385th Auction
24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden
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Pages
⅓ Groschen gelblichgrün im waagerechten 8er-Block mit Bahnpoststempel “BRESLAU STETTIN 19.8. III retour”, die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und typisch gezähnt, die angetrennte Einheit hat kleine Druckstellen/Bugspuren und eine vermeintlich helle Stelle durch Stempelfett, sonst in guter Gesamterhaltung. Bei dieser Einheit handelt es sich um die zweitgrößte bekannte Einheit mit auf dieser Ausgabe seltenem Bahnpost-Stempel, Fotoattest Sommer BPP (1992)
Provenienz: 279. Heinrich Köhler-Auktion, 1993)
⅓ Groschen smaragdgrün mit Prägefehler “Prägeausfall am Schild links unten”, farbfrisch, sehr gut und erhaben geprägt und normal gezähnt mit Ekr. “BRESLAU 15.11.72” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Faltbrief im Ortsverkehr im moderierten Porto für Mengenauflieferung ab 100 Stück von einem Absender, mit Ankunftsstempel. Die Marke mit kleinen Tönungspunkten oben und der Faltbrief mit Beförderungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, Fotoattest Brugger BPP (2003)
⅓ Groschen grün und 1 Groschen karmin je mit Stempel “LEIPZIG 13.SEP.72” als tarifgerechte Frankatur auf Drucksachen-Streifband der 4. Gewichtsstufe mit handschriftlichem Vermerk “165 g” nach Einsiedel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und typisch gezähnt mit zum Teil flacher Zähnung, das Streifband hat senkrechte Faltungen, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine seltene 1⅓-Groschen-Frankatur auf schwerer Drucksache im Inland
⅓ Groschen dunkelgrünlicholiv im Viererblock aus der rechten unteren Bogenecke mit Plattenkennzeichen “1” (Marken von unten gezähnt) unter Feld 150, die beiden linken Marken haben kleine charakteristische Prägungsausfälle im Prägefeld. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und bis auf einen leicht verkürzten Zahn gut gezähnt, die beiden unteren Marken sind postfrisch, die anderen beiden Marken sind sauber ungebraucht mit Falz-Haftstellen, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und in Verbindung mit der Farbe und dem Plattenkennzeichen eine sehr seltene Einheit, ProFi hat nur ein weiteres Exemplar gelistet, unsigniert mit Fotoattest Krug BPP (2006)
Provenienz: 63. Peter Feuser-Auktion (2006)
½ Groschen orange, farbfrisch, gut geprägt und typisch gezähnt mit Druckstelle, sauber mit Rahmenstempel “BURG REG. BEZ. MAGDEBURG 31…73” auf farblosem Prägezierbrief im Ortsverkehr mit Ausgabe-Stempel. Ein dekorativer und in dieser Art nicht häufiger Zierbrief
½ Groschen orange, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt, mit klarem DKr. “COELN BAHNHOF 12.3.(74)” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf komplettem Drucksachen-Faltbrief bis 50 g mit Einlage (Bericht der Herren O.Condeur & Co aus Melbourne) nach Biella, Italien, in einwandfreier Erhaltung
½ Groschen orange mit um ca. einen cm versetzter waagerechter Zähnung im senkrechten Paar je mit klarem DKr. “EGELN 4.1.73” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Faltbrief bis 15 g nach München. Das senkrechte Paar mit geglätteter senkrechter Faltung, ansonsten ist das farbfrische Paar deutlich geprägt und gut gezähnt (mit Scherenschnitt oben und unten aus Bogen getrennt). Trotz der Einschränkungen, ein dekoratives Paar mit markanter Verzähnung, auf Brief sehr selten, Fotoattest Krug BPP (2024)
½ Groschen orange im waagerechten Paar und zwei Einzelmarken je mit klarem DKr. “WISMAR 23.1.73” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Post-Insinuations-Dokument nach Rostock mit Ausgabe-Stempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und gut gezähnt, in einwandfreier Erhaltung. Dekorativer Vordruckbrief mit der Gebühr für Hin- und Rücksendung
