als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief nach Kolding, Dänemark, mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind bis auf einen winzig eckrunden Eckzahn wie der Brief in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante Verwendung mit 1½ Groschen-Sonderporto nach Dänemark, Fotobefund Mehlmann BPP (2017)
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. OSTBHF 11.AUG.74” (Spalink 20-2) mehrfach klar auf angetrennten Dreierstreifen und Einzelwert großer Schild 1 Gr. karmin, dabei zwei Werte mit Plattenfehler “gebrochenes N in GROSCHEN” (Feld 143) bzw. “gebrochenes H in GROSCHEN” (Feld 141), als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Faltbriefhülle nach Dordrecht, Holland mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und bis auf drei kurze Zähne üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und in Verbindung mit den Plattenfehlern und Hufeisenstempeln eine nicht häufige Verwendung, Fotoattest Krug BPP (2013)
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. OST BHF. 15.JAN.75” (Spalink 20-2) mehrfach klar auf drei Einzelmarken großer Schild 2 Gr. ultramarin und 10 Pfge mattkarmin als tarifgerechte Frankatur auf R-Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach London, England mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die beiden oberen Marken sind fehlerhaft und die Frankatur ist zum Teil getönt. Die Briefhülle mit etwas stärkeren Falt- und Beförderungsspuren. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche Mischfrankatur und Aufbrauch-Verwendung, diese 70 Pfennig-Frankatur war nur bis 30.6.1875 möglich, Fotoattest Petry BPP (2017)
“KÖNIGSBERG i. PR.P.A. OST BHF 1.FEBR.75” (Spalink 20-2) klar auf 3 Pfge stumpfgrün und 5 Pfge violett als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Drucksachen-Faltbrief bis 50 g nach Helsingör, Dänemark mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind bis auf Zahnfehler rechts bei der 5 Pfge-Marke gut gezähnt und in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und sehr seltene Verwendung im 8 Pfg. Tarif vor Gründung des UPU, in Verbindung mit dem seltenen Hufeisenstempel und der Destination vielleicht einmalige Drucksache, Fotoattest Petry BPP (2021)
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. 12.JUNI.74” (Spalink 20-3) klar auf leicht verschnittener Ganzsachenkarte ½ Gr. nach Hamburg mit vorderseitigem Hufeistempel “HAMBURG I.A. 14.JUNI.74” (Spalink 17-1) als Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Interessante Karte mit sogenanntem Doppel-Spänner
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. 15.JULI.75” (Spalink 20-3) klar auf loser Marke 5 Pfge graupurpur. Die farbfrische Marke unten links mit losem Eckzahn (mit Falzstreifen hinterlegt), ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit neuem Spätdatum, Fotobefund Wiegand BPP (2012)
“LEIPZIG No. 1 28.12.67” (Spalink 21-1) kompletter und klarer Abschlag auf breitrandigem Ganzsachen-Ausschnitt Wappe 1 Ngr., in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Verwendung mit dem frühesten bekannten Datum aus der Sachsen-Zeit, Fotobefund Rismondo BPP (2008)
“LEIPZIG No. 1 22.4.70” (Spalink 21-1) mehrfach klar auf zwei Einzelmarken Norddeutscher Postbezirk 2 Gr. und Einzelmarke 5 Gr. gezähnt auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit rotviolettem L1 “P.D.” und frz. Transitstempel nach Paris. Die farbfrischen Marken sind wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige 9 Groschen-Frankatur mit Destination Frankreich, Fotobefund Mehlmann BPP (2013)
“A.AUSGABE.A 16.7.68" (Spalink 21-2) mehrfach klar auf drei Einzelmarken Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. orange und Einzelwert 1 Gr. durchstochen auf Briefstück, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Verwendung im Innendienst
