385th Auction
24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden
1864, 4/4 Sch. im senkrechten Dreierstreifen zusammen mit 3 Sch. gelblichorange, je mit sauber aufgesetztem DKr. “WISMAR 27 / 5” auf kleinem Briefstück, sign. Grobe und Schwenn, ein ¼ Sch. Wert minimal fleckig, farbfrisch und einwandfrei, eine nicht häufige Kombination
1867, 3 Sch- gelblichorange mit breitem Markenrand im 4er-Block, farbfrisch und mit meist gutem Durchstich, lediglich die rechte obere Marke links oben gering eckrund, ungebraucht mit Originalgummi. Die Einheit ist rechts gering angetrennt und zeigt einen minimalen Stockansatz, sonst einwandfrei, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2021; das Attest Mängel)
Provenienz: ERIVAN (377. Heinrich Köhler-Auktion)
4/4 Sch. graurot, schmalrandig bis winzig berührt, mit sehr seltener Entwertung durch dänischen Dreiring-Stempel "150" auf komplettem Faltbrief mit sauber nebengesetztem blauem EKr. "RATZEBURG 6 10" nach Zarrentin. Die Marke unauffälliger kleiner Einriss, der Brief unfrisch mit einigen Stockflecken. Ein sehr seltener Brief.
1864, 4/4 Sch. lebhaftbräunlichrot mit L2 "SCHÖNEBERG 10-12" und im waagerechten Paar mit DKr. "LUDWIGSLUST 20 11" auf zwei Briefkuverts nach Ratzeburg. Porti aus dem 1.bzw. 2.Rayon. Letzterer Kurzbefund Berger BPP
1864, 7/4 Sch. lebhaftbräunlichrot, teils als Einheit, mit sauber auf-und nebengesetztem DKr. "DÖMITZ 28 9" als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1½ Sch. grün nach Diekhof in Holstein. Rückseitig in blau "½" als Zustellgebühr taxiert.
Provenienz: Dr. Frank-Michael Wiegand (343. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)