½ Groschen orange, zwei Einzelmarken und 1 Groschen karmin je mit DKr. “PADERBORN 20.12.72” als tarifgerechte Frankatur auf amtlichem Postkarten-Formular mit rotem Handstempel “P.D.” nach Malines, Belgien. Das Postkarten-Porto betrug wie das Briefe-Porto 2 Groschen (20 Pfennig) im Tarif bis zum 30.6.1875. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und typisch gezähnt mit wenigen verkürzten Zähnen, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine interessante Porto-Darstellung mit Destination Belgien
½ Groschen orange, zwei Einzelmarken und 1 Groschen karmin je mit sehr klarem EKr. “BERLIN POST-EXPED. 13. 17.10.72” als tarifgerechte Frankatur auf amtlichen Postkarten-Formular nach Kopenhagen. Das Postkarten-Porto betrug wie das Briefe-Porto 2 Groschen (20 Pfennig) im Tarif bis zum 30.6.1875. Die Karte oben mit kleinem Einriss, die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und in dieser Kombination seltene 2 Groschen-Frankatur mit Destination Dänemark
½ Groschen orange und 2½ Groschen mittelrötlichbraun je im waagerechten Paar mit EKr. “BERLIN P.E.29 25.12.73” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk “via England” und rotem Handstempel “Franco” via ”NEW YORK PAID ALL JAN.10" nach New Haven, Connecticut. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und normal gezähnt, jeweils ein Wert mit kleiner Druckstelle, ansonsten in guter Erhaltung. Eine dekorative und in dieser Kombination seltene Porto-Darstellung der 2. Gewichtsstufe
1 Groschen karmin mit Plattenfehler “gebrochenes H in GROSCHEN” (Feld 141) im waagerechten Paar mit Normalmarke aus der linken unteren Bogenecke mit Plattenkennzeichen “O” unter Feld 141 (Marken von unten gezähnt), postfrisch, in einwandfreier Erhaltung. Von diesem Plattenkennzeichen hat ProFi nur drei Exemplare registriert, eine Brustschild-Seltenheit, ein Wert signiert H(heinze) und Fotoattest Sommer BPP (2006)
1 Groschen mit Plattenfehler “Druckausfall links oben” (Feld 1) und total verzähnt, ungebraucht mit diagonalem Bug, Zähnung zum Teil angetrennt. Um das Markenbild zu erhalten, wurde die Marke mit der Schere aus dem Bogen getrennt, ansonsten ist die Marke in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und in dieser Art sehr seltene Verzähnung, Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: 58. Heinrich Köhler-Auktion (1929)
1 Groschen karmin, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt mit ca. 4,5 mm nach rechts versetzter senkrechter Zähnung, sauber mit DKr. “(NOR)DHAUSEN 9.9.74” entwertet. Die Marke wurde rechts und links mit der Schere aus dem Bogen getrennt, in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorative und in der Art sehr seltene Verzähnung, Fotoattest Krug BPP (2024)
Referenz: Abbildung in “Die Ganzsache”, 1923
1 Groschen karmin mit Plattenfehler “gebrochenes H in GROSCHEN” (Feld 141) und im großen Format L16, farbfrisches Unterrandstück mit Plattenkennzeichen “B” (Marken von oben gezähnt) und sehr klarem EKr. “SCHILTIG(HEIM) 9.12.74”, ist deutlich geprägt und üblich gezähnt, in einwandfreier Erhaltung. Ein dekoratives Exemplar mit in gestempelter Erhaltung sehr seltenem Plattenkennzeichen, ProFi hat nur ein weiteres gestempeltes, senkrechtes Unterrandpaar registriert, Fotoattest Krug BPP (2024)
