388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
1850,1 Sch. dunkelblau im senkrechten Paar, schöne tiefe Farbe und breit-bis überrandig, unten mit kleinem Teil der Nachbarmarke, mit sauber aufgesetztem Roststempel 19 und nebengesetztem TKr. KIELER BAHNHOF Z II 1 3 (1851) auf komplettem Faltbrief nach Suderau bei Steinburg. Im Briefpapier leichte Faltspur, die Frankatur in tadelloser und ursprüngliche Erhaltung. Ein außerordentlich seltener und attraktiver Brief; PROFI hat nur ein weiteres Paar dieser Farbe auf Brief registriert. Signiert Rohr und Richter, Fotoattest Moeller BPP (2022)
Provenienz: 132. Heinrich Köhler-Auktion (1952) John Boker jr. (1985) ERIVAN
2 Sch. dunkelrosarot, schöne tiefe frische Farbe und allseits gleichmäßig breitrandig, mit glasklar aufgesetztem Roststempel "35" und sauber nebengesetztem Kreisstempel "SEGEBERG 4/2" (1851) auf Briefhülle nach Hamburg. In der Briefhülle ganz kleine Mängel durch Tintenfraß, sonst tadellos. Einer der schönsten Briefe der 1. Ausgabe. Signiert Thier und Fotoattest Moeller BPP (2022).
Provenienz: Alfred Caspary (1958) John Boker jr. (1988) ERIVAN
Weit gewellter Grund 1¼ Schilling, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "170" und nebengesetztem blauem Bahnpoststempel "HLST. EB.PSp.B. 26/10 1.ZUG" (1864) auf komplettem Faltbrief nach Brunsbüttel, mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag. Sehr schöne, einwandfreie und frische Erhaltung. Einer der schönsten der wenigen bekannten Briefe mit dieser Marke. Signiert Carl H. Lange, Fotoattest Möller BPP (2007)
Provenienz: Jakob Engel (Hoiland 2007)
1865/67, 1⅓ Sch. lebhaftrotkarmin, waagerechter Vierer-Streifen und 3 Einzelmarken in Mischfrankatur mit Preußen 10 Silbergroschen rosarot, alle farbfrisch und mit meist gutem Durchstich, die 10 Silbergroschen teils übliche Scherentrennung, mit mehrfach sauber auf- und nebengesetztem EKr. "ULDERUP 5 12 67" auf Briefkuvert der 2. französischen Gewichtsstufe über Frankreich nach Shanghai, China, mit vorderseitigem roten Transitstempel sowie Ankunftsstempel des französischen Postamtes vom 28.1.1868. Ganz kleine Verwendungs- bzw. Altersspuren, insgesamt außerordentlich frische und schöne Erhaltung. Einer der spektakulärsten Auslandsbriefe der Herzogtümer und altbekanntes Unikat. Signiert Friedl, Wien, Fotoattest Moeller BPP (2022)
Provenienz: Sammlung Rothschild (Harmer 1939) John Boker jr. (1992) ERIVAN
1865, HERZOGTHUM HOLSTEIN 4 Sch. braunocker, farbfrisch und gut durchstochen, mit klar auf- und nebengesetztem preußischen EKr. "KIEL BAHNHOF 4 8 67" auf Briefkuvert nach Berlin. Schöne und einwandfreie Erhaltung. Private Signatur, Fotoattest Moeller BPP (2022)
"CHRISTIANSFELD … 1853", Einkreisstempel mit Bogen, etwas schwach abgeschlagen, vorder- und rückseitig auf Briefkuvert mit originalem Inhalt nach Indiana, USA, bezahlt mit "96" Skilling (Rötel rückseitig), vorderseitiger Vermerk "franco New York", Durchgangsstempel von London und Anlandestempel von New York.
"CHRISTIANSFELD 15/12 1856", dänischer EKr. rückseitig auf unbezahlter Briefhülle mit komplettem Inhalt, mit Leitvermerk "via Ostende pr. Dampfschiff über England" nach Indiana, USA, mit vorderseitigen Schmetterlingsstempel "HAMBURG 17 DEC 1856" und Durchgangstempel von Aachen, rückseitig Ra. "nach Postzeit" und Anlandestempel von Boston.
