388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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- Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete (1) Apply Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete filter
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- Deutsches Reich (98) Apply Deutsches Reich filter
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Seiten
4 Pfg. grün im senkrechten 6er-Block, die mittlere Marke rechts leicht angeschnitten und die darunter liegende Marke oben leicht berührt, sonst (noch) voll- bis überrandig, mit Teilen von 4 Nachbarmarken, mit Nr. "184" auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra3 "BRESLAU OBERSCHL. BAHNH. 15 8" (1857) nach Krappitz, mit Ausgabestempel. Die Hülle ist in den Faltungen gestützt, sonst gute und frische Erhaltung. Eine äußerst seltene große Blockeinheit auf Brief; PROFI hat nur 2 weitere registriert. Sign. Pfenninger und Befund Maria Brettl (1983)
Provenienz: John Gunn (Erhardt 1992)
1 Sgr. rosa im waagerechten Vierer-Streifen, links noch voll-, sonst voll- bis breitrandig, rechts mit Teil der Nachbarmarke, mit Nr. "1228" und sauber nebengesetztem Ra2 "REMSCHEID 30 7" auf Briefhülle nach Elmshorn im dänischen Herzogtum Holstein. 1 Sgr. Weiterfranko vorderseitig vermerkt. Eine attraktive und seltene Streifen-Frankatur.
Provenienz: 110. Heinrich Köhler-Auktion (1942)
Glatter Grund, 1 Sgr. rosa, allseits vollrandig, mit zentrisch aufgesetzter Nr."155" auf kleinem Briefkuvert mit Ra2 "BONN 10 12" (1857) nach London; vorderseitig handschriftlich "Aus Briefkasten" und Taxierungen "2 1/2" und "6 1/2" in schwarzer Tinte sowie L1 "MORE TO PAY". Eine ungewöhnliche, versuchte Teilfrankatur des Inlandspotos. Signiert Flemming BPP
Glatter Grund 1 Sgr. rosa im waagerechten Paar, allseits breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. “535” auf Umschlag 1 Sgr.rosa im Großformat, mit nebengesetztem Ra2 "GREIFSWALD 16 6" nach Berlin. Die rechte Marke ganz minimaler Eckbugspur. Eine seltene Frankatur.
2 Sgr. blau, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit vorphilatelistischem DKr. "GEROLSTEIN 19 7" auf Paketbegleitbrief (Viertelbogen) nach Trier, mit Taxe "4", sowie DKr."TRIER NACHM." mit Uhrzeit und aptiert. Eine sehr attraktive Einzelfrankatur der Fahrpost.
1857, 3 Silbergroschen gelborange, farbfrisch und allseits breitrandig mit blauer Federstrich-Entwertung auf Briefkuvert mit nebengesetztem Ra3 “DANZIG BAHNH. EISENBAHNFAHRT 14.12.” nach Trier mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit kleinen Flecken und rückseitig mit Papierresten, ansonsten in guter Erhaltung
4 Pfg. grün, farbfrisch und voll- bis breitrandig, in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Wappen 4 Pfennig grün und waagerechtem Paar 3 Sgr. ocker, mit blauem DKr. "Berlin H. ST. P. E. 9/9 66" auf Briefhülle über die Schweiz nach Palermo. Eine 3 Sgr. Eckknitter, sonst einwandfrei. Eine sehr attraktive und in dieser Form sicher einmalige Mischfrankatur gleicher Wertstufen der Kopf- und Wappenausgabe. Attest Eichele (2015)
4 Pfge. grün und 1 Sgr. rosa, erstere rechts berührt, sonst beide breitrandig, mit Ra2 "ERFURT 16 12" auf vorgedruckter Zeitungsschleife der 4. Gewichtsstufe nach "Groß Parin b. Lübeck". Tatsächlich war Groß Parin Bestandteil des Fürstentums Lübeck, welches unter dänischer Posthoheit stand; entsprechend rückseitig durch Langstempel des Stadt- und dänischen Postamtes von Lübeck. Ungewöhnlicherweise wurde hier das Teilfranko in Lübeck akzeptiert und lediglich der dänische Anteil von 4mal ½ Silbergroschen, umgerechnet in "3" Lübsche Schillinge nachtaxiert. Ganz gering fleckig und die 4Pfg. kleine Aufklebefalte. Eine hochinteressante und in dieser Form wohl einmalige Auslandsdrucksache.
