388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
- Hauptkatalog (330) Apply Hauptkatalog filter
- Deutsch-Ostafrika – Die Sammlung 'Waldersee' (1) Apply Deutsch-Ostafrika – Die Sammlung 'Waldersee' filter
- Deutschland ab 1849 – Die Sammlung des „American“ Bruce Wright (Teil III) (52) Apply Deutschland ab 1849 – Die Sammlung des „American“ Bruce Wright (Teil III) filter
- Schiffspost bis 1945 – Die Sammlung Friedrich Steinmeyer (Teil II) (20) Apply Schiffspost bis 1945 – Die Sammlung Friedrich Steinmeyer (Teil II) filter
- Die Marken des Norddeutschen Postbezirks zur Zeit der Deutschen Reichspost ab 4. Mai 1871 – Die Sammlung Hansmichael Krug (1) Apply Die Marken des Norddeutschen Postbezirks zur Zeit der Deutschen Reichspost ab 4. Mai 1871 – Die Sammlung Hansmichael Krug filter
- Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt (124) Apply Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt filter
- Altdeutsche Staaten (2) Apply Altdeutsche Staaten filter
- Autographen (12) Apply Autographen filter
- Deutsche Auslandspostämter und Kolonien (1) Apply Deutsche Auslandspostämter und Kolonien filter
- Deutsche Schiffspost (31) Apply Deutsche Schiffspost filter
- Deutschland (1) Apply Deutschland filter
- Europa (5) Apply Europa filter
- Luftpost (1) Apply Luftpost filter
- Übersee (3) Apply Übersee filter
Seiten
1920, Germania 40 Pfg. rot, Walzdruck-Oberrandstück mit Konfiguration “3'7'3”, sauber gestempelt, der Oberrand beschnitten, sonst tadellos, sign. Infla sowie Kurzbefund Winkler BPP (2011)
1920, Germania 1¼ M. mit Vierpass-Wasserzeichen aus der rechten unteren Bogenecke, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, u.a. sign. Sellschopp und Fotoattest Bechtold BPP (1991)
1920, Germania 1¼ M., Wasserzeichen Kreuzblüten (Vierpaß), im Viererblock, farbfrisch und meist gut gezähnt, sauber gestempelt “STUTTGART 2 FEB 21”, oben winzig angetrennt, leicht unregelmäßig gezähnt, leichter Eckbug, eine attraktive und sehr seltene Einheit, Fotoattest Weinbuch BPP (2008)
1921, Germania mit neuem Aufdruck 1,60-10 M., je im kpl. Bogen mit Ur-HAN und Aufdruck-HAN, 10 M. mit rußigem Aufdruck, postfrisch, teils Falzreste bzw. Stützreparaturen (Mi. ohne HAN etc. 810,-)
1921, Germania Aufdruck 1,60 M. 5 Pfg. dunkelbraun, matter Aufdruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt. Fotoattest Dr. Oechsner BPP (1998)
1921, Ziffern 10 Pfg. schwarzoliv, 6er-Block, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “HEIDELBERG-KIRCHHEIM 29.8.21” auf portogerechtem Fernbrief nach Esslingen, leichte Beförderungsspuren, tadellos, sign. Burneleit und Düntsch sowie Fotoattest Winkler BPP (2008)
Pflüger 20 M. mit kopfstehendem Unterdruck, sauber gestempelt. Einwandfrei. Fotoattest Weinbuch BPP (2004)
1921, 5 Pfg.-20 M., je in kpl. Bogen, dabei 10 Pfg. ungefaltet, postfrisch kleines Aufklammerungsloch im Rand und leichte Bleistiftbeschriftung, die übrigen teils mit kleinen Einschränkungen, meist postfrisch, gute Erhaltung
1921, Arbeiter 100 Pfg. schwarzgrün, 20er-Block, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “DRESDEN 25.1.23” rückseitig auf portogerechtem Brief nach Gorbitz mit vorderseitigem Ankunftsstempel, tadellos, sign. Infla
1922, Gewerbeschau München 1 ¼ Mark, sieben verschiedenfarbige ungezähnte Essays im Großformat auf Kunstdruckpapier ohne Gummierung, Falzrest, nach dem angenommenen Entwurf von Prof. Ehmcke, in tadelloser Erhaltung
1922, Gewerbeschau München 1 ¼ Mark, sieben verschiedenfarbige ungezähnte Essays im Großformat auf Kunstdruckpapier ohne Gummierung, Falzrest, nach einem Entwurf von S. von Weech, in tadelloser Erhaltung
1922, Gewerbeschau München 2 Mark, sieben verschiedenfarbige ungezähnte Essays im Großformat auf Kunstdruckpapier ohne Gummierung, Falzrest, nach einem Entwurf von S. von Weech, in tadelloser Erhaltung
1922, Gewerbeschau München 4 Mark, sieben verschiedenfarbige ungezähnte Essays im Großformat auf Kunstdruckpapier ohne Gummierung, Falzrest, nach einem Entwurf von S. von Weech, in tadelloser Erhaltung
1922, Gewerbeschau München 20 Mark, sieben verschiedenfarbige ungezähnte Essays im Großformat auf Kunstdruckpapier ohne Gummierung, nach einem Entwurf von F. P. Glass, Falzrest, in tadelloser Erhaltung
