378th Auction
21-26 March 2022 in Wiesbaden
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Pages
1676, kompletter Faltbrief aus Brünn, in ungewöhnlicher Weise adressiert an " ....sammentlichen Verwandten des löbl. Hauß von Baldrion: im Herzogthumb Souvy in der Stadt Wartzolly..." mit nachsende vermerken "Vercelli", "Vercelli in Savoia" und "Vercelli im Piemontischen". Die Brüder Baldiron versuchen etwas über die Verwandtschaft ihres im Jahre 1650 verstorbenen Vaters zu erfahren, der im Dreißigjährigen Krieg als Soldat in kaiserlichen Diensten ausgewandert war und in der Fremde geheiratet hatte.
1677, kompletter Kaufmannsbrief von Köln nach Wien, befördert über den Postkurs des Johann von Coesfeld über Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Retz mit handschriftlichem "fro p rz" (Franco per Retz). Das Franco von 6 Albus von Köln bis Retz sind nicht angeschrieben,"3" Kreuzer Porto für die Strecke Retz-Wien waren vom Empfänger zu zahlen.
1678, kompletter Faltbrief von Wien nach Antwerpen, taxiert mit "Sh 1:"(1 Schelling brabantisch) entsprechend 6 stuivers Hartgeld
1680, kompletter Faltbrief von Antwerpen nach Linz, bezahlt bis Augsburg mit handschriftlichem Vermerk "fr. pa augsb."; in Linz taxiert mit "3" Kreuzern grenzt Porto, nachgesandt nach Wien, hier zusätzlich belastet mit "3" Kreuzern und wieder nach Linz zurückgesandt
1684, kompletter kleiner Faltbrief von Heidelberg nach Linz mit handschriftlichem "franco p ffurt" und doppeltem "cito"; in Linz taxiert mit "3" Kreuzern
1688, Kpl. Faltbrief von Amsterdam nach Wien, bezahlt bis zum Taxpunkt Retz, von dort befördert mit der Parr'schen Post über die Böhmerwald-Route. In Wien mit "3" Kreuzern Paar'schem Porto taxiert.
1689, kompletter, unbezahlter Faltbrief von Nürnberg nach Wien, hier taxiert mit dem Gesamtporto von "18" Kreuzern, sehr dekorativ und sehr selten. eine der höchsten Paar`schen Brieftaxieungen überhaupt
1690, kompletter Faltbrief der 4. Gewichtsstufe von Antwerpen nach Wien, bezahlt bis Augsburg mit handschriftlichem Vermerk "fr. p aug.ta."; in Wien taxiert mit "12" Kreuzern
1690/1703, zwei kpl. Faltbriefe von Ochsenhausen in Württemberg an das Benediktinerkloster Sankt Paul in Kärnten, der erste mit "franco per Gräz cito", der zweite mit "per Salzburg 1/2 franco"
1691, kompletter Faltbrief von Frankfurt am Main nach Wien mit vorderseitigen Vermerk "1/2 Franco", rückseitig notiert als "2 1/2" Batzen, in Wien wurden "3" Kreuzer vom Empfänger eingezogen.
1699, Kpl. Faltbrief von Wien nach Antwerpen, bezahlt bis zur österreichischen Grenze, von dort mit der kaiserlichen Reichspost befördert über Frankfurt und Köln bis Roermond, von dort mit der niederländischen Taxispost bis Antwerpen, hier taxiert mit 1 Schelling und 2 Grooten, rückseitig Abrechnungsnotiz "13 de Vienne" im Briefpaket befanden sich 13 Briefe aus Wien
1702, Kpl. kleiner Faltbrief von Wien nach Brüssel, bezahlt bis Köln, mit handschriftlichem "franca collon", in Brüssel taxiert mit "4" sols von der Pachtpost Pajot.
1707, Kpl. Faltbrief von Wien nach Antwerpen mit handschriftlichem "1/2 franq; befördert "über die Parr'sche Erblehenspost, die kaiserliche Reichspost und die seit 1706 bestehenden Pachtpost Jaupain; in Antwerpen "10" Sols vom Empfänger eingezogen
1708, Kpl. Faltbrief von Wien nach Antwerpen über die Parr'sche Erblehenspost, die kaiserliche Reichspost und die seit 1706 bestehenden Pachtpost Jaupain. In Köln "8" sols notiert, gestrichen und in Antwerpen "10" sols vom Empfänger eingezogen; rückseitig Transitvermerk "allemagne"
1717, Kpl. Faltbrief von Wien nach Nancy, befördert mit der Parr'schen Post über Salzburg nach Innsbruck, dort mit "14x" belastet, weiter mit der vorderösterreichischen Post über Schaffhausen nach Breisach ("4" Kreuzer) und mit der französischen Post nach Nancy, hier mit "22" Sols Lothringer Währung belastet.
