388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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1916, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 2 18.7.16” sehr klar auf doppelt verwendetem Feldpost-Umschlag (innen als Feldpostbrief mit Bahnpoststempel) mit vorderseitiger Absenderangabe aus Kimambu nach Morogoro mit Ankunftsstempel vom 19.7.16 mit kleiner Jahreszahl “16”. Der Umschlag mit senkrechter Faltung links, ansonsten in guter Erhaltung. Ein sehr schöner Bedarfsbrief mit diesem besseren Feldpoststempel, signiert E. Boden
Provenienz: Herbert Schreiy (Eigentümerzeichen)
1916, “CENSORSHIP EAST AFRICA 27.OCT.1916” klar in Violett auf Privat-Ganzsachenumschlag mit violettem L2 “Frankiert mit 7½ H” und Dienstsiegel von Tanga als Formblatt mit schwarzem Kreisstempel “P.C.” und rückseitigem Zensur-Label “OPENED BY CENSOR P.W.140” als portofreie Sendung nach Hamburg. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und stärkere Beförderungsspuren im Rand. Interessante Verwendung als Kriegsgefangenen-Brief aus einem britischen Lager in Ostafrika (Strahlendorf/Mette PU3)
1916, “F.P.O. No. 306 18.DE.16” klar auf Kaiseryacht 4 H. mit Wasserzeichen auf Vordruckkarte eines Internierten mit rückseitigem Zurduck “Franko: Deutschland 4 H., Ausland 7½ H.” und vorderseitigem Zensurstempel “PASSED BY CENSOR No. 3285” nach Deutschland. Die Karte mit kleinen Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine ganz ungewöhnliche und sehr seltene Verwendung
1917 (ca.), Internierten-Briefumschlag mit rückseitigem Absendervermerk “H. Krelle, Oldeani Camp Tanz. Terr.” und Zensur-Verschlusslabel links “OPENED BY CENSOR P.C.4” nach Berlin in einwandfreier Erhaltung
1917, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 2 1.1.17” auf großformatigem Deckblatt einer vermutlich provisorischen Abrechnung der Feldpoststation 2 für Monat Dezember. Das rückseitig mit englischer Firmenwerbung bedruckte Deckblatt hat Falt- und Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung und in dieser Art eine sehr ungewöhnliche Verwendung des besseren Feldpoststempels462
1917, “F.P.O. No. 337 11.JAN.17” auf Kaiseryacht 4 H. mit Wasserzeichen auf Postkarte mit Text und Datierung “Post Handeni 4.Januar” sowie Zensur-Vermerk vom Political Officer Handeni mit Unterschrift nach Wilhelmstal. Die Karte links mit Eckbug und Klammerspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine ganz ungewöhnliche Verwendung aus dem Bedarf
1917, “CENSORSHIP ”C" SECTION 12.MAY.1917" grüner Rahmenstempel mit handschriftlich geändertem “C” statt “B” auf Kriegsgefangenpost-Brief mit rückseitigem Absendervermerk “….Superintendent Theodor Meyer Prisoners Number 1041 Internment Camp Tanga DOA” und mit britischem Feldpoststempel “F.P.O. No. 304 30.AP.17” nach Zeist, Holland mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, ansonsten in guter Erhaltung
1917, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 3 5.6.17” zweimal klar auf Kaiseryacht 2½ und 4 H. mit Wasserzeichen auf Vordruckbrief “Liwale Pflanzungs-Gesellschaft m.b.H.” nach Mahenge. Der Umschlag mit Faltspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Eine seltene Verwendung auf Firmenbrief, signiert E. Boden
Provenienz: Herbert Schreiy (Eigentümerzeichen)
