388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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1941, Wappenschild 20 Kopeken, gezähnt, Type II, farbfrisch und gut gezähnt, mit fehlendem Blaudruck, links ungezähnt, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Marke, Fotoattest Krischke BPP (1994)
1941, Wappenschild 20 Kopeken, gezähnt, Type II, mit Plattenfehler “T von POST ohne Querbalken”, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OTEPÄÄ -3.VIII-41” auf Briefstück, tadellos, u.a. sign. Krischke
1941, Wappenschild 20 Kopeken, gezähnt, Type II, farbfrisch und gut gezähnt, mit Abart “blauer Balken durch Wertangabe”, postfrisch, tadellos, sign. Eichenthal sowie Fotoattest Krischke BPP (1992)
1941, Wappenschild 20 Kopeken, gezähnt, Type II, mit Plattenfehler “rechter Balken des T mit der Randlinie verbunden”, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, sign. Keiler BPP
1941, Wappenschild 20 Kopeken, gezähnt, Type II, waagerechtes Seitenrandpaar, farbfrisch und gut gezähnt, mittig ungezähnt, postfrisch, tadellos. Eine sehr seltene Einheit, ProFi hat von den 5 möglichen Paaren nur ein weiteres registriert, sign. Eichenthal sowie Fotoattest Krischke BPP (1989)
1941, Wappenschild 20 Kopeken, gezähnt, Type II, Oberrandstück, oben ungezähnt, farbfrisch und gut gezähnt, postfrisch, tadellos. Eine erstaunlich seltene Marke, u.a. sign. Nemvalz und Krischke BPP
1941, Wappenschild 30 Kopeken, gezähnt, Type I, waagerechtes Unterrandpaar, sauber mit auf- und nebengesetztem Stempel “OTEPÄÄ -5 VIII 41” auf portogerechtem R-Brief nach Tartu mit Ankunftsstempel, tadellos, ein sehr seltener und attraktiver Brief, Fotoattest Krischke (2007)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, gezähnt, Type II, waagerechtes Seitenrandpaar, die rechte Marke mit fehlendem Blaudruck, postfrisch, winzig unfrisch, sonst tadellos, sehr selten, sign. Krischke BPP mit Fotoattest (1993)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, gezähnt, Type II, rechte obere Bogenecke, mit fehlendem Blaudruck, postfrisch, tadellos, selten, u.a. sign. Hans Zierer sowie Fotoattest Krischke BPP (1996)
1941, Wappenschild 20 und 30 Kopeken im waagerechten Paar, ohne Gummi, die 20 Kopeken aus der 2. Druckperiode, Feld 1, die 30 Kopeken aus der 3. Druckperiode, Feld 2. Es gab insgesamt 7 Schalterbogen mit dieser Kombination, welche ungezähnt und ungummiert blieben. Die Mehrheit dieser Paare wurde später mit der nicht amtlichen Hinno-Zähnung L 11½ nachgezähnt, sodass das vorliegende Paar zu den größten Seltenheiten der Estlandphilatelie überhaupt gezählt werden darf; sign. Eichenthal und Fotoatteste Krischke BPP (1986) bzw. Löbbering BPP (2010)
Provenienz: Dr. med. Eino Kooba (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1941, Wappenschild 20 Kopeken, geschnitten, Type II, rechte obere Bogenecke, ohne Blaudruck, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. EKeiler sowie Zierer und Fotoattest Krischke (2003)
1941, Wappenschild 20 Kopeken, geschnitten, Type II, linkes Seitenrandstück, ohne Blaudruck, postfrisch, tadellos, sehr selten, Fotoattest Krischke BPP (1994)
1941, Wappenschild 20 Kopeken, gezähnt, Type II, ungezähnt, farbfrisch, sauber gestempelt, tadellos, eine gestempelt sehr seltene Marke, ProFi hat nur eine handvoll Stücke registriert, dabei zwei mit falschen Stempeln, sign. EKeiler und Fotoattest Krischke BPP (1986)
