385th Auction
24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden
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Pages
“SAIPAN MARIANEN 21.11.99” klar in Violett auf Ganzsachenkarte 10 Pfennig mit viel Text von einem Besatzungsmitglied der S.M.S. Jaguar via Singapur, Tuticorin und Amritsar nach Zanzibar mit Ankunftsstempel vom 21.1.19900, adressiert an einem Besatzungsmitglied der S.M.S. Schwalbe. Dann Nachsendung via Durban nach Kapstadt mit Ankunftsstempel vom 2...11.1900, die Karte hat leichte Beförderungsspuren, sonst in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnliche Karte, in Verbindung mit dem seltenen Stempel und Destination Zanzibar vielleicht einmaliges Stück aus Saipan
Provenienz: 287. Heinrich Köhler-Auktion (1995)
“SAIPAN MARIANEN 21.8.oo” klar als Ankunftsstempel vorderseitig auf Briefkuvert “Reichsdienstsache” von “BERLIN 7.10.99” mit Krone/Adler 20 Pfennig violettultramarin mit Zwischensteg unten via Jaluit und Yap nach Saipan, rückseitig mit Verschlussmarke vom Auswärtigem Amt. Der Umschlag hat Beförderungsspuren im Rand, ist in guter Gesamterhaltung, in dieser Art nicht häufig
1889, 10 Pfennig dunkelrosarot im waagerechten Paar und Einzelmarke sowie waagerechtes Paar 20 Pfennig dunkelultramarin je mit klarem Stempel “JALUIT MARSCHALL-INSELN 17.12.90” auf Briefstück. Die linke Marke vom Paar der 10 Pfennig-Marke mit Eckfehler, ansonsten sind die farbfrischen Marken in einwandfreier Erhaltung, signiert Dr. Steuer BPP
1889, 10 Pfennig dunkelrosarot und 20 Pfennig dunkelultramarin je im waagerechten Paar mit klarem Stempel "JALUIT MARSCHALL-INSELN" 21.8.90" auf Briefstück. Die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung, das Briefstück mit waagerechter Faltung zwischen den Paaren, signiert Bothe
1890, 2 Mark dunkelrotkarmin mit klarem Stempel “JALUIT MARSCHALL-INSELN 9.6.98” auf Briefstück, die farbfrische Marke ist gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, signiert Ebel und Bothe BPP sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1890, Krone/Adler 20 Pfennig blau im waagerechten Dreierstreifen und Einzelmarke je mit Stempel “JALUIT MARSCHALL-INSELN 5.9.94” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief der 3. Gewichtsstufe mit rückseitigem Absendervermerk von Kapitän Kessler aus Jaluit via Sydney nach Dresden mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und die rechte Marke mit kleinem Eckzahnfehler bzw. unten mit Eckzahnbug, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine interessante Mehrfachfrankatur, R-Briefe der 3. Gewichtsstufe sind aus der Vorläuferzeit selten, signiert R. Steuer BPP
Provenienz: Sammlung Fontane (23. HBA-Auktion, 1994)
1890, Krone/Adler 20 Pfennig violettultramarin im senkrechten Paar mit Stempel “JALUIT MARSCHALL-INSELN 16.496” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Berlin-Steglitz mit Ankunftsstempel. Die obere Marke mit kleinem Eckbug, sonst in guter Erhaltung, signiert R. Steuer BPP
1901/16, Kaiseryacht 1 bis 5 Mark mit “Specimen”-Aufdruck, ungebraucht, zwei Werte mit Gummiflecken in der Zähnung, sonst in einwandfreier Erhaltung, Bleistiftsignatur
1901/16, Kaiseryacht 1 und 2 Mark je mit Stempel “JALUIT MARSHALL-INSELN 24.9.02” auf kompletter Paketkarte via Hamburg und Eydkuhnen mit Leitzettel nach Riga, Russland mit Ankunftsstempel. Von der ursprünglichen Frankatur fehlt eine 20 Pfennig-Marke, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Trotz der Einschränkung eine außergewöhnlich seltene Verwendung, ProFi hat keine weitere Paketkarte mit Destination Russland registriert, Fotoattest Bothe BPP (1980)
1839, kompletter Faltbrief mit e. Unterschrift des Missionars F. Heath und Datierung “Manono , May 14,1839” via “SYDNEY PAID SHIP LETTER SP.16.1839” und Cork mit Rahmenstempel “CORK SHIP LETTER” nach Chattman, Grafschaft Kent mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief mit üblichen Beförderungsspuren ist in guter Erhaltung, seltene frühe Post aus Samoa
