388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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½ Ngr. auf grau, voll- bis breitrandig, mit auf- und nebengesetztem blauen Bahnpost-DKr. "LEIPZIG-DRESDEN Z. XII 4/X." Auf kleiner Briefhülle mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Wurzen". In blau bei Milde nicht gelistet. Sehr schönes Stück.
½ Ngr. auf grau, voll- bis breitrandig, mit Nr. "3" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN NEUST. 22 VII 61" auf Briefhülle nach Radeburg. Der Brief fiel in die 2.Gewichtsstufe, handschriftlich "reicht nicht! Briefkasten"und nachtaxiert mit blauem "5 10".
½ Ngr. auf grau, teils berührt, mit doppelt auf- und zusätzlich sauber nebengesetztem roten Doppelkreisstempel "FREIBERG 13/II 62" auf Ortsbrief-Vorderseite. Eine sehr seltene farbige Entwertung; nur 4 Briefe registriert.
½ Ngr. auf grau, Type II, voll- bis breitrandig, mit Nr."14" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "BAUTZEN 1/1 63" auf kleinem Ortsbrief.
½ Ngr. auf grau, Type II, teils leicht berührt, mit Nr."16" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "BORNA 19/1 63" auf kleinem Ortsbrief.
½ Ngr. auf grau, Type II, unten berührt, sonst breit-bis überrandig mit Doppelentwertung durch Nr."1" und rotem Doppelkreisstempel "STADTPOST 19/1 63" auf kleinem Ortsbrief.
½ Ngr. auf grau, voll- bis breitrandig, mit blauen Doppelkreisstempel "LEIPZIG 13/X." auf kleinem Orts-Briefkuvert mit nebengesetztem roten "Stadtpost 13 X 61". Marke oben unauffälliger geschlossener Einriss. Eine sehr seltene farbige Stempelkombination.
½ Ngr. auf grau, unten etwas berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "131"auf etwas beschnittener Retour-Recepisse nach Wolkenstein. Ein attraktives und sehr seltenes Stück in schöner Erhaltung. PROFI hat nur 2 weitere Recepissen mit Johann-Frankatur registriert.
Provenienz: 268. Heinrich Köhler-Auktion (1990)
½ Ngr. auf grau, waagerechtes Paar, voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetzter Nr. "89" und nebengesetztem Rahmenstempel "SCHÖNAU 6/X 62" auf Briefhülle nach Leipzig, mit Durchgangstempeln von Zittau. Der Brief fiel in die 2. Gewichtsstufe und wurde mit "1 E.P." (1 Ngr. Ergänzungsporto) belegt. Ein interessanter Brief.
½ Ngr. auf grau im Viererblock, noch voll- bis breitrandig (eventuell winzig berührt), mit Nr. "1" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 16/VII 62" auf Briefkuvert nach Hohenelbe in Böhmen. Das Kuvert leichte Beförderungsspuren und Faltungen außerhalb der Frankatur, sonst einwandfrei. Eine auf Brief sehr seltene Einheit ; Profi hat nur eine weitere Viererblock-Frankatur dieser Marke registriert. Fotoattest Rismondo BPP (1992)
½ Ngr. auf grau, 3 waagerechte Paare, teils berührt, mit Nr. "1" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 24/IV 61" auf kleinem Briefkuvert nach Berlin. 3 Werte fehlerhaft (Randklebung). Eine sehr seltene Mehrfachfrankatur.
½ Ngr. auf grau, 6 Einzelwerte, soweit sichtbar alle voll- bis breitrandig, mit auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 10/V 62" auf Faltbrief mit handschriftlichem Vermerk "Anhängend Muster ohne Werth", nach Frankfurt am Main. Ein Wert mit unauffälligem senkrechten Briefbug, sonst gute Erhaltung. Eine in dieser Form einmaliger Mehrfachfrankatur. Fotoattest Pröschold BPP (1985)
½ Ngr. auf grau und 1 Ngr. auf mattgraurot, je 2 Einzelwerte, alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 5/12" auf Briefkuvert nach Kassel. Eine attraktive und seltene Darstellung des 3 Ngr.-Portos.
½ Ngr. auf grau und 1 Ngr. auf hellrötlichkarmin (letztere rechts angeschnitten), mit Nr. "127" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "RODA 13/II 61" auf Briefvorderseite der 3.Gewichtsstufe mit einer Rückklappe (darauf Durchgangsstempel von Eisenberg) nach Neustadt an der Orla, im Gebiet von Thurn und Taxis. Eine außerordentlich seltene Portostufe in den Taxis'schen Grenzrayon; es ist nur ein weiteres Ganzstück registriert.