1 Sgr. karminrosa, voll- bis breitrandig, mit Ra3 "BERLIN STADTPOST-EXP. VII 8/5" auf Briefkuvert ins dänische Enkendorf bei Rendsburg. Handschriftlich "reicht nicht", taxiert mit "2" Sgr. fehlendem Porto bis Hamburg, sowie insgesamt "18" dänischen Skilling. Signiert Banker und Attest Flemming BPP (2011)
2 Sgr. blau, waagerechter Dreierstreifen und 2 Einzelwerte, davon einer mit Plattenfehler 'I nach links geneigt', alle voll- bis breitrandig, mit DKr. "BERLIN 19 11" auf Paketbegleitbrief nach Meissen. Außerhalb der Frankatur Faltungen, die Marke mit Plattenfehler leichter Randknitter, sonst einwandfrei. Eine attraktive und seltene Mehrfachfrankatur. Fotoattest Flemming BPP (2007)
3 Sgr. im waagerechten 4er-Streifen, etwas unregelmäßig geschnitten, teils berührt und 3 Werte kleine Randspalte, mit Ra2 "BARMEN 16 8" (1861) auf Paketbegleitbrief mit komplettem Inhalt nach Mailand mit rückseitigem Ausgabestempel "2". Trotz der etwas fehlerhaften Frankatur ein interessanter und äußerst seltener Brief; PROFI hat keinen weiteren frankierten Paketbegleitbrief von Preußen nach Italien registriert.
3 Sgr. orange, voll- bis breitrandig und farbfrisch, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Sgr. blau, mit übergehendem Ra2 "BARMEN 26 9" (1859) nach London, mit nebengesetztem rotem Taxstempel "2½". Ein sehr attraktiver Brief in schöner und frische Erhaltung.
Provenienz: John Simon (358. Heinrich Köhler-Auktion, 2014)
1850, ½ Sgr. rotorange, voll- bis breitrandig, rechts mit ca. 3 mm Bogenrand, in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Wappenausgabe 6 Pfg. orange, zwei Einzelwerte sowie fünf Stück 1 Sgr. rosa, zwei Stück 2 Sgr. ultramarin und 3 Sgr. hellbraun, mit EKr. "BERLIN POST-EXP. 23 13/9 64" auf Paketbegleitbrief nach Ilmenau. Eine 6 Pfg. durch Randklebung etwas fehlerhaft und die 3 Sgr. etwas eckrund, sonst bis auf übliche leichte Beförderungspuren einwandfrei; senkrechte Brieffaltung außerhalb der Marken. Eine beeindruckende und in dieser Form einmalige Mischfrankatur von 5 verschiedenen Werten.
Provenienz: Sammlung Baldus (17. Erhardt-Auktion, 1987)
4 Pfennig grün, farbfrisch und gut durchstochen, mit glasklar aufgesetztem kleinen Doppelkreisstempel "BERLIN 16/11" auf Zeitung "Kreis-Blattes des Nieder-Barnimschen Kreises" vom 15. November 1861. Die Marke links mit angesetztem Rand und die Zeitung mit üblichen Alterungsspuren. Trotz der Einschränkungen eine optisch sehr ansprechende Verwendung. Es sind nur ganz wenige frankierte Zeitungen von Preußen bekannt, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
4 Pfg. grün, waagerechtes Paar, zusammen mit 2 Sgr. ultramarin, mit blauem DKr. "BERLIN P.E. No.12 18 6 67" auf vorgedruckter Streifband-Vorderseite der 4. Gewichtsstufe nach Westmoreland, England. Gering unfrisch. Sehr selten; PROFI hat nur ein weiteres Stück registriert
6 Pfg. orange, durch fast fehlenden waagerechten Durchstich teils Scherentrennung, abwechselnd geklebt mit 4 Einzelwerten 2 Sgr. ultramarin, mit blauem Hufeisenstempel "BERLIN 23 3 66" auf Briefhülle nach "Ascona in Italien" (obwohl Ascona in der Schweiz liegt). Aufgrund der Adresse wurde der Brief als in die 2. italienische Gewichtsstufe fallend markiert und dafür portogerecht frankiert, mit 3 Silbergroschen Vereinsporto, 2 Sgr. Schweizer Transit und und 3½ Sgr. italienischem Porto; das korrekte Porto in die Schweiz hätte lediglich 5 Silbergroschen betragen. Ein ungewöhnlicher und attraktive Auslandsbrief.
