335 / März 2009
Heinrich Köhler Auction
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Seiten
6 Kr. lachsrot mit 1862/66, 3 Kr. hellrot, beide farbfrisch und gut gezähnt mit Nr. "109" PFORZHEIM auf Briefstück, Pracht
6 Kr. orange mit 1862/63, 6 Kr. preußischblau, beide farbfrisch und gut gezähnt mit Nr. "87" MANNHEIM auf Briefstück, Pracht, seltene wertstufengleiche Farbfrankatur
6 Kr. orange mit 1862/66, 3 Kr. hellrot mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "10" RHEINFELDEN auf Briefstück, Pracht
6 Kr. orange mit 1862/66, 3 Kr. hellrot mit Nr. "57" und nebengesetztem DKr. "HEIDELBERG 1 FEB" auf kleinem blauem Briefkuvert nach Bonn; 6 Kr. kleiner Einriß
9 Kr. karmin mit 1862, 3 Kr. rosa, eng gezähnt mit einer zentrischer Nr. "12" BISCHOFSHEIM/RHEIN auf kleinem Briefstück; im oberen Bereich der beiden Marken wurde ein Bug geglättet, seltene Kombination
9 Kr. karmin mit 1862/66, 3 Kr. hellrot, die 9 Kr. durch Transport links unten leicht eckrund, sonst beide farbfrisch und gut gezähnt, mit Nr. "157" auf Briefkuvert von "WERTHEIM 1 JUN" (1864) nach Basel mit 3 Kr. ausgewiesenem Weiterfranko; nebengesetzt Uhrradstempel "4" (Leutershausen); ein mit dieser Frankatur-Kombination seltener Auslandsbrief
weit gezähnt: 1 Kr. schwarz mit 1862/66, weißer Grund 1 Kr. schwarz, zwei Einzelstücke mit Nr. "69" KENZINGEN auf Briefstück; in der Zähnung teils minimal getönt, sonst tadellos, Fotoattest Brettl BPP
1 Kr. schwarz mit 1862/66, 3 Kr. rosa, beide farbfrisch und gut gezähnt mit Nr. "95" auf Zustellschein von "MÜLLHEIM/27. Dez." (1865) nach Schopfheim mit Durchgangsstempel "BASEL BADISCHER BAHNHOF", Pracht
6 Kr. preußischblau mit 1862/66, 3 Kr. hellrot mit 3mal aufgesetztem L2 "ACHERN/23 Okt." auf Briefstück, Pracht
6 Kr. preußischblau mit 1862/66, 9 Kr. fahlbraun, beide farbfrisch und gut gezähnt mit DKr. "MANNHEIM 13 NOV" auf Briefvorderseite in den Kanton Aargau; zwei Einrisse außerhalb der Frankatur, nicht häufige Kombination
9 Kr. fahlbraun mit 1862/66, 6 Kr. ultramarin (unten Scherentrennung) mit Ra2 "CARLSRUHE/29, Mrz." auf kpl. Brief nach Paris mit 12 Kr. ausgewiesenem Weiterfranko; die 9 Kr. kleiner Eckzahnbug, ein nicht häufiger Auslandsbrief
3 Kr. rosakarmin mit 1862/66, weit gezähnt 3 Kr. rosa mit Nr. "18" auf Faltbrief von "BRETTEN/6 Mrz." (1863) nach Offenbach; im Bereich der Marken etwas fleckig; eine große Frankatur-Seltenheit, aus der Reitmeister-Sammlung (54. Köhler-Auktion 1928)
1 Kr. schwarz mit 1868, 7 Kr. blau mit DKr. "CONSTANZ 9 NOV" auf Briefstück, Pracht
1 Kr. silbergrau in typischer Nuance mit DKr. "HEIDELBERG", Pracht, Attest Frey (Mi.2.800,-) (ex Sammlung Gubito)
3 Kr. hellrot und 6 Kr. ultramarin mit 1868, 1 Kr. grün (2) mit Ra2 "CARLSRUHE/16. Okt." auf Nachnahme nach Adelsheim; die 3 Kr. kleiner Eckfehler, sonst ist die Frankatur einwandfrei und in sehr frischer Erhaltung
3 Kr. hellrot mit 1868, 1 Kr. grün und 7 Kr. blau mit EKr. "CARLSRUHE 12 NOV." auf Briefstück; 7 Kr. unauffälliges Aufnadelungsloch und leicht eckrund, 1 Kr. gering fleckig, dennoch attraktive und nicht häufige Farb-Frankatur
3 Kr. hellrot mit 1868, 3 Kr. mittelrosarot mit DKr. "CONSTANZ 17 FEB" auf Briefstück, Pracht, sehr seltene Kombination
3 Kr. hellrot mit DKr. "EMMENDINGEN 27. MAI" mit 1868, 3 Kr. rosarot mit DKr. "ETTENHEIM 20 MAI" auf Briefstück eines doppelt verwendeten Briefes, Pracht
3 Kr. hellrot mit 1868, 3 Kr. rosarot und 1 Kr. grün (letztere gering eckrund) mit DKr. "ACHERN 26 AUG." auf großem Briefstück
3 Kr. hellrot mit 1868, 3 Kr. rosarot und 1 Kr. grün mit jeweils sauber aufgesetztem DKr. "BONNDORF 23. DEZ" auf nicht ganz kpl. Briefhülle nach Carlsruhe; besonders frische und gute Erhaltung
3 Kr. hellrot mit DKr. auf Briefstück mit übergeklebter NDP 3 Kr. durchstochen mit Stempel von Haigerloch; Bug durch die badische Marke, dennoch attraktives Stück mit seltener Nachsendefrankatur
