388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
SALONIKI: 1944, 1. Auflage ohne milchig weißen Hintergrund: 50 C. schwarzsiena, senkrechtes Oberrandpaar, postfrisch, Oberrand und untere Marke kleine herstellungsbedingte gummifreie Stelle, tadellos, Fotoattest Huylmans (2025)
SALONIKI: 1944, 2. Auflage mit milchig weißen Hintergrund: 50 C. schwärzlichblauviolett, ungebraucht, tadellos, Fotoattest Huylmans (2025)
1946, Generalfeldmarschall Kesselring, vollständiges POW-Faltbrief-Formblatt als portofreie Sendung mit rückseitigem Zensur-Stempel “Censored & passed by IMT” (IMT = International Military Tribunal) nach Bad Wiessee mit Stempel “NÜRNBERG 29.5.46”, in guter Gesamterhaltung. Ein seltener und zeitgeschichtlich hochinteressanter Beleg zum Nürnberger Prozess
1941, Brief eines Zwangsarbeiters aus dem Lager Norderney auf der Kanalinsel ALDERNEY mit Absenderangabe “Jean Bernheim, Postschließfach No 35 Lager Norderney…”, frankiert mit Frankreich Petain 1,50 Fr. nach Paris, mit OKW-Zensur, die Frankatur mit Bleistift entwertet, leichte Beförderungsspuren, sonst gute Erhaltung, selten
1941, Brief mit Absenderangabe “M. Van Huffel Olbricht Postschliesfach 190DO St. Malo”, frankiert mit Frankreich Petain 1,50 Fr. nach Paris, mit OKW-Zensur, die Frankatur bei Ankunft mit L1 “PARIS CENTRALISATEUR” entwertet, leichte Beförderungsspuren, sonst gute Erhaltung, selten
1943, Briefkuvert mit rückseitig gedruckter Absenderangabe “J. PROWALD BAU-ASSESOR”, sowie handschriftlich “Fp. 41639L”, (=OT-Oberbauleitung Guernsey), vorderseitig Feldpostdienststempel sowie Feldpostnormstempel “FELDPOST d 20.4.43” nach Pirmasens, kleiner Teil der Klappe fehlend, sonst tadellos, sehr selten
1943, Briefkuvert, mit Inhalt, geschrieben von dem späteren Bau-Assesor Prowald, vorderseitig Feldpostdienststempel “Dienststelle 2 Feldpostnummer 41639”
sowie Feldpostnormstempel “FELDPOST d 20.4.43” nach Pirmasens, kleiner Teil der Klappe fehlend, sonst tadellos, sehr selten
Ostpreussen-Feldpostfaltbrief mit Normstempel “d 28.3.45” und Absendervermerk mit Feldpostnummer “10673” (= Kommando 69. Inf.-Div.) nach Ronneburg, in einwandfreier Erhaltung. Innen mit interessantem Text: “…Der Transport soll wohl mit Kurzzug statt mit Schiff gemacht werden…”. Ein schönes Exemplar dieses seltenen Ostpreussen-Faltbriefes
Ostpreussen-Feldpostkarte mit fetter kleiner Inschrift auf grünem Karton, gebraucht mit Normstempel “d 1.4.45” und Absendervermerk mit Feldpostnummer “18277” nach Diera bei Meißen. Die Karte hat Altersspuren und kleine Beförderungsspuren im Rand, eine äußerst seltene Karte
Ostpreussen-Feldpostkarte auf gelbbeigem Karton, gebraucht mit Normstempel “b 6.3.45” und Absendervermerk mit Feldpostnummer “41745” (=Höh.Pionier Kommandeur XIV) nach Meiningen. Die Karte mit Wasserfleckspuren, ansonsten in guter Erhaltung, selten, Fotoattest Kreft BPP (1995)
Ostpreussen-Feldpostkarte auf hellbraunem Karton, gebraucht mit Normstempel “d 6.3.45” und Absendervermerk mit Feldpostnummer “27756A” nach Bramsche bei Osnabrück. Die Karte mit Eckbug rechts oben, ansonsten in guter Erhaltung
Ostpreussen-Feldpostkarte auf hellgrünem Karton, gebraucht mit Normstempel “d 19.3.45” und Absendervermerk mit Feldpostnummer “50352" sowie entsprechendem Briefstempel nach Wien in einwandfreier Erhaltung
