388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, entwertet durch sauber auf- sowie nebengesetztem EKr. “METZ 27 9 71”, und zusätzlich mit Napoléon 1 C. olivgrün, 4 C. grau sowie Cérès 20 C. blau, entwertet durch Pariser Sternstempel auf Faltbrief nach Besancon mit rückseitigem Ankunftsstempel, die 4 C. mit kleinem Riss, die Okkupationsmarke wenige Zahnverkürzungen, sonst in schöner Erhaltung. Eine sehr seltene Doppelfrankatur
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, entwertet durch sauber auf- sowie nebengesetztem EKr. “METZ 3 10 71”, und zusätzlich mit Napoléon 1 C. olivgrün, 4 C. grau sowie Cérès 20 C. blau, entwertet durch GC “2598” (Nancy) auf Faltbrief nach Pont à Mousson mit rückseitigem Ankunftsstempel, die 20 C. Cérès mit Faltung, sonst in schöner Erhaltung. Eine seltene Doppelfrankatur, signiert Scheller
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, in Doppelfrankatur mit Napoleon 20 C. blau, alle Marken entwertet durch französischen GC “898” mit nebengesetztem DKr. “CHARLEVILLE 5 MARS 71” auf Faltbrief nach Le Havre mit rückseitigem Ankunftsstempel, die französische Marke und der Beleg mit leichter senkrechter Faltung, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene und attraktive Frankatur- und Stempel-Kombination
20 C. grauultramarine in senkrechten Paar, farbfrisch, klar mit auf- und nebengesetztem EKr. “METZ 17 10 71” in Doppelfrankatur mit Napoleon 40 C. orange, letztere mit GC Punkstempel auf vollständigem Faltbrief nach Mirecourt mit Ankunftstempel, der Beleg ganz minimal fleckig, zwei Marke wenige verkürzte Zähne, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene und attraktive Frankaturkombination, signiert Calves
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, zwei Stücke in Doppelfrankatur mit Napoleon 40 C. orange (minimal oxidiert) entwertet durch EKr. “METZ 16 () 71” bzw. Punktstempel auf vollständigem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Verdun und innen datiert “Metz le 16 mai 1871”, einige Zahnspitzen leicht getönt, sonst in sehr schöner Erhaltung, ein seltener Beleg, signiert Calves
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, zwei Stücke in Doppelfrankatur mit Napoleon 40 C. orange entwertet durch EKr. “METZ 27 6 71” bzw. DKr. “STRASBOURG” auf vollständigem Faltbrief nach Verdun mit Taxziffer 2 (Décimes) und rückseitigem Ankunftsstempel, einige Zahnspitzen minimal verkürzt oder getönt, sonst in guter Erhaltung, ein seltener Beleg, signiert Heckler and Calves
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, in Doppelfrankatur mit Cérès 20 C. blau, die Marken entwertet durch Pariser Sternstempel “24” (Rue de Clery) mit nebengesetztem DKr. “PARIS 16 AOUT 74” auf portogerechter Faltbrief nach Mülhausen mit rückseitigem Ankunftsstempel, sehr gute Erhaltung. Eine außerordentliche seltene Frankatur- und Stempel-Kombination, signiert Scheller
20 C. grauultramarin, Spitzen nach oben, entwertet durch EKr. “MULHAUSEN im ELSASS 24 6 71” in Mischfrankatur mit Frankreich Bordeaux 20 C. blau mit PC 420 (BELFORT) auf portogerechtem Faltbrief nach Beaucaire mit rückseitigem Ankunftsstempel, die Marke einige kurze Zähne, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Kombination mit der Bordeaux-Ausgabe, signiert sowie Fotoattest Calves (1988)
1870, 20 C. grauultramarin, Spitzen nach oben, sauber mit seltener blauer Entwertung durch Taxstempel “20” (einfache Gewichtsstufe) in Mischfrankatur mit Cérès 20 C. blau entwertet durch GC “3117” und nebengesetztem EKr. “RETHEL 19 OCT. 71” auf Faltbrief (kleiner moderner privater Handstempel auf der Rückseite) nach Metz mit rückseitigem Ankunftstempel, sehr gute Erhaltung und Fotoattest Behr (1997), zusammen mit einer kleinen Auswahl lose Marken
25 C. ockerbraun, Spitzen nach oben im großen Format, mit EKr. “THANN 7 8 71” auf Faltbrief nach Zürich mit rückseitigem Ankunftsstempel, unten übliche Zahnung, gute Erhaltung
