388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
1859, 2 Sch. rötlichbraun, der Fehldruck mit Inschrift “ZWEI EIN HALB”, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten mit zweimal abgeschlagenem Fünfstrichstempel, in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar dieser seltenen Marke, sign. Grobe, W. Rasche und TT (Thier) sowie Fotoattest Brettl BPP (1995)
2½ Sch. mittelmagenta, farbfrisch und allseits breitrandig, sauber entwertet durch Strichstempel. Tadellos. Fotobefund Mehlmann BPP (2017)
4 Sch. grün, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Srichstempel und übergehendem DKr. “LUEBECK 20/6” auf kleinem Briefkuvert nach Rehburg in Hannover. Ein schöner Brief. Fotoattest Brettl BPP (2006)
Neudrucke 1872: ½-4 Sch. kpl. in 4er-Blocks, voll- bis breitrandig, 1 Sch. etwas oxidiert, sonst und sehr schön farbfrisch, ungebraucht, Marken meist postfrisch
2 Sch. karmin im senkrechten 3er-Streifen, farbfrisch und gut durchstochen mit sauber aufgesetztem Doppelkreisstempel "LUEBECK 23/12" (1867) auf Briefhülle nach Cette, Frankreich mit Transit- und Ankunftsstempeln. Leichte Altersspuren, sonst einwandfreie und ursprüngliche Erhaltung, lediglich der Name in der Adresse abgeändert. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Auslandsbrief. Größte registrierte Einheit dieser Marke auf Brief; PROFI hat nur einen weiteren registriert. Fotoattest Brettl BPP (2002)
1864/67, 2 Sch. grau, farbfrisch und gut durchstochen, sauber entwertet durch L1 "ROSTOCK". Einwandfrei. Fotoattest Berger BPP (1995)
1864 Wappenausgabe ¼ Silbergroschen rotorange, farbfrisch, sauber entwertet durch EKr. von Friedland, unauffällig ausgebessert, signiert Friedl und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
1864, 3 Sgr. ocker, leicht entwertet mit EKr. von Altstrelitz. Einwandfrei. Fotoattest Berger BPP (1997)
1855, ⅓ Sgr. auf grün, farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Tadellos. Fotoattest Stegmüller BPP (2026)
1859/61, ⅓ Gr, auf grünlicholiv, farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummierung, diese zum Teil in das Papier eingedrungen, in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Stegmüller BPP (2013)
⅓ Gr, auf grün, farbfrisch und voll- bis meist breitrandig, sehr schön entwertet durch klaren Ra2 “ZETEL 30/7”. Tadellos. FotoattestBrettl BPP (1998)
1859, 2 Sgr. auf mattrötlichkarmin, farbfrisch und allseits sehr breitrandig, sauber entwertet durch blauen DKr. "OLDENBURG 26/3". Oben links Eckbugspuren und rückseitig leichte Papierauffaserungen, sonst tadellos. Fotoattest Stegmüller BPP (2026)
1861,⅓ Gr. moosgrün, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten, ungebraucht mit Originalgummierung und in tadelloser Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Farbe, sign. Bloch, Köhler und HK (Krause) sowie Fotoattest Stegmüller BPP (2006)
1861, ⅓ Sgr. moosgrün, farbfrisch und allseits breitrandig, leicht entwertet durch Ra. von Löningen. Tadellos. Fotoattest Stegmüller BPP (2026)
1721, kompletter Faltbrief mit Datierung “Danzig 19.4.1721” mit Leitvermerk “franco Amsterdam” via London mit rückseitigem Bishopstempel “MA1” vom Foreign Post Office mit Taxvermerk “INALL 1N4” (1 Shilling 4 Pence) nach Dysart (Edinburgh). Für das Seeporto nach London betrug das Porto 10 Pence, für die Strecke London nach Edinburgh 6 Pence. Der Umschlag mit Altersspuren, sonst in guter Erhaltung
1795, kpl. Faltbrief von Bonn, mit L2 “ARM.SAMBRE ET MEUSE” nach Frankreich
1811, kompletter Faltbrief mit Datierung vom 17.12. und schwarzem L2 “PRUSSE P. HAMBOURG” sowie handschriftlichem Leitvermerk “fr. Emmerich” und Tax-Vermerk “19” (Décimes) für den preußischen Portoanteil 12 Décimes und dem französischer Anteil ab Paris 7 Décimes nach Bordeaux, in guter Erhaltung
1854, unbezahltes Briefkuvert mit Ra2 "LABES 16.6." und rotem Transitstempel "U.P.A.3eR." via Frankreich nach Malta. Recht seltene Destination.