Ostpreussen-Feldpostkarte auf orangem Karton, gebraucht mit Normstempel “b 27.2.45” und Absendervermerk mit Feldpostnummer “06576A" nach Niedringhausen bei Bünde. Die Karte links mit diagonalem Bug, ansonsten in guter Erhaltung
Ostpreussen-Feldpostkarte auf lachsrotem Karton, gebraucht mit Normstempel “e 5.3.45” und Absendervermerk mit Feldpostnummer “40900F" nach Garstadt in einwandfreier Erhaltung, selten
1944, Vorlagebuch mit grauem Leineneinband, mit Kordel gebunden, die Einbandseiten unbeschriftet, danach folgende Seiten auf rotem Kartonpapier, diese meist mit eingedruckter Beschreibung der eingeklebten Marken. Die erste Seite mit eingeklebtem Hinweis „Dieses ist ein geheimer Gegenstand und muß als „Geheime Reichssache“ behandelt werden.“, die zweite Seite mit eingeklebtem Hinweis „Briefmarken im Dienst der Kriegspropaganda“. Die dritte Seite für das Gedenkblatt vorgesehen, vierte Seite mit der kompletten Ausgabe König Georg VI. ¼-3 P., fünfte und sechste Seiten mit Ausgabe „Liquidation of Empire“, siebte Seite mit der Ausgabe „Weltbolschewismus“, die achte Seite mit der Ausgabe „Invasion“ - die AAAO Aufdrucke, ½ P. „ENGLAND HAS LOST THE WAR“, 1 P. „BUT WHO WILL RETURN?“, 2 P. „ON ORDER OF STALIN !“, 2½ P. „COME-ON GERMANY EXPECTS YOU!“, 3 P. „ENGLAND BLEEDS ON THE ORDER OF MOSCOW“ sowie 1½ P. „A MILITARY ADVENTURE!“. Die nachfolgende, neunte Seite mit der Ausgabe „Bombenterror“, die zehnte Seite „This War is a Jewsh war“ und „TEHERAN“, danach zwei Doppelseiten mit den Gedenkblättern Mi.-Nr. 2 PG sowie 3 PG. Einige wenige unbedeutende Marken fehlend. Die Einbandseiten etwas fleckig, sonst in tadelloser Erhaltung. Eine der ganz großen und spektakulären Seltenheiten, ProFi hat nur ein weiteres Vorlagebuch, jedoch mit anderer Beschriftung sowie abweichendem Inhalt, registriert. Die Auflage des Satzes “A MILITARY ADVENTURE” beträgt laut Katalog nur einen erhalten gebliebenen Satz. Sämtliche Marken wurden im Rahmen der „Operation Bernhard“ von Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen zu Propagandazwecken hergestellt. Die Vorlagenbücher wurden zur Vorlage der Ergebnisse an das RSHA verwendet. (Michel 11IIIf, 9IIIe, 10IIIa ,12IIIb ,13IIId ,14IIIc, 9IVb, 10IVd,11IVf, 14IVa,9Vd, 10Vc, 11Ve, 12Vb, 13Va, 14Vf,9IIa, 10IIf, 11IIe, 12IId, 13IIc, 14IIb,9Ic, 10Ib, 11Ie, 12If, 13Ia, 14Id. 2 PG, 3PG) Fotoattest El Majdoub (2025)
1944, Stalin ½ P. grün, 4er-Block mit Zwischenstegen, ohne Gummi, tadellos
Amerikanische Fälschungen für Deutschland: Hitler 12 Pfg. mit falschem Tagesstempel von “WIEN” auf Vordruckbrief “WIENER GIRO- UND CASSENVERREIN”, geringe Beschädigungen am Umschlag, sonst in sehr guter Gesamterhaltung
Britische Fälschungen für Deutschland: 1939, Hindenburg 12 Pfg. karmin, postfrisch, oben ein kurzer Eckzahn, sonst tadellos, Fotoattest Pieles BPP (2019)
Hitler 3 Pfg. ungezähnt in etwas abweichender Farbe rötlichbraun, ungezähntes, waagerechtes Paar, postfrisch, die linke Marke mit senkrechtem Bug, gering geknittert, wohl herstellungsbedingt, tadellos
Frank-Marke, rechtes Randstück, postfrisch mit Falzrest im Rand. Links etwas unregelmäßig gezähnt. Signiert Zierer
“WOMEN'S INTERNMENT CAMP 9 JUL 1941 ISLE-OF-MAN.”, schwarzer Ra4, rückseitig nachgesandtem und mehrfach zensiertem Brief ab “WUPPERTAL-ELBERFELD 3 15.4.41. 12-13”, einige Öffnungsmängel, sonst in guter Erhaltung
