388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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- Deutschland ab 1849 – Die Sammlung des „American“ Bruce Wright (Teil III) (17) Apply Deutschland ab 1849 – Die Sammlung des „American“ Bruce Wright (Teil III) filter
- Die Marken des Norddeutschen Postbezirks zur Zeit der Deutschen Reichspost ab 4. Mai 1871 – Die Sammlung Hansmichael Krug (1) Apply Die Marken des Norddeutschen Postbezirks zur Zeit der Deutschen Reichspost ab 4. Mai 1871 – Die Sammlung Hansmichael Krug filter
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1887, 2½ PIASTER auf 50 Pfg. (dunkel)oliv, ist farbfrisch und gut gezähnt. Die postfrische Marke ist in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1889, 20 Pa. auf 10 Pfg. mittel(karmin)rot (dunkelgelb quarzend), ist farbfrisch und gut gezähnt. Die postfrische Marke ist in tadelloser Erhaltung, signiert Zenker BPP und Hollmann BPP mit alter Farbsignatur sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2010)
1889, 20 PARA auf 10 Pfg. dunkelrosa(rot) (gelblichorange quarzend), farbfrisch und sehr gut gezähnt, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1 Pia. auf 20 Pfg. lebhaftgrauultramarin, ist farbfrisch und sehr gut gezähnt, postfrisch und ist in tadelloser Erhaltung, Bisher sind nur ganz wenige postfrische Exemplare mit dieser Farbe bekannt, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2007)
1¼ Pia. auf 25 Pfg. gelborange, ist farbfrisch und gut gezähnt, postfrisch und ist in tadelloser Erhaltung. Postfrische Marken dieser Farbe in einwandfreier Qualität sind bisher nur in ganz wenigen Exemplaren bekannt , signiert W. Brandes und doppelt signiert Mansfeld sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2006)
1¼ Pia. auf 25 Pfg. dunkelorange, farbfrisch und gut gezähnt, ungebraucht und in tadelloser Erhaltung, signiert Wiegand BPP mit Fotobefund (2007)
1900/04, Reichspost 5 Pia. auf 1 M. dunkelkarminrot, farbfrisch und gut gezähnt, ungebraucht und in tadelloser Erhaltung. Eine äußerst seltene Farbe, ProFi hat kein weiteres ungebrauchtes Exemplar in einwandfreier Erhaltung registriert, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2019)
1900/04, Reichspost 25 PIASTER auf 5 M. in Type I ohne Nachmalung. Die farbfrische und sehr gut gezähnte Marke ist ungebraucht und in tadelloser Erhaltung, signiert Bothe BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1902/04, Reichspost 25 Pia. auf 5 M. in Type II mit doppeltem Aufdruck in Type II, ungebraucht mit winzig heller Stelle und wenigen stumpfen Zähnen, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein optisch sehr ansprechendes Exemplar mit dieser Aufdruck-Abart, doppelt signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1985) und Fotoattest R. Steuer BPP (2021)
Amtlich nicht ausgegeben: 1902, 1¼ Piaster auf 25 Pfg. bis 4 Piaster auf 80 Pfg. mit abweichenden Schrifttypen beim Aufdruck. Die farbfrischen und gut gezähnten Marken sind bis auf die 2 PIASTER auf 40 Pfg. mit aufgespaltenem Zahn oben links in einwandfreier Erhaltung. Zwei Werte sind ungebraucht, die übrigen Marken sind postfrisch, zum Teil signiert Star(auschek), W. Brandes und Bothe BPP sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
Amtlich nicht ausgegeben: 1902, 15 Pia. auf 3 M. in Type I, mit Aufdrucktype II (A oben mit Serifen), ungebraucht und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser äußerst seltenen Marke mit Fotoattest R. Steuer VÖB (2001)
