388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
1935, Olympische Winterspiele 6 Pfg., links ungezähntes Seitenrandstück vom linken Rand, postfrisch und einwandfrei. Im äußeren Rand kleiner Falzrest und dort sign. Brandes. Eine sehr seltene Abart, ProFi hat nur sechs weitere Exemplare registriert, davon nur zwei in postfrischer Erhaltung. Fotoattest H.-D. Schlegel BPP (2025)
1938, Abstimmung im Sudetenland 6 Pfg. und 12 Pfg., Je mit sauberem Ersttagsstempel "LORCH 2.12.38" auf adressierter Karte bzw. Brief nach Schwäbisch Gmünd
1943, Ministerbuch “Europäischer Postkongress" (210x146mm), oben links mit Hoheitszeichen-Trockensiegel, rote Kordel, insgesamte 4 Seiten mit den Ausgaben “Europäischer Postkongress” sowie “Unterzeichnung des Übereinkommens…” mit Ganzsachenkarten. Dazu Hinweiskarte “…Herzlichen Dank für deinen Russensatz in der netten Aufmachung. Habt ihr die Hefte auch von der Staatsdruckerei Wien?”, dazu entsprechendes Büchlein mit Bütteneinband und roter Kordel, mit sowjetischen Briefmarken, gute Erhaltung
Braunes Band 42+108 Pfg. schwarz, ungezähnter Probedruck ohne Inschriften auf Chromopapier im Format 142x83 mm, ungebraucht ohne Gummi, tadellos, sign. Ludin BPP. Der Abzug auf Chromopapier ist erstaunlich selten, ProFi hat nur ein weiteres Stück registriert.
1944, 55. Geburtstag von Adolf Hitler 54+96 Pfg., Fotoessay der endgültigen Ausführung auf Chromopapier (60x90mm), unten handschriftlicher Vermerk "Entwurf!" Gottfried Klein 8.12.43", tadellos.
DIVERSES: "Vom Auslande über Bahnpost 21 (Hof-Leipzig). Eingeschrieben", gezähnter R-Zettel auf Postkarte von Colombo, Ceylon nach Königsberg mit nebengesetztem Bahnpoststempel
1878, “Vom Ausland über Hamburg 1”, geschnittener R-Zettel auf R-Brief mit USA Daniel Webster 15 C. orange mit Korkstempel und nebengesetztem violettem Rahmenstempel “REGISTERED APR. 17 1878 BRANCH D NEW YORK” nach Altenstadt mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung
1942, rosafarbiger Aufkleber "Während des Krieges ist der Versand…Die Prüfstelle" (Landsmann GZ1.9) vorderseitig aufgeklebt auf rumänischer Bild-Ganzsachenkarte 12 l. mit Zufrankatur von “BUCAREST 15.1.42” mit rotem OKW-Zensurstempel nach Saarbrücken, leichte Spuren
1944, “Auslandsleitstelle der A.B.P. PARIS 14.MRZ.1944”, schwarzer Rahmenstempel klar auf Feldpostbrief mit Normstempel “e 15.3.44” an die Feldpostleitstelle 587, in guter Erhaltung
1945, Kurier-Firmenbrief mit Absenderfreistempel “BERLIN -6 3 45” mit Klebezettel-L2 “KURIERPOST WESTEN ÜBER WÜRZBURG 2” nach München, minimale Bedarfsspuren, sonst in sehr guter Gesamterhaltung, auf Kurierpostlinien beförderte Briefe blieben nur in wenigen Exemplaren erhalten
1874, Eisenbahn-Gebührenzettel schwarz auf gelb, allseits breitrandig, postfrisch und in tadelloser Erhaltung. Ein besonderes schönes Exemplar und in dieser Qualität sehr selten, signiert Bühler und Fotoatteste Zenker BPP (1995) und Jäschke-L. BPP (2025)
1874, Gebührenzettel "Frei laut Entschädigungs-Conto", allseits voll- bis breitrandig auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit nebengesetztem DKr. "ERFURT 31.10.74" und Rötelvermerk "2" nach Köln mit Ankunftsstempel und rückseitiger Siegelmarke "DIRECTION D. THÜRINGISCH. EISENBAHN-GESELLSCHAFT" (durchtrennt). Die Briefhülle links unten mit kleinem Aktenschnitt, sonst in guter Erhaltung. Bisher sind nur wenige Briefe der 2. Gewichtsstufe registriert
1903/05, Zähldienstmarken 2-50 Pfg. je mit Aufdruck “Specimen” kpl., postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2012)
1905, Zähldienstmarken 2-25 Pfg. komplett, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1905, Zähldienstmarken 2-25 Pfg. komplett mit Aufdruck “Specimen”, alles Randstück, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1920, Ziffern ohne Ablösungsziffer 15 Pfg. dunkelkarminbraun, farbfrisch, ungezähnt, sauber ungebraucht, eine erstaunlich seltene Marke, Fotoattest Oechsner BPP (2005)
