388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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- Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt (124) Apply Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt filter
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Umschlag 1 Ngr. mit nebengesetztem DKr. "PULSNITZ 13/III 65" und handschriftlichem Vermerk "20 Thaler eingezahlt zur Postexpedition Pulsnitz", nach Leipzig, mit vorderseitigen roten "Ausgezahlt O.P.A. Casse". Ein seltener Postanweisung-Vorläufer.
"205" sauber nachverwendet auf NDP 1868, ½ Gr. orange auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem DKr. "HUMMELSHAIN 2 DEC. 68"
"218" klar auf Umschlag Johann 1 Ngr. rosa, mit sauber nebengesetztem DKr. "LAUSA 4/VIII 62" nach Plagwitz. Das Kuvert rauh geöffnet, dadurch oben 2 kleine Einrisse und kleines Teil rückseitig fehlend. Ein insgesamt attraktives Belegstück des seltenen Stempels.
"218" auf Umschlag Wappen 1 Ngr. rosa, mit sauber nebengesetztem DKr. "HERMSDORF b. DRESDEN 16 FEB. 67" nach Mittweida. Geringe Beförderungspuren.
"DAHLEN 27/XII 62", der Ra2 der Briefsammlung, sauber auf- und nebengesetzt auf Johann ½ Ngr., voll- bis breitrandig, auf komplettem Faltbrief in das benachbarte Bucha. Eine äußerst seltene Entwertung; PROFI hat keinen weiteren Beleg registriert.
"REUDNITZ 5/X 59", der Ra2 der Briefsammlung, sauber rückseitig abgeschlagen auf Briefkuvert mit Johann 5 Ngr. ziegelrot, voll-bis breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem DKr. "LEIPZIG 5 X 59" nach London, mit vorderseitigen Ankunftsstempel. Es sind nur etwa ein Dutzend Belege dieser nur 2 Jahre existierenden Briefsammlung registriert; auf Auslandsbrief ganz außergewöhnlich.
"RITTERSGRÜN 11 OCT. 65", DKr. klar und gerade auf- und nebengesetzt auf ½ ngr. auf kleiner Briefvorderseite. Marke unauffällige senkrechte Bugspur.
1831, "Königl. Commission wegen der Cholera für die Herzogtümer Schlw.-Holst. Lauenburg", sehr gut erhaltenes rotes Lacksiegel rückseitig auf Briefhülle nach Itzehoe. Sehr selten
1850, 1 Sch. blau, farbfrisch und gut geprägt, allseits voll- bis meist breitrandig geschnitten, tadellos, mit sauber und geradestehendem EKr. “BAHNHOF LAUENBURG 14/8” entwertet. Ortstempel sind auf der 1. Ausgabe außerordentlich selten; aus dem Herzogtum Lauenburg vermutlich einmalig, Fotoattest Möller BPP (2025)
1 Sch. dunkelblau in tiefer Nuance, allseits gleichmäßig breitrandig, sauber entwertet durch Roststempel "19" KIELER BAHNHOF. Einwandfrei; ein sehr schönes Stück der seltenen Farbe. Mehrfach signiert, Fotoattest Möller BPP (2025)
1850,1 Sch. dunkelblau im senkrechten Paar, schöne tiefe Farbe und breit-bis überrandig, unten mit kleinem Teil der Nachbarmarke, mit sauber aufgesetztem Roststempel 19 und nebengesetztem TKr. KIELER BAHNHOF Z II 1 3 (1851) auf komplettem Faltbrief nach Suderau bei Steinburg. Im Briefpapier leichte Faltspur, die Frankatur in tadelloser und ursprüngliche Erhaltung. Ein außerordentlich seltener und attraktiver Brief; PROFI hat nur ein weiteres Paar dieser Farbe auf Brief registriert. Signiert Rohr und Richter, Fotoattest Moeller BPP (2022)
Provenienz: 132. Heinrich Köhler-Auktion (1952) John Boker jr. (1985) ERIVAN
2 Sch. dunkelrosarot, schöne tiefe frische Farbe und allseits gleichmäßig breitrandig, mit glasklar aufgesetztem Roststempel "35" und sauber nebengesetztem Kreisstempel "SEGEBERG 4/2" (1851) auf Briefhülle nach Hamburg. In der Briefhülle ganz kleine Mängel durch Tintenfraß, sonst tadellos. Einer der schönsten Briefe der 1. Ausgabe. Signiert Thier und Fotoattest Moeller BPP (2022).