1922, Gewerbeschau München 20 Mark, sieben verschiedenfarbige ungezähnte Essays im Großformat auf Kunstdruckpapier ohne Gummierung, Falzrest, nach einem Entwurf von Prof. Ehmcke, in tadelloser Erhaltung
1922, Gewerbeschau München 20 Mark, sieben verschiedenfarbige ungezähnte Essays im Großformat auf Kunstdruckpapier ohne Gummierung, Falzrest, nach einem Entwurf von F. P. Glass, in tadelloser Erhaltung
1922, Posthorn 4 M. dunkelgrün, kompletter ungezähnter Druckbogen zu 400 Werten, mit 4 Schalterbogen zu 100 Werten, an allen Seiten vollständige Seitenränder. Mit senkrechten sowie waagerechten Zwischenstegpaaren, dem Herzstück, vier HANs sowie dem Druckerzeichen “Ahlert”, postfrisch, zwischen den Bögen übliche Faltung, tadellos. Eine der großen Seltenheiten, ProFi hat kein weiteres derartiges Stück registriert, das Herzstück damit ebenfalls Unikat
1923, Holztaube 25 M., unregelmäßiger 12er-Block mit zwei kompletten Zwischenstegpaaren, farbfrisch und meist gut gezähnt, sauber mit Stempel “ULM 21.7.23”, mittig um den Brief geklebt, vorder- und rückseitig auf porogerechtem Brief nach Mannheim, übliche Beförderungsspuren, tadellos, eine sehr dekorative Frankatur, sign. Infla sowie Fotoattest Winkler BPP (2008)
1922, Schnitter 40 M. dunkelgelblichgrün im senkrechten Randpaar mit Bogennummer, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Weinbuch BPP (2003)
1922, Schnitter 40 M. dunkelgelblichgrün im senkrechten Paar mit Stempel “HELDRUNGEN 11.7.23”, in einwandfreier Erhaltung. Ein äußerst seltenes gestempeltes Paar, ProFi hat kein weiteres gestempeltes Paar mit dieser seltenen Farbe registriert, Fotoattest Winkler BPP (2010)
2 Mio auf 200 M. bräunlichrot, durchstochen, kpl. Bogen mit HAN "5515.23" und Druckerzeichen "Rätz", mittig zwischen der 6. und 7. Reihe angetrennt, postfrisch, jede Marke sign. Oechsner BPP
Korbedeckel 5 und 20 Mio. M. gezähnt je mit Stempel “BISINGEN 3.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Postsachen-Vordruckkarte “Zeitungsbestellung” für eine Zeitung nach Frankfurt. Die Karte mit kleinen Randspuren und die linke Marke mit verkürztem Eckzahn, ansonsten in guter Erhaltung. Eine sehr seltene Verwendung aus der Hochinflationszeit, hier aus der kurzen Portoperiode vom 1.11.-4.11.1923
Korbdeckel 20 Mio. M. gezähnt im senkrechten Paar und Einzelmarke 50 Mio. M. durchstochen je mit Stempel “OFFENBACH 3.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Firmenpostkarte nach Weilburg mit Ankunftsstempel. Die Karte mit leichten Randspuren, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, sign. Infla Berlin
Korbdeckel 20 Mio. M. durchstochen mit Stempel “FRANKFURT (MAIN) 3.11.23” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Drucksachen-Streifband nach Friedrichsdorf. Die Marke mit gutem Durchstich ist in einwandfreier Erhaltung, das Streifband ist rückseitig nicht ganz komplett. Eine der ganz seltenen Einzelfrankaturen, in dieser Form nur vom 1.11. bis zum 4.11.1923 möglich, sign. Zirkenbach und Infla Berlin
Korbdeckel 50 Mio. M. gezähnt mit Stempel “HEILBRONN 1.NOV.23” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Postsachen-Vordruckkarte “Zeitungsüberweisung” für eine Zeitung nach Stuttgart mit vorderseitigem Ankunftsstempel und Nachsendung nach Feuerbach. Das Formular hat leichte Bearbeitungs- und Beförderungsspuren, die Marke ist in einwandfreier Erhaltung. Eine der ganz wenigen bekannten Einzelfrankaturen mit dieser Marke und hier als einmalige Verwendung auf Zeitungsüberweisung, eine der Seltenheiten der Inflationszeit, Fotoattest Weinbuch BPP (2018)
Korbedeckel 100 Mio. M. im senkrechten Paar sowie Einzelmarken 30 und 10 Mio. M. gezähnt je mit Stempel “MÜNCHEN 20 2.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Rückschein-Brief der 2. Gewichtsstufe nach Großsalze mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit kleinen Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Verwendung aus dieser kurzen Portoperiode, sign. Peschl und Infla Berlin
Korbdeckel 200 Mio. M., 500 Mio. M. und 1 Mrd. M. gezähnt jeweils mit Stempel “SAALFELD 10.11.23” auf Nachnahme-Muster ohne Wert"-Versandumschlag bis 500 g nach Kindelbrück mit Ankunftsstempel. Eine Marke mit Druckstelle und Versandumschlag mit Falt- und Beförderungsspuren, in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Verwendung mit 1,7 Mrd. M.-Porto
