388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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¼ Gr. grauviolett mit klarem DKr. “LEIPZIG 1.JAN.72” vom ERSTTAG. Die farbfrische Marke ist deutlich geprägt mit oben zum Teil kürzeren Zähnen, ansonsten gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Marken dieser Wertstufe mit Ersttagsstempel sind nicht häufig, Fotoattest Krug BPP (2011)
¼ Groschen grauviolett mit klarem EKr. "LEMGO 1.6.72" auf komplettem Faltbrief im eigenen Landzustellbereich nach Brake mit Ausgabestempel. Von der Reichspost wurde das im ehemals Thurn und Taxisschen Postgebiet von Lippe-Detmold geltende ¼ Groschen-Porto übernommen. Die Marke mit winzig verkürztem Zahn, sonst in guter Gesamterhaltung, sehr seltene Variante, bisher sind aus Lemgo nur wenige Ortsbriefe mit ¼ Groschen-Frankaturen bekannt, ausführliches Fotoattest Krug BPP (2013)
¼ Gr. grauviolett mit Plattenfehler “helle Striche im Rahmen unten links” (Feld 141), mit klarem EKr. “WIESBADEN 2.2.72” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Ortsbrief. Die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt, teils durch Scherenschnitt flach gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag mit senkrechter Faltung und rückseitig fehlt die Verschlussklappe. Ein schöner Brief mit dem seltenen Plattenfehler, Fotoattest Krug BPP (2009)
1872, Kleiner Schild ¼ Groschen grauviolett und ½ Groschen orange, zur Hälfte um den Rand geklebt, in Mischfrankatur mit Innendienstmarke 10 Groschen hellgraubraun, sauber mit Ra3 “HANNOVER STADT-POST-EXP. No.1” sowie handschriftlicher Entwertung auf Wertbrief über “Sechs Tahler und Sechs Silbergroschen” an die bekannte Adresse Peter Paul Aeuckens auf Helgoland, das Kuvert war dreiseitig geöffnet, links und rechts wieder sauber verklebt, eine große Seltenheit in insgesamt sehr schöner und ansprechender Erhaltung
kleiner Schild ¼ Gr. grauviolett, zwei Stücke mit 2 Gr. ultramarin, gut geprägt und in üblicher Zähnung, klar mit EKr. “BITSCHWEILER BEI THANN 25 7 72” auf Faltbrief im Grenzrayon in die Vogesen mit rückseitigem Ankunftstempel, gute Erhaltung
⅓ Gr. gelblichgrün mit Plattenfehler “Kreisbruch links in Höhe der 11. Strichleiste” (Feld 141), klar mit Rahmenstempel “BREMEN STADTPOST-EXP…6.72” entwertet. Die farbfrische Marke ist erkennbar geprägt und bis auf zwei verkürzte Zähne üblich gezähnt und ansonsten in einwandfreier Erhaltung, u.a. sign. Sommer BPP und Fotoattest Krug BPP (2007)
½ Gr. orangerot, farbfrisch, sehr gut und erhaben geprägt und in sehr guter, durchstichartiger rauer Zähnung, ungebraucht und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit rauer Zähnung, sign. Hennies BPP mit Fotoattest (1985) sowie Fotoattest Brugger BPP (2002)
½ Groschen ziegelrot, farbfrisch und in kleinem Format mit Rahmenstempel "STADTDPOST DRESDEN 1.I.72", zwei winzige Farbpunkte, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Marken dieser Wertstufe mit Stempel vom ERSTTAG sind selten, signiert Sommer BPP und Fotoattest Brugger BPP (2000)
Provenienz: Sammlung Fath (51. HBA Auktion, 2008)
½ Gr. ziegelrot, 2 Gr. ultamarin und 5 Gr. ockerbraun auf Ganzsachenumschlag 1 Gr. im Großformat, als Paketbegleitbrief mit Preußen-DKr. "Czersk 1 5 72" nach Neuenburg. Einige kleine Zahnverkürzungen, sonst sehr schöne Erhaltung.