Provenienz: Alfred Caspary (1958) John Boker jr. (1988) ERIVAN
Weit gewellter Grund 1¼ Schilling, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "170" und nebengesetztem blauem Bahnpoststempel "HLST. EB.PSp.B. 26/10 1.ZUG" (1864) auf komplettem Faltbrief nach Brunsbüttel, mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag. Sehr schöne, einwandfreie und frische Erhaltung. Einer der schönsten der wenigen bekannten Briefe mit dieser Marke. Signiert Carl H. Lange, Fotoattest Möller BPP (2007)
Provenienz: Jakob Engel (Hoiland 2007)
1865/67, 1⅓ Sch. lebhaftrotkarmin, waagerechter Vierer-Streifen und 3 Einzelmarken in Mischfrankatur mit Preußen 10 Silbergroschen rosarot, alle farbfrisch und mit meist gutem Durchstich, die 10 Silbergroschen teils übliche Scherentrennung, mit mehrfach sauber auf- und nebengesetztem EKr. "ULDERUP 5 12 67" auf Briefkuvert der 2. französischen Gewichtsstufe über Frankreich nach Shanghai, China, mit vorderseitigem roten Transitstempel sowie Ankunftsstempel des französischen Postamtes vom 28.1.1868. Ganz kleine Verwendungs- bzw. Altersspuren, insgesamt außerordentlich frische und schöne Erhaltung. Einer der spektakulärsten Auslandsbriefe der Herzogtümer und altbekanntes Unikat. Signiert Friedl, Wien, Fotoattest Moeller BPP (2022)
Provenienz: Sammlung Rothschild (Harmer 1939) John Boker jr. (1992) ERIVAN
1865, HERZOGTHUM HOLSTEIN 4 Sch. braunocker, farbfrisch und gut durchstochen, mit klar auf- und nebengesetztem preußischen EKr. "KIEL BAHNHOF 4 8 67" auf Briefkuvert nach Berlin. Schöne und einwandfreie Erhaltung. Private Signatur, Fotoattest Moeller BPP (2022)
"CHRISTIANSFELD … 1853", Einkreisstempel mit Bogen, etwas schwach abgeschlagen, vorder- und rückseitig auf Briefkuvert mit originalem Inhalt nach Indiana, USA, bezahlt mit "96" Skilling (Rötel rückseitig), vorderseitiger Vermerk "franco New York", Durchgangsstempel von London und Anlandestempel von New York.
"CHRISTIANSFELD 15/12 1856", dänischer EKr. rückseitig auf unbezahlter Briefhülle mit komplettem Inhalt, mit Leitvermerk "via Ostende pr. Dampfschiff über England" nach Indiana, USA, mit vorderseitigen Schmetterlingsstempel "HAMBURG 17 DEC 1856" und Durchgangstempel von Aachen, rückseitig Ra. "nach Postzeit" und Anlandestempel von Boston.
"Friedrichstadt 10/5", L1 mit handschriftlichem Datum, leicht aber klar abgeschlagen auf Dienst-Briefhülle mit datiertem Inhalt 1856 nach Heide
1849, Paketbegleit-Briefhülle mit blauem Hufeisenstempel “FRANKFURT 10 NOV.1849” nach Vaduz im Fürstentum Liechtenstein. Sehr seltene Destination.
⅓ Sgr. auf hellbraunocker im waagerechten 4er-Streifen, an 2 Stellen winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig, links mit ca. 13 mm Bogenrand, ungebraucht mit Originalgummi. Eine seltene Einheit in frischer Erhaltung.
½ Sgr. auf auf meergrün, schöne tiefe Farbe, links oben gering berührt, sonst voll- bis meist überrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Eine in dieser Erhaltung seltene Marke. Fotobefund Sem BPP (2001)
1853, 1 Sgr. a. dunkelblau, farbfrisch und allseits gleichmäßig breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Eine mit Gummi außerordentlich seltene Marke, insbesonders in dieser schönen und tadellosen Erhaltung. Fotoattest Sem BPP (2001)
1 Kr. auf olivgrau im 4er-Block, unten links winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummi. Zwischen den Marken waagerecht vorgefaltet und ein Wert gering hell. Eine seltene Einheit. Fotobefund Sem BPP (2001)
1 Kr. auf olivgrau und 2 Einzelwerte 3 Kr. auf dunkelblau, guter Taxis-Schnitt, mit zweimal sauber aufgesetztem L1 "Offenbach" und nebengesetztem DKr. "OFFENBACH 19/2 1852" auf Briefhülle nach Kassel. Ein attraktiver und früher Brief mit recht seltener Entwertung.
