388. Auktion

20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden

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Los-Nr.2876
Ausruf100 €

Kriegspost: 1916, R-Vordruckbrief "SERVICE DES PRISONNIERS DE GUERRE" mit Stempel "TIENTSIN DP *a 20.1.16" und R-Zettel "Tientsin (Deutsche Post)" (Einfeldt Nr. 18) an das Deutsche Konsulat in San Francisco mit Ankunftsstempel, in dieser Variante selten

Los-Nr.2877
Ausruf100 €

1916, Kriegsgefangenen-Vordruckbrief "AGENCE DES PRISONNIERS DE GUERRE" von "TIENTSIN DP *a 19.4.16" mit R-Stempel "TIENTSIN EINGESCHRIEBEN No." (handschriftliche Nr. + b) via New York mit Zensur-Verschlusszettel nach Kiel mit Ankunftsstempel, leichte Beförderungsspuren, einwandfrei (Einfeldt Nr. 19b)

Los-Nr.2878
Ausruf150 €

1901/3, drei Post-Einlieferungsscheine mit violettem L1 “Peking” (1903), schwarzem L1 “Tientsin” und EKr. “TIENTSIN DP *a 30.1.02” und violetter L1 “Tschifu” (1901). Dazu Vordruckschein für 16 Briefe mit Portobetrag 1,72 $ ohne Poststempel, datiert “Tientsin, den (2./I.191(4)”. Meist in guter Erhaltung

Los-Nr.2879
Ausruf80 €

1913, Postsachen-Vordruckkarte zur Laufzeitkontrolle mit Stempel “PEKING DP 17.5.13” an das Kaiserliche Bahnpostamt Nr. 18 in Berlin mit Eingangsstempel vom 30.5.1913 auf der Rückseite, in guter Erhaltung

Los-Nr.2880
Ausruf200 €

1901, Karte Kiautschou Kaiseryacht 10 Pfg. mit Stempel “PEKING DP 17.6.01” und sehr viel Text sowie Feldpost-Briefstempel nach Mannheim mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Feldpostsendungen waren portofrei, zum Teil wurden für eine vermeintlich schnellere Beförderung auch Ganzsachenkarten benutzt, doppelt signiert Bothe BPP 

Los-Nr.2881
Ausruf180 €

Kriegspost: 1915, Internationaler Antwortschein 25 Pfg. mit Stempel “PEKING DP 1.12.15” in guter Erhaltung

Los-Nr.2882
Ausruf250 €

"TSCHINGTSCHOUFU DP", Nebenstempel zweimal klar auf R-Vordruckbrief "...Bau-Abteilung Tsingtau" mit Ausgabe 1901 40 und 20 Pfennig je mit Bahnpoststempel "TSINGTAU-WEIHSIEN ZUG 1 11.10.03" und R-Zettel "Deutsche Post" mit handschriftlichem Vermerk "Tsingtschoufu" nach Leipzig mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, sehr seltene Kombination aus dem Bedarf (Einfeldt Nr. 1)

Los-Nr.2883
Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
AusrufGebot

"DSP SHANGHAI-TIENTSIN a 9.10.11", klar auf Kaiseryacht 10 Cents mit Wasserzeichen auf Brief via "DAIREN I.J.P.O. 11.10.11" nach Rotterdam mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung

Los-Nr.2884
Ausruf200 €

1900, “TONGKU DP **” klar ohne Datum auf Feldpost-Karte mit viel Text und sogenannten Wagenrad-Stempel nach Peitz mit vorderseitigem Ankunftsstempel vom 20.10.00. Die Karte links unten mit kleiner Fehlstelle und etwas fleckig, trotz der Einschränkungen eine seltene Verwendung aus dem Bedarf

