388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
1884, 10 Para auf 5 Pfennig violettpurpur mit klarem Stempel "CONSTANTINOPEL DP 1 28.11.99" als portogerechte Einzelfrankatur auf Drucksachen-Umschlag mit Banken-Absenderstempel nach Breslau mit Ankunftsstempel. Sehr dekorativer Brief in einwandfreier Erhaltung
1900/04, 25 PIA auf Reichspost 5 M. , Type I ohne Nachmalung, klar mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 6.12.05” auf Briefstück, in tadelloser Erhaltung, Kurzbefund Dr. Hollmann BPP (1998)
1905, 20 Pa. auf 10 Pfg. mit Wasserzeichen, mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 24.12.12” rückseitig auf Postablieferungsschein für eine Nachnahmesendung und für eine Einschreibe-Sendung aus Stuttgart (Formular C.63). Das Formular hat kleine Randspuren, sonst in gute Erhaltung
1912, Germania 2 ½ Pia. auf orangeweißem Papier, postfrisch und tadellos, unsigniert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)
1911, Friedensdruck 6 Pes. 25 cts. auf 5 M. schwarz/dunkelkarmin, sogenannter “Ministerdruck” mit Stempel “TANGER (MAROKKO) 16.11.11” auf Briefstück, in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar dieser nicht häufigen Marke, sign. Pauligk BPP
1899, rosafarbiger, zweisprachiger Rückschein für einen R-Brief aus Hamburg mit Stempel "CONSTANTINOPEL DP 1** 10.1.99. Das Formular mit Faltspuren und kleine Fehlstelle oben, sonst in guter Gesamterhaltung
1900 (ca.), “CONSTANTINOPEL DP **….” undeutlich auf Post-Quittung für die monatliche Miete eines Schließfachs in Höhe von 10 Piaster Silber. Das Formular hat links eine Aktenlochung, ansonsten in guter Erhaltung
1909, provisorische Post-Vollmacht mit violettem L2 “Kais. Deutsches Postamt Jerusalem” und Firmen-Absenderstempel “A. EMANUEL PREISZ JERUSALEM”. Die DIN4-Seite ist zweimal gefaltet und hat Randspuren. Eine ungewöhnliche Verwendung aus der Deutschen Post Türkei
1911/17, vier Post-Einlieferungscheine mit violettem L1 “JAFFA” (1912), violettem L1 “Jerusalem” (1911) bzw. “JERUSALEM” (1914) und “FELDPOST MIL.MISS. JERUSALEM 6.8.1917”. Die Formulare zum Teil mit üblichen Falt- und Randspuren
1884, 1 Pia. auf 20 Pfg. lebhaftviolettultramarin mit schwarzem Aufdruck, ungebraucht mit Originalgummierung, violette Signaturen leicht durchscheinend, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Die ungebraucht seltene Marke ist u.a. doppelt signiert Bothe BPP und Hollmann BPP mit Fotoattest (1995)
1887, 2½ PIASTER auf 50 Pfg. (dunkel)oliv, ist farbfrisch und gut gezähnt. Die postfrische Marke ist in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1889, 20 Pa. auf 10 Pfg. mittel(karmin)rot (dunkelgelb quarzend), ist farbfrisch und gut gezähnt. Die postfrische Marke ist in tadelloser Erhaltung, signiert Zenker BPP und Hollmann BPP mit alter Farbsignatur sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2010)
1889, 20 PARA auf 10 Pfg. dunkelrosa(rot) (gelblichorange quarzend), farbfrisch und sehr gut gezähnt, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1 Pia. auf 20 Pfg. lebhaftgrauultramarin, ist farbfrisch und sehr gut gezähnt, postfrisch und ist in tadelloser Erhaltung, Bisher sind nur ganz wenige postfrische Exemplare mit dieser Farbe bekannt, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2007)
1¼ Pia. auf 25 Pfg. gelborange, ist farbfrisch und gut gezähnt, postfrisch und ist in tadelloser Erhaltung. Postfrische Marken dieser Farbe in einwandfreier Qualität sind bisher nur in ganz wenigen Exemplaren bekannt , signiert W. Brandes und doppelt signiert Mansfeld sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2006)
