388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
25 C. ockerbraun, Spitzen nach oben im großen Format, mit EKr. “THANN 7 8 71” auf Faltbrief nach Zürich mit rückseitigem Ankunftsstempel, unten übliche Zahnung, gute Erhaltung
1870, 2 C. rotbraun im waagerechten Paar (weniger Zahnfehler), Spitzen nach unten, farbfrisch, klar mit EKr. “METZ 12 8 71” auf Drucksachenhülle mit rückseitigem Ankunftsstempel, Brieffaltungen außerhalb der Frankatur und Beleg min. unfrisch, sonst in guter Gesamterhaltung. Es sind nur wenige Drucksachen bekannt, in dieser Art eine außergewöhnlich seltene Frankatur, signiert Calves
5 C. grün, Spitzen nach unten, sowie 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, sauber entwertet durch EKr. “RODEMARCHEN 2 10 71” auf Briefkuvert nach Heidelberg, Baden, mit rückseitigem Transit- und Ankunftsstempel. Einige Zahnspitzen minimal getönt, die 10 C. Marke mit unbedeutendem, leichtem, senkrechtem Bug, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Frankatur
10 C. ockerbraun im waagerechten Paar, Spitzen nach unten, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit auf- und nebengesetztem provisorischem DKr. “ROUEN 1871” auf Briefhülle nach Mortagne und innen datiert “Rouen 9 janvier 1871”, rot “PRUSSE LILLE 14 FEVR. 71” und rückseitigem Ankunftsstempel, nach taxiert mit “30”. Außer einer posthum vergebenen Losnummer in Schwarz abgeschlagen, in sehr schöner Erhaltung, signiert Scheller
“20” Taxstempel (Spalink-Nr. DTax 6), kompletter Faltbrief von “RETHEL 13 SEPT. 71”, frankiert mit Napoléon lauré 1 C. olivgrün, 2 C. rotbraun (senkrechter Paar) und Cérès 20 C. blau mit GC “3117” sowie Okkupationsmarke 20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, letztere mit seltener Entwertung durch Taxstempel “20” (einfache Gewichtsstufe), mit Ankunftstempel “METZ 14 SEPT.”. Wenige Zahnfehler und einige leicht bestossenen Zähne, der Beleg mit kleinem, geschlossenem Riss oben außerhalb der Frankatur, sonst in guter Erhaltung, signiert Scheller
“BOLCHEN” Provisorische Stempel, sauber auf- und nebengesetztem auf 5 C. (senkrechter Paar) auf portogerechter Briefkuvert nach Metz mit rückseitigem Ankunftstempel, eine Marke kurzer Zahn unten, der Beleg mit leichter senkrechter Faltung außerhalb der Frankatur, sonst in sehr schöner Erhaltung. Ein außerordentlich seltenes Stück, signiert sowie Fotoattest Scheller (2025)
“BUSENDORF”, 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. “BUSENDORF”, der nebengesetztem mit handschriftlichen Datum, auf Briefkuvert nach Metzerville, roter Stempel “Peste bovine Metzervisse” (Rinderpest) auf der Umschlagklappe, kleiner Riss auf der Rückseite, ein sehr attraktiver und seltener Beleg, signiert Roumet
“ECOUEN” blauer L1, klar auf- und nebengesetztem auf 20 C. grauultramarine auf Briefkuvert nach Vinille mit rückseitigem Transit- und Ankunftsstempeln, taxiert “20”, insgesamt leichte Patina und etwas Alterungsspuren, sehr seltener provisorischer Stempel, signiert Calves
“K. PR. FELD-OBER-POST AMT 24 2 *”, sauber auf- sowie nebengesetztem auf 5 C. grün und 10 C. ockerbraun auf Briefkuvert nach Dresden mit rückseitigem Ankunftstempel. Eine sehr seltene Kombination mit diesem Stempel, in Versailles verwendet, signiert Calves und Scheller
“POSTES EPINAL 1871”, provisorischer deutscher Aufgabestempel auf vollständigem Faltbrief nach Mirecourt, frankiert mit 10 C. ockerbraun (ein Zahn minimal verkürzt) mit DKr. “NANCY 16 FEVR.” und handschriftlicher Taxe “20”, gute Erhaltung
