388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
Seiten
"169" auf 6 Kr. auf gelb, voll- bis breitrandig, mit sauber nebengesetztem L2 "WERBACH 18 SEP" (1857) auf recommandirter Briefhülle mit nebengesetztem roten Zackenkranz "Charge", nach Frankfurt/Main. Ein äußerst seltenes Stück; es ist kein weiterer Charge-Brief von Werbach registriert. Fotoattest Stegmüller BPP (2025)
"170" sauber auf 3 Kr. auf blau, oben links schräg angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig, mit nebengesetztem DKr. "BASEL BADISCH. BAHNHOF. 28 NOV." (1860) sowie Uhrradstempel 1 (Leopoldshöhe) auf kleiner Briefhülle nach Höllstein bei Freiburg. Ein attraktiver und seltener Brief; PROFI hat nur 3 weitere der geschnittenen Ausgabe mit diesem Stempel registriert. Fotoattest Stegmüller BPP (2025)
"172" sauber auf 3 Kr. auf grün in ausgabetypischem Schnitt, teils überrandig, mit sauber nebengesetztem DKr. "WEITERDINGEN 5 JUN" auf kleiner recommandirter Briefhülle (untere Seitenklappe fehlend), nach Wiechs, Amt Engen. Eine große Stempel-Seltenheit; Profi hat nur 6 weitere Briefe von Weiterdingen registriert. Fotoattest Stegmüller BPP (2025)
"176" BRONNBACH, zentrisch und klar auf 3 Kr. Auf grün, leicht berührt bis überrandig. Links unten kleine Eckbüge, sonst tadellos. Fotobefund Stegmüller BPP (2025)
"176" klar lesbar abgeschlagen auf 3 Kr. Auf grün, oben rechts leicht berührt, sonst voll- bis überrandig, mit sauber nebengesetztem DKr. "BRONNBACH 17. AUG" auf Briefhülle nach Hüngheim beim Merchingen. Einer der seltensten Nummernstempel Badens; Profi hat nur 9 Briefe der geschnittenen Ausgaben registriert, davon diesen als einzigen mit einer 3 Kreuzer auf grün. Fotoattest Stegmüller BPP (2025)
"STRASBURG-MÜHLACKER 15 JUN Z6", EKr. sauber auf- und nebengesetzt auf 1868, 7 Kr. blau, auf Briefvorderseite mit anhängender unterer Klappe, mit nebengesetztem "BADEN POSTABL: OOS" nach Rastatt. Als Entwerteter außerordentlich selten, auf dieser Wertstufe hat PROFI kein weiteres Stück registriert. Kurzbefund Stegmüller BPP
1849, 1 Kr. schwarz, Platte 1, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, oben mit durchgehender Trennungslinie, sauber mit zentrisch abgeschlagenem gMR “190” und nebengesetztem Halbkreisstempel “LUDWIGSHAFEN 21 / 8 VIII” sowie Kursiv-L1 “Rh. Baiern” auf großem Teil einer Drucksache (Preisliste) mit Adressschleife, nach Sundwig bei Iserlohn adressiert. Die Drucksache aufgegeben von einer Firma in Mannheim mit vorderseitigem Absenderstempel “J.E. DRESLER MANNHEIM”. Da das Großherzogtum Baden zu dieser Zeit noch nicht dem DÖPV angehörte, wurde die Sendung aus Gründen der Portoersparnis auf der anderen Rheinseite in Ludwigshafen aufgegeben. Ein wunderschönes und attraktives Stück, in dieser Form nach unseren Unterlagen Unikat! Fotoattest Stegmüller BPP (2025)
1851, 1. Auflage, 9 Kreuzer auf altrosa, sehr schön farbfrisch und allseits voll-bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Bis auf minimale alterungsbedingte Gummitönungen in tadelloser und frischer Erhaltung. In dieser Erhaltung eine Seltenheit; PROFI hat nur 12 ungebrauchte Einzelmarken registriert. Fotoatteste Englert BPP (1986) und Stegmüller BPP (2018)
9 Kreuzer auf lilarosa, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandige rechte untere Bogenecke, mit 8/9 mm breiten Bogenrändern. Ungebraucht mit vollem Originalgummi, die Marke selbst postfrisch. Im Außenrand Bug, rückseitig ganz leichte Altersflecken, sonst tadellos. In dieser Erhaltung ein Ausnahmestück.
1862, Wappen auf liniertem Grund, weit gezähnt,1 Kreuzer silbergrau, typische frische Farbe, ungebraucht mit originalem Gummi. 2 kurze Zähne und der linke untere Eckzahn verstärkt, sonst in einwandfreier und insgesamt frischer Erhaltung. Eine der seltensten ungebrauchten Marken Altdeutschlands. Es sind bis heute nur 4 echte ungebrauchte "silbergraue" der Mi. 13 registriert, davon 2 Stück ohne Gummi. Signiert Hunziker und Fotoattest Stegmüller BPP (2026)
1851/68, gestempelte Sammlung inkl. Landpost-Portomarken und etlichen Farben. Dabei u.a. Mi.-Nr. 1a (tadellos, FA Stegmüller BPP), Randstück Mi.-Nr. 1b (FA Brettl BPP), 16 (KB Stegmüller BPP), Mi.-Nr. 19Ab (FA Brettl BPP), Mi.-Nr. 21a (tadellos, FA Stegmüller BPP), Mi.-Nr. 22b (FA Englert BPP und Flemming BPP) und Landpost Mi.-Nr. 1-2x auf zwei Briefstücken (je mit KB Stegmüller BPP “einwandfrei”. Fast alle besseren Marken sind bestens signiert oder haben KB, FB und Fotoatteste
1851/71, interessante Sammlung 'Besonderheiten', dabei handschriftliche Entwertungen, doppelt und blanko abgeschlagene Nummernstempel, völlig verschnitten Marken, ungezähnte Marken mit der Schere getrennt, etc. etc.