1888, 2 Mark trübrosalila, farbfrisch mit Stempel “APIA KDPAg 8.1.89” auf Briefstück, bis auf zwei kleine Aufrisse in der Zähnung unten links in einwandfreier Erhaltung. Von den wenigen bekannten Exemplaren der 2 Mark in dieser Farbe ist dieses Stück das bisher einzige Stück mit dem Stempel vom Letzttag, den 8.1.89. In der Nacht vom 8. zum 9. Januar 1889 wurde die Postagentur durch einen Brand im deutschen Konsulat zerstört und der Stempel sowie u.a. alle noch vorhandenen Marken der 2 Mark trübrosalila vernichtet. In dieser Kombination eine der großen Seltenheiten der Vorläuferzeit von Samoa, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2001)
Provenienz: 353. Heinrich Köhler-Auktion (2013)
1889, 2 Mark lebhaftgraulila in Mischfrankatur mit senkrechtem Paar Krone/Adler 50 Pfennig bräunlichrot (dunkelrot quarzend) je mit Stempel “APIA KDPAg ** 26.3.90” auf Briefstück. Die farbfrischen Marken haben die typische, zum Teil unregelmäßige Zähnung und sind in einwandfreier Erhaltung, eine dekorative und seltene Frankatur-Kombination, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1886, 5 Pfennig violettpurpur im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit Krone/Adler 50 Pfennig bräunlichrot je mit Stempel “APIA KDPAg 17.6.90” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief der 2. Gewichtsstufe mit geschnittenem R-Zettel “Apia” (Einfeldt Nr. 2) nach Hamburg mit Ankunftsstempel. Die rechte 5 Pfennig-Marke mit Zahnfehlern und die 50 Pfennig-Marke mit Druckstellen, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine extrem seltene Mischfrankatur, ProFi hat keinen weiteren R-Brief in dieser Art registriert, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1994)
Provenienz: 284. Heinrich Köhler-Auktion (1994)
1886, 20 Pfennig mittelultramarin mit klarem Stempel “APIA DEUTSCH DAMPFSCHIFF-AGENTUR 17.10.87” auf Briefkuvert nach Stuttgart mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und Patina, die farbfrische Marke mit kleinen Eckbügen bzw. Druckstellen, sonst in guter Gesamterhaltung. Aus der frühen Zeit sind nur wenige Briefe mit dieser seltenen Entwertung bekannt, doppelt signiert Dr. Lantelme BPP mit Fotoattest (1984)
20 Pfennig mittelultramarin mit blauem Rahmenstempel “BEZAHLT Kaiserl Deutsch Postagentur Apia-5-2-1889” auf Brief mit rückseitigem Absendervemerk “…An Bord der S.M.S. Adler z.Z. Apia” nach Stettin mit Ankunftsstempel. Der Umschlag ist leicht fleckig, die farbfrische Marke in einwandfreier Erhaltung. Eine der wenigen frankierten Briefe mit dieser Entwertung, signiert Müller-Mark
20 Pfennig mittelultramarin im senkrechten Paar mit Stempel “APIA KDPAg 19.6.88” (ohne Sterne) recht klar auf Brief der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk “via San Francsico” nach Hamburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag links mit Faltspur und rechte Marke mit kleinem Einriss bzw. Zahnfehler oben, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen ein schöner Bedarfsbrief
20 Pfennig mittelultrmarin, zwei Einzelmarken mit kleinem Poststempel “APIA * 7.2.88” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief mit geschnittenem R-Zettel “Apia” (Einfeldt Nr. 1) nach Leipzig mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichter Patina und ein Wert mit verkürztem Eckzahn, ansonsten in guter Erhaltung. Bisher ist kein weiterer R-Brief mit dieser Entwertung bekannt, somit handelt es sich hier um den frühesten R-Brief von Samoa, eine der ganz großen Seltenheiten, doppelt signiert Dr. Lantelme BPP
1886, 20 Pfennig mittelultramarin im 15er-Block und Einzelmarke je mit Stempel “APIA DEUTSCHE POSTDAMPFSCHIFFS-AGENTUR 14.11.87” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf Paketkarten-Stammteil nach Wiesbaden mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind zum Teil etwas fleckig, das Formular mit kleinem, mit Falz hinterlegtem Einriss und leichter waagerechter Faltung (durch eine senkrechte Zähnung der Marken-Einheit gehend), sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche Massen-Mehrfachfrankatur aus der Frühzeit von Samoa, wir haben nur eine weitere Paketkarte dieser Art mit kleineren Einheiten registriert