“A.AUSGABE.A 13.10.” (Spalink 21-2M) ohne Trennstrich und Jahreszahl, zweimal sehr klar auf waagerechtem Paar Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. gezähnt. Die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein dekoratives Paar und nicht häufige Verwendung aus 1869
“B.AUSGABE.B. 20.12.68” (Spalink 21-3) recht klar auf Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. auf Briefstück, in einwandfreier Erhaltung. Interessante Verwendung mit Spätdatum vom 20.12.1868
“B.AUSGABE.B 6.1.(69)” (Spalink 21-3M) ohne Trennstrich und Jahreszahl, mehrfach klar auf Fünfer-Block Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. gezähnt. Die farbfrische, zum Teil angetrennte Einheit hat Zahnfehler oben bzw. rechte untere Marke ist eckrund und die unteren Marken mit leichtem waagerechten Bug. Trotz der Einschränkungen eine dekorative Einheit mit nicht häufiger Entwertung und mit dem frühesten bekannten Datum
“B.AUSGABE.B. 26.9.(72)” (Spalink 21-3M) ohne Trennstrich und Jahreszahl, recht klar und fast komplett auf loser Marke kleiner Schild ⅓ Gr. gelblichgrün. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und bis auf eine helle Stelle in einwandfreier Erhaltung. Diese Stempeltype ohne Jahreszahl wurde 1872 nur als Ankunftsstempel eingesetzt, als Entwertung auf einer Brustschildmarke ist außerordentlich selten, ProFi hat kein weiteres Exemplar in dieser Art registriert, Fotoattest Sommer BPP (2007)
“LÜBECK** 12.12.66” (Spalink 22-1) klar auf loser Marke Lübeck 1½ S. dunkelbraunpurpur, in einwandfreier Erhaltung, signiert Spalink BPP
“LÜBECK** 25.6.70” (Spalink 22-1) mehrfach klar auf waagerechtem Paar und Einzelmarke Norddeutscher Postbezirk 1 Gr. gezähnt als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein zwei Pfund schweres Paket nach Altona mit Ankunftsstempel. Zwei Marken mit Eckfehlern und zum Teil leichter Scherenschnitt, der Umschlag mit Patina. Trotz der Einschränkungen eine nicht häufige Verwendung mit diesem Hufeisenstempel
“LÜBECK** 19.2.74” (Spalink 22-1) mehrfach klar auf kleiner Schild ¼ Gr. graupurpur im waagerechten Dreierstreifen und Einzelwert 5 Gr. ockerbraun in Mischfrankatur mit waagerechtem Paar großer Schild 2 Gr. grauultramarin auf Paketkarten-Briefstück. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und üblich bis gut gezähnt. Die linke ¼ Gr.-Marke mit verklebtem Einriss und eine 2 Gr.-Marke mit Eckzahnbug, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Buntfrankatur mit besserem Hufeisenstempel, Fotobefund Sommer BPP (2006)
“LÜBECK 1.1.72” (Spanik 22-2) sehr klar und fast komplett auf kleiner Schild ⅓ Gr. gelblichgrün auf Briefstück. Die farbfrische Marke ist deutlich geprägt, sie war gelöst und ist in der Zähnung korrigiert. Trotz der Einschränkungen ein schönes Briefstück mit Ersttagsstempel, in Verbindung mit diesem Hufeisenstempel hat ProFi kein weiteres Exemplar registriert, Fotobefund Krug BPP (2012)
“LÜBECK 5.6.73” (Spalink 22-2) zweimal klar auf großer Schild 2½ Gr. mittelrötlichbraun und ½ Gr. orange auf Briefstück. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut bis ausgabentypisch teils unregelmäßig gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Dekoratives Briefstück mit Spätdatum für die 2. Verwendungsphase, signiert Krug BPP
“LÜBECK 13.1.72” (Spalink 22-2) klar auf kleiner Schild 1 Gr. karmin als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Drucksachen-Faltbrief ohne Inhalt nach Landskrona, Schweden mit Ankunftsstempel. Bis zur Ermäßigung der Gebühr vom 1.10.1873 betrug die Gebühr für eine Drucksache bis 40 g 1 Groschen. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige und frühe Verwendung aus dem Ausgabe-Monat, Fotobefund Sommer BPP (2001)
