388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
3 Ngr. auf gelb, 1 Ngr. auf mattgraurot und 1851/63, 3 Pfg. grün, alle farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Nr. "85" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "WALDENBURG 14 JUL 58" auf nicht ganz komplettem Faltbrief (links oben etwas hinterlegt) nach Modena. Das Porto betrug 4 1/10 Ngr., die Portospitze konnte nur durch die 3Pfg.-Marke dargestellt werden. Die 2 rechten Werte unauffälliger Briefbug. Ein attraktiver und seltener Brief; es sind nur 2 weitere mit dieser Frankatur nach Modena registriert.
3 Ngr. auf gelb, 3 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf mattgraurot und 1851/63, 3 Pfg. grün, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG 24/IX 62" auf dreiseitig geöffnetem, recommandirtem Briefkuvert der 2. französischen Gewichtsstufe über Baden nach Lyon, korrekt frankiert mit 3 Ngr. Vereinsporto, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie 18 Kreuzer (gleich 5 2/10 Ngr.) französischem Porto. Die Frankatur teils leicht berührt, das Kuvert kleine Beförderungspuren. Eine in dieser Form einmalige Frankaturkombination nach Frankreich.
3 Ngr. auf gelb, 1 Ngr. auf mattgraurot und ½ Ngr. auf grau, die 1 Ngr. einseitig berührt , sonst alle voll- bis breitrandig, , mit Nr. "91" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "KIRCHBERG 30 V 63" auf Briefhülle über Preußen nach Paris, nach der Portoreduzierung vom Juli 1858 portogerecht frankiert mit 2 Ngr. Vereinsporto und 2½ Ngr. Weiterfranko.
3 Ngr. auf gelb, voll- bis breitrandig, mit teils berührten 1 Ngr. auf mattgraurot und 2 Einzelwerten ½ Ngr. auf grau, mit Nr. "53" und nebengesetztem Einkreisstempel "MEERANE 6 NOV." (1860) auf Briefhülle nach Amsterdam. Durch die zwei ½ Ngr. verläuft ein senkrechter Briefbug, sonst gute Erhaltung. Eine einmalige Darstellung des 5 Ngr.-Portos.
3 Ngr. auf gelb, 1 Ngr. auf mattgraurot, ½ Ngr. auf grau und 1851/63, 3 Pfg. grün, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 17 III.." auf kleinem Briefkuvert über Baden nach Straßburg, korrekt frankiert mit 3 Ngr. Vereinsporto und 1 8/10 Ngr. französischem Porto. Die Frankatur teils berührt, 3 Pfg. am Oberrand etwas fehlerhaft. Eine attraktive und sehr seltene 4-Farben-Frankatur; PROFI hat nach Frankreich keine weitere solche registriert.
3 Ngr. auf gelb und waagerechtes Paar 2 Ngr. auf blau, alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 11 VIII 56" auf kleinem Briefkuvert über Preußen und Belgien nach Manchester.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte aus unterschiedlichen Auflagen, mit 2 Ngr. auf blau, bis auf winzige Stelle alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 I 57" auf komplettem, portogerecht frankiertem Faltbrief über Preußen und Marseille nach Algier, Algerien. Die Frankatur war gelöst, einige Alters- bzw. Lagerungsspuren bereinigt. Eine außerordentlich seltene Destination; PROFI hat nur 2 weitere Briefe von Sachsen nach Algerien registriert.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte, mit 2 Ngr. auf blau, teils leicht berührt, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 4/VI 60" auf Briefhülle nach Paris. Der Brief war für die 1. deutsche und 2. französischen Gewichtsstufe korrekt frankiert, fiel jedoch in die 2. Deutsche Gewichtsstufe (Vermerk links oben) und wurde damit in Frankreich als unfrankiert mit "24" decimen (ca. 19½ Ngr.) nachtaxiert.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte, abwechselnd geklebt mit 2 Ngr. auf blau, alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "4" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 4/VI 62" auf Briefhülle ohne Leitvermerk und Gewichtsangabe nach Tarare, Frankreich. Der Brief war für den Leitweg über Preußen korrekt frankiert für die 1. deutsche und 2. französischen Gewichtsstufe; das notierte Weiterfranko "2 ¼" unverständlich. Eine waagerechte Brieffalte außerhalb der Frankatur, etwas gestützt, sonst gute Erhaltung. Ein interessanter und attraktiver Brief.
3 Ngr. auf gelb, waagerechter 3er-Streifen, Paar und Einzelstück, zusammen mit 2 Ngr. auf blau, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 4/XII 61" auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Moskau. Die Frankatur leicht berührt bis breitrandig, die 2 Ngr. unauffälliger waagerechter Briefbug. Die größte bekannte Frankatur der 3 Ngr.-Marke und der wohl spektakulärste Sachsen-Brief nach Russland.