6 Kr. ultramarin und 9 Kr. rötlichbraun mit 1868, 1 Kr. grün (3), 3 Kr. rosarot und 7 Kr. blau mit EKr. "HEIDELBERG 24 AUG" (1870) auf gesiegeltem Chargé-Brief der 1. badischen und 2. französischen Gewichtsstufe nach Frankreich mit rückseitigen Transit- und Ankunftsstempeln; die Frankatur teils an den Rand geklebt, jedoch in einwandfreier und sehr frischer Erhaltung; das Porto setzt sich zusammen aus 3 Kr. Porto + 7 Kr. Chargé-Gebühr für Baden sowie 12 Kr. Porto und 6 Kr. Chargé-Gebühr für Frankreich; eine einmalige Frankatur-Rarität und dazu noch außerordentlich attraktiv
6 Kr. ultramarin, 3 Einzelwerte mit 1868, 1 Kr. grün auf Brief von "LUDWIGSHAFEN 25 JAN" (1869) über die Schweiz nach Genua mit Transitstempeln von St. Gallen und Chur sowie Ankunftsstempel, dazu Brief aus gleicher Korrespondenz, jedoch mit Mi.-Nr. 19 (3) und 17; geringe Altersspuren, ein schönes und interessantes Briefpaar mit ungewöhnlicher Frankatur
6 Kr. ultramarin mit 1868, 1 Kr. grün und 3 Kr. rosarot auf Chargé-Brief von "FREIBURG 14 DEZ" (1870) nach Mannheim
6 Kr. ultramarin und 9 Kr. braun, je in Mischfrankatur mit 1868, 1 Kr. grün, sauber gestempelt auf kleinen Briefstücken, Pracht
9 Kr. rötlichbraun mit 1868, 1 Kr. grün mit DKr. "OBERKIRCH 12. FEB" auf gedrucktem Nachnahmebrief nach Erlach; sehr schönes Stück
9 Kr. rötlichbraun mit DKr. "MANNHEIM 22 DEZ" (1870) auf kpl. Brief nach Genua, handschriftlich "Unzureichend frankiert", in Italien frankiert mit Portomarke 30 Cmi. mit Stempel von Genua; eine schöne und seltene Kombination
30 Kr. dunkelgelblichorange und 18 Kr. lebhaftgrün mit über beide Marken gehendem Ra2. "ENGEN/18 Jul." auf kleinem gesiegeltem Chargé-Kuvert (ein zentrisches Siegel rückseitig beim Öffnen ausgerissen) über Aachen und Großbritannien an "Frederick Lauer's Brewery" in Reading, Pensylvania , rückseitig Bahnhpoststempel "MAINZ/COELN", vorderseitig violetter DKr. von Aachen mit zugehörigem Krone-Stempel "REGISTERED" sowie Eingangsstempel von New York vom 5.8.; die 18 Kr. in der unteren Zähnung schwache Bugspur, sonst frische und einwandfreie Erhaltung; es handelt sich hier um eine der ganz großen Frankatur-Seltenheiten von Baden, uns ist nur ein weiterer Brief mit den beiden Höchstwerten bekannt, als Auslands-Einschreiben sicherlich Unikat, sign. Pfenninger und Seeger
GANZSACHEN: 1858, Umschlag 9 Kr. dunkelkarmin von "HEIDELBERG 18 SEP" (1861) nach Straßburg und von hier nachgesandt in den schweizer Kanton Vaud, frankiert mit Napoleon 40 C. orange, entwertet durch Rautenstempel "2900", daneben handschriftlich "trouvee affr. de 40 c. à la bôite de Strasbourg"; rückseitig diverse Transitstempel; leichte Altersspuren, ein seltener und außerordentlich interessanter Brief
1863, Umschlag 3 Kr. karminrosa mit dekorativem Absender-Prägestempel 'ANTON PICHLER MANNHEIM' mit DKr. 'MANNHEIM 8 NOV.' nach Berlin (Abb. siehe www)
1849, Platte 1: 1 Kr. grauschwarz, voll- bis meist breitrandig mit 2seitig vollen Schnittlinien, entwertet mit DKr. "WÜRZBURG", Kabinett, sign. Pfenninger (Mi. 2.600,-) (ex Sammlung Gubito)
1 Kr. tiefschwarz, allseits gleichmäßig breitrandig mit teilweise Schnittlinien, entwertet mit L2 "LANDSHUT", Kabinett, sign. Pfenninger mit Befund (Mi. 4.000,-) (ex Sammlung Gubito)
1 Kr. tiefschwarz, teils angeschnitten mit L2 "MÜNCHEN/20 MARS" (1852) und zusätzlichem Federkreuz auf Faltbrief aus Rosenheim nach München, doppelt sign. Pfenninger (Mi. 8.000,-) (ex Sammlung Gubito)
Platte 2: 1 Kr. schwarz im voll- bis breitrandigen senkrechten Paar mit zentrisch abgeschlagenem gMR "336" auf Unterlage, kleine Randkerben oben und links außerhalb des Markenbildes, Pracht, mehrfach sign., u.a. Schmitt BPP mit Befund (Mi. 6.500,-) (ex Sammlung Gubito)
1 Kr. tiefschwarz im breitrandigen senkrechten Paar mit jeweils gMR "18", farbfrisches seltenes Paar in tadelloser Erhaltung, sign. Pfenninger und Engel mit Fotoattest (Mi. 11.000,-) (ex Sammlung Gubito)
Los-Nr.6165
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.2I
Ausruf80 €
Zuschlag100 €
2 Kr. blau, voll- bis breitrandig mit Halbkreisstempel "WINDSHEIM 4/3" und Federkreuz auf kpl. Brief nach Wallerstein mit Ankunftsstempel, Pracht