1870, 2 C. rotbraun im waagerechten Paar (weniger Zahnfehler), Spitzen nach unten, farbfrisch, klar mit EKr. “METZ 12 8 71” auf Drucksachenhülle mit rückseitigem Ankunftsstempel, Brieffaltungen außerhalb der Frankatur und Beleg min. unfrisch, sonst in guter Gesamterhaltung. Es sind nur wenige Drucksachen bekannt, in dieser Art eine außergewöhnlich seltene Frankatur, signiert Calves
5 C. grün, Spitzen nach unten, sowie 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, sauber entwertet durch EKr. “RODEMARCHEN 2 10 71” auf Briefkuvert nach Heidelberg, Baden, mit rückseitigem Transit- und Ankunftsstempel. Einige Zahnspitzen minimal getönt, die 10 C. Marke mit unbedeutendem, leichtem, senkrechtem Bug, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Frankatur
10 C. ockerbraun im waagerechten Paar, Spitzen nach unten, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit auf- und nebengesetztem provisorischem DKr. “ROUEN 1871” auf Briefhülle nach Mortagne und innen datiert “Rouen 9 janvier 1871”, rot “PRUSSE LILLE 14 FEVR. 71” und rückseitigem Ankunftsstempel, nach taxiert mit “30”. Außer einer posthum vergebenen Losnummer in Schwarz abgeschlagen, in sehr schöner Erhaltung, signiert Scheller
“20” Taxstempel (Spalink-Nr. DTax 6), kompletter Faltbrief von “RETHEL 13 SEPT. 71”, frankiert mit Napoléon lauré 1 C. olivgrün, 2 C. rotbraun (senkrechter Paar) und Cérès 20 C. blau mit GC “3117” sowie Okkupationsmarke 20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, letztere mit seltener Entwertung durch Taxstempel “20” (einfache Gewichtsstufe), mit Ankunftstempel “METZ 14 SEPT.”. Wenige Zahnfehler und einige leicht bestossenen Zähne, der Beleg mit kleinem, geschlossenem Riss oben außerhalb der Frankatur, sonst in guter Erhaltung, signiert Scheller
“BOLCHEN” Provisorische Stempel, sauber auf- und nebengesetztem auf 5 C. (senkrechter Paar) auf portogerechter Briefkuvert nach Metz mit rückseitigem Ankunftstempel, eine Marke kurzer Zahn unten, der Beleg mit leichter senkrechter Faltung außerhalb der Frankatur, sonst in sehr schöner Erhaltung. Ein außerordentlich seltenes Stück, signiert sowie Fotoattest Scheller (2025)
“BUSENDORF”, 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. “BUSENDORF”, der nebengesetztem mit handschriftlichen Datum, auf Briefkuvert nach Metzerville, roter Stempel “Peste bovine Metzervisse” (Rinderpest) auf der Umschlagklappe, kleiner Riss auf der Rückseite, ein sehr attraktiver und seltener Beleg, signiert Roumet
“ECOUEN” blauer L1, klar auf- und nebengesetztem auf 20 C. grauultramarine auf Briefkuvert nach Vinille mit rückseitigem Transit- und Ankunftsstempeln, taxiert “20”, insgesamt leichte Patina und etwas Alterungsspuren, sehr seltener provisorischer Stempel, signiert Calves
“K. PR. FELD-OBER-POST AMT 24 2 *”, sauber auf- sowie nebengesetztem auf 5 C. grün und 10 C. ockerbraun auf Briefkuvert nach Dresden mit rückseitigem Ankunftstempel. Eine sehr seltene Kombination mit diesem Stempel, in Versailles verwendet, signiert Calves und Scheller
“POSTES EPINAL 1871”, provisorischer deutscher Aufgabestempel auf vollständigem Faltbrief nach Mirecourt, frankiert mit 10 C. ockerbraun (ein Zahn minimal verkürzt) mit DKr. “NANCY 16 FEVR.” und handschriftlicher Taxe “20”, gute Erhaltung
“SAINT-NICOLAS” blauer L1, zweimal sauber auf 5 C. grün und 10 C. ockerbraun auf Briefkuvert nach Preußen an einen französischen Kriegsgefangenen, mit rückseitigem Ankunftsstempel, die Marken in der Zähnung teils bestoßen, der Umschlag mit Beförderungsspuren und getönt, trotzt dieser Einschränkungen eine Seltenheit
1913/68 (ca.), unused and used collection with some covers, including Forerunners, Provisional issue Korce, Argyrokastron Epirus and other Albanian areas, strength before the 1940s, with many duplicates throughout, some sections specialized with multiples and printing varieties, noted among others a nice group of Essad, etc., except for the occasional fault in overall good condition, an interesting assembly in 3 albums
1983/95, Mi.-Nr. 334/35, 451/52, 465/66, 477/78, each as imperforate block of four, MNH, v.f.