1 Groschen karmin, farbfrisch und gut geprägt, sauber mit DKr. “UERDINGEN 30.11.74” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Post-Anweisungs-Formular über 2 Thaler mit rückseitigem Aufgabestempel “BOCHUM B. CREFELD 30.11.74” an einen Soldaten in Mühlhausen im Elsass mit Ankunftsstempel. Das ermäßigte Porto für eine Postanweisung bis 5 Thaler an einen Soldaten betrug 1 Groschen. Das Formular mit senkrechter Faltung und kleiner Eckbug links oben und die Marke rechts mit kleinen Zahnfehlern, sonst in guter Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Verwendung, in dieser Art ist bisher kein weiteres Exemplar registriert, Fotoattest Krug BPP (2024)
1 Groschen karmin, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt im waagerechten Paar mit EKr. “SCHWERIN I/M. NIV 29.1.74” für die R-Gebühr auf sonst portofreier “Telegraphischer Depesche” im Ortsverkehr mit Vermerk “Hauptpostamt restante” (dafür “Sofort pr. Expressen zu bestellen” gestrichen) und altem Handstempel “Recommandirt”. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Beförderungsspuren im Rand, rückseitig zum Teil mit Papier gestützt, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Frankierte Depeschen sind in dieser Art in nur ganz wenige Exemplare bekannt, mit Kennzeichnung “poste restante” sind bisher nur drei frankierte Telegramm-Umschläge registriert, eine große Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: 124. Hans Grobe-Auktion (1983)
1 Groschen karmin, farbfrisch und gut geprägt im waagerechten Paar mit Stempel “HANNOVER 16.12.72” an den Korvettenkapitän Stenzel, Kommandant der S.M.S. Albatros über das Hofpostamt in Berlin mit Ausgabestempel. Für Briefe bis 60 g an Offiziere der Deutschen Kriegsmarine im Ausland betrug das Porto ab dem 25.6.1868 zwei Groschen. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und die rechte Marke etwas fehlerhaft, sonst in guter Gesamterhaltung
1 Groschen karmin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt, zwei Unterrandstücke je mit Rahmenstempel “SCHNEEBERG NEUSTÄDTEL 9.XI.74 X” auf Post-Behändigungsschein nach Gössnitz. Das untere Unterrandstück mit Aufklebefalte, ansonsten in guter Erhaltung
1 Groschen karmin, drei Einzelmarken je mit EKr. "BERLIN P.E.No.35" 4.3.1875" als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Briefkuvert im Ortsverkehr mit frühem R-Zettel “Eingeschrieben No.” und rückseitigem Ausgabestempel. Im Tarif ab dem 1.1.1875 wurde die Reco-Gebühr für Ortsbrief aus Berlin auf 2 Groschen (20 Pfennig) erhöht. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und gut gezähnt und wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung, eine späte Aufbrauchsverwendung der Groschen-Marken in nicht häufiger Verwendung
1 Groschen karmin und 2 Groschen grauultramarin, je farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit Rahmenstempel “BIESENTHAL STADT 22.8.73” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert bis 15 g nach Malaga, Spanien mit Ankunftsstempel. In der Zeit vom 1.6.1872 bis 30.9.1873 betrug das Porto für einen Brief nach Spanien 3 Groschen, der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren und Patina, sonst in guter Erhaltung
1 Groschen karmin und zwei Einzelmarken 2 Groschen grauultramarin je mit EKr. “BERLIN 5.3.75” als tarifgerechte Frankatur auf innen nicht ganz komplettem R-Rückschein-Faltbrief “Portopflichtige Dienstsache” mit frühem, etwas verschnittenem R-Zettel “Eingeschrieben No.” nach Breslau mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und typisch gezähnt mit wenigen verkürzten Zahnspitzen und sonst wie der mittig gefaltete Faltbrief in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Verwendung mit frankierter Rückschein-Gebühr und Aufbrauchsverwendung nach dem 1.1.1875
1 Groschen karmin, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt mit Plattenfehler “Beule am Kreis unter REICHS, heller Strich im Rahmen unten” und im Format L16 sowie 2 Groschen grauultramarin je mit EKr. “DORNACH 18.1.73” als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle mit rotem Handstempel “PD” via Paris nach Toulouse mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief mit Falt- und Beförderungsspuren, die Marken sind in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Krug BPP (2024)