1853, 3 Kr. a. dunkelblau, farbfrisch und noch voll- bis überrandig, ungebraucht mit Originalgummi und größeren Papier Anhaftungen. Einwandfrei. In dieser Erhaltung sehr selten. Fotoattest Sem BPP (2001)
1852, 6 Kr. auf rosa, farbfrisch, rechts unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, ungebraucht mit frischem Originalgummi. Oben rechts unmerklicher kleiner Eckbug, sonst tadellos. Eine in dieser Erhaltung seltene Marke. Fotoattest Sem BPP (2001)
6 Kr. auf lebhaftgraurot und Farbänderung 3 Kr. auf hellgrautürkis, mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "115" und nebengesetztem L2 "JENA 14 APR 1861" auf Briefkuvert an den Schriftsteller und Direktor des St. Petersburger Hoftheaters, Alexander Tollert. Ein attraktiver und interessanter Brief nach Russland.
1 Kr. auf olivgrau im 4er-Block, unten links winzig berührt, sonst voll- bis breitrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummi. Zwischen den Marken waagerecht vorgefaltet und ein Wert gering hell. Eine seltene Einheit. Signiert Pfenninger
1853, 1 Sgr. a. graublau, waagerechter 3er-Streifen, oben etwas angeschnitten, sonst voll- bis überrandig, links mit ca. 6 mm Bogenrand, unten mit Teilen aller Nachbarmarken, ungebraucht mit Originalgummi. Minimale Gummiwellung, sonst einwandfrei. Größte ungebrauchte Einheit dieser Marke mit Originalgummi; Profi hat nur einen weiteren 3 er Streifen registriert. Signiert Haferkamp BPP und Fotoattest Sem BPP (2001)
Provenienz: 57. Heinrich Köhler-Auktion (1928)
3 Sgr. braunrot im Viererblock, farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit frischem Originalgummi, 2 Werte postfrisch. Ein ungebrauchte Wert leichter Schrägbug, sonst einwandfrei. Eine seltene Einheit. Fotoattest Sem BPP,
9 Kr. gelb im waagerechten Paar, Type II, farbfrisch, unten links gering berührt, sonst voll- bis überrandig, rechts mit kleinem Teil der Nebenmarke und unten mit ca. 11 mm Bogenrand, ungebraucht mit praktisch vollständigem, frischem Originalgummi (im oberen Bereich etwas getönt). Eine der größten Ungebraucht-Seltenheiten von Thurn und Taxis; größte bekannte ungebrauchte Einheit beider Typen dieser Marke, von der PROFI nur ein weiteres Stück (ex Boker) registriert hat.
Provenienz: 288. Heinrich Köhler-Auktion (1996)
15 Kr. purpur (nur rechts leicht berührt) in Mischfrankatur mit 1866, 1 Kr. grün, mit Nr. "220" auf Umschlag 2 Kr. gelb, von "FRANKFURT 5/3" nach London. Eine schöne und seltene 3 Farben-Frankatur. Fotoattest Sem BPP (2014)
1 Sgr. karminrot im waagerechten 8er-Block, farbfrisch, leicht berührt bis breitrandig, rechts mit ca. 10 mm Bogenrand, ungebraucht mit Originalgummi. Etwas bügig, sonst einwandfrei. Eine seltene Einheit.
1862, 3 Sgr. gelbbraun im waagerechten 6er-Block, voll- bis breitrandig und farbfrisch, postfrisch, tadellos.
1862, 3 Sgr. ockerbraun im waagerechten 6er-Block, voll- bis überrandig, rechts mit ca. 10 mm Bogenrand, , postfrisch mit kleiner gummimatter Stelle im Randbereich, tadellos.
1865, 2 Sgr. blau im waagerechten Paar, mit ½ Sgr. orange, farbfrisch und gut durchstochen, mit Nr. “300” auf Faltbrief von “HAMBURG TH.&T. 16/4” (1866) nach Paris, Frankreich.