1856, barbezahlter markenloser Brief nach Tampico/Mexiko, mit Aufgabe-L2 “HERFORD”, vorderseitig rotem K1 "PAID", rotem “P.” und schwarzer “1”. Mit vorderseitiger Taxierung “28” und “15”
½ Sgr. orange im waagerechten 10er-Streifen, die 4 rechten Werte mit Druckausfall in der unteren Randlinie, farbfrisch, der linke Wert links angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig, entwertet durch waagerechte Federzüge. Der 6. Wert von links unauffällige senkrechte Bugspur, sonst einwandfrei. Fotoattest Flemming BPP (2008)
½ Sgr. orange im senkrechten 25er-Block, farbfrisch, 2 Werte unten angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig, entwertet durch waagerechte Federzüge. Eine attraktive und seltene Blockeinheit; Profi hat nur eine größere gebrauchte registriert. Fotoattest Georg Bühler (1982)
½ Sgr. orange im waagerechten 6er-Streifen, farbfrisch, 2 Werte unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "191" und sauber nebengesetztem Ra2 "BROMBERG 10 8" (1854) auf Behändigungsschein nach Polnisch Krone. Eine sehr seltene und attraktive Streifen-Frankatur in sonst einwandfreie Erhaltung. Fotoattest Brettl BPP (2001)
Provenienz: 224. Heinrich Köhler-Auktion (1978)
1850, ½ Sgr. rotorange, waagerechter Dreierstreifen und 2 waagerechte Paare, alle voll- bis überrandig, mit Ra2 "STOLBERG 7 9" (1859) auf Briefkuvert nach Frankreich. Die Marken etwas oxidiert, das Kuvert außerhalb der Frankatur Quetschfalte und links kleiner Einriss. Eine attraktive und seltene Auslandsfrankatur.
½ Sgr. rotorange in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Ausgabe ohne Wasserzeichen ½ Sgr. rotorange, zusammen mit Gittergrund 1 Sgr. rosa im waagerechten Paar, alle farbfrisch und soweit sichtbar voll- bis breitrandig, mit DKr. "HAMBURG BAHNHOF 14 4" auf Briefhülle nach Frauenmühle bei Sorau. Die Frankatur war gelöst und Büge unauffällig geglättet. Eine attraktive und außerordentlich seltene Frankaturkombination. Signiert Kastanien BPP
1 Sgr. auf rosa im waagerechten 6er-Streifen, voll- bis breitrandig, zusammen mit waagerechtem Paar, dieses nur links leicht berührt, mit Nr. 258 und nebengesetztem DKr. "COELN 21 2"(1853) auf Reco-Briefhülle nach Frankfurt/Main. Durch den Streifen verläuft eine ganz schwache waagerechte Bugspur, sonst gute und frische Erhaltung. Eine attraktive und selten hoher Mehrfachfrankatur mit der zweitgrößten registrierten Streifeneinheit auf Brief.
Provenienz: 'Augusta' (Potsdamer 2012) 'Niederrhein (357. Heinrich Köhler-Auktion, 2014)
2 Sgr. auf blau im waagerechten 4er-Streifen, farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Die äußeren Werte unauffällige senkrechte Büge, sonst gute Erhaltung.
2 Sgr. auf blau im 8er-Block aus der rechten oberen Bogenecke, links noch voll-, sonst breitrandig, oben mit komplettem Büttenrand mit Reihenzählern "7" bis "10" und kleinem Teil der Wasserzeicheninschrift, entwertet durch Federstriche. Größte registrierte gebrauchte Einheit dieser Marke. Signiert Drahn.
Provenienz: 'Augusta' (Potsdamer 2012)
1850, 2 Sgr. auf blau, zwei senkrecht schräg geschnittene Hälften, leicht überlappend fast genau zu einem Markenbild zusammengeklebt, dabei die eine Hälfte links etwas angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig, mit genau zentrisch und ideal übergehend, sauber aufgesetzter Nr. "953" sowie nebengesetztem Ra2 "MINDEN 12 12" (1850) als portorichtige Frankatur auf komplettem und ganz ursprünglichem Faltbrief nach Dortmund. Der linke Markenteil zeigt minimale weitere Stempelspuren, sodass auch ein Postbetrug nicht auszuschließen ist. Eine hochinteressante, völlig unbehandelte und wohl einmalige „Mehrfachfrankatur“ von zwei ‘Halbierungen’, die bei Preußen in jeder Form zu den großen Raritäten zählen. Liebhaberstück.
Provenienz: 35. Kruschel „Preußen“-Spezialauktion (1992)
2 Sgr. auf blau im waagerechten 3er-Streifen (rechte Marke kurz berührt) und Einzelstück, mit Nr. "183" als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. rosa, mit nebengesetztem Ra2 "BRESLAU 1 8" als Wertbrief nach Berlin. Der 3er-Streifen mit auffälliger Klischeeverschiebung, so daß sich zwischen der 1. und 2. Marke ein enger und zwischen der 2. und 3. ein weiter Abstand befindet (ähnlich den Feldern 112, 113 und 114 der 6 Pfg.-Marke). Ein wohl einmaliger Brief.