“SAINT-NICOLAS” blauer L1, zweimal sauber auf 5 C. grün und 10 C. ockerbraun auf Briefkuvert nach Preußen an einen französischen Kriegsgefangenen, mit rückseitigem Ankunftsstempel, die Marken in der Zähnung teils bestoßen, der Umschlag mit Beförderungsspuren und getönt, trotzt dieser Einschränkungen eine Seltenheit
1916, Bestellgeldmarken 3-10 Kopeken mit Aufdruck, je im kompletten Schalterbogen mit allen Rändern, jede Marke mit Datums-L1 “23.6.16”. Die 10 Kopeken auf Feld 9 mit markantem Plattenfehler “weißer Strich durch Marke”, die Ränder teils gering bestoßen und mit Falz fixiert, nur wenige Marken ungebraucht, sonst tadellos postfrisch und sehr dekorativ, u.a. sign. Petriuk
1916, Bestellgeldmarke (3 Kopeken) dunkelrötlichlila, kompletter Druckbogen zu 48 Marken mit 21 Kehrdruckpaaren, mit allen Rändern, postfrisch, teils winzig knittrig, sonst tadellos
1915, Stadtpostmarke 6 auf 5 Groszy, Aufdrucktype I in hellblau, Urmarkenfeld 20, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos. Eine der großen Seltenheiten, es sind nur eine handvoll Stücke bekannte, u.a. sign. Senf sowie Fotoattest Jungjohann AIEP (2008)
1915, Stadtpostmarke 6 auf 5 Groszy, Aufdrucktype II in schwarzblau, rechts ungezähnt, sauber ungebraucht, tadellos, eine seltene Marke, Fotoattest Petriuk (2011)
Notiz: Die Marke befand sich im Jahre 1925 im Exponat von Stanislaw Ejsmond
1916, Ansichten 10-20 Pfennig, je mit Kontrolleindruck in dunkelrotlila, farbfrisch und gut gezähnt, je sauber gestempelt auf Briefstück, tadellos, sehr selten, u.a. sign. Petriuk mit Fotoattest (2009)
1916, Ansichten 10 Pfennig mattultramaringrau/dunkelopalgrün, Kontrolleindruck dunkellila, sauber gestempelt auf großem Briefstück, winzig fleckig, sonst tadellos, eine seltene Marke, u.a. sign. Petriuk
1916, Ansichten 10 Pfennig, Kontrolleindruck in dunkelrotlila, als Zustellgebühr, sauber mit Stadtpoststempel “ZAWIERCE 14.1.16. 9-10 V” auf Briefkuvert, frankiert mit Germania 10 Pfennig ab “SOSNOWICE 10.1.1916” über Warschau mit Ra2 Geprüft Postüberwachungsstelle Warschau". Einer der wenigen Briefe, der noch in den Morgenstunden des 14.1.1916 mit der Marke frankiert und zugestellt worden ist, oben gering verkürzt, leichte Alters- bzw. Beförderungsspuren, sonst in guter und ansprechender Erhaltung, nur wenige Stücke bekannt, Fotoattest Petriuk (2011)
1916, Ansichten 10 Pfennig mattultramaringrau/dunkelopalgrün, mit Doppeldruck des grünen Mittelstücks, farbfrisch und gut gezähnt, ungummiert. Eine sehr seltene Marke, vermutlich handelt es sich um einen Probedruck, ProFi hat nur ein weiteres Stück registriert, sign. Rachmanow und Mikulski mit Fotoattest (1988)
1916, Ansichten 20 Pfennig, mit Kontrolleindruck in dunkelblauviolett, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt auf Briefstück, tadellos, sign. Petriuk BPP mit Fotoattestkopie (1994)
1918, Germania 15 Pfennig mit Aufdruck “Na Skarb Narodowy”, zwei Einzelwerte mit Notstempel “Wloclawek” auf R-Brief nach Zawierce mit rückseitigem Not-L1 “ZAWIERCIE” als Ankunftsstempel, tadellos
Westpreussisches Abtretungsgebiet 1920: Postanweisungsganzache Germania 10 Pfennig mit Zufrankatur 20 Pfennig als Aufbrauchsverwendung zusammen mit Polen Sejm 10 F., über “90 Mark 45 Pf.” ab “BRODNICA 19.3.20” (umgearbeiteter deutscher Stempel Strasburg) nach Niedek mit Ankunftsstempel “POKRZYDOWO 23.3”, tadellos, selten
LOKALAUSGABEN: 1944, Warschauer-Aufstand: 6 Groszy bis 1 Zloty, meist Randstücke, postfrisch, tadellos, sign. E. Krawczyk
1920, Coat of arms 25 fen, large-format essay (56x127mm) printed in mirror image, presumably based on a line drawing, the value tablets for “1M” and “2M” are printed horizontally on the lower edge, a horizontal or vertical crease does not detract from the excellent overall impression, photo certificate Hahne BPP (1996)