1917, “PROVINCIA DE MOCAMBINQUE REPARTICA DE INFORMACOES QUARTEL GENERAL” roter Ovalstempel auf Kriegsgefangenen-Brief mit rotem Zensurstempel “PASSOU RELA CENSURA LOURENCO MARQUES” und franz. Ovalstempel “OUVERT Par L'AUTORITÉ MILITAIRE 203” sowie rückseitigem Poststempel “LOURENCO MARQUES 16.7.17” nach Hamburg. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, ansonsten in guter Erhaltung
1917, “FELDPOSTSTATION DEUTSCH OSTAFRIKA 1 14.10.17” einmal etwas schwach auf Ganzsachenkarte 10 Pfg. mit nebengesetztem 2. klaren Abschlag und viel Text und Datierung “D.O.A.-Fpst. 1 13.X.17” nach Berlin. Die Karte mit Eckbügen, ansonsten in guter Erhaltung. Eine sehr späte Verwendung mit neuem Spätdatum, die Beförderung nach Deutschland erfolgte vermutlich nicht mehr, sign. E. Boden
Provenienz: Herbert Schreiy (Eigentümerzeichen)
Incoming Mail: 1914, Germania 10 Pfg. mit Firmenlochung “K.d.W” (= Kaufhaus des Westen) und Stempel “BERLIN W50 31.7.14” auf Vordruckbrief mit Leitvermerk “via Italien” und Rahmenstempel “Zurück wegen Kriegszustand”, adressiert nach Tabora. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren und die Marke mit Eckzahnfehler, ansonsten in guter Erhaltung
Incoming Mail: 1915, Bayern Ganzsachenkarte 10 Pfg. mit Stempel “RUPPRECHTSTEIN 30.SEP.15” mit rotem Zensurstempel von Emmerich und Leitstempel “via Lissabo-Mosambik-Porto Ameila-Palma”, adressiert nach Moschi. Dann zurück mit Klebezettel “Wegen Mangel an Beförderungs-gelegenheit von portug. Ostafrika zurückgekommen” und übergehendem Rahmenstempel “ZURÜCK an den Absender”. In Kombination mit dem Leitstempel und dem Klebezettel ein außerordentlich seltene Retour-Karte in guter Erhaltung
"BISMARCKBURG DOA 1.11.11" mehrfach sauber auf 4 Einzelwert und 3er-Streifen Kaiseryacht 7½ H. auf Bedarfs-R-Brief der Pflanzung Aseguha nach Braunschweig, mit Ankunftsstempel. Leichte Beförderungsspuren .
"KISAKI 10/11 95" glasklar und gerade abgeschlagen auf 5 P. auf Briefstück. Tadellos. Ein besonders schönes Stück dieser Stempel-Seltenheit. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
"KISAKI 12/7 95", sehr schöner klarer Abschlag auf Ganzsachenkarte 5 P. auf 10 Pfg. mit kurzem Text nach Hamburg, nachgesandt nach Cuxhaven. Ein sehr schönes Belegstück dieses äußerst seltenen Stempels; ProFi hat nur 6 weitere Ganzstücke registriert.
"KISSENJI 1.10 13" sauber Ganzsachenkarte 4 H. bedarfsgebraucht nach Wilhelmshaven. Rückseitig Schürfung (Adresse entfernt)
"Neu Langenburg 12.2.13" der zweizeilige Langstempel mit handschriftlich ergänzter Tageszahl, sauber leicht übergehend nebengesetzt auf Briefkuvert, frankiert mit 7½ H., entwertet durch Federkreuz, an die bekannte Firma Rudolf Hertzog in Berlin, mit vorderseitigen Eingangsstempel vom 4.4.13. Ein besonders schönes Bedarfsstück dieser großen Stempel-Seltenheit; von dem 2-zeiligen Notstempel hat PROFI nur 4 weitere Belege registriert; mit der handschriftlich zugefügten Tageszahl Unikat. Signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1980)
"Neu Langenburg 2(?).I.13" der einzeilige Notstempel, sauber nebengesetzt auf Briefkuvert, frankiert mit 7½ H., entwertet durch Federkreuz, mit rückseitiger Absenderangabe aus "Rungwe, Bez. N.Langenburg", an die bekannte Firma Rudolf Hertzog in Berlin. Ein schönes Bedarfsstück dieser großen Stempel-Seltenheit. Signiert Erich Boden und Grobe, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
Provenienz: Herbert Schrey (Eigentümerzeichen)
"LEGANGA 8.5 11" sauber auf 1905/20, 2½ H. auf kleinem R-Brief nach Löderburg mit Ankunftsstempel. 2½ H. kleiner Eckzahnfehler.