Los-Nr.2885
Ausruf150 €

1900, sogenannter Wagenradstempel “KAISERLICH DEUTSCHE FELDPOST CHINA 1900” (Type 2) auf Steilaufdruck 5 Pfg. auf Ansichtskarte mit viel Text und Stempel “MSP No. 45 15.8.00” sowie Rahmenstempel “FELDPOSTBRIEF” nach Frankfurt mit vorderseitigem Ankunftsstempel vom 27.9.00. Die Karte ist rückseitig vom 14.8.1900 datiert und in einwandfreier Erhaltung. Feldpostkarten waren portofrei, die Karte war vermutlich vorfrankiert

Los-Nr.2886
Ausruf120 €

1901, “K.D.FELD.POSTSTATION No. 2 15.6.” klar und Rahmenstempel “Peking Kaiserpalast” etwas schwach auf Feldpost-Ansichtskarte mit Text nach Hankensbüttel mit vorderseitigem Ankunftstempel, kleine Randspuren

Los-Nr.2887
Ausruf150 €

1901, Stempel “K.D.FELD.POSTSTATION No. 6 21.5.” klar auf Ansichtskarte “Aus Wesel” mit viel Text mit Vermerk “…jetzt aus China…” sowie Briefsttempel nach Berlin mit Ankunftstempel. Die Karte mit kleinen Beförderungsspuren im Rand, sonst in guter Erhaltung, doppelt signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1975)

Los-Nr.2888
Ausruf150 €

1901, “K.D.FELD.POSTSTATION No. 6 26.5..” klar auf Feldpost-Ansichtskarte mit viel Text und grünen chinesichen Nebenstempeln nach München mit vorderseitigem Ankunftstempel, kleine Randspuren

Los-Nr.2889
Ausruf80 €

1901, “K.D.FELD.POSTSTATION No. 10 10.6.” klar auf Feldpost-Ansichtskarte mit viel Text nach Berlin mit vorderseitigem Ankunftstempel, kleine Randspuren

Los-Nr.2890
Ausruf80 €

1901, “K.D.FELD.POSTSTATION No. 10 12.7” klar auf Feldpost-Ansichtskarte mit Text nach Stettin-Grabow mit vorderseitigem Ankunftstempel, kleine Randspuren, signiert Mansfeld

Los-Nr.2891
Ausruf80 €

1901, Feldpostkarte-Vordruckkarte aus “RAWITSCH 28.8.01” an einen Feldwebel in China mit Ankunftsstempel “PEKING DP 17.10.01” und verschiedenen Vermerken über versuchte Zustellungen bei verschiedenen Einheiten, in guter Erhaltung

Los-Nr.2892
Ausruf300 €

1900/03, 6 Pes. 25 cts auf Reichspost 5 M., Type I ohne Nachmalung mit Stempel “MARRAKESCH 27.11.02”, in tadelloser Erhaltung, doppelt signiert T(hier) und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2005)

Los-Nr.2893
Ausruf300 €

1900/03, 6 Pes. 25 cts auf Reichspost 5 M., Type I ohne Nachmalung mit Stempel “TANGER (MAROCCO) DP 26.3.02” auf Briefstück. Die Marke ist in tadelloser Erhaltung, das Briefstück mit leichten Bugspuren, signiert Richter und doppelt Mansfeld und Bothe BPP sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2005)

Los-Nr.2894
Ausruf400 €

Spanisch Marokko: 1914, Unterrandstück 60 Centimos auf 50 Pfennig und 5 Centimos auf 5 Pfennig je mit Stempel "ARSILA (MAROKKO) 6.12.14" auf R-Brief über das spanische Postamt "LARACHE (MARRUECOS) 16.DIG.14" nach Laggenbeck mit Ankunftsstempel vom 28.12.1914. Der Umschlag ist etwas fleckig und hat Beförderungsspuren im Rand (rechte Marke mit Druckstelle) sowie vorderseitig mit kleinem Hinweisstempel, sonst in guter Gesamterhaltung, eine sehr seltene Verwendung (Einfeldt Nr. 2)