Provenienz: Kurt Metzer (26. Kruschel-Auktion, 1987) ERIVAN (2021)
3 Sgr. auf gelb, unten links an die Randlinie geschnitten, sonst voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetzter Nr. "1" und sauber nebengesetztem DKr. "AACHEN 2 8" (1853) auf komplettem Faltbrief über Österreich nach Genua, Königreich Sardinien. Die Frankatur bezahlte das Postvereinsporto, das sardische Porto vorderseitig taxiert und vom Empfänger eingezogen. Ein interessanter und seltener Auslandsbrief.
3 Sgr. auf gelb, breitrandig, mit Nr. "1439" und sauber nebengesetztem Ra3 "STETTIN BAHNHOF 18/7" (1857) auf komplettem Faltbrief über den Kirchenstaat, mit rückseitigem Transitstempel, nach Neapel, Königreich beider Sizilien. Die Frankatur bezahlte das Postvereinsporto, das verbleibende italienische Porto vorderseitig mit "38" Grana taxiert und vom Empfänger eingezogen. Gering unfrisch. Ein interessanter und seltener Auslandsbrief.
3 Sgr. auf gelb, links oben winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetzter Nr. "183" und sauber nebengesetztem Ra3 "BRESLAU NIEDERSCHL. BAHNH. 28 4" auf kleinem Briefkuvert mit dekorativ geprägter Zierborde, nach Berlin, mit Bahnpost- und Ausgabestempel. Rückseitig diverse Papierfalz-beziehungsweise Etiketten-Reste, sonst schöne Erhaltung.
3 Sgr. auf gelb, waagerechter 6er-Streifen, 4er-Streifen mit breitem linken Bogenrand mit Reihenzähler "11", Paar und Einzelwert, zusammen mit 1 Sgr. auf rosa, alle farbfrisch, teils berührt, teils überrandig, mit sauberer Nr "181" und nebengesetztem Ra3 "BRESLAU FREIB.EISENB. 31 7"(1857) auf Wertpaket-Begleitbrief nach Berlin mit rückseitigem Paketzettel. 2 Einzelwerte teils über bzw. um die Briefkante geklebt und hier leicht bügig, ein Wert kleiner Randspalt, sonst gute und frische Erhaltung. Eine spektakuläre Massenfrankatur mit seltener Streifeneinheit. Attest Flemming BPP (1997)
1864, AMTLICHER NEUDRUCK DER PREUSSISCHEN POSTVERWALTUNG : 3 Sgr. auf gelbem Papier ohne Wasserzeichen, voll- bis breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "HAMBURG BAHNHOF 23 6 67" auf Faltbrief mit komplettem Inhalt (2 äußere Seitenteile fehlen) und Absenderstempel der Firma Rimpau & Co. nach Berlin, mit Ausgabestempel vom nächsten Tag. Die Marke wurde zur Kontrolle gelöst und ist mit Falz befestigt. Die mit Verfügung vom 6.1.1864 in Auftrag gegebenen Neudrucke waren frankaturgültig und konnten von jedermann zum Nennwert erworben werden. Gestempelte Exemplare Neudrucke sind außerordentlich selten; dies ist das einzig registrierte Ganzstück der 3 Sgr. Ein Spitzenstück der Preußen-Philatelie. Fotoattest Brettl BPP (1998)
Provenienz: Heinrich Köhler Raritäten-Auktion (1998)
4 Pfg. grün im senkrechten 6er-Block, die mittlere Marke rechts leicht angeschnitten und die darunter liegende Marke oben leicht berührt, sonst (noch) voll- bis überrandig, mit Teilen von 4 Nachbarmarken, mit Nr. "184" auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra3 "BRESLAU OBERSCHL. BAHNH. 15 8" (1857) nach Krappitz, mit Ausgabestempel. Die Hülle ist in den Faltungen gestützt, sonst gute und frische Erhaltung. Eine äußerst seltene große Blockeinheit auf Brief; PROFI hat nur 2 weitere registriert. Sign. Pfenninger und Befund Maria Brettl (1983)
Provenienz: John Gunn (Erhardt 1992)
1 Sgr. rosa im waagerechten Vierer-Streifen, links noch voll-, sonst voll- bis breitrandig, rechts mit Teil der Nachbarmarke, mit Nr. "1228" und sauber nebengesetztem Ra2 "REMSCHEID 30 7" auf Briefhülle nach Elmshorn im dänischen Herzogtum Holstein. 1 Sgr. Weiterfranko vorderseitig vermerkt. Eine attraktive und seltene Streifen-Frankatur.
Provenienz: 110. Heinrich Köhler-Auktion (1942)