1719, komplette Brief auf Stempelpapier mit Wertstempel "1 KREUZER PAPIER", von der kurfürstlichen Regierung aus Burghausen nach Aurolzmünster im Innkreis
1721, Ulm, handschriftlicher Einlieferungsschein vom kaiserlichen Reichs-Oberpostamt für ein Paket nach Wien
1636, 2seitiger kaiserlicher Beschluss aus Regensburg durch den dem Freiherrn von Paar die Zuständigkeit für die Briefpost beim kaiserlichen Kollegialtag zu Regensburg gewährt wird, unterschrieben vom Reichsvizekanzler Peter Heinrich von Strahlendorf. Etwas fleckig und leichte Altersspuren
1656, Brief des Grafen von Paar (Archivkopie) an den Bischof von Passau, Leopold Wilhelm von Österreich, mit eigenhändiger Unterschrift. Paar erbittet von neuem eine Entscheidung über seine Belehnung mit dem Postamt Passau, da seiner Bitte vom 29. Juli 1656 noch nicht entsprochen wurde.
1658, Lamoral Graf von Thurn und Taxis, eigenhändige Unterschrift auf Archiv-Kopie eines Briefes an den Bischof von Passau. Thurn und Taxis erhebt heftigen Einspruch gegen die Belehnung des Grafen von Paar mit dem Postamt vom Passau, welches rechtlich ihm zustehen würde. als Beleg fügt er einen kaiserlichen Beschluss aus dem Jahr 1641 bei (ebenfalls in originaler Archiv-Kopie beiliegend); die Belehnung hätte ausschließlich durch den Kaiser selbst vorgenommen werden dürfen und würde gegen die Reichs-Regalien verstoßen. Ein hochinteressantes Dokument mit seltenem Autographen.
1666, Johann Philipp Schönborn, Reichskanzler, Erzbischof von Mainz, Bischof von Würzburg und Worms, eigenhändige Unterschrift auf Faltbrief von der Festung Marienberg (Würzburg) an den Grafen Carl von Paar. Schönborn hat auf kaiserlichen Befehl hin einen Vergleich zwischen Paar und Thurn und Taxis wegen der Bedienung der Hofpost bei Reichs- und Wahltagen ausfertigen und von Thurn und Taxis unterzeichnen lassen. Diesen übersendet er von Paar in vierfacher Ausfertigung mit der Bitte um Bestätigung bzw. Unterzeichnung. Ein Exemplar ist für den Kaiser bestimmt, eines für Thurn und Taxis, eines für Schönborn und eines für Paar selbst.
1674, Schreiben aus Wien, im Namen von Kaiser Leopold I. an die Erben des Grafen Carl von Paar mit eigenhändiger Unterschrift des Reichsvizekanzlers Leopold Wilhelm Graf von Königsegg-Rothenfels. Der verstorbene Graf hat den durch den Reichskanzler Schönborn angefertigten Vergleich nicht unterzeichnet und bestätigt; die Erben werden angewiesen, diesem Versäumnis nachzukommen.
1760, kompletter Faltbrief mit sauberem Trockenstempel "VON LIENZ" nach Gmünd, mit 8 Kreuzern voll bezahlt (rückseitig notiert) mit vorderseitigem Vermerk "Franco tutto"
1616, kompletter Brief der Statthalter und Räte des Fürstbischofs von Brixen an den Stadtrichter von Klausen bezüglich des entflohenen Domkapitular Karl Feeger von Friedberg; rückseitig fünf schöne papiergedeckte Siegel anstatt Unterschriften.
1630, Leopold V., Erzherzog von Österreich und Graf von Tirol, eigenhändige Unterschrift auf komplettem Brief an seinen Lehnsmann Hans Adam Ehinger in Balzheim, Württemberg. Der Erzherzog befiehlt ihm das unmäßige abholzen in den Wäldern seines Lehen zu unterlassen.
1631, kompletter teilbezahlter Faltbrief von Innsbruck an den Bürgermeister von Ulm mit vorderseitigem Portovermerk von "6" Kreuzern Tiroler Grenzfranko in Tinte und "10" Reichskreuzern Empfängerporto in Rötel. Ein seltener Brief mit extrem frühem Portovermerken.