1¼ Pia. auf 25 Pfg. dunkelorange, farbfrisch und gut gezähnt, ungebraucht und in tadelloser Erhaltung, signiert Wiegand BPP mit Fotobefund (2007)
1900/04, Reichspost 5 Pia. auf 1 M. dunkelkarminrot, farbfrisch und gut gezähnt, ungebraucht und in tadelloser Erhaltung. Eine äußerst seltene Farbe, ProFi hat kein weiteres ungebrauchtes Exemplar in einwandfreier Erhaltung registriert, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2019)
1900/04, Reichspost 25 PIASTER auf 5 M. in Type I ohne Nachmalung. Die farbfrische und sehr gut gezähnte Marke ist ungebraucht und in tadelloser Erhaltung, signiert Bothe BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1902/04, Reichspost 25 Pia. auf 5 M. in Type II mit doppeltem Aufdruck in Type II, ungebraucht mit winzig heller Stelle und wenigen stumpfen Zähnen, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein optisch sehr ansprechendes Exemplar mit dieser Aufdruck-Abart, doppelt signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1985) und Fotoattest R. Steuer BPP (2021)
Amtlich nicht ausgegeben: 1902, 1¼ Piaster auf 25 Pfg. bis 4 Piaster auf 80 Pfg. mit abweichenden Schrifttypen beim Aufdruck. Die farbfrischen und gut gezähnten Marken sind bis auf die 2 PIASTER auf 40 Pfg. mit aufgespaltenem Zahn oben links in einwandfreier Erhaltung. Zwei Werte sind ungebraucht, die übrigen Marken sind postfrisch, zum Teil signiert Star(auschek), W. Brandes und Bothe BPP sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
Amtlich nicht ausgegeben: 1902, 15 Pia. auf 3 M. in Type I, mit Aufdrucktype II (A oben mit Serifen), ungebraucht und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser äußerst seltenen Marke mit Fotoattest R. Steuer VÖB (2001)
Amtlich nicht ausgegeben: 1902, 15 Pia. auf 3 M. in Type II, mit Aufdrucktype II (A oben mit Serifen), ungebraucht und in tadelloser Erhaltung. Die farbfrische Marke ist in dieser Erhaltung außerordentlich selten, u.a. signiert Schulz und Rohr sowie Fotoattest Dr. Hollmann BPP (2000)
1905, Probedrucke 10 Pa. auf 5 Pfg. bis 25 Pia. auf 5 M. Germania ohne Wasserzeichen mit Aufdruck der Reichspost-Ausgabe von 1902/04 ("A" mit Serife) komplett, ungebraucht, 1½ Pias. auf 30 Pfg. leicht oxidiert, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr seltener Satz, bisher sind nur ganz wenige komplette Sätze bekannt, die beiden Höchstwerte sind signiert J.H. Stolow und Fotoattest Wiegand BPP (2006) für den ganzen Satz
1905, 25 Piaster auf 5 M. grünschwarz/dunkelkarmin (Mittelstück gelblichrot quarzend), Randstück mit Passerkreuze. Die farbfrische und sehr gut gezähnte Marke ist postfrisch und in tadelloser Erhaltung (rechts vorgefaltet), unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1905/13, 2 Pia. auf 40 Pfg. mit Aufdruckfehler “seitwärts stark verschobener Aufdruck 2 2 Piaster”, ungebraucht und in tadelloser Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar dieser dekorativen Aufdruckabart, u.a. signiert Dr. Lantelme und Ebel mit Fotoattest (1996) sowie Fotoattest Dr. Hollmann BPP (1997)
1905, 2 Pia. auf 40 Pfg. mit Aufdruckfehler “seitwärts stark verschobener Aufdruck 22 Piaster und anhängender linker Bogenrand mit Aufdruck 2 Piaster”, ungebraucht mit Originalgummierung und in tadelloser Erhaltung. Von dieser Variante wurden maximal 10 Stück gedruckt, wobei es auch gestempelte Exemplare gibt. Eine äußerst dekorative und sehr seltene Aufdruck-Abart, handschriftliche Bleistiftsignatur “A(bert) F(riedemann)” und Fotoattest R. Steuer VÖB (2003)