½ Gr. ziegelrot mit Plattenfehler “Kerbe im Innenkreis unter C in DEUTSCHE und verstärkte Punktreihe rechts" (frühe Phase) im senkrechten Paar mit Normalmarke je mit DKr. “DOBERAN 2.2.” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Briefkuvert nach Neustrelitz mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, sehr gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner Brief mit diesem nicht häufigen Plattenfehler, Fotoattest Brugger BPP (2002)
½ Gr. rötlichorange mit Plattenfehler “Farbstrich auf der 10. Strichleiste rechts” (Feld 49) im waagerechten Paar mit Normalmarke, mit Rahmenstempel “DRESDEN VI 29.III.72” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Briefkuvert nach Leipzig mit Ausgabestempel. Die Marken sind gut geprägt, üblich gezähnt und haben wie der Umschlag leichte Patina, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Krug BPP (2014)
½ Gr. ziegelrot mit Plattenfehler “durchgehender heller senkrechter Strich im linken Rahmen”, durch die Dezentrierung sehr klar sichtbar auf der rechten Seite, mit klarem EKr. “BERLIN P.E.14 25.9.72” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Ortspostkarte. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Karte links mit leichtem senkrechten Bug und übliche Aufnadelung rechts unterhalb der Marke. Ein hochinteressantes Stück mit klar sichtbarem Plattenfehler, Fotoattest Sommer BPP (2006)
1 Gr. karmin mit Plattenfehler “Akzent über C in REICHS- auf der ersten Strichleiste”, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, ungebraucht, in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Brugger BPP (2007)
1 Gr. karmin mit stark nach rechts verschobener senkrechter Zähnung durch das Markenbild, allseits Scherentrennung mit klarem L2 “DOBERTIN 4…”. Die farbfrische Marke ist gut geprägt und bis auf wenige abgeschnittene Zähne unten in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und in dieser Art sehr seltener Zähnungsfehler, der aus Dobertin bekannt ist (siehe Kohl-Handbuch S. 23), Fotoattest Sommer BPP (1989)
1 Gr. karmin mit Plattenfehler “Akzent über C in REICHS auf der 1. Strichleiste” (Feld 10) im Viererblock mit drei Normalmarken, sehr klar mit zwei Rahmenstempel “SCHRODA 3.10.” entwertet. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und bis auf einen kurzen Zahn üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Krug BPP (2009)
1 Groschen karmin mit klarem DKr. "REMSCHEID 5.2.72" auf blauem Zierbrief-Kuvert nach amerikanischem Muster von der Firma "C.F. von KÜRTEN" nach Magdeburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren im Rand, sonst in guter Gesamterhaltung, ein dekorativer und in dieser Art seltener Firmen-Umschlag
1 Groschen karmin, zwei Einzelmarken je mit DKr. "EMMENDINGEN 8.JUN.(72)" auf Faltbriefhülle nach Schönenwerd in der Schweiz. Beide Marken rückseitig mit kleinen Fehlern, vermutlich wiederverwendete, ursprünglich nicht entwertete Marken aus dem Posteingang und dann als währungsfremde Verwendung für den Auslandsverkehr benutzt
1 Gr. karmin mit Plattenfehler “Rahmen links neben TS in DEUTSCHE gebrochen” und klarem NDP EKr. “SANDSTEDT 15.6.72” auf doppelt verwendeter Briefhülle nach Bramstedt bei Stubben mit Ankunftsstempel (neuer Postort). Innen erste Verwendung mit 2 Gr. grauultramarin (unten Scherenschnitt) mit glasklarem EKr. “STADE 7.6.72”. Die farbfrische 1 Gr.-Marke ist gut geprägt, normal gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Hennies BPP (1982)