1945, Postzettel “Ungenügende Adresse - insuffisance d'adresse” 15 Pfg. mit Wertangabe in roter statt blauer Tinte, auf Briefstück mit übergehendem Notstempeltype “b” und Datums L1 “14.Sep.1945”, tadellos; eine seltene Variante. Sign. Busch sowie Fotoattest Kunz BPP (2025)
1945, Gebührenzettel 6 Pfg. (Uhrzeit) gezähnt mit roter Wertziffer, postfrisch und tadellos, selten, sign. Busch sowie Fotoattest Kunz BPP (2025)
1945, 3-60 Pfg. geschnitten, kpl., postfrisch und tadellos, sign. Busch
1945, Wertziffern handschriftlich, 10 Pfg. und beide 30 Pfg., die rosafarbene leicht Anhaftungen, sonst einwandfrei postfrisch, private Signatur
1945, Aufdruckausgabe 6 auf 3 Pfg. und 12 in rot auf 1 Pfg., postfrisch. Tadellos. Signiert Zierer BPP mit Attest (1982)
1945, Hitler 3 Pfg., Unterrandstück mit Probeaufdruck “12 waagerechte Strich und 1945”, postfrisch, rückseitig komplett mit Druckerschwärze, tadellos, selten, Befund Kunz BPP (2007)
1946, Staatswappen 4-12 Pfg., dabei 6 Pfg. in beiden Farben, postfrisch und tadellos, sign. Busch
Ziffer 5 Pfg., 12 Werte mit Stempel “COSWIG 25.6.46” vorder- und rückseitig auf Paketkarte nach Dessau. Ein Wert oben mit Randklebung, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur
Ziffer 6 Pfg., 20 Werte mit Stempel “KREIENSEN 24.6.46” als Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Paketkarte mit Poststellen II-Stempel “Eilensen über Kreiensen” als Paketzettel in ein Interniertenlager in Klausheide mit Nachsendung. Die Paketkarte mit senkrechter Faltung und Einriss oben, dieser geht durch die senkrechte Zähnung einer Einheit auf der Rückseite und zwei Marken mit kleinen Eckzahnfehlern, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur
Ziffer 15 Pfg. grün, 22 Werte mit Stempel “KARBY 22.12.47” vorder- und rückseitig auf Paketkarte nach Itzehohe. Die Marken zum Teil Zahnfehler durch Randklebung und Paketkarte oben mit Einriss, ansonsten in guter Erhaltung
Ziffer 24 Pfg. schwärzlichrötlichorange im senkrechten 4er-Streifen und Einzelwert je mit Stempel “NORDDEICH 25.9.46” vorder- und rückseitig auf Paketkarte nach Hamburg in guter Erhaltung, sign. Bernhöft/ARGE
Ziffer 25 Pfg. gelb, 24 Werte mit Stempel “CRIVITZ 23.9.47” vorder- und rückseitig auf Paketkarte nach Rostock mit Ankunftsstempel. Die Marken zum Teil mit kleinen Fehlern durch Randklebung, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur
Ziffer 30 Pfg. im senkrechten Vierer- und Dreierstreifen, Paar und zwei Einzelmarken je mit Stempel “Heiligkreuzsteinach 29.5.48” vorder- und rückseitig auf Dringend-Wert-Paketkarte nach Sargenzell bei Hünfeld mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur mit 11 Werten
Ziffer 50 Pfg. im senkrechten 8er-Block, Viererblock mit Eckzahnfehler und drei Einzelmarken je mit Stempel “AMBERG 8.7.47” als Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Paketkarte nach Bielefeld mit Ankunftsstempel. Vier Werte mit leichter Randklebung, in guter Gesamterhaltung
1946, Ziffer 75 Pfg. mit Stempel “RÜDESHEIM 27.11.46” auf Brief mit Zensurstempel an den PAN American World Airways System in Damaskus mit Ankunftsstempel von Aleppo vom 22.12.46. Vorderseitig mit Nachsendevermerk “LGA” (La Guardia Airport" und “Pax-Service” sowie rückseitig mit Stempel “PASSENGER SERVICE ALTANTIC DIVISION RECIVED JAN.3.1947”. Ein ganz ungewöhnlicher Nachsende-Brief mit seltener Destination Syrien