1920, 15 Pfg. dunkelkarminbraun ungezähnt mit Unterrand, postfrisch mit leichtem Gummifleck, in einwandfreier Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Winkler BPP (2007)
1920, 5 Pfg. - 1M. je im senkrechten Zwischenstegpaar kpl., postfrisch, wie üblich im Steg mit waagerechter Faltung, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Bauer BPP (2025)
1920, Bayern-Abschied 1 M. mit Stempel “MÜNCHEN 2.12.20” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Nachnahme-Dienstbrief nach Ulm. Der Umschlag im Rand mit Beförderungsspuren, ansonsten in guter Erhaltung, eine seltene Einzelfrankatur
1920, 5-50 Pfg. ungezähnt kpl. inkl. 20 Pfg. mit beiden Wasserzeichen, postfrisch, in tadelloser Erhaltung. Die 20 Pfg. mit Wasserzeichen Ringe hat unten einen Teil des Zwischestegs und ist sign. Bechtold BPP und hat eine Händlersignatur, die übrigen Marken sind unsigniert, Fotoattest Bauer BPP (2025)
1920, Amtlicher Verkehr 40 Pfg., kopfstehender Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Marke, ProFi hat lediglich 10 Stück registriert, davon einige ungebraucht, Fotoattest Bauer BPP (2026)
Schlangenaufdruck 100 Mio. M., 100 Stück einzeln und in Einheiten je mit Stempel “BIESDORF 19.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Brief bis 20 g mit anhängender Lasche nach Petershagen. Die Marken zum Teil fehlerhaft durch Randklebung und etwas stärkere Patina, ansonsten für so eine Massenfrankatur in guter Erhaltung. Eine außergewöhnliche und in dieser Form sicherlich einmalige Mehrfachfrankatur
Schlangenaufdruck 200 Mio. M. (dunkel)olivbraun mit Stempel “BERLIN 17.11.23”. Die farbfrische Marke ist sehr gut gezähnt und in tadelloser Erhaltung. Eine der schönsten Exemplare dieser äußerst seltenen Farbe, sign. Bechtold BPP mit Fotoattest (2004)
1923, Schlangenaufdruck 2 Mrd. M., 40 Stück in Einheiten und Einzelmarken vorder- und rückseitig als tarifgerechte Mehrfachfrankatur (Porto voll verklebt) auf Brief von “CHARLOTTENBURG 29.11.23” nach Dresden. Der Umschlag mit verklebtem Einriss unten und die rückseitigen Marken mit Kopierstift-Entwertung bzw. zum Teil fehlerhaft durch Randklebung. Trotz der Einschränkungen eine recht seltenen Mehrfachfrankatur aus November 1923, ProFi hat nur eine weitere Mehrfachfrankatur von dieser Marke aus November 1923 registriert, sign. Infla Berlin und Monogrammstempel von Peschl und Ritter sowie Fotoattest Düntsch (1988)
Schlagenaufdruck 5 Mrd. M. im senkrechten 8er-Block und waagerechten 32er-Block jeweils mit Stempel “GREIFSWALD 11.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Brief der 2. Gewichtsstufe nach Stralsund. Durch das Öffnen rechts ist der Umschlag etwas verkürzt und zwei Marken beschnitten, ansonsten sind die Marken bis auf zwei kleine Eckbüge in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche und seltene Mehrfachfrankatur mit 40 Marken, sign. Kurze
Schlangenaufdruck 10 Mrd. M. im waagerechten 10er-Block mit Stempel “RISCHENAU 29.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Falkenhagen. Der Umschlag mit senkrechter Faltung links und kleinen Randspuren bzw. rückseitig mit Öffnungsmängeln. Die Einheit ist bis auf wenige verkürzte Zähne, Druckstellen und leichten Bügen außerhalb des Markenbildes in guter Erhaltung. Eine interessante und seltene Mehrfachfrankatur, Fotoattest Weinbuch BPP (2000)
Schlangenaufdruck 20 Mrd. M. im Viererblock und Einzelmarke je mit Stempel “LENNEP 14.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Burgsteinfurt. Die linke obere Marke ist fehlerhaft und der Viererblock rechts oben eckrund, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine nicht häufige Mehrfachfrankatur, sign. Infla Berlin mit Mongrammstempel von Kobald, Nawrocki und Peschl sowie Eintrag im Seltenheitsverzeichnis mit Bescheinigung (1936)
