388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
- (-) Remove Deutsch-Ostafrika – Die Sammlung 'Waldersee' filter Deutsch-Ostafrika – Die Sammlung 'Waldersee'
Seiten
1914, Ganzsachenkarte 4 H. mit Stempel “DARESSALAM (DOA) c 24.9.14” mit viel Text und mehrfach abgeschlagenen Leitstempel “via Lissabon-Mosambik-Porto Amelia-Palma” via “COMPA DO NYASSA 15,19.14” und “LOURENCO MARQUES 18.6.15” nach Swakopmund, DSWA und retour mit Rahmenstempel “Zurück. Keine Verbindung”, in guter Erhaltung. Eine ganz ungewöhnliche Retour-Karte mit Destination DSWA
1914, “KAISERLICHES GOUVERNEMENT VON DEUTSCH OSTAFRIKA Polizeipost v. Neu.Moschi” violettes Dienstsiegel auf Ganzsachenkarte 4 H. mit Stempel “DARESSALAM (DOA) c .2.10.14” und viel Text mit Datierung “…bei Kilimandjaro 18.9.14” nach Wiesbaden. Die Karte mit kleiner Hefterlochung, amsonsten in guter Erhaltung. Das Dienstsiegel wurde vermutlich als Zensurstempel verwendet, in dieser Art hat ProFI nur zwei weitere Belege registriert
1914, “TAVETA DEUTSCHE FELDPOST 26.11.14” klar auf Kaiseryacht 45 H. mit Wasserzeichen auf R-Brief mit fehlerhaftem Blanko-R-Zettel mit handschriftlichem Vermerk “Taveta Deutsche Feldpst.” an einen Plantagenbesitzer in Kiuhuroi Land mit rückseitigem Bahnpoststempel “USAMBARA (DOA) ZUG 6 2,12,14”. Der Umschlag rückseitig oben nicht komplett (oberer Teil kpl. ausgeschnitten) und mit waagerechter Faltung unterhalb der Frankatur, ansonsten in guter Erhaltung und ein interessanter R-Brief aus dem Bedarf
1915, Ganzsachenkarte 4 H. mit unötiger Zufrankatur Germania 10 Pfg. jeweils mit Stempel “LINDI DOA 9.3.15” und viel Text sowie Zensurstempel “Kaiserliches Gouvernement von Deutsch-Ostafrika Bezirksamt Lindi” und handschriftlichem Vermerk “Zensur passiert” nach Halle. Die Marke mit kleinem Eckfehler, ansonsten ist die Karte in guter Erhaltung. Der Schreiber war Unteroffizier der SMS Königsberg. Eine dekorative Karte mit sehr seltener Zensur, mit Echtheitsbescheinigung F. Crüsemann (1961)
1915, “DARESSALMA (DOA) c 21.3.15” klar auf Kaiseryacht 7½ H. mit Wasserzeichen auf Ansichtskarte mit Text und Datierung “Litembo 18.III.15” und violettem Zensurstempel “Zensur passiert DOA” via Lourenco Marques nach Erfurt, in guter Erhaltung
1915, “Rp (2½) H Frei lt. Einn. Nachw. in Daressalam”, violetter L4 klar auf Drucksachen-Streifband von “DARESSALAM (DOA) c 8.5.15” nach Tabora in einwandfreier Erhaltung. Eine seltene Barfreimachung vom ersten Verwendungstag
1915, “Rp (2½) H. Frei lt. Einn. Nachw. in Daressalam” violetter L4 klar auf Drucksachen-Streifband von “DARESSALAM (DOA) c 8.5.15” nach Tabora in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante Verwendung des 2. Barfrankierungsstempels mit neuem Frühdatum
1915, Ganzsachenkarte 4 H. mit Stempel “LINDI DOA 9.5.15” mit viel Text und schwarzem Zensur-L1 “Zensur passiert” via “LOURENCO MARQUES 24.6.15” an einen Unteroffizier in Minden mit Nachsendung, in guter Erhaltung
1915, Ganzsachenkarte 4 H. mit Stempel “SALALE (DOA) 6.5.” (ohne Jahreszahl) und viel Text via “LINDI DOA 22.5.15” mit violettem Zensur-L1 “Zensur passiert” und “LOURENCO MAQUES” nach Lauenburg in einwandfreier Erhaltung. Interessante Karte mit seltenem Aufgabe- und Zensurstempel
1915, “MITTELLANDBAHN (DOA) b ZUG 5 3.7.15” recht klar auf Privat-Ganzsachenumschlag “Nassenbhai Virji & Co.” mit blauem L2 “Frankiert mit 7½ H.” und Dienstsiegel von Daressalam nach Tabora mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren ist in guter Erhaltung
Provenienz: Herbert Schreiy (Eigentümerzeichen)
"DODOMA 26.10.15" (verwendet beim östlichen Restteil der Mittellandbahn) sauber auf Feldpostbrief nach "Amani via Handeni-Korogwe"
1915, “USAMBARA (DOA) ZUG 6 24.12.15” etwas undeutlicher Bahnpoststempel auf Vordruckkarte “feld-Postkarte” ohne Formular-Nummer, mit Text und Datierung “Moschi 23.12.15” nach Amani, in guter Erhaltung