Korbedeckel 1 Mrd. M. durchstochen mit Stempel “BERLIN 14.11.23” auf unterfrankiertem Drucksachen-Umschlag nach Basel mit grünem Aufkleber “Unzureichend freigemacht. Es fehlen…(3 Milliarden) Pf. Zurück an den Absender….”. Der Umschlag mit leichten Flecken, in dieser Kombination mit amtlichen Hinweiszettel aus der Hochinflation selten
Korbdeckel 1 Mrd. M. schwarzbraun im Plattendruck im waagerechten Paar, linke Marke mit Plattenfehler “Sprung im Korbdeckel” (HT), mit gut lesbaren Maschinenstempel “HAMBURG 16.11.23”, in einwandfreier Erhaltung. Gestempelte Marken dieser Farbvariante sind sehr selten, als waagerechtes Paar in Verbindung mit dem Plattenfehler vermutlich einmalig und eine ganz große Seltenheit der Inflationszeit. ProFi hat kein weiteres Paar in dieser Kombination registriert, sign. Infla Berlin und Fotoattest Bechtold BPP (1995)
Korbdeckel 1 Mrd. M. durchstochen, zwei senkrechte Paare und Einzelmarke sowie waagerechtes Paar 5 Mrd. M. durchstochen je mit Stempel “AUGSBURG 2 B.P. 14.NOV.23” als tarifgerechte Frankatur auf Bahnhofsbrief bis 250 g im etwas größeren Format nach Berlin. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, ansonsten in guter Gesamterhaltung, sign. Infla Berlin
Korbdeckel 5 Mrd. M. gezähnt, zwei senkrechte 6er-Blocks mit Rohrpoststempel “BERLIN N54 24.11.23 2.10” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf Rohrpostbrief nach Berlin N20 mit Leitvermerk. Die Marken zum Teil mit Druckstellen durch die Verschlussklappe, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Rohrpost-Briefe aus der Hochinflation mit einer Mehrfachfrankatur sind außerordentlich selten, sign. Düntsch und Infla Berlin
Korbedeckel 5 Mrd. M. durchstochen im Viererblock mit Unterrand und HAN “H 6308.23 24” in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 3-20 Pfg. je mit Stempel “BORNA 7.12.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief der 2. Gewichtsstufe nach Charlottenburg mit Ankunftsstempel. Die Marken und der Umschlag sind in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche Frankatur-Kombination, Kurzbefund Oechsner BPP (2005)
Korbdeckel 20 Mrd. M. gezähnt im Viererblock mit Schiffspost-Stempel “DSP LINIE HAMBURG-SÜDAMERIKA XXXI 2.12.23” auf Brief im Wechselverkehr nach Wien. Noch zum alten November-Tarif tarifgerecht freigemacht. Eine seltene Verwendung im Dezember 1923, der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina
1923, Korbdeckel 20 Mrd. M. gezähnt, fünf Einzelmarken in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 20 Pfg. je mit Stempel “MÜNCHEN 18.DEZ.23” als tarifgerechte Frankatur auf Brief nach Biel, Schweiz. Der Umschlag mit kleinen Randspuren, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, sign. Infla Berlin
Korbdeckel 20 Mrd. gezähnt im senkrechten Paar und zwei senkrechte Paare 2 Mrd. M. gezähnt je mit Rohrpost-Stempel “BERLIN SW61 22.11.23. 8.50” als tarifgerechte Frankatur auf Rohrpostkarte nach Berlin-Tempelhof mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Zwei Marken durch Randklebung mit Zahnfehlern, ansonsten in guter Erhaltung. Eine seltene Verwendung aus der Hochinflation, der 48 Milliarden-Tarif war nur 6 Tage möglich
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt mit Stempel “MUENCHEN 2 B.P. 29.NOV.23” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Eilboten-Karte mit L1 “Aus dem Briefkasten an den Direktor des Stadttheaters Dr. Kronacher in Leipzig mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Rückseitig mit interessantem Text mit der Bitte um Verschiebung der Uraufführung des Drama ”Baal" mit eigenhändiger Unterschrift “Bert (Bertolt) Brecht”. Die Karte mit senkrechtem Bug rechts neben der Karte, die Marke ist in einwandfreier Erhaltung. Eine der ganz seltenen Einzelfrankaturen der 50 Mrd. M. aus November 1923 und in Verbindung mit dem interessanten Text und der Unterschrift von Bertolt Brecht ein zeit- und literaturgeschichtliches Dokument, Fotoattest Winkler BPP (2006)
Notiz: Trotz der Bitte von Bertolt Brecht um Verschiebung war die Uraufführung des Dramas “Baal” am 8.12.1923 unter der Regie von Alwin Kronacher im Alten Theater in Leipzig. Die Uraufführung löste einen großen Skandal aus, wegen Tumulten im Publikum wurde das Stück sofort abgesetzt.