Amtlich nicht ausgegeben: 1902, 15 Pia. auf 3 M. in Type II, mit Aufdrucktype II (A oben mit Serifen), ungebraucht und in tadelloser Erhaltung. Die farbfrische Marke ist in dieser Erhaltung außerordentlich selten, u.a. signiert Schulz und Rohr sowie Fotoattest Dr. Hollmann BPP (2000)
1905, Probedrucke 10 Pa. auf 5 Pfg. bis 25 Pia. auf 5 M. Germania ohne Wasserzeichen mit Aufdruck der Reichspost-Ausgabe von 1902/04 ("A" mit Serife) komplett, ungebraucht, 1½ Pias. auf 30 Pfg. leicht oxidiert, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr seltener Satz, bisher sind nur ganz wenige komplette Sätze bekannt, die beiden Höchstwerte sind signiert J.H. Stolow und Fotoattest Wiegand BPP (2006) für den ganzen Satz
1905, 25 Piaster auf 5 M. grünschwarz/dunkelkarmin (Mittelstück gelblichrot quarzend), Randstück mit Passerkreuze. Die farbfrische und sehr gut gezähnte Marke ist postfrisch und in tadelloser Erhaltung (rechts vorgefaltet), unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1905/13, 2 Pia. auf 40 Pfg. mit Aufdruckfehler “seitwärts stark verschobener Aufdruck 2 2 Piaster”, ungebraucht und in tadelloser Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar dieser dekorativen Aufdruckabart, u.a. signiert Dr. Lantelme und Ebel mit Fotoattest (1996) sowie Fotoattest Dr. Hollmann BPP (1997)
1905, 2 Pia. auf 40 Pfg. mit Aufdruckfehler “seitwärts stark verschobener Aufdruck 22 Piaster und anhängender linker Bogenrand mit Aufdruck 2 Piaster”, ungebraucht mit Originalgummierung und in tadelloser Erhaltung. Von dieser Variante wurden maximal 10 Stück gedruckt, wobei es auch gestempelte Exemplare gibt. Eine äußerst dekorative und sehr seltene Aufdruck-Abart, handschriftliche Bleistiftsignatur “A(bert) F(riedemann)” und Fotoattest R. Steuer VÖB (2003)
1886/1914 (ca.), Partie mit über 55 Briefen und Karten, Schwerpunt Deutsche Post in der Türkei, Togo und Marocco, interessanten Mehrfach- und Mischfrankaturen, R-Brief und weiteren Besonderheiten, meist in schöner Gesamterhaltung
1884/1908, in den Hauptnummern überkomplette Sammlung auf Briefstücken mit zusätzlich u.a. Mi.-Nr. 23I/II (sign. Mansfeld), 12-23II, 21II/II, zweite Mi.-Nr. 35 und 47a,. Viele Marken sind signiert und in einwandfreier Erhaltung
1875/1914, 12 Briefe und Karten mit Vorläufern, dabei 1875, 2 Gr. grauultramarin in Mischfrankatur mit 1 Gr. auf Brief entwertet “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 1.3.75” als tarifgerechte Frankatur aus Brousse mit rückseitigem Forwarded Agent-Stempel der Firma “D. LEBET & FILS. VICTOR” und vorderseitigem Leitvermerk “via Odessa et Cologne” nach Lyon mit Ankunftsstempel, teils getönt, dazu Antwortkarte aus Jerusalem, DR Ganzsachen und Antwortteile verwendet in Constantinopel.
1880/1917, kleiner Sammlungsbestand mit 17 R-Briefen und einer Briefvorderseite mit Mi.-Nr. V42 im Paar und R-Zettel “CONSTANTINOPEL” (ohne R). Dabei viele verschiedene R-Zettelypen von Beirut, Constantinopel, Jaffa und Smyrna, bessere Frankaturen mit Mehrfachfrankaturen (u.a. Mi.-Nr. 15 MEF auf R-Nachname-Brief) sowie Destinationen mit Dänemark, England, Italien, Kiautschou mit Ankunftsstempel (!), Niederlande, Österreich und Schweiz. Dazu drei Postscheine von Constantinopel und 2x Jerusalem (1x Miltär-Mission auf Inhaltsverzeichnis verklebt) sowie R-Briefvorderseite 1818 Dt. Feldpost 365 (Haifa, FA Sorani) und R-Feldpostbrief aus Bulgarien (Etappe von der Türkei-Truppe). Erhaltung von etwas fehlerhaft bis einwandfrei
1914/18, 17 Briefe, Karten und Fotos, teils aus Palästina mit AK Deutsche Kolonie Haifa, Bade- ud Entlausungsanstalt, Mil.Miss. Aleppo, A.O.K.4 auch mit türkischer Frankatur, Nebenstempel Jedikule, Kraftfahrtformation Nr.512, Kraftfahrtkolonne 507, meist gut erhalten.