1 Groschen karmin und waagerechter Dreierstreifen 5 Groschen hellockerbraun je mit klarem EKr. “BREMEN 12.2.74” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk “via Marseille” mit rotem Handstempel “P.P.” und französischem Transitstempel via Shanghai nach Nagasaki, Japan. Der Umschlag mit kleinen Beförderungsspuren im Rand, die farbfrischen Marken sind gut geprägt, die linke 5 Groschen-Marke mit verkürztem Zahn, ansonsten gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Übersee-Frankatur mit äußerst seltener Destination Japan, bisher sind nur drei 16 Groschen-Frankaturen registriert, eine große Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: Sammlung Fürstenberg (Tomasini) (16. Walter Kruschel-Auktion,1982)
1 Groschen karmin und vier Einzelmarken 5 Groschen ockerbraun, jeweils mit Rahmenstempel “STRASSBURG i. ELS. BAHNHOF 20.2.74” auf kompletter Post-Paketadresse nach Paris mit zwei französischen Stempelmarken. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und normal gezähnt (ein Wert mit kleinem Einriss) und das Formular mit waagerechter Faltung zwischen der Frankatur (links eine Stempelmarke mit Bug), ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative 21 Groschen-Frankatur aus der bekannten Rothschild-Korrespondenz
1 Groschen rötlichkarmin und 5 Groschen ockerbraun je mit DKr. “BRAUNSCHWEIG BAHNHOF 26.MÄRZ.1873" als tarifgerechte Frankatur auf Eilboten-Briefkuvert nach Wienrode im Landzustellbezirk von Blankenburg mit Ankunftsstempel und rückseitigem handschriftlichem Vermerk “5 Gr. Botenlohn noch zu bezahlen…” mit Unterschrift. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und mittig mit kleiner Zahlenbeschriftung, die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und sind bis auf kleine Eckbugspuren bzw. zwei kürzere Zähne in einwandfreier Erhaltung. Express-Briefe in den Landzustellbezirk sind selten, Fotoattest Krug BPP (2010)
2 Groschen blau, farbfrisch, sehr gut geprägt und sehr gut gezähnt, aus der linken unteren Bogenecke mit Plattenkennzeichen “O” unter Feld 141 (Marken von oben gezähnt). Die Marke ist postfrisch und in einwandfreier Erhaltung, im Bogenrand jeweils Falzreste und senkrecht vorgefaltet und unten angetrennt. Ein dekoratives Exemplar mit diesem seltenen Plattenkennzeichen, im Unterrand signiert Barkenmeyer und Fotoattest Sommer BPP (2005)
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, deutlich geprägt und gut gezähnt mit um ca. 3 mm nach links versetzte vertikale Zähnung im waagerechten Randpaar, sauber ungebraucht mit leichter, kaum sichtbarer Tönung und rechts etwas angetrennt, in guter Erhaltung. Ein dekoratives Paar mit markanter Verzähnung, in dieser Art sind nur wenige Exemplare bekannt, Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: 198. Heinrich Köhler-Auktion (1978)
2 Groschen grauultramarin mit Plattenfehler “Kerbe im Innenkreis unter UT in DEUTSCHE” (Feld 141) im waagerechten Dreierstreifen mit zwei Normalmarken aus der linken unteren Bogenecke mit Plattenkennzeichen “höher stehendes M” unter Feld 141 (Marken von oben gezähnt)- Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier postfrischer Erhaltung, im Unterrand mit Papierresten (Randstück einer anderen Wertstufe). Eine dekorative Einheit mit seltenem Plattenkennzeichen, ProFi hat nur drei weitere Paare/Einheiten mit diesem Plattenkennzeichen registriert