1 Gr. karmin mit Plattenfehler “gebrochenes S in DEUTSCHE” (Feld 4) mit EKr. “POLLE 18.2.72” auf kpl. Faltbrief. Die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Sommer BPP (2003)
kleiner Schild 1 Gr. rotkarmin im waagerechten Paar, farbrisch, gut gezähnt und gut geprägt, sauber entwertet durch Hufeisenstempel “GEBWEILER 25 JAN. 72” (Spalink-Nr. 13) in Doppelfrankatur mit Frankreich Napoleon 20 C. blau mit PC “420” auf Faltbrief nach Belfort mit rückseitigem Ankunftsstempel, gute Erhaltung, signiert Scheller
2 Gr. grauultramarin, farbfrisch, sehr gut und erhaben geprägt und gut gezähnt, ungebraucht, in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser in ungebrauchter Erhaltung seltenen Marke, unsigniert mit Fotoattest Krug BPP (2013)
2 Gr. grauultramarin mit Plattenfehler “linke Wertziffer 2 gebrochen sowie Punkt unter C in REICHS” (Feld 20) mit DKr. “WOLFENBÜTTEL 16.FEB.1872” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Paketbegleit-Briefhülle für ein 2 Pfund 200 g schweres Paket nach Helmstedt mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Einzelfrankatur mit diesem nicht häufigen Plattenfehler, Fotoattest Sommer BPP (2007)
kleiner Schild 2 Gr. ultramarine, zwei Stücke, entwertet durch EKr. “METZ 9 1 72" in Doppelfrankatur mit Frankreich Cérès 40 C. orange mit PC “2598” (NANCY) auf vollständigem Faltbrief nach Nancy mit rückseitigem Ankunftsstempel, eine Brustschildmarke wenige Zahnverkürzungen, die andere gering getönt und etwas eckrund, eine frühe Doppelfrankatur in guter Erhaltung
5 Gr. ockerbraun mit Plattenfehler “Kreisbruch unter T in DEUTSCHE” (Feld 90), klar mit Rahmenstempel “FRI(EDLAND) REG.BE(Z.BRESLAU) 2.9.” entwertet. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und bis auf einen rückseitigen Fleck und leichte Papieraufrauhung in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Krug BPP (1997)
1 Kreuzer grün, Einzelmarke, waagerechtes Paar und zwei waagerechte Dreierstreifen je mit EKr. "FRANKFURT A.M. N3 28.6.72" als 9 Kreuzer-Porto auf Brief-Couvert nach London mit Ankunftsstempel. Der Umschlag rückseitig mit neuer Verschlussklappe und mit Papier hinterlegt, der linke Dreierstreifen (kopfstehend) wurde gelöst und rechts unten ergänzt und nachgemalt sowie weitere Marken mit kleinen ausgebesserten Zahnspitzen bzw. die Einzelmarke mit kleiner Schürfung. Trotz der Einschränkungen eine optisch ansprechende und seltene Massenfrankatur auf Auslandsbrief, Fotoattest Dr. Zill BPP (2023)
Provenienz: 214. Heinrich Köhler-Auktion (1975)
Robson Lowe (1985)
28. Jennes & Klüttermann-Auktion (2003)
2 Kr. ziegelrot mit Plattenfehler “Kerbe im Innenkreis unter P in Post” (Feld 114), mit klarem und zentrischen EKr. “POESNECK 11.3.74” entwertet. Die farbfrische Marke ist deutlich geprägt und gut gezähnt, sie hat einen kleinen Holzeinschluss und ist in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Sommer BPP (2006)
2 Kr. ziegelrot mit Plattenfehler “Innenkreisbruch über K von KREUZER”, mi klarem DKr. “PFORZHEIM 14,JAN,”. Die farbfrische, etwas dezentrierte Marke ist gut geprägt, normal gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Sommer BPP (2004)
3 Kr. karmin mit ausgefallenem Zähnungsloch oben und unten in der 5. Position (FZL ou5), farbfrisch, sehr gut geprägt und allseits gut rauh gezähnt, ungebraucht und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser in ungebrauchter Erhaltung seltenen Marke mit Zähnungsbesonderheit, unsigniert mit Fotoattest Sommer BPP (1992) und Krug BPP (2018)