"Friedrichstadt 10/5", L1 mit handschriftlichem Datum, leicht aber klar abgeschlagen auf Dienst-Briefhülle mit datiertem Inhalt 1856 nach Heide
1849, Paketbegleit-Briefhülle mit blauem Hufeisenstempel “FRANKFURT 10 NOV.1849” nach Vaduz im Fürstentum Liechtenstein. Sehr seltene Destination.
⅓ Sgr. auf hellbraunocker im waagerechten 4er-Streifen, an 2 Stellen winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig, links mit ca. 13 mm Bogenrand, ungebraucht mit Originalgummi. Eine seltene Einheit in frischer Erhaltung.
½ Sgr. auf auf meergrün, schöne tiefe Farbe, links oben gering berührt, sonst voll- bis meist überrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Eine in dieser Erhaltung seltene Marke. Fotobefund Sem BPP (2001)
1853, 1 Sgr. a. dunkelblau, farbfrisch und allseits gleichmäßig breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Eine mit Gummi außerordentlich seltene Marke, insbesonders in dieser schönen und tadellosen Erhaltung. Fotoattest Sem BPP (2001)
1 Kr. auf olivgrau im 4er-Block, unten links winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummi. Zwischen den Marken waagerecht vorgefaltet und ein Wert gering hell. Eine seltene Einheit. Fotobefund Sem BPP (2001)
1 Kr. auf olivgrau und 2 Einzelwerte 3 Kr. auf dunkelblau, guter Taxis-Schnitt, mit zweimal sauber aufgesetztem L1 "Offenbach" und nebengesetztem DKr. "OFFENBACH 19/2 1852" auf Briefhülle nach Kassel. Ein attraktiver und früher Brief mit recht seltener Entwertung.
1853, 3 Kr. a. dunkelblau, farbfrisch und noch voll- bis überrandig, ungebraucht mit Originalgummi und größeren Papier Anhaftungen. Einwandfrei. In dieser Erhaltung sehr selten. Fotoattest Sem BPP (2001)
1852, 6 Kr. auf rosa, farbfrisch, rechts unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, ungebraucht mit frischem Originalgummi. Oben rechts unmerklicher kleiner Eckbug, sonst tadellos. Eine in dieser Erhaltung seltene Marke. Fotoattest Sem BPP (2001)
6 Kr. auf lebhaftgraurot und Farbänderung 3 Kr. auf hellgrautürkis, mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "115" und nebengesetztem L2 "JENA 14 APR 1861" auf Briefkuvert an den Schriftsteller und Direktor des St. Petersburger Hoftheaters, Alexander Tollert. Ein attraktiver und interessanter Brief nach Russland.
1 Kr. auf olivgrau im 4er-Block, unten links winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummi. Zwischen den Marken waagerecht vorgefaltet und ein Wert gering hell. Eine seltene Einheit. Signiert Pfenninger
1853, 1 Sgr. a. graublau, waagerechter 3er-Streifen, oben etwas angeschnitten, sonst voll- bis überrandig, links mit ca. 6 mm Bogenrand, unten mit Teilen aller Nachbarmarken, ungebraucht mit Originalgummi. Minimale Gummiwellung, sonst einwandfrei. Größte ungebrauchte Einheit dieser Marke mit Originalgummi; Profi hat nur einen weiteren 3 er Streifen registriert. Signiert Haferkamp BPP und Fotoattest Sem BPP (2001)
Provenienz: 57. Heinrich Köhler-Auktion (1928)
3 Sgr. braunrot im Viererblock, farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit frischem Originalgummi, 2 Werte postfrisch. Ein ungebrauchte Wert leichter Schrägbug, sonst einwandfrei. Eine seltene Einheit. Fotoattest Sem BPP,
9 Kr. gelb im waagerechten Paar, Type II, farbfrisch, unten links gering berührt, sonst voll- bis überrandig, rechts mit kleinem Teil der Nebenmarke und unten mit ca. 11 mm Bogenrand, ungebraucht mit praktisch vollständigem, frischem Originalgummi (im oberen Bereich etwas getönt). Eine der größten Ungebraucht-Seltenheiten von Thurn und Taxis; größte bekannte ungebrauchte Einheit beider Typen dieser Marke, von der PROFI nur ein weiteres Stück (ex Boker) registriert hat.