Provenienz: 287. Heinrich Köhler-Auktíon (1995)
20 Pfennig dunkelultramarin im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit Krone/Adler 50 Pfennig bräunlichrot im Viererblock, je mit Stempel “APIA KDPAg 28.1.90” auf Briefstück. Die farbfrischen Marken haben zum Teil leicht verkürzte Zähne, sind sonst in einwandfreier Erhaltung, eine dekorative und seltene Mischfrankatur mit Frühdatum für die 50 Pfennig, signiert Bothe BPP
50 Pfennig graugrün, zwei senkrechte Paare mit Stempel “APIA * 12.12.” (kleiner EKr. ohne Jahreszahl) auf Briefstück, die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Ein dekoratives Briefstück mit dieser seltenen Entwertung vom ersten Tag der Einführung, doppelt signiert Mansfeld
50 Pfennig olivgrau, zwei senkrechte Paare und zwei Einzelmarken sowie 20 Pfennig dunkelultramarin je mit Stempel “APIA KDPAg 29.5.88” als tarifgerechte Frankatur auf Paketkarten-Stammteil nach Kiel mit Ankunftsstempel. Die Marken zum Teil leicht fleckig und ein Wert mit unregelmäßiger Zähnung durch Randklebung oben sowie Stammteil mit senkrechter Faltung, sonst in guter Erhaltung. Paketkarten aus dieser Zeit sind aus Samoa große Seltenheiten, Fototattest R. Steuer BPP (2000)
1886, 50 Pfennig (dunkel)oliv im Viererblock mit zentrischem Stempel “APIA 12.12.” (ohne Jahreszahl 1887) auf Briefstück, die farbfrische Einheit mit leichter Randklebung ist normal gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige Einheit mit dieser besseren Entwertung, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1886, 50 Pfennig dunkeloliv, zwei Exemplare und zwei Einzelmarken 20 Pfennig ultramarin jeweils mit bläulich-violettem Stempel “APIA KDPAg 2.4.89.” auf Briefstück. Eine 50 Pfennig-Marke ist fehlerhaft, die restlichen farbfrischen Marken sind einwandfreier Erhaltung, das Briefstück mit senkrechter Faltung zwischen den Marken. Von dieser Stempel-Farbvariante sind bisher nur wenige Exemplare bekannt, Fotoattest R. Steuer BPP (1995)
Provenienz: 288. Heinrich Köhler-Auktion (1996)
1886, 50 Pfennig oliv im Fünfer-Block sowie Einzelmarken 20 Pfennig ultramarin und 10 Pfennig dunkelrosarot je mit Stempel “KDPAg 4.12.88” (ohne Sterne) auf Briefstück. Die Marken zum Teil mit Eckzahnbügen bzw. Druckstellen, sonst in guter Gesamterhaltung, eine dekorative Buntfrankatur, signiert Bothe BPP
50 Pfennig oliv im 5er-Block, waagerechten 4er-Streifen und angetrenntem Paar sowie Einzelmarken 10 Pfennig dunkelrosarot und 20 Pfennig mittelultramarin, je mit kleinem EKr. “APIA* 20.1.88” auf Briefstück, die Marken sind zum Teil fehlerhaft. Trotz der Einschränkungen, eine dekorative und hohe Buntfrankatur, signiert Mansfeld
1889, violetter Rahmenstempel “BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postangentur Apia-1-2-1889” sehr klar auf Briefkuvert mit handschriftlicher “40” (vermutlich für 40 Pfennig) nach Rostock mit Ankunftsstempel. Der Briefumschlag mit kleinen Randfehlern und rückseitig fehlt ein Teil der Verschlussklappe, ansonsten ist der Brief in guter Gesamterhaltung. Eine außerordentlich seltener Brief vom ersten Tag der Barfrankierung und vielleicht einer der wenigen Briefe der 2. Gewichtstufe vom Ersttag, doppelt signiert Bothe BPP
1890, 2 Mark rötlichkarmin im waagerechten Paar sowie Krone/Adler 50 Pfennig lebhaftrötlichkarmin, 20 Pfennig violettultrmarin und 10 Pfennig lebhaftlilrot, je mit Stempel “APIA KDPAg** 22.2.00” auf Briefstück. Die drei Einzelmarken mit kleinen Gelblflecken und die rechte Paarmarke hat kleine Büge, die linke Marke vom Paar ist in einwandfreier Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine dekorative Buntfrankatur mit der seltenen Farbe bei der 2 Mark, Fotoattest R.Steuer BPP (1995)