6 Pfg. orange, 2 Sgr. ultramarin und 2 Einzelwerte 3 Sgr. ocker, alle farbfrisch und gut durchstochen, mit EKr. "BERLIN POST-EXPED. 1 / 1.12 67" auf Briefkuvert mit einer Gewichtsangabe von "9/10" Loth und handschriftlichem Vermerk "Campione senza valore" nach Mailand. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Sgr. Vereinsporto, 2 Sgr. Schweizer Transit und zweimal 1 ¾ Sgr. italienischem Porto. Kleine Transportspuren.
2 Gr. ultramarin mit auf- und nebengesetztem blauen Doppelkreisstempel "BERLIN P.E.No. 12 5 9 67" auf Streifband der 3. Gewichtsstufe mit vorgedruckter Adresse nach Westmoreland, England. Marke kleiner Eckbug, sonst einwandfrei. Eine seltene und attraktive Auslandsdrucksache (Mi.-Nr. 17)
2 Sgr. ultramarin und 3 Sgr. ocker im waagerechten Paar, alle farbfrisch und gut bis üblich durchstochen, die 2 Sgr. minimal eckrund, mit auf- und nebengesetztem Ra3 "ELBERFELD BAHNHOF 16 4"(1867) auf komplettem Faltbrief über Marseille und Suez nach Yokohama, Japan, mit Ankunftsstempel des französischen Postamtes. Ein attraktiver und äußerst seltener Brief in frischer Erhaltung; es sind nur wenige Altdeutschland-Briefe nach Japan registriert.
2 Sgr. ultramarin und waagerechtes Paar 3 Sgr. ocker, mit Ra3 "FREIBURG IN SCHLESIEN 25 4 67" auf Paketbegleitbrief über Hamburg nach Kopenhagen. Im Kuvert senkrechte Faltung außerhalb der Frankatur, sonst gute Erhaltung. Ein seltener Beleg der Auslands-Fahrpost; PROFI hat keinen weiteren frankierten Beleg nach Dänemark registriert.
3 Sgr. ocker, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "BERLIN 17/7 63"auf Briefkuvert an eine Sängerin in Mailand, nachgesandt nach Como. Das frankierte Vereinsporto wurde als Teilfranko anerkannt, das italienische Porto mit "3" decimen nachtaxiert.
3 Sgr. ocker, waagerechter 3er-Streifen und Einzelstück, mit 1 Sgr. karmin und 6 Pfg. orange, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "BERLIN H.ST.P.E. 17/3 65" auf rückseitig nicht ganz komplett war Briefhülle der 2. Gewichtsstufe über die Schweiz nach Mailand. Eine sehr seltene Frankaturkombination.
3 Pfg. lila zusammen mit 6 Pfg. orange, 2 Sgr. ultramarin und 3 Einzelwerten 3 Sgr. ocker, mit blauem Ra3 "BERLIN POST-EXP.7 2/9.67" auf Wertbrief mit 125 Franken nach Bex am Genfer See, in der Schweiz. 3 Werte fehlerhaft bzw. fehlerhaft aufgeklebt, das Kuvert etwas knittrig. Auslands-Wertbriefe sind äußerst selten.
3 Pfg. graulila, 6 Pfg. orange und senkrechtes Paar 3 Sgr. ocker, mit Ra3 "BARMEN RITTERSHAUSEN 19 9" (1867) auf Briefhülle nach Ascona im Schweizer Kanton Tessin. Der Brief wurde wahrscheinlich durch Verwechslung mit Ancona mit dem korrekten Italien-Porto frankiert anstatt mit den eigentlich nötigen 5
Sgr. für den 2.Schweizer Rayon. Kleine Beförderungsspuren. Ein interessantes Stück.
3 Pfg. grauviolett, zusammen mit 2 Sgr. ultramarin, waagerechter 3er-Streifen und Einzelstück sowie 2 Einzelwerten 3 Sgr. ockerbraun, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "AACHEN 6/5 65" auf Briefvorderseite nach Pernambuco, Brasilien, mit vorderseitigen Durchgangsstempel von London. Durch 2 Werte der Frankatur verläuft ein waagerechter Bug, sonst für diese Destination gute Erhaltung. Äußerst selten; PROFI hat nur noch eine Vorderseite und einen Brief von Preußen nach Brasilien registriert.