1920, Coat of Arms overprint issue 4 marka on 10 sk. red, block of four, with additional franking, tied by cds. “WILNO 26 11 20” to registered local cover with arrival mark, fine, a scarce entire from the known Grabowska-correspondence, certificate Klein (2008)
1920, Coat of Arms overprint issue 4 marka on 20 sk. blue, block of four, with additional franking, tied by cds. “WILNO 25 4 21” to front and reverse of openend out value declared cover, five complete wax seals including official wax seal, to Tarnow with arrival mark, there undeliverable thus returned, tiny stain on block of four, otherwise a fine and scarce entire
1920, Coat of Arms overprint issue 4 marka on 30 sk. brown, for stamps added as block of four, with additional franking, tied by cds. “WILNO -7 5 21” to front and reverse of openend out value declared cover to Zakopane with arrival mark, there undeliverable thus returned, a fine and scarce entire
1920, Coat of Arms overprint issue 6 marka on 50 sk. green with upper sheet margin, tied by cds. “WILNO 27.11.20” to registered to the “Grand Hotel de Paris” in Monaco. The cover could not be delivered there with several notes like “Délai expiré”, “une derniére fois” and “NON RECLAME” handstamp, and finally retourned to Wilno with arrival mark 10.1.21", cover and stamps with faults to be expected, very scarce and attractive, signed Gayzewski
1921, 25 fen black green, plate III, complete proof sheet, in two pieces, printed twice horizontally and vertically on complete 16-page combat script “Buozes neduos zemes”, without gum, stronger traces of folding and strongly separated with longer tears in margin, extremely rare and attractive multiple, detailed certificate Hahne BPP (1992)
1921, 25 fen red, block of 25 printed on brownish paper, containing a list of employees and directors of presumably a railway company, few minor stains, otherwise fine, signed
1921, Referendum fund for Upper Silesia 2 marka on 25 fen, block of four, with additional franking, tied by cds. “WILNO 21 5 21” to front and reverse of registered cover to Bern with arrival mark “BERN 1.VI.21” and green label “Unbelannt. Unconnu….”, and additional two-line “ERFOLGLOS AUSGERUFEN..”, thus returned with arrival mark “WILNO -7 6 21”, including the registration slip, fine and attractive
1921, Church St. Anna 1 marka, two single stamps tied by cds. “WILNO 6.VIII.” to wrapper to Krakow, few spots, otherwise fine and scarce usage
1921, St. Stanislau-Cathedral 2 marka, tied by cds. “WILNO 29.VI.21 to picture postcard ”Die Grosse Russische Orthodoxen-Kirche" to Krakow with straight-line censor mark “Cenzurowano”, simor minor shortend perfs, otherwise fine and attractive
1921, Observatory of the University of Vilnius 6 marka and Coat of Arms 25 fen, each as pair, tied by cds. “WILNO 18.5.21” to parcel card to Lwow with arrival mark, two stamps with faults, but rare usage
1921, Polish generals 20 marka imperforated, vertical pair, tied by cds. “WILNO 22 7 21” to registered cover to California, USA, with arrival mark “ANAHHEIM. CALIF. REGISTERED AUG 18 1921”, handwritten notation “Received opened 8-8-21” thus “OFFICIALY SEALED” label applied, some minor wear and aging, yet and attractive and scarce entire
1921, Governor Zeligowski 150 marka, perforated and imperforated, tied by cds. “WILNO 27.I.22” ro registered express cover to Zürich, Switzerland, minor aging and backflap missing, otherwise fine