1890, 2 Mark dunkelrotkarmin im senkrechten 7er-Block mit zwei kompletten Rahmenstempeln “BEZAHLT Kaiserl. Deutsche Postagentur Apia-2-5-1895” auf Briefstück, ein Wert mit kleiner Fehlstelle (Eckzahn) und die Einheit ist zum Teil leicht angetrennt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige Einheit mit besserer Entwertung, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1890, 2 Mark dunkelrotkarmin sowie senkrechtes Paar Krone/Adler 50 Pfennig lebhaftrötlichbraun und Einzelmarke 20 Pfennig violettultramarin je mit Stempel “KDPAg *** 15.4.97” als tarifgerechte Frankatur auf kompletter Paketkarte via Bremen nach Cammin und Nachsendung mit blauem Tax-Vermerk “50” (Pfennig, Gebühr für ein Inlandspaket) nach Liegnitz mit Ankunftsstempel. Die Paketkarte ist rückseitig mit Papier gestützt und die untere Marke ist fehlerhaft, ansonsten in guter Gesamterhaltung. In dieser Art eine sehr seltene Paketkarte, wir haben keine weitere mit einer Nachgebühr-Taxe für die Nachsendung registriert
Hofpostamtsbrief von der S.M.S. Bussard: 1895, 2 Mark dunkelrotkarmin im senkrechten 5er-Streifen und mit waagerechtem Paar 20 Pfennig violettultramarin je mit Rahmenstempel “BEZAHLT Kaiserl Deutsche Postagentur Apia-19-6-1895” auf großformatigem Umschlag der 52. Gewichtsstufe mit der Journal-Nr. 208 an das kaiserliche Hof-Post-Amt in Berlin mit Ankunftsstempel. Die rechte Marke des Streifens mit Einriss, sonst haben die Marken meist kleine Knitterspuren bzw. Zähnungsfehlern und der Umschlag mit den üblich stärkeren Beförderungs-Spuren. Trotz der Einschränkungen sind Hofpostamtsbriefe in Verbindung mit dieser Entwertung eine große Seltenheit, bisher sind nur ganz wenige Briefe in dieser Art von Samoa bekannt
Provenienz: Romanow (31. Walter Kruschel-Aukktion, 1991)
1899, 2 Mark rötlichkarmin sowie Einzelmarke und senkrechtes Paar 20 Pfennig violettultramarin je mit klarem Stempel “APIA KDPAg 23.3.00” auf Postanweisungs-Briefstück, die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung, ein sehr schönes Exemplar dieser seltenen Farbvariante, signiert H. Köhler und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1890, Krone/Adler 5 Pfennig opalgrün im waagerechten und senkrechten Paar mit Stempel “APIA KDPAg** 17.2.00” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Faltbrief nach Gotha mit Ankunftsstempel. Die Marken zum Teil leicht fleckig, sonst in guter Erhaltung
1890, Krone/Adler 5 Pfennig opalgrün als Zufrankatur auf Deutsches Reich Antwort-Ganzsachenkarte 5 Pfennig mit Stempel “APIA KDPAg** 9.10.92” und viel Text nach Karlsruhe mit Ankunftstempel, in einwandfreier Erhaltung
1890, Krone/Adler 10 Pfennig lebhaftrosarot im waagerechten 4er-Streifen mit Stempel “APIA KDPAg**1.10.91” als tarifgereche Mehrfachfrankatur auf R-Briefkuvert mit geschnittenem R-Zettel “Apia” (Einfeldt Nr. 2) nach Hannover mit Ankunftstempel, in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorative und nicht so häufige Mehrfachfrankatur, signiert Bothe BPP
1890, Krone/Adler 10 Pfennig mittel(karmin)rot (dunkelgelb quarzend, Uhrmarke Mi.-Nr 47ca) im senkrechten und waagerechten Paar je mit klarem Stempel “APIA KDPAg ** 10.10.94” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Vordruckbrief “Haupt-Agentur der Deutschen Handels- & Plantagen-Gesellschaft der Südsee-Inseln zu Hamburg” der 2. Gewichtsstufe mit Leitvermerk “SS Alameda via San Franzisco” nach Frankfurt mit Ankunftsstempel. Ein Wert mit kurzem Zahn, ansonsten sind die farbfrischen Marken in einwandfreier Erhaltung, Eine außergewöhnlich seltene Mehrfachfrankatur mit dieser Farb-Variante, in dieser Art hat ProFi keinen weiteren Brief registriert, vermutlich eine einmalige Frankatur, doppelt signiert Bothe BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
Provenienz: 269. Heinrich Köhler-Auktion (1990)
1890, Krone/Adler 20 Pfennig violettultramarin im waagerechten 10er-Block und Einzelmarke 50 Pfennig lebhaftrötlichbraun mit zwei Rahmenstempeln “BEZAHLT Kaiserlich Deutsche Postagentur Apia-24-4-1895” auf Briefstück, die rechte oberen Marke ist fehlerhaft, ansonsten in guter Gesamterhaltung, dekorative Einheit mit besserem Stempel, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1994)