3 Ngr. auf gelb, 2 Ngr. auf blau und ½ Ngr. auf grau, letztere voll- bis breitrandig, die anderen einseitig berührt, mit Nr. "1" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 5 JUN 56" auf komplettem Faltbrief über Preußen nach Carpennes bei Lyon, Frankreich, portogerecht frankiert mit 3 Ngr. Vereinsporto und 2½ Ngr. Weiterfranko. Ein attraktiver und früher Auslandsbrief.
3 Ngr. auf gelb, in Mischfrankatur mit Wappen ½ Ngr. rotorange und 1 Ngr. rosakarmin, mit Nr. "24" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "WURZELN 27 VII 63" auf Briefhülle nach Paris. Frankatur kleine Mängel. PROFI hat nur 2 weitere Mischfrankaturen Johann/Wappen nach Frankreich registriert.
3 Ngr. auf gelb, voll-bis breitrandig, in Mischfrankatur mit Wappen 2 Ngr. blau, mit Nr. "9" und sauber nebengesetztem Rahmenstempel "ZWICKAU 11 IX 63" auf kleinem, recomandiertem Briefkuvert nach Venedig. Leichte Faltung außerhalb der Frankatur, sonst gute Erhaltung. Eine seltene Mischfrankatur; wir haben auf Brief nur eine weitere registriert.
3 Ngr. auf gelb, rechts oben gering berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "11" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "ALTENBURG 11/IX 61" auf Briefkuvert nach Schleswig im gleichnamigen dänischen Herzogtum, mit entsprechendem Weiterfranko von "2" Ngr. Einzig registrierte derartige Kombination nach Dänemark.
3 Ngr. auf gelb, oben gering berührt, sonst voll- bis breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 3 Ngr. gelb, mit Nr. "1" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 16/IX 62", mit Leitvermerk "Par. Berlin, Riga, Wenden", nach Erlaa in Livland, Russland.
3 Ngr. auf gelb, voll- bis breitrandig, mit Nr."32" und nebengesetztem Einkreisstempel "CAMENZ 20 FEB 59" als Nachsende-Frankatur auf komplettem Faltbrief, ursprünglich frankiert mit Preußen Glatter Grund 3 Sgr. orangegelb, unten etwas angeschnitten, sonst gut gerandet, mit klar aufgesetzter Nr. "953" und sauber nebengesetztem Ra3 "MINDEN BAHNHOF 17/2", adressiert an den sächsischen Landtagsabgeordneten Graf Cajus zu Stolberg-Stolberg auf Gut Brauna bei Kamenz und nachgesandt nach Schloss Gimborn. Ein attraktiver und seltener Brief in sehr schöner Erhaltung.
5 Ngr., Farbstudie auf 4 Ausstellungsseiten mit 15 gebrauchten Einzelwerten, gebrauchtem Paar, ungebrauchtem Viererblock und 4 Einzelfrankaturen (je 2 in den Postverein bzw. nach England). 4 Fotobefunde Rismondo BPP
5 Ngr. ziegelrot, in der typischen Farbe der Frühauflage, waagerechtes Paar, farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, der rechte Wert größere gummifreie Stelle. Eine seltene Einheit. Signiert Pröschold BPP
5 Ngr. ziegelrot (orangerot Nuance aus einer frühen Auflage), waagerechter 6er-Block, rechts leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Schöne und einwandfreie Erhaltung. (zwei im Attest erwähnte "Gummiabriebstellen" sind auch unter VSC nicht feststellbar). Fotoattest Vaatz BPP (2025)
5 Ngr. ziegelrot (backsteinrote Nuance aus einer frühen Auflage), kompletter Schalterbogen von 10 Marken, berührt bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, die meisten Werte postfrisch. Ein Wert an einer kleinen gummifreien Stelle punkthell, sonst einwandfrei. Eine äußerst seltene Einheit; es sind nur 5 Schalterbogen der frühen Auflagen registriert. Private Signaturen, Fotoattest Vaatz BPP (2025)
5 Ngr. ziegelrot, 40er-Bogenteil eines Andruckbogens mit dreiseitig breiten Bogenrändern; ungummiert und entwertet durch Farbstriche. Zwischen den Marken einmal senkrecht gefaltet. Ein interessantes Stück.
5 Ngr. scharlachrot im Viererblock, unten links berührt, sonst voll- bis breitrandig, ungebraucht mit großen Teilen des Originalgummis (kann Herr Vaatz nicht sicher bestätigen). Signiert Georg Bühler.
5 Ngr. scharlachrot, vollständiger Schalterbogen von 10 Marken, teils entlang der Randlinie geschnitten, unten 2 kleine Randspalte (einmal außerhalb des Markenbildes), ungebraucht mit Originalgummi. Eine seltene Einheit, nicht aus der Makulatur stammend. Fotoattest Rismondo BPP (2013)
5 Ngr. rostbraun, der sogenannte Farbfehldruck, farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi und größerer gummifreier Stelle
5 Ngr. ziegelrot, voll- bis breitrandig, mit klarer Nr. "62" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "BURGSTÄDT 22/XII" (1863) auf Briefhülle nach Freiburg in der Schweiz.