Schlangenaufdruck 50 Mrd. M. im senkrechten Dreierstreifen und drei Einzelmarken jeweils mit Stempel “DORTMUND 10.1.24” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief bis 20 g nach Hagen mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Randspuren, die Marken bis auf wenige Druckstellen bzw. Eckzahnbügen in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur dieser Marke auf R-Brief, in dieser Art hat ProFi keinen weiteren Brief registriert, sign. Infla Berlin mit Monogramm-Stempeln
1923, Schlangenaufdruck 50 Mrd. M. im senkrechten Dreierstreifen und einer vor dem Aufkleben stark fehlerhaften Einzelmarke jeweils mit Stempel “OSNABRÜCK 13.12.23” als tarifgerechte Frankatur auf Dienstbrief der 2. Gewichtsstufe nach Bentheim. Die untere Marke des Dreierstreifens unten fehlerhaft und Umschlag mit Patina. Trotz der Einschränkungen eine nicht häufige Mehrfachfrankatur, sign. Inla Berlin
1923, 5 Mrd. auf 10 Mio. M. im Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke mit Plattendruck-Oberrand und Überdruck der OPD Frankfurt, Viererblock 10 Mrd. auf 100 Mio. M., Unterrandpaar 5 Mrd. auf 4 Mio. M., Eckrandpaar und Einzelwert 2 Mrd. M. gezähnt und waagerechtes Paar 1 Mrd. M. gezähnt, jeweils mit violettem L1 “Regierung” und Stempel “FRANKFURT 29.11.23” auf etwas überfrankiertem R-Eilboten-Brief der 2. Gewichtsstufe im Ortsverkehr mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit kleinen Randspuren und senkrechter Faltung, die Marken bis auf einigen Eckzahnbug und zwei eckrunde Marken in einwandfreier Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine dekorative und in Verbindung mit dem Viererblock mit OPD-Oberrand eine äußerst seltene Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 1 Mrd. M. mit L1 “Dienstmarke” im senkrechten 10er-Block mit Stempel “SCHWERIN17.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf Brief bis 20 g nach Rostock. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, die Einheit in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur dieser Dienstmarken-Ausgabe
1923, Korbedeckel 5 Mrd. M. gezähnt im senkrechten Paar sowie 1 Mrd. M. gezähnt im senkrechten Dreierstreifen und Einzelwert je mit violettem L2 “Dienst/Marke” und Stempel “HAGENOW 14.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Bief der 2, Gewichtsstufe nach Rostock. Der Umschlag unten mit waaagerechter Faltung, die Marken zum Teil mit verkürzten Zähnen und die rechte obere Marke mit Eckug, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 10 Mrd. M. und waagerechtes Paar 2 Mrd. M. gezähnt jeweils mit violettem L1 “Dienstmarke” und Stempel “PARCHIM 17.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Brief der 2. Gewichtsstufe nach Rostock. Der Umschlag mit kleinen Randspuren, die rechte Marke vom Paar rechts fehlerhaft (vor dem Aufkleben), ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine seltene Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbedeckel 5 Mio. M. im senkrechten Paar jeweils mit violettem L1" Dienstmarke" und Stempel “WISMAR 27.10.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf selbst gefertigten Briefumschlag bis 20 g nach Rostock. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Randspuren, die linke Marke mit Aufklebebug, insgesamt in guter Erhaltung, sign. Infla Berlin und Peschl
1921, Germania 40 Pfg., kpl. Markenheftchenbogen mit allen Rändern, postfrisch, senkrecht ein mal gefaltet, im Rand mit Fehlstelle, sonst in guter Erhaltung mit herstellungsbedingten Kalanderbügen
1921, Germania 10+30 Pfg., kpl. Markenheftchenbogen mit allen Rändern, postfrisch, im Rand etwas geknittert und fleckig, sonst in guter Erhaltung mit herstellungsbedingten Kalanderbügen
