388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
“STRASSBURG i. ELS. BHF. 22.APRIL.74” (Spalink 36-2N) mehrfach recht klar auf zwei Einzelmarken 2 Gr. grauultramarin, die untere Marke mit Plattenfehler “linke Wertziffer 2 gebrochen und Farbpunkt unter C in REICHS” (Feld 20) und 5 Gr. ockerbraun als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle der 3. Gewichtsstufen mit rotem Ra1 “PD” und frz. Transitstempel nach Paris. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und bis auf einen kürzeren Zahn bei der unteren Marke gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Frankatur mit besserem Plattenfehler und besserem Hufeisenstempel mit Destination Frankreich, Fotoattest Krug BPP (2013)
“STRASSBURG i. ELS. BHF. 22.JULI.74” (Spalink 36-2N) sehr klar rückseitig als Transitstempel auf komplettem Frachtbrief aus “ISCHL Abds 20.7.74” nach Paris mit zwei französischen Fiskalmarken auf der Vorderseite, dazu beiliegend “Récépisse Pour le Destinatatire”. Das Formular mit senkrechter Faltung und kleine Randspuren. Der Hufeisenstempel wurde zu dieser Zeit als Reservestempel eingesetzt, eine Verwendung als Transitstempel ist im Handbuch nicht notiert. Hier aus der bekannten Rothschild-Korrespondenz, Fotoattest Krug BPP (2021)
“STRASSBURG i. ELS. BHF. 11.OCTBR.75” (Spalink 36-2N) klar auf 10 Pfge. dunkelkarmin auf komplettem Faltbrief nach Würzburg mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke rechts mit senkrechtem Bug und ist stärker getönt, der Faltbrief unten rechts mit Einriss. Trotz der Einschränkungen ein interessanter Brief mit Frühdatum der 3. Verwendungsphase, signiert Spalink BPP
“STRASSBURG i. ELS. BHF. 8.DECBR.74” (Spalink 36-4) klar auf loser Marke kleiner Schild ¼ Gr. violett. Die farbfrische Marke ist deutlich geprägt, rau gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Sehr späte Verwendung der ¼ Gr.-Marke und mit auf Marken mit kleinem Schild im Handbuch nicht gelistetem Hufeisenstempel, selten, Fotobefund Krug BPP (2010)
“STRASSBURG i. ELS. BHF. 31.DECBR.74” (Spalink 36-4) sehr klar auf großer Schild ⅓ dunkelolivgrün mit Plattenfehler “Punkt unter R in GROSCHEN” (Feld 14) auf Briefstück. Die farbfrische Marke ist gut geprägt und bis auf zwei kleine Zahnkerben oben gut gezähnt, in dekorativer Gesamterhaltung. Interessante Verwendung vom letzten Tag der Gültigkeit dieser Wertstufe mit besserem Plattenfehler und Farbe, in dieser Kombination sehr selten, Fotoattest Brugger BPP (2001)
“STRASSBURG i. ELS. BHF. 10. FEBR.75” (Spalink 26-5) zweimal klar auf großer Schild 2 Gr. grauultramarin und 10 Pfge karminroa als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit rotem Ra1 “PD” und frz. Transitstempel nach Paris. Die Brustschild-Marke ist sehr gut geprägt, beide Marken sind farbfrisch, normal gezähnt und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mischfrankatur mit Fotoattest Brugger BPP (2001)
“STUTTGART K.W.POSTAMT I 23.APRIL.74” (Spalink 37-1) klar auf loser Marke Württemberg 70 Kr. braunlila mit unten nahezu voller Trennungslinie. Die farbfrische Marke mit gut erkennbarer Wappenprägung hat rückseitig helle Stellen und ist unten rechts repariert. Ein optisch ansprechendes Exemplar mit auf dieser Marke nicht häufigem Hufeisenstempel, Fotobefund Heinrich BPP (2015)
“STUTTGART K.W. POSTAMT I 20.OCTBR.80” (Spalink 37-1) mehrfach klar auf 5 Pfg. hellrotviolett und 20 Pfg. hellgrautürkis als tarifgerechte Frankatur auf Wertbrief über 100 M. nach Eberstadt, vorderseitig wurde der Einlieferungsschein aufgeklebt. Die beiden farbfrischen Marken sind gut gezähnt und wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung. Frankierte Briefe mit diesem Hufeisenstempel sind selten
“STUTTGART K.W. POSTAMT I. 17.JUNI(93)" (Spalink 37-1M) ohne Zeigruppenriegel auf Württemberg 25 Pfg. dunkelorange als tarifgerechte Einzelfrankatur auf langformatigem Wertbrief über 100 M. nach Ebingen bei Balingen mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist normal gezähnt mit zwei verkürzten Zähnen, der Umschlag ist oben etwas verkürzt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein interessanter Brief mit diesem außerordentlich seltenen Hufeisenstempel, zum Zeitpunkt der Prüfung war es der erste bekannte frankierte Brief überhaupt, doppelt signiert Spalink BPP mit Fotoattest (1974)
“THORN 1.JAN.73” (Spalink 38-1) sehr klar auf kleiner Schild ½ Gr. orange auf Briefstück. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Briefstück mit neuem Frühdatum vom 1.1.1873, Fotobefund Brugger BPP (2002)
“THORN 15.APRIL.75” (Spalink 38-1) zweimal klar auf großer Schild 2 Gr. grauultramrin und 10 Pfge mattrot als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle nach Warschau, Polen. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und die Brustschildmarke ist deutlich geprägt. Bis auf eine kleine, kaum sichtbare Tönung sind die Marken wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mischfrankatur, Fotoattest Petry BPP (2017)