½ Ngr. auf grau, waagerechtes Paar und 1 Ngr. auf mattgraurot, letztere links unten berührt, sonst alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "127" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "RODA 3 IV 63", nach Hannover, mit Ankunftsstempel. Im Kuvert kleiner Siegelfleck und im Bereich der Frankatur etwas knittrig, sonst gute und ursprüngliche Erhaltung. Eine einmalige Kombination; Profi hat kein weiteres Exemplar dieses Umschlages mit 2-farbiger Zufrankatur registriert.
½ Ngr. auf grau, 2 Ngr. auf blau und 1851/63, Wappen 3 Pfg. grün, treppenförmig geklebt und soweit sichtbar alle voll- bis breitrandig (3 Pfg. kleiner Eckbug außerhalb), mit sauber aufgesetzter Nr. "1" und nebengesetztem roten Doppelkreisstempel "STADTPOST 2/VII 60" sowie rotem Zackenkranzstempel "Recomandirt." auf eingeschriebener Ortsbriefhülle. Im Briefpapier einige rötliche Tintenflecke, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltener und attraktiver Brief; PROFI hat nur 3 weitere solche registriert, davon 2 mit fehlerhafter Frankatur.
½ Ngr. auf mattgrau, 1 Ngr. auf graurot, 2 Ngr. auf blau und 3 Ngr. auf gelb und 1851/63, 3 Pfg. grün, als Streifen geklebt mit Nr. "2" und teils übergehendem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 8 JUN 63" auf Briefhülle der Seidenhandlung Berger & Voigt über die Schweiz nach Mailand, Königreich Italien, mit rückseitigem Schweizer Bahnpoststempel "ST.GALLEN-CHUR" sowie italienischem Schiffspoststempel "NATANTE COLICO-COMO" und Ankunftsstempel. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto, 2 Ngr. schweizer Transit und 1 3/4 Ngr. italienischem Porto. Die Frankatur befindet sich in guter Bedarfserhaltung, teils leichte Schnittmängel, die 3 Pfg. mit leichtem Eckbug und 3 Neugroschen geringer Farbabrieb. Ein attraktiver Brief von größter Seltenheit; es sind nur 2 weitere 5-Farben-Frankaturen der Johann-Ausgabe registriert. Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: Renate und Christian Springer (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
½ Ngr. auf grau, 2 Einzelwerte (eine oben etwas berührt) als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Ngr. rosa, mit Nr. "5" (große Type) und nebengesetztem DKr. "LEIPZIG-HOF 28 VIII" sowie Aufgabevermerk "Altenburg", nach Nürnberg. Der Brief war für diese Distanz unterfrankiert, daher mit "6" Kreuzern nachtaxiert. Eine sehr seltene und attraktive Frankaturkombination.
½ Ngr. auf grau, 2 waagerechte Paare, ein Wert berührt, sonst voll- bis breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Ngr. rosa, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG 19/V 61" nach Muskau. Umschlag leichte Patina und kleiner Fleck außerhalb der Frankatur. Eine einmalige Kombination.
½ Ngr. auf grau im waagerechten 3er-Streifen, links leicht berührt, sonst noch voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und mit nebengesetztem DKr. "LEIPZIG 12 XI 61" nach Paris, mit vorderseitigen Übergangsstempel "PRUSSE FORBACH". Schöne und einwandfreie Erhaltung. Ein in dieser Form einmaliger Auslandsbrief. Signiert Calves.
Provenienz: Silvain Wyler (354. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, im Viererblock, farbfrisch, unten links leicht berührt, sonst vollrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Schöne und sonst einwandfreie Erhaltung. Die Type I ist in ungebrauchter Erhaltung sehr selten; es gab – außer Makulatur und ungummierten Bogen in den Postarchiven – keine Restbestände. Größte ungebrauchte Einheit dieses Plattentyps; es ist nur eine weitere registriert.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetzter Nr. "15" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "ZITTAU 1/1 60" auf Zierbrief mit dekorativ geprägter und handkolorierter Borde (Kolorierung u.E. Zeitgerecht aber nicht sicher nachweisbar), nach Radeberg, mit Ausgabestempel. Ein außerordentlich attraktiver Neujahrs-Brief in sehr schöner Erhaltung.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 15 AUG 56" auf Zierbrief mit gedruckten violetten Blumenranken, nach Leipzig. Kleine Fremdbeschriftung, sonst einwandfrei. Signiert Rismondo BPP.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, rechts oben winzig berührt, sonst vollrandig, mit klar aufgesetzter Nr. “68” und nebengesetztem Einkreisstempel "KOENIGSBRUECK 5 OCT.56" auf 'Taufpatenbrief' nach Herrnhut. Leichte Faltungen außerhalb der Frankatur. Ein schönes Stück.