5 Ngr. ziegelrot, voll- bis überrandig, wie üblich etwas sulfidiert, mit zentrisch klarer Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 14 JAN 59" auf recommandirter Briefhülle an eine Schauspielerin Maria Bucher aus Wien, nach Pesth, nachgesandt nach Wien und schließlich zurückgesandt nach Dresden, rückseitig mit diversen Durchgangsstempeln und Hinweisen. Zunächst taxierte "15" Neukreuzer wieder gestrichen. Ein interessantes Stück in schöner Erhaltung. Fotoattest Vaatz BPP (2019)
5 Ngr. ziegelrot, allseits breitrandig, mit klarer Nr. "25" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "KÖTZSCHENBRODA 12/8 59" auf kleinem Briefkuvert mit nebengesetztem roten Taxstempel "2½" über Preußen und Belgien nach London. Frühester registrierter Brief zum neuen Tarif, nach der Portoreduzierung am 1.7.1859.
5 Ngr. ziegelrot, 2 Einzelwerte im Schmitzdruck, als 'tête bêche' geklebt, mit Nr. "9" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ZWICKAU 11 VI 63" auf Briefkuvert der zweiten Gewichtsstufe nach Brüssel. Beide Werte kleine Randmängel. Eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur, insbesondere mit den Schmitzdrucken, die in der Regel von der Druckerei als Makulatur aussortiert wurden. Befund Rismondo (1993)
5 Ngr. ziegelrot, zusammen mit 5 Ngr. karminrosa auf glasigem Papier, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. "8" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 8/9 59" auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe (Vollmacht auf Fiskalpapier) über Preußen und Belgien, nach Manchester. Einwandfrei. Mehrfachfrankaturen der 5 Ngr. sind äußerst selten; PROFI hat keine weitere nach Großbritannien und keine weitere mit einer Kombination von 2 verschiedenen Farben registriert. Qualität-Prüfungsbefund Maria Brettl (1988)
5 Ngr. dunkelzinnoberrot, vollrandig, mit etwas angeschnittener Wappen 3 Pfg. grün, mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem DKr. "CHEMNITZ 17 5" auf Briefhülle (2 Seitenteile fehlend) nach Bukarest. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto und 2 1/10 Ngr. Landporto Walachei, die Portospitze ordnungsgemäß durch die 3 Pfg.-Marke dargestellt, da es keine kleineren Wertstufen gab. Ein attraktiver und äußerst seltener Brief vor der österreichischen Währungsreform; es ist nur ein weiterer Brief mit dieser Frankatur registriert. Fotoattest Rismondo BPP(2011)
5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, erstere links unten leicht berührt, sonst beide voll- bis breitrandig, mit blauem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 4/XI 61" sowie nebengesetztem blauem L1 "Recommandirt" und rotem Zackenkranzstempel "Recomandirt", auf eingeschriebenem Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Brandenburg. Ein attraktiver Brief mit farbiger Abstempelung.
5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 V 62" auf Briefhülle nach Warschau. Ein attraktiver Brief, einmal nicht aus der Lesser-Korrespondenz.
5 Ngr. ziegelrot (links berührt und kleiner Randspalt) mit 1 Neugroschen graurot und ½ Neugroschen grau, mit Nr. "12" und nebengesetztem Einkreisstempel "FREIBERG 22/9 56" auf kleinem Briefkuvert über Bremen nach Kingston, Massachusetts, mit Durchgangstempel des Bremer Stadtpostamtes. Leicht unfrisch.
5 Ngr. ziegelrot, voll- bis breitrandig, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot, ½ Ngr. auf grau und 1851/63, 3 Pfg. grün (letztere beide etwas berührt), mit Nr. "1" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 24/V 62" auf Briefhülle nach Florenz. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. Schweizer Transit und 1 8/10 Ngr. italienisches Porto. Leichte Patina, sonst einwandfrei. Eine attraktive und sehr seltene 4 Farben-Frankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2006)
5 Ngr. ziegelrot, 2 Ngr. auf blau und 1851/63, Wappen 3 Pfennig grün, letztere minimal berührt, mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 21 10" (1858) auf komplettem Faltbrief über Wien nach Konstantinopel, mit Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Ein attraktiver und äußerst seltener Brief in sehr schöner Erhaltung; es sind nur noch 2 weitere Briefe in die Türkei vor der Währungsreform im November 1858 registriert.
5 Ngr. ziegelrot und 2 Ngr. auf blau, zusammen mit 1851/63, 3 Pfennig grün, mit Nr. 2 und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 29/9 57" auf komplettem Faltbrief über Triest nach Smyrna. Das Porto in das Osmanische Reich setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto und 12 österreichische Kreuzer (= 4 2/10 Ngr.) Weiterfranko. Die Frankatur nicht ganz einwandfrei und Brief mit etwas Patina. Eine sehr seltene Frankatur vor der österreichischen Währungsreform; in die Türkei hat PROFI keine weitere solche Frankatur registriert.