1916, “Rp H. Frei lt. Einn. Nachw. in Daressalam” violetter L4 recht klar mit handschriftlich geändertem Portovermerk von “7½” in “4” (Heller) auf großformatigem Druchsachenumschlag von “DARESSELAM (DOA) c 11.3.16” und violettem Absender-L2 "Deutsch-Ostafrikanische Zeitung Daressalam (DOA) nach Moschi. Der Umschlag mit Falt- und Randfehlern, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Barfreimachung auf Drucksachenumschlag
1916, “Fr. lt. Einn. Nachw. in Tabora” violetter Rahmenstempel mit handschriftlichem Portovermerk “30 H.” auf R-Vordruckbrief “Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft” mit undeutlichem Poststempel “TABORA DOA 30.3.16” nach Daressalam mit Ankunftsstempel vom 1.4.1916, in guter Erhaltung
1916, provisorisches Telegramm auf Nachsende-Formular für ein Telegramm aus Mombo vom 8.4.1916 mit rotem L1 “DODOMA” und aufgeklebtem Zettel mit Dienstsiegel “KAISERLICH DEUTSCHE POST DODOMA (DOA)”. Bis auf übliche Faltsspuren in guter Erhaltung, in dieser Art selten
1916, “Fr. lt. Einn. Nachw. in Tanga” violetter Rahmenstempel und L2 “Frankiert mit 7½ H.” als Barfrankierung auf Brief von “TANGA (DOA) a 7.6.16” nach Tabora mit geänderter Adresse und Ankunftsstempel vom 16.6.16. Der Umschlag unten mit waagerechter Faltung, ansonsten in guter Erhaltung. Eine ganz seltene Art der Barfreimachung von Tanga, die nur am 7.6.1916 verwendet wurde
1916, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 2 18.7.16” sehr klar auf doppelt verwendetem Feldpost-Umschlag (innen als Feldpostbrief mit Bahnpoststempel) mit vorderseitiger Absenderangabe aus Kimambu nach Morogoro mit Ankunftsstempel vom 19.7.16 mit kleiner Jahreszahl “16”. Der Umschlag mit senkrechter Faltung links, ansonsten in guter Erhaltung. Ein sehr schöner Bedarfsbrief mit diesem besseren Feldpoststempel, signiert E. Boden
Provenienz: Herbert Schreiy (Eigentümerzeichen)
1916, “CENSORSHIP EAST AFRICA 27.OCT.1916” klar in Violett auf Privat-Ganzsachenumschlag mit violettem L2 “Frankiert mit 7½ H” und Dienstsiegel von Tanga als Formblatt mit schwarzem Kreisstempel “P.C.” und rückseitigem Zensur-Label “OPENED BY CENSOR P.W.140” als portofreie Sendung nach Hamburg. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und stärkere Beförderungsspuren im Rand. Interessante Verwendung als Kriegsgefangenen-Brief aus einem britischen Lager in Ostafrika (Strahlendorf/Mette PU3)
1916, “F.P.O. No. 306 18.DE.16” klar auf Kaiseryacht 4 H. mit Wasserzeichen auf Vordruckkarte eines Internierten mit rückseitigem Zurduck “Franko: Deutschland 4 H., Ausland 7½ H.” und vorderseitigem Zensurstempel “PASSED BY CENSOR No. 3285” nach Deutschland. Die Karte mit kleinen Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine ganz ungewöhnliche und sehr seltene Verwendung
1917 (ca.), Internierten-Briefumschlag mit rückseitigem Absendervermerk “H. Krelle, Oldeani Camp Tanz. Terr.” und Zensur-Verschlusslabel links “OPENED BY CENSOR P.C.4” nach Berlin in einwandfreier Erhaltung
1917, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 2 1.1.17” auf großformatigem Deckblatt einer vermutlich provisorischen Abrechnung der Feldpoststation 2 für Monat Dezember. Das rückseitig mit englischer Firmenwerbung bedruckte Deckblatt hat Falt- und Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung und in dieser Art eine sehr ungewöhnliche Verwendung des besseren Feldpoststempels462
1917, “F.P.O. No. 337 11.JAN.17” auf Kaiseryacht 4 H. mit Wasserzeichen auf Postkarte mit Text und Datierung “Post Handeni 4.Januar” sowie Zensur-Vermerk vom Political Officer Handeni mit Unterschrift nach Wilhelmstal. Die Karte links mit Eckbug und Klammerspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine ganz ungewöhnliche Verwendung aus dem Bedarf
1917, “CENSORSHIP ”C" SECTION 12.MAY.1917" grüner Rahmenstempel mit handschriftlich geändertem “C” statt “B” auf Kriegsgefangenpost-Brief mit rückseitigem Absendervermerk “….Superintendent Theodor Meyer Prisoners Number 1041 Internment Camp Tanga DOA” und mit britischem Feldpoststempel “F.P.O. No. 304 30.AP.17” nach Zeist, Holland mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, ansonsten in guter Erhaltung