Provenienz: 288. Heinrich Köhler-Auktion (1996)
15 Kr. purpur (nur rechts leicht berührt) in Mischfrankatur mit 1866, 1 Kr. grün, mit Nr. "220" auf Umschlag 2 Kr. gelb, von "FRANKFURT 5/3" nach London. Eine schöne und seltene 3 Farben-Frankatur. Fotoattest Sem BPP (2014)
1 Sgr. karminrot im waagerechten 8er-Block, farbfrisch, leicht berührt bis breitrandig, rechts mit ca. 10 mm Bogenrand, ungebraucht mit Originalgummi. Etwas bügig, sonst einwandfrei. Eine seltene Einheit.
1862, 3 Sgr. gelbbraun im waagerechten 6er-Block, voll- bis breitrandig und farbfrisch, postfrisch, tadellos.
1862, 3 Sgr. ockerbraun im waagerechten 6er-Block, voll- bis überrandig, rechts mit ca. 10 mm Bogenrand, , postfrisch mit kleiner gummimatter Stelle im Randbereich, tadellos.
1865, 2 Sgr. blau im waagerechten Paar, mit ½ Sgr. orange, farbfrisch und gut durchstochen, mit Nr. “300” auf Faltbrief von “HAMBURG TH.&T. 16/4” (1866) nach Paris, Frankreich.
Ganzsachen-Ausschnitt 3 Kr. rosa, vollrandig viereckig geschnitten, mit Nr. “288” auf kleinem Briefkuvert von Rudolstadt nach Arnstadt. Kurzbefund Sem BPP
1865, Umschlag 3 Kr. rosa im Damenformat mit leicht aufgesetzter Nr. "258" und sauber nebengesetztem Fingerhutstempel "MEININGEN 12 42" (1867) nach Gotha, selten
"53", der Versuchsstempel von Frankfurt am Main, sauber und gut lesbar abgeschlagen auf 9 Kr. auf gelb, farbfrisch und voll- bis breitrandig, auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem DKr. "FRANKFURT 25 NOV. 1852", nach Berlin. Zweifellos einer der schönsten der wenigen registrierten Briefe mit dem Versuchsstempel und der einzige bei PROFI registrierte mit der 9 Kreuzer. Fotoattest Sem BPP (2001)
"Bürgel" handschriftlicher Aufgabevermerk auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. mit Federkreuzentwertung, nach Gera, mit Ankunftsstempel.
1851, 3 Kr. auf bräunlichgelb, Type III, farbfrisch und allseits voll- bis sehr breitrandig mit blauem Steigbügelstempel “HELLWANGEN 11.JUL.185..” auf Briefstück, in tadelloser Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Farbe, Fotoattest Irktenkauf BPP (2007)
1851, 3 Kr. auf hellschwefelgelb, Type V, allseits voll- bis breitrandig mit schwarzem DKr. “STUTTGART 6.OCT.1857” auf Briefstück, in tadelloser Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Farbe, doppelt sign. Thoma BPP und Fotoattest Irtenkauf BPP (2002)
18 Kr. auf bläulichviolett, Type I, sehr farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig mit praktisch kpl. Steigbügelstempel “BIBERACH 21.NOV.1853” in Schwarz auf Briefstück, in tadelloser Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar der 18 Kreuzer-Marke, sign. P. Krüger Berlin, Bühler mit Fotoexpertise (1995) und Fotoattest Heinrich BPP (2016)
18 Kr. blau, farbfrisch und für diese schwierige Ausgabe sehr gut gezähnt, ungebraucht mit Originalgummi. Einwandfrei. Ein schönes farbfrisches Exemplar dieser ungebraucht sehr seltenen Marke. Fotoattest Heinrich BPP (2025)
1862, 9 Kr. lilarot gezähnt. K10, farbfrisch und mit sehr schöner Wappenprägung, allseits sehr gut gezähnt mit klarem DKr. “STUTTGART 6.DEC.1862”, in tadelloser Erhaltung. In dieser schönen Erhaltung kommt die Marke nur sehr selten vor, sign. Ressel und Fotoattest Heinrich BPP (2016)
9 Kr. lilarot, farbfrisch und gut gezähnt, mit DKr. "STUTTGART 15 DEZB. 1862", auf komplettem Faltbrief (Anzeigenrechnung des Schwäbischen Merkurs) nach Wehr in Baden. Eine attraktive Einzelfrankatur in sehr schöne Erhaltung. Fotoattest Thoma BPP (1994)