“THORN 24.MAI.75” (Spalink 38-1) klar auf 10 Pfge mattrosa auf komplettem Faltbrief nach Podgorz mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung
“THORN 18.NOVBR.74” (Spalink 38-2) klar auf loser Marke großer Schild 5 Gr. ockerbraun. Die farbfrische Marke ist deutlich geprägt, bis auf einen kurzen Zahn üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit diesem äußerst seltenen Hufeisenstempel, Fotoattest Krug BPP (2010)
“VIERSEN 16.OCTBR.72” (Spalink 39) viermal sehr klar auf kleiner Schild ¼ Gr. grauviolett, ½ Gr. rötlichorange, 1 Gr. karmin und 2 Gr. grauultramarin, rückseitig als tarifgerechte Frankatur auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein 10 Pfund 222g schweres Paket nach Elberfeld mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, die 1 Gr.-Marke hat einen leichten Eckbug und die 2 Gr.-Marke ist eckrund, ansonsten sind die Marken gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Der Umschlag hat in der Verschlussklappe zwei kleine Fehlstellen. Eine dekorative Vierfarben-Frankatur aus bekannter Korrespondenz, Fotoattest Krug BPP (2017)
“VIERSEN 7.MÄRZ.80” (Spalink 39N) klar auf Ganzsachenkarte 5 Pfge nach Krefeld, in guter Erhaltung, Fotobefund Petry BPP (2012)
"WESEL** 9.DECBR. (Spalink 40) mehrfach klar auf kleiner Schild 5 Gr. ockerbraun und großer Schild 1 Gr. karmin als tarifgerechte Frankatur auf Wertbriefkuvert nach Suhl mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken sind deutlich geprägt, die 5 Gr. Marke mit kurzem Zahn und Druckstelle, ansonsten gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina. Eine interessante Mischfrankatur auf Wertbrief
“WESEL** 12.JULI.72” (Spalink 40) klar auf kleiner Schild ¼ Gr. grauviolett mit Teil einer zweiten Marke auf Briefstück. Die farbfrische Marke ist gut geprägt und bis auf einen verkürzten Zahn üblich gezähnt und mit leichter Tönung, in einwandfreier Erhaltung. Ein dekoratives Briefstück mit Frühdatum vom 12.7.1872
“ZABERN i. ELS. 2.JUNI.75” (Spalink 41) zweimal klar auf großer Schild 2 Gr. grauultramarin mit Plattenfehler “heller Fleck im Rahmen über CS von REICHS” (Feld 10) und 10 Pfge mattrosa mit winzigem Teil vom Oberrand als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit rotem Ra1 “PD” und frz. Transitstempel nach Grenoble, Frankreich mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Brustschildmarke ist deutlich geprägt und wie die 10 Pfge-Marke typisch gezähnt und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mischfrankatur mit besserem Plattenfehler und Destination Frankreich, Fototattest Sommer BPP (2006)
“ZABERN i. ELS. 2,JAN.1875” (Spalink 41) klar auf Ganzsachenkarte ½ Gr. nach Hildesheim. Die Karte mit kleinen Randspuren, in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante Karte mit Frühdatum vom 2.1.1875
“ZABERN i. ELS. 26.JAN.75” (Spalink 41) mehrfach klar auf 10 Pfge karminrosa und 20 Pfge grauultramarin als tarifgerechte Frankatur auf R-Briefkuvert mit frühem Versuchs-R-Zettel “Efeumuster” (oben leicht angeschnitten) im Wechselverkehr mit Österreich-Ungarn nach Wien mit Ankunftsstempel. Bis auf je einen kurzen Eckzahn sind beide farbfrischen Marken gut gezähnt und wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer R-Brief mit Versuchs-R-Zettel, Fotoattest Petry BPP (2019)
"BERLIN H.P.A. F. N2 21.11.73" in Rot klar auf Paketbegleit-Briefkuvert für eine Kiste mit Leitvermerk "via Bremen" mit Röteltaxe "18/130 = 148" (Groschen) für die bar bezahlte Gebühr (9x 2 Groschen bis Bremen + 130 Groschen für den weiteren Transport) und Blaustift-Weiterfranco-Vermerk "Wf 130" für das Weiterfranco ab Bremen nach Hunterspoint in Bundesstaat New York in guter Gesamterhaltung. Sehr schöner Brief aus dem sogenannten "Württenberger Fund"
“AACHEN F. N1 30.9.72” klar in Violett auf Briefkuvert bis 15 g mit Leitvermerk “via England” und rotem L1 “FRANCO” sowie Rötelvermerk “3” (Groschen) nach St. Louis. Der Umschlag mit kleinen Beförderungsspuren im Rand, sonst in guter Gesamterhaltung
“DANZIG N.2 1.APRIL.76" (Spalink 7-2), sehr klar auf Ausgabe 1875 10 Pfennige lilarot auf Faltbriefhülle nach Gr. Montau bei Alt-Münsterberg mit Ankunftsstempel, kleine Randspuren
1866/76, kleine alte Partie mit etwa 70 Marken und Briefstücken und 22 Briefen und Ganzsachen, dabei "GRAUDENZ, "HERFORD", "LÜBECK BHF. E. P. B.", etc.
BERLIN-WESEL, kleine gestempelte Sammlung mit ca. 200 Werten, dabei u.a. Mi.-Nr. 1 im waagerechten Paar “WESEL” sowie "STRASSBURG i. ELS. (Spalink 36-5MN), auf Zeitung "Le Charivari" vom 24.08.1894, teils sign., stark unterschiedliche Erhaltung