1656, Ferdinand Karl, Erzherzog von Österreich und Landesfürst von Tirol, eigenhändige Unterschrift auf komplettem Brief mit schöner Ergebenheitsadresse an Herzog Albrecht VI. von Bayern mit Wünschen für das neue Jahr. Präsentationsvermerk von München. Brief seitlich etwas getönt und rückseitige Siegel ausgeschnitten.
1645, Leopold Wilhelm, Erzherzog von Österreich und Oberbefehlshaber der kaiserlichen Truppen, Brief mit eigenhändiger Unterschrift, datiert "..im Hauptquartier den 2. Octobris anno 1645" an den Bürgermeister der Stadt Wendling bezüglich Einquartierung des Generalstabes.
HOLLÄNDISCHER KRIEG (1672-1678): 1675 (28.9.), Leopold I.Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, eigenhändige Unterschrift in Goldtinte auf komplettem Brief an den Feldzeugmeister Graf von Capliers mit Präsentationsvermerk "Straßburg/ zur Kaiserl. Armada". Der Kaiser nimmt Stellung zu Sparmaßnahmen im Winterquartier.
HOLLÄNDISCHER KRIEG: 1674 (3.2.), Alexander II., Herzog von Bournonville, kaiserlicher Feldmarschall und Kommandeur der Reichstruppen, Brief mit eigenhändiger Unterschrift aus Bonn (nach der erfolgreichen Belagerung) an einen Obristen der Kavallerie mit beigefügter Kopie eines Briefes Kaiser Leopold I. aus Wien vom 17. Januar mit der Ermahnung in der Armee Ordnung zu halten und Plünderungen bei Androhung schwerer Strafen zu verhindern.
HOLLÄNDISCHER KRIEG: 1676, Leopold I.Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, eigenhändige Unterschrift auf komplettem, kleinformatigem Brief mit vierzeiligem eigenhändigem Postskriptum an den General-Kriegskommissär Feldmarschall Graf von Sulewitz. Es geht um Missstände bei der Armee, die unter anderem zu Raub und Plünderungen durch die Soldaten führen, und die der Kaiser abschaffen will. Rückseitig kleines kaiserliches Lacksiegel. Briefpapier in den Ecken der Faltungen teils offen, doch insgesamt noch frische und gute Erhaltung. Ein in dieser Form seltener Brief ins Feld.
HOLLÄNDISCHER KRIEG: 1678, kompletter Faltbrief von Wien, geschrieben von Graf Raimondo Montecuccioli, österreichischer Feldherr und Staatsmann an Graf Rudolf von Rabatta, Generalswachtmeister und Oberst eines Kavallerieregimentes in Worms.
SPANISCHE ERBFOLGEKRIEG: 1703, Prinz Eugen von Savoyen, eigenhändige Unterschrift „Eugenio von Savoy“ auf Brief an einen Major im lothringischen Regiment der kaiserlichen Armee in Italien. Im Briefpapier kleiner Fehler, sonst gute Erhaltung.
SPANISCHE ERBFOLGEKRIEG: 1711, Dankesschreiben eines Sebastian Menzel vom kaiserlichen Feldpostamt in Italien für die ihm gewährte Porto Befreiung, mit der Zusicherung diese nicht zu missbrauchen. Unterschrift und Lacksiegel
Außergewöhnliches postgeschichtliches Dokument zur Sprachenproblematik in der KuK Monarchie, das 1882 an "das wohllöbliche k.k. Postamt in Votice" gerichtet ist und in dem unter anderem gefragt wurde "... wo der tschechische Stempel des früheren Postmeisters geblieben ist. Wir müssen jedenfalls darauf drängen, dass unsere Nationalität nicht weiterhin durch die Benutzung eines rein deutschen Stempels beleidigt wird. ..." Wohl einmalige Ergänzung zur 1867er Ausgabe
1867, Franz Joseph 10 Kr. blau und senkrechtes Paar 25 Kr. grau mit Stempel "WIEN 4/12" auf kompletter Briefhülle nach New York. Die Gebühr entsprach dem bis Januar 1868 gültigen Tarif eines Briefes der ersten Gewichtsstufe für eine Beförderung mittelst preußisch-amerikanischer Briefpakete. Der nur bis Ende 1867 verwendete Buchungsstempel "Aachen Paid 23 Cts" vom 6.12. dokumentiert diese nur wenige Monate mögliche Frankatur der 1867er Ausgabe. der obere Wert des Paares mit kleinem Papierfehler, ein attraktiver und seltener Transatlantikbrief
