375th Auction
16-21 November in Wiesbaden
1859, ½ Schilling schwarz im waagerechten Paar, farbfrisch und allseits breitrandig, links und rechts mit vollständigen Zwischenlinien mit sauber aufgesetzten Strichstempeln und übergehendem Fußpoststempel "2 F.P. 5/3" auf Briefstück; tadellos und sehr attraktiv. Signiert Carl H. Lange und Fotoattest Walter Engel (1977)
Provenienz: 60. Corinphila-Auktion (1978)
7 Schilling orange im 5er-Block, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, teilweise mit Zwischenlinien, jeder Wert sauber entwertet durch Strichstempel (an einigen Stellen minimal verwischt); die rechte obere Marke ganz minimale Eckbugspur, sonst in einwandfreier Erhaltung. Dieser Block stellt nicht nur die größte gebrauchte Einheit der 1. Ausgabe dar, sondern ist darüberhinaus das einzige Blockstück der 1. Ausgabe in privatem Besitz, nachdem sich der 4er-Block der 9 Schilling gelb seit Jahrzehnten im Postmuseum in Berlin befindet. Signiert Pfenninger und Fotoattest Jakubek BPP (1989)
Provenienz: Robson Lowe-Auktion (1972), 161. Edgar Mohrmann-Auktion (1983)
1865, 7 Schilling bräunlichlila, 2 Einzelwerte auf Briefvorderseite mit einer Seitenklappe und kleinem Teil des Inhaltes, mit sauber übergehender Entwertung durch den Hinrichsen-Maschinenstempel "5/12 HAMBURG 5-6 Nm" mit 2 parallelen Wellenlinien. Die Vorderseite war zwischen den beiden Marken getrennt und ist wieder zusammengefügt, die Frankatur etwas fehlerhaft. Der Maschinenstempel ist als Entwerter eine der größten Stempel-Seltenheiten Hamburgs, er wurde nur vom 2.-8.12.1867 versuchsweise verwendet; wir haben nur ein weiteres Ganzstück registriert
Provenienz: John Boker jr. (1988)
