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Los 4592

1865, farblos durchstochen: 2 Sgr. blau im senkrechten Unterrandpaar, rechts mit Bogenrändern unterlegt, mit Nummernstempeln "301" als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag ½ Sgr. orange mit nebengesetztem EKr. "BREMEN Th. & ZX. 16 11 1N-6N" als 4½ Sgr.-Frankatur via Forbach an Monsieur Rondel in Paris. Marken und Ganzsache sind einwandfrei erhalten. Der Umschlag trägt rückseitig das vollständig erhaltene Absender-Papiersiegel des Stadt-Post-Amtes Bremen, welches aufgrund des Brief-Beförderungsmonopoles der Taxis-Post nach Frankreich die Sendung an Monsieur Rondel nicht speditieren durfte. Der Brief wurde nur zwei Tage nach dem Mecklenburg-Strelitz Brief (siehe vorheriges Los) abgesendet. Es kann stark vermutet werden, dass Theodore Rondel eine Bestellung von Bremer Briefmarken für seine Sammlung bei der Bremer Stadt-Post aufgegeben hatte und den Briefumschlag mit der Frankatur und den unterlegten Bogenrändern für die Rücksendung bereits mit der Bestellung vorbereitet hatte. Auch hier vermutlich mit der Überlegung, dass die Briefmarken nach einer eventuellen Ablösung keine Stempelreste auf dem Umschlag zurücklassen würden. Zum Glück für die Philatelie hat Theodore Rondel die Briefmarken dann doch nicht abgelöst.  sign. Rappaporte und Fotoattest Sem BPP   QUERVERWEIS BREMEN