Los-Nr.2895
Ausruf10.000 €

NDP ½  Gr. orange und senkrechter Dreierstreifen 2 Gr. hellgraublau je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 25.3.71” als tarifgerechte Frankatur mit schwarzem L1 “P.D.” und Weiterfranko-Vermerk “2½” (Groschen) nach Paris mit Ankunftsstempel und zurück mit vorderseitigem Hinweisstempel “Retour.” Die farbfrischen Marken des Dreierstreifen haben zum Teile eine übliche unregelmäßige Zähnung bzw. der untere Wert ist teils etwas getönt und die ½ Gr.-Marke ist leicht verfärbt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Der erste Reichspoststempel war nur wenige Wochen im Einsatz und ist der seltenste Stempel auf den Vorläufer-Ausgaben und in Verbindung mit dem 6½‑Groschen-Porto nach Frankreich einmalig. Einer der bedeutendsten Briefe aller Vorläufer-Ausgaben und Reichspost-Unikat, doppelt signiert Dr. Lantelme und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Los-Nr.2896
Ausruf1.000 €

1870, NDP 1 Gr. gezähnt. drei Einzelmarke je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 18.8.71” auf Briefstück mit weiterem Stempelabschlag. Die linke Marke mit verkürztem Eckzahn links unten, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, das Briefstück mit Randbügen. Belegstücke mit diesem nur wenige Wochen gebrauchten Stempel sind große Seltenheiten der Vorläufer-Ausgaben von der Türkei, ProFi hat kein weiteres Briefstück mit drei Marken registriert, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1988)

Los-Nr.2897
Ausruf600 €

NDP 2 Gr. hellgraublau mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 1.9.71” auf Briefstück in tadelloser Erhaltung, sicherlich einer der schönsten Briefstücke mit dieser außerordentlich seltenen Entwertung, doppelt sign. Bothe BPP und Fotoattest R. Steuer BPP (2017)

Los-Nr.2898
Ausruf5.000 €

1872, kleiner Schild ¼ Gr. grauviolett in Mischfrankatur mit großer Schild ½ Gr. orange mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 7.11.72” als tarifgerechte Frankatur auf kompletter Faltdrucksache nach Berlin mit Ankunftstempel. Die farbfrischen Marken sind üblich geprägt, die ½ Gr.-Marke hat oben eine leichte Scherentrennung bzw. ist rechts etwas unregelmäßig gezähn, beide Marken sind wie die Faltdrucksache in einwandfreier Erhaltung. In dieser Kombination eine außergewöhnlich seltene und attraktive Frankatur, bisher sind nur zwei weitere Drucksachen in dieser Kombination registriert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Provenienz: Hermann Branz (281. Heinrich Köhler-Auktion, 1993)

Los-Nr.2899
Ausruf800 €

1872, Innendienst 30 Gr. (grau)ultramarin mit kopfstehender handschriftlicher Entwertung “Constan-tinopel 12/9.73”. Die farbfrische und gut gezähnte Marke ist in einwandfreier Erhaltung. In dieser Qualität sind bisher nur ganz wenige Exemplare bekannt, signiert Bothe BPP mit zwei Fotoattesten (1974 + 1983)

Los-Nr.2900
Ausruf150 €

10 Pfge. lilarot, zwei Einzelmarken, davon rechte Marke im verbreiterten Format je mit klarem EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 25.1.76” (mit Stern) als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Faltbriefhülle nach Basel mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung, sign. Bothe BPP und Jäschke-L. BPP

Los-Nr.2901
Ausruf150 €

20 Pfge kobaltblau mit Plattenfehler “abgeplatteter rechter Seitenrand”, zwei Einzelmarken mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 17.6.78” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief mit frühem R-Zettel nach Dresden mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken haben wenige kurze Zähne, ansonsten in guter Gesamterhaltung, in dieser Kombination selten, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2007)

Los-Nr.2902
Ausruf300 €

1875, 2 M. violettpurpur mit handschriftlicher Entwertung “Co(stantinopel” und zusätzlichem EKr. “CONSTANTINOPEL 21…”. Die farbfrische Marke ist gut gezähnt und ist in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Los-Nr.2903
Ausruf300 €

