388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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1923, 24-Werte 30 Centu auf 1000 M., kopfstehender Aufdruck von Aufdruckfeld 21 mit Aufdruckfehler “Punkt in der 0 von 30", sauber ungebraucht, tadellos. Insgesamt sind nur zwei Bogen dieses Wertes mit kopfstehenden Aufdruck überdruckt worden, Auflage des Aufdruckfehlers damit lediglich 2 Exemplare, u.a. sign. Klein BPP
1923, 10 Centu auf 25 Markiu auf 10 Centu grünlichblau, zwei Einzelmarken als senkrechtes Paar durch Falz zusammenhängend mit stark verschobenem Aufdruck, dadurch die obere Marken mit Zeilenreihenfolge 2-3-1, die untere Marke mit 2-3, die 1. Zeile fehlt komplett, sauber ungebraucht, tadellos, eine seltene und interessante "Einheit", Fotoattest Huylmans BPP (2017)
1923, 10 Centu auf 25 Mark auf 5 Centu, schmale Marke, zusammen mit litauischer Zufrankatur mit Stempel “KLAIPEDA 26.V.24” auf portogerechter Karte nach Dortmund, tadellos, selten, sign.
1923, 10 Centu auf 25 Mark auf 10 Centu grünlichblau, zwei Einzelmarken sowie 30 Centu auf 400 Mark auf 1 Litas, 1 Wert zu 10 Centu mit markantem Aufdruckfehler “große Kerbe in 1 von 10 der Wertangabe”, sauber mit Stempel “KLAIPEDA 9.V.24” auf portogerechtem R-Brief nach Dresden, tadellos, selten und dekorativ, sign. Dr. Petersen BPP sowie Fotoattest Huylmans BPP (2015)
1923, 15 Centu auf 100 Markiu auf 25 Centu, kopstehender Aufdruck in Type I, sauber ungebraucht, tadellos, sign. Rohr sowie Fotoattest Huylmans BPP (2013)
1923, 15 Cent auf 100 Mark. auf 25 Cent dunkelzinnoberrot, Type I, Unterrandstück unten ungezähnt, farbfrisch und für diese Ausgabe gut gezähnt, sauber ungebraucht, rechts unten kleiner Papierfehler, winzig fleckig, sonst in tadelloser Erhaltung. Eine sehr seltene Marke mit lediglich 10 möglichen Exemplaren, von denen ProFi 6 registriert hat, das Gros davon mit kleinen Fehlern, sign. Adam&Söhne sowie Dr. Petersen BPP und Fotoattest Klein BPP (2006)
1923, 30 Cent auf 400 Mark. auf 1 Litas braun, Type I, Viererblock mit stark verschobenem Aufdruck, farbfrisch und meist gut gezähnt, sauber gestempelt, linke untere Marke kleiner Papierfehler, sonst tadellos, Kurzbefund Klein BPP (2006)
1923, 15 Cent auf 100 Mark. auf 25 Cent dunkelzinnoberrot, Type II, farbfrisch und für diese Ausgabe sehr gut gezähnt, postfrisch, tadellos. Ein Ausnahmeexemplar dieser schwierigen Marke, Auflage nur 150 Stück, davon nur ein Bruchteil postfrisch, unsigniert mit Fotoattest Huylmans BPP (2013)
1923, 60 Centu auf 50 Mark auf 25 Centu dunkelzinnoberrot, Aufdrucktype III, senkrechtes Paar, farbfrisch, sauber mit besserem Stempel “KLAIPEDA 2 4.VI.24” auf R-Brief nach Wien, einige Zähne gering verkürzt, sonst tadellos, ein schöner und seltener Brief, nur ganz wenige Mehrfachfrankaturen bekannt
1923, 15 Centu auf 100 Markiu auf 25 Centu, kopstehender Aufdruck in Type III, sauber ungebraucht, tadellos, sign. Romeko sowie Fotoattest Huylmans BPP (2013)
1923, 60 Centu auf 50 Mark auf 25 Centu dunkelzinnoberrot, sauber mit Stempel “KLAIPEDA 2 17.V.24” auf portogerechtem R-Brief nach Stolberg mit Ankunftsstempel, tadellos, ein schöner Brief mit nicht häufigem Stempel, Fotoattest Huylmans BPP (2014)
1923, Grünaufdruck 15-60 Cent, je farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “KLAIPEDA 18.I.24” auf Briefstücken, 15 C. ein Zahn winzig verkürzt, sonst tadellos, sign. Dr. Petersen BPP sowie Fotoattest Huylmans BPP (2026)
1923, Grünaufdruck 15 Cent auf 50 Mark dunkelockerbraun mit Zufrankatur mit u.a. 24-Werte 30 Centu auf 1000 Mark mit Stempel “DITAVA 7.V.25” auf portogerechtem R-Brief aus der bekannten Blatter-Korrespondenzt nach Bern, tadellos, sehr selten, Fotoattest Dr. Petersen BPP (1995) sowie Huylmans BPP (2026)
DIENSTPOST: 1920, Deutsches Reich Dienstmarken 15 Pfennig, zwei Einzelwerte und 10 Pfennig lilarot je mit Stempel "MEMEL 23.11.20" als portogerechte Frankatur auf Brief mit Dienstsiegel nach Berlin, doppelt verwendeter Umschlag, links verkürzt, winzig fleckig, sonst in guter Gesamterhaltung, sehr seltene Verwendung, ProFi hat insgesamt nur 4 derartige Briefe registriert
1939, Elchschaufel 15-60 Centu, einheitlich in waagerechten Dreierstreifen mit den Aufdrucktypen I-II-III, postfrisch, tadellos