1851/68, ungebrauchte und gestempelte Sammlung mit besseren Marken, Farben und Besonderheiten. Dabei u.a,. Mi.-Nr. 1a gestempelt (FB Flemming BPP), Mi.-Nr. 13 c gestempelt (FA Flemming BPP), Mi.-Nr. 19Ab gestempelt (FA Stegmüller BPP). Mi.-Nr. 20 c gestempelt (FB Flemming BPP), Mi.-Nr. 21a gestempelt (signiert Brettl und Seeger BPP), Mi.-Nr. 21b gestempelt (doppelt sign. Alcuri mit Befund) und Mi.-Nr. 22a (signiert Pfenninger). Viele Marken sind signiert, Erhaltung von fehlerhaft bis einwandfrei
1851/70, gestempelte Sammlung mit 5 Briefen, in den Hauptnummern und auch sonst weitgehend komplett mit vielen signierten Farben, Mi. 22a Fotoattest Flemming BPP
1851/58, meist gestempelte Sammlung und 4 Briefe, dabei u.a. Mi.-Nr. 1a, 1b, 16 auf Brief und Briefstück, 17c, 21, etc., ferner Dubletten und Stempelteil mit u.a. Zackenkranzstempel, teils sign. und 4 Kurz-/Befunde BPP, etwas unterschiedliche Erhaltung
1851/68, meist gestempelte Sammlung inkl. Landpost mit besseren Marken, Farben und einigen Doubletten. Dabei u.a. Mi.-Nr. 1a mit Nummernstempel “164” (FA Englert BPP) und Mi.-Nr. 21b gestempelt (FB Stegmüller). Erhaltung von fehlerhaft bis einwandfrei
1851/70 (ca.), kleine Partie mit einigen Briefen, kleine Sammlung Uhrradstempel, etc., dazu noch etwas Literatur (Grobe-Handbuch, Nachverwendete Alddeutschland-Stempel, etc.)
1750/1850 (ca.), kleine aufgezogene Sammlung mit 35 Briefen/Briefhüllen, dabei Express- und Charge-Briefe, Transitpost, etc.
1820/60 (ca.), über 600 Vorphila- und Dienstbriefe, dabei rote und blaue Stempel, viele verschiedene Orte
1848/71, kleine Sammlung Badischer Aufstand und Krieg 1870/71, insgesamt 19 Belege, teils mit Feldpost-Stempeln. Ex Dr. Heinz Jaeger
1850/72 (ca.), interessante Stempelsammlung auf Marken, Briefstücken und Briefen, dabei blaue und rote Nummernstempel, Fremdentwertungen, "P.D." in rot und schwarz auf diversen Marken, schöner Teil Bahnpost, späte Posttorte (u.a. NEUFREISTEDT), Uhrradstempel, Postablagestempel, etc. etc. Ex Dr. Heinz Jaeger
1850/70 (ca.), GRENZRAYON, 27 fast ausschließlich frankierte Briefe bzw. Ganzsachen, dabei 2 Charge-Briefe
1851, 'Der Ausgabe-Monat der Badischen Briefmarken', interessante Sammlung mit über 60 Belegen einschließlich einiger späterer und unfrankierter Stücke, auf alten Ausstellungsseiten.
AACH bis ZELL, große Stempelsammlung von Vorphilatelie bis Nachverwendungen in 15 Schubern, mit über 900 Belegen und vielen losen Marken und Briefstücken, dabei seltene Nummernstempel auf Belegen, wie z.B. "9" BEROLZHEIM "10" BEUGGEN, "64" HEMSBACH (Vorderseite), "65" ICHENHEIM, "117" RIEDERN in schwarz und blau, "140" STOLLHOFEN, viele besondere Stempel, rote und blaue Nummernstempel, Bahnpost, daneben Frankatur-Besonderheiten, 'Muster ohne Wert', Reco, Ortsstempel auf geschnittenen Ausgaben, Ortsbrief der 3.Gewichtsstufe, Mischfrankatur nach Italien, etc. etc. vieles signiert, einige Atteste und Befunde. Ex Dr. Heinz Jaeger.
1865/1919 (ca.), meist gestempelte Zusammenstellung im Steckbuch mit Schwerpunkt auf Brustschilden incl. Hufeisenstempeln und Baden-Stempeln, zahlreiche Briefstücke, weiterhin deutsche Kolonien, Erhaltung von leicht fehlerhaft bis meist Pracht.
BASEL BADISCHER BAHNHOF: 1852/1970 (ca.), meist ausstellungsmäßig aufgezogene Sammlung auf über 50 Blättern, dabei frühe Reisescheine, "170" auf Marken und Briefen, L3 auf Dienstbrief, schöne Ansichtskarten, etc.