2 Groschen grauultramarin im mittig durchgetrennten Bogenteil mit 40 Werten vom unteren Bogenrand mit Plattenkennzeichen “N” unter dem Feld 141 (Marken von unten gezähnt) und zwei Anlagepunkte für die Prägung und die Zähnung unter Feld 145 und 146 sowie eine großflächige markante Einkerbung des unteren Bogenrandes unter Feld 147-149. Alle Marken und der Bogenrand sind postfrisch, oben haben fünf Marken teils kurze Zähne und die Marke vom Bogenfeld 150 hat einen Papierbruch, ansonsten sind die beiden Einheiten in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnliche und in Verbindung mit dem Plattenkennzeichen vermutlich einmalige Einheiten, unsigniert mit Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Groschen grauultramarin im waagerechten 6er-Block je mit EKr. “SCHMALKALDEN 3.10.” auf Wertbrief-Vorderseite über 1000 Thaler und Gewichtsangabe über 48 g, adressiert nach Zeitlofs. Die farbfrischen Marken aus der Einheit sind gut geprägt, die mittlere Marke von unten hat einen kurzen Zahn, ansonsten gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Einheit, bisher sind nur wenige gebrauchte 6er-Blocks bekannt, Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Groschen grauultramarin, zwei Einzelmarken mit klarem EKr. “GEBWEILER 16.10.74” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit Versuchs-R-Zettel “Recommandirt Nr. 206” in Mäandermuster nach Mühlhausen mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und typisch gezähnt mit wenigen verkürzten Zahnspitzen und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer R-Brief mit seltenem Versuchs-R-Zettel
2 Groschen grauultramarin im waagerechten Paar mit DKr. “HADERLSEBEN 12.1.73” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf links verkürzter R-Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe im Grenzrayon nach Oedelis bei Kolding, Dänemark mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, das farbfrische Paar ist gut geprägt und typisch gezähnt, eine Marke mit drei kurzen Zähnen, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine sehr seltene Verwendung, ProFi hat keinen weiteren R-Brief der 2. Gewichtsstufe im Grenzrayon mit Destination Dänemark registriert
2 Groschen grauultramarin im waagerechten Paar mit Rahmenstempel “DRESDEN POST-EXPEDITION No.1 5.9.73” in Mischfrankatur mit Innendienstmarke 10 Groschen gelblichgrün mit handschriftlicher Entwertung “Dresd I 5/9 73” auf komplettem Wert-Paketbegleit-Faltbrief für ein 4 Pfund schweres Paket mit Wertangabe 500 Thaler nach Dessau mit Ankunftsstempel. Das Marken-Paar sind gut geprägt und wie die 10 Groschen-Marke gut gezähnt und bis auf Randtönungen in einwandfreier Erhaltung, signiert Kruschel und Fotoattest Krug BPP (2024)
2 Groschen grauultramarin und 5 Groschen ockerbraun je mit Rahmenstempel “LEIPZIG III 5.II.72” auf eingeschriebenem Paketbegleit-Briefkuvert für ein 1 Pfund 200 g schweres Paket nach Koblenz mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit kleinen Randspuren, die farbfrischen Marken sind gut geprägt und typisch gezähnt mit kleinem Eckzahnfehler bei der 5 Groschen und je kleine Eckbüge bei beiden Werten, sonst in guter Gesamterhaltung. Paketbegleitbriefe per Einschreiben sind recht selten
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, klar geprägt und typisch gezähnt mit vollem Unterrand in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 10 Pfennige rot je mit klarem Rahmenstempel “MÜNSTERBERG REG.BEZ. BRESLAU 24.6.73” auf komplettem Postvorschuss-Faltbrief über 70 Pfennig mit entsprechendem Blaustift-Vermerk und Auslagen-Stempel nach Grothau bei Frankenstein, in einwandfreier Erhaltung. 2 Groschen-Marken mit Bogenrand sind auf Brief nicht häufig, in Kombination mit der Verwendung und Mischfrankatur ein dekorativer Brief, Fotoattest Sommer BPP (1994)