1939, Elchschaufel 15 Centu, kopfstehender Aufdruck in Type II, sauber mit Stempel “MEMEL 23.3.39” auf Briefstück, tadellos, Fotoattest Erdwien BPP (2000)
1939, Elchschaufel 30 Centu, kopfstehender Aufdruck in Type II, zusammen mit 35 Centu Normalaufdruck mit Stempel “MEMEL 23.3.39” auf Briefstück, tadellos, Fotoattest Erdwien BPP (2000)
1939, Elchschaufel 30 Centu, kopfstehender Aufdruck in Type I, sauber mit Stempel “MEMEL 22.3.39” auf Briefstück, tadellos
1939, Elchschaufel 30 Centu, kopfstehender Aufdruck in Type I mit Aufdruckfehler “t von ist oben gespalten”, Aufdruckfeld 60, postfrisch, tadellos, sign. Richter sowie Fotoattest Huylmans BPP (2017)
"Freigebühr für Einn. Nachw." violetter Ra3 mit eingesetzem Wert "110" und nebengesetztem Stempel "SCHMALLENINGKEN 27.1.23" auf zensiertem Einschreiben nach Stargard, von Schmalleningken sind Barfrankaturen relativ selten, gute Erhaltung
“KAUKEHMEN”, sauberer L1 auf Ganzsachenkarte Germania 5 Pfennig nach Elbing, winzig fleckig, sonst tadellos. Guter Abschlag des seltenen Notstempels für den während des Russen-Einfalls verloren gegangenen Tagesstempel
“In Klaipeda entlastet.”, violetter Ra2 auf Brief aus Danzig über Kaunas nach Heydekrug mit Ovalstempel “Porto.” sowie hanschriftlicher Taxe “30” und Ra1 “T”, einmal waagerechte bzw. senkrecht gefaltet, gering fleckig, Klappe ergänzt, sonst in guter Erhaltung, sehr selten
"LAUGSZARGEN * (Kr. TILSIT )* 27.9.20", zweimal typische Abschläge auf Germania 40 und 50 Pfennig auf R-Brief nach Leipzig, die 40 Pfennig durch Randklebung etwas bestoßen, sonst in guter Erhaltung, ein insgesamt schöner Brief mit diesem seltenen Stempel
"MATZWÖHLEN * (Kr. MEMEL) * 17.8.20" mehfach klar 20 pfennig auf 25 Centime blau mit Zufrankatur, auf R-Brief mit R-Zettel "Carlsberg" nach Kalkberge, teils winzig fleckig bzw. eine Marke winzig über den Rand geklebt, sonst tadellos
"NEUSTUBBEN (Kr. TILSIT) 26.8.20" mehrfach klar auf zwei senkrechten Paaren 20 pfennig auf 25 Centimes blau sowie 30 pfennig auf 30 Centimes orange, auf R-Brief nach Kalkberge, links gering umgefaltet, sonst tadellos, ein sehr seltener Stempel
"NIMMERSATT (Kr. MEMEL)" sauber und klar auf 1 Mark rot auf R-Brief nach Kalkberge, tadellos
"PASTO VAGONAS No. 5-6 10.IV.25" sauber mehrfach auf u.a. 24-Werte 30 Centu auf 100 Mark mit litauischer Zufrankatur auf Karte nach Stockholm, ein Wert der Zufrankatur etwas fehlerhaft, sonst in guter Erhaltung
“SOKAITEN (Kr. RAGNIT) 25.8.20”, dreimal klar auf Germania 20 und 50 Pfennig mit Zufrankatur auf R-Brief aus der bekannten Dahmann-Korrespondenz nach Kalkberge, in den Ecken Spuren von Fotoecken, ein insgesamt attraktiver und seltener Brief mit einem der seltensten Stempel des Memelgebiets
1939, Landschaften 5 Kronen, Unterrandstück, sauber mit Stempel “ROKYCANY 22.VII.39" als portogerechte Einzelfrankatur auf Eil-Brief nach Prag mit Ankunftsstempel, dazu die passende Einlieferungsquittung, tadellos, Fotoattest Paetow BPP (2006)
1939, Landschaften 5 Kronen mit Zufrankatur mit Stempel “MISTEK 19.VII.39” auf Express-Brief nach Wien, rückseitig Devisenzensur und Ankunftsstempel, Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung
1939, Landschaften 10 Kronen, sauber mit Stempel “MISTEK 24.VII.39” auf Eil-R-Brief nach Wien mit Ankunftsstempel, gering fleckig, sonst tadellos
1943, Zulassungsmarke, ungezähntes Unterrandstück, postfrisch, tadellos, u.a. sign. Gilbert
1940, Aufdruckausgabe 40 Groszy auf 30 Groszy, Aufdruck mit Gummiplatte, postfrisch, zwei Zahnspitzen winzigst stockig, sonst tadellos, eine sehr seltene Marke, Fotoattest Pfeiffer BPP (2013)
1940, 2 Zloty auf 2 Zloty, senkrechtes Paar, mit rückseitiger Zufrankatur mit Stempel “WARSCHAU 20.XII.40” auf kompletter Auslandspaketkarte über Moskau, mit Moskauer Zollfreistempel, nach Smolensk, an die Tarnadresse “Siedlung Pawlischtschew Bor, Oblast Smolensk, Postfach 1” des NKWD-Internierungslagers, mit Ankunftsstempel und Empfangsbestätigung “Erhalten per Generalvollmacht”, leichte Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung
1940, 50 auf 20 Groszy mit Stempel “TARNOW .II.41” auf mehrfach zensiertem Brief mit nebengesetztem L3 “Am Schalter eingeliefert. Behördl. Ausweis lag vor. Postamt Dabrowa /b Tarnow” nach Chicago, einmal gefaltet, leichte Beförderungsspuren, selten