30 Kopeken, Zeichnung des Bogenschemas mit insgesamt 20 Feldern unter Verwendung der Druckplatte aus der 3. Druckperiode. Oben links ein Abdruck aus der 3. Druckperiode, die weiteren 8 Abdrücke inkl. des Doppeldrucks auf Feld 1 stammen aus der 5. Druckperiode der sogen. 2. Auflage, ein hochinteressantes und dekoratives Stück, in dieser Form Unikat, ausführliches Fotoattest Krischke BPP (1989)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, Type III, Feld 9, mit linkem Bogenrand, dort ungezähnt. Nach Eo Vaher ein sogenannter "double error", da die Marke nur geschnitten zur Verausgabung vorgesehen war, im rechten Rahmen zusätzlich ein interessanter Druckausfall, bis auf eine winzige Haftspur sauber postfrisch, vermutlich exisitiert nicht mehr als ein teilgezähnter Bogen aus dieser Druckperiode, eine sehr seltene Marke, ProFi hat in dieser Form nur ein weiteres Stück registriert, sign. Vaher und ausführliches Fotoattest Löbbering BPP (2010)
Provenienz: Dr. med. Eino Kooba (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type I, Viererblock, bis auf die linke obere Marke alle Felder mit fehlendem Schwarzdruck, postfrisch, leicht getönt sonst in tadelloser Erhaltung, in dieser Form ein Unikat, u.a. sign. Krischke BPP und Nemvalz sowie Fotoattest Löbbering BPP (2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type I, Probedruck-Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke, die rechte obere Marke mit fehlendem Schwarzdruck, vorderseitig leichte Druckverschmierungen der blauen Farbe, ohne Gummi, tadellos, eine sehr seltene und dekorative Einheit, unsigniert mit Fotoattest Krischke BPP (1986)
Provenienz: Dr. med. Eino Kooba (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, waagerechter Viererstreifen, die linke Marke in Type III, die zweite in Type II die beiden folgenden Felder ohne Schwarzdruck, Felder 9-12, ohne Gummi. Es handelt sich um einen Vorlagedruck, der nicht zur Ausgabe bestimmt war, rückseitig mit Spuren der schwarzen Druckfarbe, in dieser Form einmalig, Fotoatteste Krischke BPP (1986) und Löbbering BPP (2010)
Provenienz: Dr. med. Eino Kooba (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type I, rechtes Seitenrandstück, farbfrisch, sauber gestempelt, tadellos, eine seltene Marke, sign. Eichenthal und Fotoattest Klein BPP (2005)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type I, linke obere Bogenecke, mit klarem Doppeldruck der schwarzen Druckplatte, farbfrisch, postfrisch und tadellos. Eine der großen Seltenheiten, ProFi hat insgesamt nur 3 derartige Stücke registriert, unsigniert mit Fotoattest Krischke BPP (1987)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type I, Unterrand-Viererblock mit zwei Zwischenstegpaaren auf ungummiertem Papier. Alle bisher bekannt gewordenen Zwischenstegpaare stammen aus demselben Bogen von 5x2 Marken. Es handelt sich um einen nicht zur Ausgabe bestimmten Vorlagedruck, rückseitig mit blauen und geringen schwarzen Farbspuren, eine der großen Seltenheiten, sign. Nemvalz mit Fotoattest (1996( und Fotoattest Löbbering BPP (2010)
Provenienz: Dr. med. Eino Kooba (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type II, waagerechtes Paar, die linke Marke ohne Schwarzdruck, postfrisch mit kleiner herstellungsbedingter Anhaftung zwischen den Marken, tadellos. Eine seltene und interessante Einheit, sign. Nemvalz und Eichenthal
Provenienz: Dr. med. Eino Kooba (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type II, Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke, die rechte obere Marke mit fehlendem Schwarzdruck, ohne Gummi, tadellos. Laut Fotoattest Krischke BPP handelt es sich um einen Probedruck. Eine Differenzierung ungezähnter Probedrucke zwischen der 3. und 4. Druckperiode ist aufgrund fehlender Typenunterschiede nicht möglich; ein hochinteressantes Stück, Fotoattest Krischke BPP (1986)