1884, 2 M. mittelrosalila mit Teil des Zwischenstegs rechts, mit etwas undeutlichem Stempel “CONSTANTINOPEL DP 2 2.11.88” (ohne Sterne). Die farbfrische Marke ist normal gezähnt und ist in einwandfreier Erhaltung. Eine auf dieser Marke sehr seltene Entwertung, doppelt sign. Dr. Steuer BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Los-Nr.2904
Ausruf300 €

1890, 2M. dunkelrotkarmint mit sehr klarem Stempel “CONSTANTINOPEL DP 1 8.5.91” (ohne Sterne) auf Paketkarten-Briefstück. Die farbfrische Marke ist in tadelloser Erhaltung, eine auf dieser Marke seltene Entwertung, doppelt sign. R.F. Steuer BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Los-Nr.2905
Ausruf180 €

2 M.  rötlichkarmin im senkrechten Paar mit sehr klarem Stempel “JAFFA DP 24.10.99”, das farbfrische Paar ist gut gezähnt, leicht vorgefaltet und in einwandfreier Erhaltung, eine recht seltene Entwertung auf dieser Ausgabe, Fotoattest R. Steuer BPP (2001)

Los-Nr.2906
Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
AusrufGebot

1880, 20 Pfennig lebhaftviolettultramarin im waagerechten Paar mit Stempel " KAISE. DEUTSCH PA ONSTANTINOPEL 14.6.81" (mit Stern) als portogerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief mit frühem R-Zettel "CONSTANTINOPEL Eingeschrieben No. 773" nach Lyon mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Öffnungsspuren oben und rechte Marke mit kleinen Zahnfehlern

Los-Nr.2907
Ausruf2.500 €

1882, 20 Pfg. mit Stempel “CONSTANTINOPEL 6/10 83 (1)2 - 1N.” als tarifgerechte Frankatur auf Brief mit schwarzer Orient-Express-Vignette nach Genua, Italien mit Ankunftsstempel. Die Marke ist farbfrisch, die Zähnung etwas fleckig und mit leichten Zahnfehlern, die Vignette unten links etwas tangiert, sonst vollrandig, sowie rechts mit Querbug und leichter Aufspaltung, der Umschlag mit üblichen Beförderungsspuren. Trotz der Einschränkungen ein sehr dekorativer Brief mit dem seltenen Reklamezettel in schwarzer Farbe, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)

Los-Nr.2908
Ausruf800 €

25 Pfg. mittelgelbbraun und 5 Pfg. violett jeweils mit EKr. “KAISL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 7.3.82” (mit Stern) als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. im Großformat als R-Brief mit frühem R-Zettel nach Reichenbach mit Ankunftsstempel. Der Umschlag links oben mit kleinem Ausriss/Hefterlochung, die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine auf der 25 Pfg.-Marke sehr seltene Entwertung und in Kombination mit der Verwendung aus dem Bedarf vielleicht einmaliger R-Brief, sign. Mansfeld und Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1989)

Los-Nr.2909
Ausruf500 €

1880, 50 Pfennig oliv im senkrechten Paar mit Stempel "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 16.11.83" auf R-Brief bis 60 g nach Trier mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren und rückseitig wurde das Siegel herausgeschnitten, sonst in guter Gesamterhaltung, eine sehr seltene Mehrfachfrankatur (Einfeldt Nr. 1)

Los-Nr.2910
Ausruf400 €

50 Pfg. graugrün und 10 Pfg. karmin je mit klarem EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P. A. CONSTANTINOPEL 21.12.81” als tarifgerechte Frankatur auf R-Faltbriefhülle mit frühem R-Zettel via Brindisi nach Fabriano, Italien mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung, eine seltene Frankatur, sign. Ebel

Los-Nr.2911
Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Ausruf60 €

1884, 10 Para auf 5 Pfennig violettpurpur mit klarem Stempel "CONSTANTINOPEL DP 1 28.11.99" als portogerechte Einzelfrankatur auf Drucksachen-Umschlag mit Banken-Absenderstempel nach Breslau mit Ankunftsstempel. Sehr dekorativer Brief in einwandfreier Erhaltung

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