“LÜBECK BHF. E.P.B. 9.JULI.72” (Spalink 22-3) zweimal klar auf zwei Einzelmarken kleiner Schild 2 Gr. grauultramarin als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Faltbrief mit Leitvermerk “via St. Petersburg” nach Christinestad, Finnland mit Ankunftsstempel. Bis zum 13.7.1872 betrug die Briefgebühr bis 15 g 4 Groschen. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und üblich gezähnt mit wenigen verkürzten Zähnen, sie sind zum Teil durch Fremdgummi leicht getönt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner Brief mit auf dieser Ausgabe seltenem Hufeisenstempel und Destination Finnland, Fotoattest Sommer BPP (1997)
“LÜBECK BHF. E.P.B. 21.JAN.79” (Spalink 22-3) recht klar auf 20 Pfge dunkelultramarin als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Briefkuvert nach Neuchatel, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung
“LÜBECK BHF. E.P.B. 3.APRIL.80” (Spalink 22-3) klar auf Ganzsachenkarte 5 Pfg. nach Tangstedt in einwandfreier Erhaltung, selten
“LÜBECK 4.OCTBR.71” (Spalink 22-4) klar und komplett auf Norddeutscher Postbezirk 1 Gr. gezähnt auf Briefstück. Die farbfrische Marke hat links einen senkrechten Bug, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein optisch ansprechendes Exemplar, doppelt signiert Spalink BPP
“LÜBECK** 30.JUNI.75” (Spalink 22-4) klar auf loser Marke 25 Pfge lilabraun. Die farbfrische Marke ist gut gezähnt und in einwandfreie Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit neuem Spätdatum vom 30.6.1875
“MAGDEBURG 7.AUG.67” (Spalink 23) klar auf portofreiem, kompletten Paketbegleit-Faltbrief mit Beamtenstempel “Rohkohl” nach Wolmirstedt mit Ausgabestempel. Der Faltbrief mit leichtem diagonalem Bug, ansonsten in guter Erhaltung. Ein dekorativer Brief mit dem besseren Hufeisenstempel, Fotoattest Wasels BPP (2019)
“MAGDEBURG 13.MÄRZ.68” (Spalink 23) mehrfach klar auf drei Einzelmarken Norddeutscher Postbezirk 1 Gr. durchstochen als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein 3 Pfund ⅔ Loth schweres Paket nach Nordhausen mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken sind bis auf die linke untere Marke in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag ist rückseitig nicht ganz komplett. Trotz dieser Einschränkungen eine außergewöhnliche Verwendung mit diesem auf frankierter Post äußerst seltenen Hufeisenstempel, signiert Spalink BPP mit Fotoattest (1987)
“MARKIRCH 31.OCTBR.73” (Spalink 24) etwas undeutlich auf großer Schild 2 Gr. grauultramarin mit Plattenfehler “heller Fleck im Rahmen über CHS von REICHS” (Feld 10) als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief nach Aarau, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt und mit typischer, teils unregelmäßiger Zähnung und wie der Brief in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Sommer BPP (2005)
“MARKIRCH 24.APRIL.80” (Spalink 24) klar auf loser Marke 20 Pfge ultramarin mit Zwischensteg unten. Die farbfrische Marke hat zwei kurze Zähne und eine Druckspur, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante und sehr seltene Verwendung gut 4 Jahre nach dem Spätdatum im Handbuch, Fotobefund Petry BPP (2017)
“METZ 10.AUG.72” (Spalink 25-1) mehrfach klar auf drei Einzelmarken kleiner Schild 2 Gr. grauultramarin als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Faltbrief mit violettem Ra1 “PD” und frz. Transitstempel nach Paris. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mehrfachfrankatur mit früher Verwendung des besseren Hufeisenstempels, Fotoattest Krug BPP (2020)
“METZ 14.SEPTBR.72” (Spalink 25-1) zweimal klar auf kleiner Schild 2 Gr. grauultramarin und großer Schild 1 Gr. rötlichkarmin als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit blauem Ra1 “PD” und frz. Transitstempel nach Paris. Die farbfrischen Marken sind deutlich geprägt und bis auf wenige verkürzte Zähne bei der 1 Gr.-Marke üblich gezähnt und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mischfrankatur mit besserem Hufeisenstempel, signiert J. Pothion und Fotoattest Krug BPP (2008)