Provenienz: Dr. med. Eino Kooba (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type II, waagerechtes Paar ohne Schwarzdruck, ungummiert, winzig geknittert, sonst tadellos, selten und dekorativ, u.a. sign. EKeiler
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type II, waagerechtes Paar aus der 5. Druckperiode, dabei die rechte Marke mit fehlendem Blaudruck, sauber gestempelt "OTEPÄÄ 15 VIII 41", die linke Marke mit kleinem Druckausfall, tadellos. Eine der großen Seltenheiten, ProFi hat kein weiteres gestempeltes Paar registriert, u.a. sign. Keiler BPP sowie Fotoattest Krischke BPP (2010)
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type II, sauber mit Stempel “OTEPÄÄ 15 VIII 41” auf Briefstück, tadellos, sign. Krischke BPP
1941, Wappenschild 30 Kopeken, geschnitten, Type II, sauber mit Stempel “OTEPÄÄ -8 VIII 41” auf Brief nach Tartu mit Ankunftsstempel, etwas, meist rückseitig, fleckig, sonst tadellos
Ganzsachenumschlag Arbeiter 30 K. mit rotem Handstempelaufdruck "OTEPÄÄ 10. juul. 1941", nebengeklebt, Landespost 15-30 Kopeken mit Stempel "TARTU -9 4 41", tadellos, sehr selten. Die Auflage aller Ganzsachen zusammen soll nur 50 Stück betragen haben, ProFi hat jedoch, über verschiedene Ganzsachen verteilt, nur 10 Stück registriert, Fotoattest Krischke (2012)
Notiz: Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen versuchte die örtliche Postverwaltung wieder einen Postverkehr aufzubauen. Zu diesem Zweck wurden aufgefundene russische Marken und Ganzsachen mit dem Aufdruck versehen
Karelo-Finnische SSR 20 Kopeken mit rotem Handstempelaufdruck “OTEPÄÄ 10. juul. 1941” auf Blanko-Umschlag, tadellos, sehr selten, ProFi hat auf den Sondermarken nur 2 weitere Stücke registriert, Fotoattest Krischke BPP (1989)
Notiz: Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen versuchte die örtliche Postverwaltung wieder einen Postverkehr aufzubauen. Zu diesem Zweck wurden aufgefundene russische Marken und Ganzsachen mit dem Aufdruck versehen
1941, 3 Kopeken dunkelgrünlichblau, gezähnt, mit Aufdruckfehler “9 in 1941 größer und 41 mager", sauber ungebraucht, eine seltene Marke, sign. und Kurzbefund Klein (2005) sowie Fotoattest Krischke BPP (1998)
1941, 50 Kopeken braun, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “PÄRNAU 18 VIII 41” auf Briefstück, tadellos, eine, besonders in gestempelter Erhaltung, sehr seltene Marke, Fotoattest Krischke BPP (1996)
1944, Freimarke 1 Lire auf 25 Centisimi schwarzgrün, mit schwarzem Probeaufdruck, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. Pickenpack und Fotoattest Brunel BPP (2011)
1944, Freimarke 3 Lire auf 30 Centisimi schwarzbraun, mit kopfstehendem Aufdruck in Type I, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. Pickenpack und Fotoattest Brunel (2016)
1944, Freimarke 0,50 Lire auf 10 Centisimi schwärzlichbraun, mit schwarzem Probeaufdruck, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. Pickenpack und Fotoattest Brunel BPP (2011)
1944, Freimarke 0,10M. auf 3 Dinar lebhaftbraunrot, mit kopfstehendem Aufdruck von Aufdruckfeld 27 mit Aufdruckfehler “erstes o in Kotor eingekerbt”, sauber ungebraucht, tadellos, selten, Fotoattest Brunel BPP (2011)
KURLANDKESSEL: “Nurmhusen” und “14.APR.1945”, je als violetter L1 mit nebengesetztem handschriftlicher “12” sowie rotem L1 “Gebühr bezahlt” auf Brief an die Gemeinschaftsbank Ostland in Libau, leichte Alters- und Beförderungsspuren, sonst gute Erhaltung