3 Kr. karminrosa im senkrechten Dreierstreifen jeweils mit ERSTTAG-EKr. “FRANKFURT A.M. 1.1.72”. Die Einheit ist oben stärker angetrennt und mit Falz gestützt, die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, gut gezähnt und bis auf kleine Einschränkungen bei der oberen und unteren Marke in einwandfreier Erhaltung. Eine optisch ansprechende Einheit, bisher ist keine größere Einheit dieser Wertstufe mit Stempel vom Ersttag registriert, Fotoattest Brugger BPP (2008)
7 Kr. grauultramarin mit EKr. “PFORZHEIM 12.9.73” auf kpl. Faltbrief nach Chaux-de-Fonds, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist erkennbar geprägt, üblich gezähnt und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung
7 Kreuzer blau mit DKr. "DURLACH 19.MRZ.(73) auf kompletter Postweisung über sieben Gulden nach Lichtenau mit Ankunftsstempel. Das Formular mit senkrechter Faltung links neben der Frankatur und kleine Aufnadelungslöcher, die Marke im Unterrand mit verklebtem Einriss und drei angesetzten Zähnen, sonst in guter Gesamterhaltung. Postanweisungen mit Kreuzer-Frankatur sind bisher in nur wenigen Exemplaren bekannt, eine große Brutschild-Seltenheit, Fotoattest Dr. Zill BPP (2023)
Provenienz: J.J. Volny (92. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005)
7 Kr. grauultramarin mit Plattenfehler “Rahmenbruch (Fleck) unter der linken Wertziffer” (Feld 77), mit EKr. “MANNHEIM 28.6.72” auf Faltbriefhülle nach Vlaadingen, Holland mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit Altersspuren, die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich zum Teil rau gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Krug BPP (2014)
18 Kr. ockerbraun, farbfrisch und sehr gut gezähnt, üblich geprägt, mit sauberem und fast komplett zentrischem EKr. “ORTENBERG 23 12 4-5N” gestempelt, tadellos, eine schöne Marke, sign. Rohr sowie Befund Krug BPP (2000)
18 Kr. ockerbraun, farbfrisch in dunklerer Nuance mit sehr klarem Taxis-EKr. “SCHWARZBURG 11.8.” auf Briefstück, Die Marke ist deutlich geprägt, üblich gezähnt und in tadelloser Erhaltung. Ein außerordentlich schön gestempeltes Exemplar mit auf dieser hohen Wertstufe seltener Entwertung. ProFi hat nur drei weitere Einzelmarken und einen Viererblock der 18 Kreuzer-Wertstufe mit diesem Stempel registriert, sign. TS und FA.RF. Engel sowie Fotoattest Krug BPP (2011
18 Kr. ockerbraun mit Plattenfehler “Punkt rechts unter zweitem E in KREUZER” (Feld 14,74-77), mit klarem EKr. “FRANKFURT 10.1.74” entwertet. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, einige Zähne der rechten Zahnreihe sind nachgestochen, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Trotz der Einschränkungen ein schönes Exemplar mit besseren Plattenfehler, Fotoattest Sommer (1987)
10 Groschen hellgraubraun mit handschriftlicher Entwertung "Mosbach 11.9.72" auf Nachnahme-Adressenzettel über 28 Gulden 30 Kreuzer mit Auslagen-Stempel und tarifgerecht austaxiertem Rötel-Vermerk "35" (Kreuzer = 10 Groschen) nach Neckarelz, aufgeklebt auf komplettem Rechnungsformular des Odenwälder Boten. Die Nachnahme und das Porto (6 Kreuzer Briefgebühr bis 5 Meilen und 29 Kreuzer Procuragebühr = 35 Kreuzer = 10 Groschen) wurden komplett vom Empfänger eingezogen. Die farbfrische Marke hat kleine Papierfehler und ist bis auf vier kurze Zähne üblich gezähnt, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine äußerst seltene Einzelfrankatur – als Nachnahmebrief ist aus beiden Währungsgebieten nur dieser Brief bekannt und aus dem Kreuzer-Gebiet sind von allen Versendungsformen bisher nur fünf Briefe registriert, Fotoattest Dr. Zill BPP (2024)