1917, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 3 5.6.17” zweimal klar auf Kaiseryacht 2½ und 4 H. mit Wasserzeichen auf Vordruckbrief “Liwale Pflanzungs-Gesellschaft m.b.H.” nach Mahenge. Der Umschlag mit Faltspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine seltene Verwendung auf Firmenbrief, signiert E. Boden
Provenienz: Herbert Schreiy (Eigentümerzeichen)
1917, “PROVINCIA DE MOCAMBINQUE REPARTICA DE INFORMACOES QUARTEL GENERAL” roter Ovalstempel auf Kriegsgefangenen-Brief mit rotem Zensurstempel “PASSOU RELA CENSURA LOURENCO MARQUES” und franz. Ovalstempel “OUVERT Par L'AUTORITÉ MILITAIRE 203” sowie rückseitigem Poststempel “LOURENCO MARQUES 16.7.17” nach Hamburg. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, ansonsten in guter Erhaltung
1917, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 1 14.10.17” einmal etwas schwach auf Ganzsachenkarte 10 Pfg. mit nebengesetztem 2. klaren Abschlag und viel Text und Datierung “D.O.A.-Fpst. 1 13.X.17” nach Berlin. Die Karte mit Eckbügen, ansonsten in guter Erhaltung. Eine sehr späte Verwendung mit neuem Spätdatum, die Beförderung nach Deutschland erfolgte vermutlich nicht mehr, sign. E. Boden
Provenienz: Herbert Schreiy (Eigentümerzeichen)
Incoming Mail: 1914, Germania 10 Pfg. mit Firmenlochung “K.d.W” (= Kaufhaus des Westen) und Stempel “BERLIN W50 31.7.14” auf Vordruckbrief mit Leitvermerk “via Italien” und Rahmenstempel “Zurück wegen Kriegszustand”, adressiert nach Tabora. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren und die Marke mit Eckzahnfehler, ansonsten in guter Erhaltung
Incoming Mail: 1915, Bayern Ganzsachenkarte 10 Pfg. mit Stempel “RUPPRECHTSTEIN 30.SEP.15” mit rotem Zensurstempel von Emmerich und Leitstempel “via Lissabo-Mosambik-Porto Ameila-Palma”, adressiert nach Moschi. Dann zurück mit Klebezettel “Wegen Mangel an Beförderungs-gelegenheit von portug. Ostafrika zurückgekommen” und übergehendem Rahmenstempel “ZURÜCK an den Absender”. In Kombination mit dem Leitstempel und dem Klebezettel ein außerordentlich seltene Retour-Karte in guter Erhaltung
"BISMARCKBURG DOA 1.11.11" mehrfach sauber auf 4 Einzelwert und 3er-Streifen Kaiseryacht 7½ H. auf Bedarfs-R-Brief der Pflanzung Aseguha nach Braunschweig, mit Ankunftsstempel. Leichte Beförderungsspuren .
"KISAKI 10/11 95" glasklar und gerade abgeschlagen auf 5 P. auf Briefstück. Tadellos. Ein besonders schönes Stück dieser Stempel-Seltenheit. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
"KISAKI 12/7 95", sehr schöner klarer Abschlag auf Ganzsachenkarte 5 P. auf 10 Pfg. mit kurzem Text nach Hamburg, nachgesandt nach Cuxhaven. Ein sehr schönes Belegstück dieses äußerst seltenen Stempels; ProFi hat nur 6 weitere Ganzstücke registriert.
"KISSENJI 1.10 13" sauber Ganzsachenkarte 4 H. bedarfsgebraucht nach Wilhelmshaven. Rückseitig Schürfung (Adresse entfernt)
"Neu Langenburg 12.2.13" der zweizeilige Langstempel mit handschriftlich ergänzter Tageszahl, sauber leicht übergehend nebengesetzt auf Briefkuvert, frankiert mit 7½ H., entwertet durch Federkreuz, an die bekannte Firma Rudolf Hertzog in Berlin, mit vorderseitigen Eingangsstempel vom 4.4.13. Ein besonders schönes Bedarfsstück dieser großen Stempel-Seltenheit; von dem 2-zeiligen Notstempel hat PROFI nur 4 weitere Belege registriert; mit der handschriftlich zugefügten Tageszahl Unikat. Signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1980)
"Neu Langenburg 2(?).I.13" der einzeilige Notstempel, sauber nebengesetzt auf Briefkuvert, frankiert mit 7½ H., entwertet durch Federkreuz, mit rückseitiger Absenderangabe aus "Rungwe, Bez. N.Langenburg", an die bekannte Firma Rudolf Hertzog in Berlin. Ein schönes Bedarfsstück dieser großen Stempel-Seltenheit. Signiert Erich Boden und Grobe, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
Provenienz: Herbert Schrey (Eigentümerzeichen)
"LEGANGA 8.5 11" sauber auf 1905/20, 2½ H. auf kleinem R-Brief nach Löderburg mit Ankunftsstempel. 2½ H. kleiner Eckzahnfehler.
"MAHENGE 25.9.17" in blau, sauber abgeschlagen auf 25 Pfg. auf Briefstück. Einwandfrei. Auf Marken selten. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