1 Ngr. auf mattgraurot, 5 Einzelwerte, meist voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetzter Nr. "2" auf Reco-Briefhülle mit nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 27.I.60" und rotem Ra1 "Recomandirt" via Frankfurt nach Schonach bei Triberg in Baden. Vorderseitig blaue Taxe "2" (Kr.) für die Landpost-Bestellung. Die linke untere Marke leichter Briefbug.
1 Ngr. auf mattgraurot, waagerechter 4er-Streifen und Einzelstück, mit einzeln aufgesetzter Nr. "144" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "ELSTER 31 JUL 57", auf Briefhülle nach Amsterdam. Eine Marke des Streifens oben leicht berührt, sonst soweit sichtbar alle voll- bis breitrandig; ein Wert schwache senkrechte Bugspur. Eine einmalige Darstellung des 5 Ngr.-Portos in die Niederlande.
1 Ngr. auf mattgraurot, waagerechter 4er-Streifen und 2Einzelstücke, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 14 IX 59", auf komplettem Faltbrief nach Riga, mit rückseitigem Eingangsstempel. Das Weiterfranko von 3 Silbergroschen ist vorder- und rückseitig vermerkt. Der Streifen unten etwas angeschnitten, sonst praktisch alle voll- bis breitrandig. Eine ganz außergewöhnliche Mehrfachfrankatur nach Russland.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, 4er-Block und waagerechtes Paar, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 22 OCT." (1856) auf Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Magdeburg. Der Oberrand des 4er-Blocks ist ergänzt, die linke Marke des Paares durch Randklebung fehlerhaft. Größte registrierte Mehrfachfrankatur dieser Marke und einziger von PROFI registrierter Viererblock der Type I auf Brief. Attest Pröschold BPP (1976)
1 Ngr. auf mattgraurot im waagerechten 5er-Streifen mit weiterer 1 Ngr. und 2 Ngr. auf blau, alle farbfrisch und voll- bis breitrandig, je mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 18 9" auf recommandirter Briefvorderseite der 2.Gewichtsstufe nach Buchbrunn bei Kitzingen in Bayern. Durch die 2 Ngr. verläuft ein ganz unauffälliger waagerechter Briefbug, sonst einwandfrei. Größtmögliche Streifeneinheit dieser Marke und auf Ganzstück nur eine weitere registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2010)
1 Ngr. auf mattgraurot im senkrechten 6er-Block, voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Eine äußerst seltene Einheit, nicht aus der Makulatur stammend.
1 Ngr. auf mattgraurot im waagerechten 10er-Block aus der Makulatur, voll- bis breitrandig, entwertet durch roten Kreidestift und zusätzlich die seitlichen Wertziffern einzeln mit Federkreuzen durchgestrichen. In dieser Form sehr ungewöhnlich.
1 Ngr. auf rosa im senkrechten 25er-Block, links oben etwas berührt, sonst voll-bis breitrandig, ungebraucht ohne Gummi mit schwachen Entwertungs-Federzügen. Nach dem 50er-Bogenteil der feuerroten Nuance größte ungebrauchte Einheit dieser Marke.
1 Ngr. auf mattgraurot, rechts oben leicht berührt, sonst voll- bis überrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "1" und klar nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 30/XII 61" auf Zier-Kuvert mit prachtvoller, spitzenartig durchbrochener Zierborde, rosa hinterlegt, nach Hermsdorf bei Kreischa. Ein wundervolles Stück in hervorragender Erhaltung. Fotoattest Rismondo BPP (2010)
1 Ngr. auf mattgraurot mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 9 8" auf Zierbrief mit in Gold geprägter Borde und handcolorierten Eckschleifen, nach Löbau mit Ankunftsstempel. Der Oberrand der Marke kunstvoll ergänzt, sonst gute und frische Erhaltung. Ein besonders attraktiver Brief.
Provenienz: Privatsammlung Heinrich Köhler (Lange & Fialkowski 1983) Horst und Arnim Knapp (344. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)
1 Ngr. auf mattgraurot, voll- bis breitrandig, mit Nr. "159" und nebengesetztem Einkreisstempel "OBERWIESENTHAL 30 11 61" auf Briefkuvert mit dekorativer, farblos geprägter Zierborde, nach Meißen. Die Marke wohl durch die prägungsbedingte Knitterspuren im oberen Bereich, sonst schöne Erhaltung.
1 Ngr. auf mattgraurot, noch voll- bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "1" und klar nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 10/X 61" auf Kuvert mit flächiger Firmenreklame "THEODOR REICH/DRESDEN", nach Bodenbach in Böhmen, mit Ankunftsstempel. Sehr selten.