10 Sgr. rosa im Paar (links übliche Scherentrennung) mit 6 Pfg. orange und vier Einzelwerten 2 Sgr. ultramarin (zwei Werte kleine Fehlstellen) mit Ra3 "ELBERFELD BAHNHOF 8 4" auf Paketbegleitadresse nach Paris, dort französische Steuermarke zu 20 C. violett zufrankiert. Kopiebefund Maria Brettl (2005)
2 Kr. orange, 2 Einzelwerte, und 9 Kr. ocker im waagerechten Paar, alle farbfrisch und gut durchstochen (eine 2 Kr. minimal eckrund), mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. WIESBADEN 29 11" auf orangegelbem Briefkuvert über Bremen nach New York. Übliche kleine Transportspuren, sonst schöne und ursprüngliche Erhaltung. Es sind nur wenige Transatlantik-Briefe mit der Kreuzer-Ausgabe registriert.
1859, zweiseitig geöffnetes unbezahltes Briefkuvert von "CREUZNACH 10.8." via Marseille nach Salatiga, Java, mit Ankunftsstempel. Minimal fleckig. Seltene Destination.
1859, kleines Briefkuvert mit breiter geprägter Zierborde, mit Ra2 "MODLAU 21 8" (1859), über Hamburg nach Bergen in Norwegen mit Taxen "3" (Sgr.), "4" (Schilling) und "25" (Skilling). Leichte Büge.
1864, mit 14½ Sgr. bar bezahltes Briefkuvert von "GLATZ 14 10 64" über London an einen Passagier der Hamburger Barke "Else" c/o des Hamburger Konsuls, nach Hongkong, China, mit blauem Ankunftsstempel vom 10.12. Die rückseitige Verschlussklappe fehlt etwa zur Hälfte, Transportspuren. Eine seltene Destination.
1865, kpl. Faltbrief von "REMSCHEID 15 10 65" über die 'Prussian closed mail' nach Havanna, Kuba, bezahlt mit 14½ Sgr. Vorderseitig roter "AACHEN PAID Cts." mit handschriftlich eingefügter "28". Ein seltener Brief.
1851, Umschlag 3 Sgr. im Kleinformat mit sehr klar Nummer “266” und sauber nebengesetztem Dkr. “COESLIN 19 9 7-8A” nach Greifswald mit rückseitigem Ankunftstempel, sehr gute Erhaltung
1852, Oktogon-Umschlag 4 Sgr. braun mit Zufrankatur 2 Sgr. auf graublau im waagerechtem Paar, unten winzig berührt bis vollrandig, mit jeweils klar aufgesetzter Nummer “266” und nebengestztem Ra “COESLIN 25 8 * 7-8A”. Handschriftlicher Vermerk “Ein Thaler zehn Silbergroschen eingezahlt” nach Waltennordheim mit rückseitigem Ankunfstempel. Ein seltener Postanweisungsvorläufer in sehr schöner Erhaltung
Oktogon 5 Sgr. violett, Kleinformat, Schilling-Nr. "2", mit obligatorischer Federzugentwertung und nebengesetztem Ra3 "Berlin Stadtpostexp:I 13/8" nach Kopenhagen, Dänemark, portogerecht frankiert mit 3 Silbergroschen Vereinsporto und 2 Silbergroschen ausgewiesenen Weiterfranko. Es sind nur wenige Oktogon in das dänische Mutterland registriert.
Oktogon 5 Sgr. violett mit Ra2 "NEUENBURG 17/9" (1859) an ein Mitglied des Haushaltes von Lord Nelson, nach Trafalgar House, Salisbury, mit vorderseitigem Ra2 "MISSENT TO PORTSMOUTH" und Taxstempel "2½". Rückklappe in der Faltung kurz gestützt und leichte Altersspuren. Ein seltener Brief mit interessanter Adresse.
Oktogon 6 Sgr. grün, mit nebengesetztem Vorphila-DKr. "HÜCKESWAGEN 24 1" nach Flensburg im dänischen Herzogtum Schleswig. Im Umschlag ganz unauffällige senkrechte Faltung, sonst sehr schöne Erhaltung. Ein sehr seltenes Stück.