1833/1915 (ca.), postfrische/ungebrauchte und gestempelte Sammlung mit 47 Briefen und Karten, Schwerpunkt Feldpost und spätere Ausgaben, dabei Wertbrief, Rohrpost, Eilboten, Bahnpost R-Brief, Zensur, Mehrfach- und Mischfrankaturen sowie weitere Besonderheiten u. a. mit Einheiten, Briefstücke, Fellner-Neudruck, bessere Stücke mit Mi.-Nr. 156 10 Kr. 4er-Block gestempelt, etc., ein empfohlenes Objekt
1850/1958 (ca.), reichhaltiger ungebrauchter und gestempelter Doubletten-Bestand, mit einigen Briefen, die erste Ausgabe mit vielen schönen Abstempelungen, dabei bessere Werte mit u.a. Mi.-Nr. 17b gestempelt (FB Rismondo BPP), Dollfuß 588 gestempelt, 555A mit Zufrankatur auf R-Brief mit Sonderstempel “WIPA 1933”, etc., Schwerpunkt vor 1930, in 5 Steckbüchern und 3 Boxes
1850/1914, kleine gestempelte Partie mit 16 Briefen und Karten, dabei bessere Stücke mit u.a. Mi.-Nr. 3X (gefaltet) mit “LEOBEN 4. JUNI (1850)” auf Faltbrief nach Vordernberg (erste Woche der Verwendung), Mi.-Nr. 1 mit blauem “HRASTINGO” auf Drucksache-Streifband nach Pesth, Schiffspost mit “METKOVIC-TRIEST 16 III 14 32” auf R-zettel auf Umschlag nach Triest, etc., die Erhaltung etwas leicht unterschiedlich
1850/1981, meist gestempelte und teils ungebrauchte/postfrische Sammlung, dabei einige bessere Werte und Ausgaben, ab Mi.-Nr. 1, dabei u.a. Wiener und Grazer Aufdrucke, Flugpost, Porto, etc., ferner auch abhängige Teile Levante, Post auf Kreta und Türkei, KuK Feldpost, Bosnien und Herzogowina, etc., meist gute Erhaltung
1850/2019 (ca.), umfangreiche postfrische/ungebrauchte und gestempelte Sammlung mit Briefen, inkl. Portomarken, mit Doubletten und Einheiten, bessere Werte mit u.a. Mi.-Nr. 551-554 und 555A ungebraucht, etc., Schwerpunkt nach 1930, sauber in 21 Alben/Steckbüchern
1850/2008, ungebraucht/postfrischer und gestempelter Bestand in Steckbüchern, eine gestempelte Teil-Sammlung in zwei Vordruckalben und ein Händlerbuch mit Verkaufskarten mit kpl. und besseren Ausgaben, in sechs Alben
1850/1916 (ca.), Stempelsammlung auf losen Marken nach Orten geordnet, dazu Lombardei Venetien, Feldpost und Levante ungebrauchter und gestempelter Bestand mit vielen Doubletten, sauber in 7 Steckbüchern
1850/2012, gestempelte Sammlung, dabei einige bessere, wie 1931 Rotary und Wipa Normalpapier, meist gute Erhaltung
1854/2001, anfangs meist gestempelte, später postfrische Sammlung ab Klassik inkl. KuK Feldpost, Zeitungs-, Dienst- und Portomarken, dabei einige bessere Werte, u.a. Mi.-Nr. 674-92 kpl. postfrisch sowie ab 1950-2001 in den Hauptnummern augenscheinlich komplett, ferner anderes, in drei Vordruckalben
1872/2007 (ca.), meist ungebrauchte/postfrische Sammlungspartie mit vielen besseren Sätzen und Ausgaben, dabei Blitz/Maske, WIPA Einzelmarke sowie auf R-Brief, Renner im Kleinbogensatz, Flugpost, bessere Sätze mit u.a. Mi.-Nr. 518-23, 608-12, 617-22, 674-96II meist sign. Kovar, auch Mi. VIII postfrisch sign. Matl VÖB, etc., in sieben Alben
1880/1970 (ca.), postfrischer/ungebrauchter und gestempelter Bestand in 64 Auswahlheften
1883/90 (ca.), große aufgezogene Sammlung “Stempeltypen auf den Ausgaben 1883/90” mit über 320 Briefen und Karten, viele lose Marken und Briefstücke mit meist klaren Abstempelungen, dabei u.a. Langstempeln mit “KORSZÓW” in blau auf Briefstück, Ovalstempel “K.K. POSTAMT WOLFSBERG” auf 5 Kr. auf Brief nach Graz, “DNESPEK” auf Briefstück, etc., schöne Auswahl an Fingerhutstempeln, einige R-Briefe. Ein interessantes Objekt, sauber sortiert auf selbst gestalteten Albenblättern, in 4 Alben
1899/2023, überkomplette postfrische und zusätzlich etwas gestempelte Sammlung in 12 Vordruckalben und losen Blättern, ab 1946 augenscheinlich komplett inkl. Teilen Portomarken, Lokalausgaben, Post auf Kreta, Levante, Bosnien und KuK Feldpost, dabei bessere Sätze und Ausgaben mit u.a. Flugpost, WIPA-Block mit losem Umschlag, Wiener- und Grazer Aufdrucke mit Mi.-Nr. 674-92 und 694-96 sign. Kovar, ungezähnte Werte, 1477F (FA Soecknick VÖV), sowie einem guten Teil Frankaturware mit Ganzsachen, Kleinbogen, Schwarzdrucken, Kryptomarken, ATM und FDCs, gute Erhaltung