"MAHENGE 25.9.17" in blau, sauber abgeschlagen auf 25 Pfg. auf Briefstück. Einwandfrei. Auf Marken selten. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
"MARANGU 24/4 99" sauber auf 1893, 2 - 10 P. und 1896, 2 P., auf kleinem R-Brief mit Aushilfs-R-Zettel von Moschi, an Huch, Mainz, mit Durchgangsstempel von Tanga und Ankunftsstempel. Es sind nur ganz wenige R-Briefe von Marangu registriert.
"MKALAMA 9/ 10 10", sauber auf 7½ H., portogerecht auf Bedarfsbrief nach Erfurt
"MOHORRO 24/10 99" in blau auf 2 M. auf Postanweisung Ausschnitt, dazu der gleiche Stempel in schwarz mit kopfstehendem Datum auf 2 M.
"MUAJA 31 8 11", sauber auf- und nebengesetzt auf 7½
H. auf Bedarfsbrief nach Berlin. Marke durch Randklebung kleine Zahnfehler. Auf Bedarfspost ist dieser Stempel sehr selten.
"MUSOMA 11.4 14" voll und sauber auf 7½ H. mit Wz. Einwandfrei. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
"MUSOMA 25/4.." sauber auf 7½ H. mit Wz. Einwandfrei. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
"NGERENGERE 12.7.10" glasklar und voll auf 2 R. Einwandfrei. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
"RUANDA 18/9 11" auf 2½ H. und 20 H. auf Bedarfs-R-Brief mit gedrucktem Absender "Ev. Mission RUBENGERA am Kivusee" an eine Samenhandlung in Erfurt, mit Durchgangsstempel von Bukoba und Ankunftsstempel. Der Umschlag waagerecht gefaltet. Sehr selten.
"SALALE 7.12 11", sehr klar als Ankunftsstempel auf Bedarfskarte aus Berlin
"UMBULU 28.10.13", 3 saubere Abschläge, je auf Unterrandstück 1905/20, 2½ H., 15 H. und 45 H. mit zusammen ergebender Randinschrift “Deutsch-Ostafrika”, auf philatelistischem R-Brief nach Muanza. Ein seltenes Stück in schöner Erhaltung. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
"URUNDI 20.7 14" sauber und voll auf 7½ H. mit Wz. auf Briefstück. Bis auf etwas unregelmäßige Zähnung tadellos. Signiert Grobe und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
“MITTELLANDBAHN (DOA) a ZUG 34 13.4.14” zweimal klar auf Kaiseryacht 2½ H. ohne Wasserzeichen und 20 H. mit Wasserzeichen als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief mit R-Zettel “Daressalam (Deutsch-Ostafrika)” nach Weimar mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung
"KAISERLICHE MARINE S.M. KREUZER SCHWALBE", Absender Stempel rückseitig auf Marinesache, befördert über das Hofpostamt mit Aufgabestempel "BERLIN C.1. 13 8 90", nach Kiel. Ein seltener Beleg von der Seeblockade während des Araber-Aufstandes. Bescheinigung Crüsemann (1966)
“DSP OST-AFRIKANISCHE ZWEIGLINIE *I 17.1.11” (D. Sultan) sehr klar auf Posteinlieferungsschein für einen R-Brief mit handschriftlicher Datierung “Daressalam 17.Januar 1911”. Das Formular mit waagerechter Faltung, ansonsten in guter Erhaltung. Eine ganz ungewöhnliche Verwendung mit dem seltenen Schiffspoststempel
“DSP OST-AFRIKA-LINIE *q 17.1.09” (D. Feldmarschall) zweimal klar auf DSWA Kaiseryacht 5 und 25 Pfg. als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief mit R-Zettel “Deutsche Seepost Ostafrika-Linie” und L2 “Deutsches Schutzgebiet” nach Charlottenburg mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung
"MSP No.38/ 22.10.05" (SMS Thetis), zwei klare Abschläge auf 4 H. o.Wz. auf bedarfsgebrauchter Ansichtskarte mit, nach Rastenburg
